fahrbereit

Über mich
Unerhört,
und nicht nur dadurch ohne Fähigkeit
dem Herz das dort Entstammende anzueignen.
Ein Drücken in der Brust,
dessen Linderung ich mit umschreibender Wehr ersuche,
mich in der Hoffnung verlierend,
ein anderer könnte mir dies Leid erklärend nehmen.
Ich Frevler!
Entzünde ein Feuer und erbaue darin ein Gang zur Verdammnis,
unbemerkt des Spiegels hinter mir,
in dessen Antlitz ich fortwährend gefangen bin.
Denn noch bevor ich die Aussichtslosigkeit des blinden Prangerns erkenne,
sehe ich meine Sünden im Lodern des Scheiterhaufens als nährende Glut,
abermals entfacht von deren Heuchelei aus meinem Mund.
Ich Tor!
Segne all den Glauben, der mich bestärkt,
doch gaube nicht halb so leidenschaftlich an was ich bin,
an was mich ausmacht.
Verrate mir, o Macht meiner Vorstellung,
woher ich und sie alle kommen und wohin wir gehen, wenn...
- denn ich weiß es nicht.

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