[A] Schnelle Carbonara - Carbonda FM1136 und FM1056

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Re: [A] Schnelle Carbonara - Carbonda FM1136 und FM1056
Ich habe geschrieben, dass meine Frau sich auf dem Radon wohlfühlt. Nicht mehr und nicht weniger. Was du dann da herein interpretierst überlasse ich dir.
Ja nun. Was sollte die Aussage denn?
Ein deutliches "kauf dir lieber was fertiges, so kleine Rahmen gibt es nicht in China" versus "ich hab ja nur gesagt wies meine Frau gemacht hat"
Da gehört mM relativ wenig Interpretation hinein.

Ist es denn so schwierig zu zu sagen, dass man mal nicht richtig lag?
 
Hi zusammen,

der Aufbau des 1136 fuer meine Frau und mich schreitet voran. Naechster und bald letzter Schritt ist Gabelschaft kuerzen.

Da das im Idealfall auf Anhieb klappen sollte eine Frage: Ich habe die Sitzposition (Anzahl Spacer) ermittelt, d.h. weiss, auf welcher Hoehe der Lenker sitzen soll. D.h. ich kann den Gabelschaft entsprechend anzeichnen.

Allerdings muss er ja wegen Expander und Topcap (beides vom FSA Kit) nochmal etwas darunter abgesaegt werden. Die Frage ist wie viel weiter unten - stimmt die folgende Ueberlegung?

Saegehoehe = angezeichnete Hoehe - Ueberstand Expander (die silberne Lippe die oben aufliegt) - Ueberstand Topcap?

Alternativ (und vermutlich noch genauer) koennte ich ja einfach zum Herausfinden des Unterschieds einmal den Lenker oben buendig aufsetzen und anzeichnen. Danach nochmal, aber mit Expander und Topcap, so dass alles buendig oben aufliegt (der Lenker ist ja dann automatisch etwas tiefer) und nochmal anzeichnen. Der Unterschied ist dann die gesuchte Differenz.

Wie ihr merkt ist das mein erster Aufbau (bisher lief aber alles super - Bilder folgen nach Vollendung ;))...
 

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Ist nicht das Cockpit von carbonda richtig? Da ist nämlich eine riesige kappe vorne drauf überm expander, mit ziemlich viel Platz drunter

Bau die Gabel ein, inkl Steuerlager, dann setze alle gewünschten Spacer drauf, dann Lenker drauf, markiere die Höhe. Das ist das obere Maximum, dh wenn du so kappst bist du dir sicher dass es nicht zu kurz ist. Von der Markierung ziehst du jetzt Expander+ topcap+ ~1mm ab, das ist deine Schnitthöhe. Nicht zu eng sägen, sonst sitzt die topcap auf und ist nicht bündig, das dürften etwa 4mm sein.

Es kommt da nicht auf 1mm an, das hat keine Auswirkung auf die klemmung.

Noch einfacher ist's wenn du Spacer die unterschiedlich dick sind nutzt. Also nehmen wir an du willst 2.5cm Spacer verbauen und nimmst dann statt 2*1cm Spacer+5mm Spacer nur die beiden dicken Spacer, dann markieren und über der Markierung sägen, das sind dann etwa 4mm
 
Bevor ich's vergesse, die Schnittkante vom Carbon mit Sekundenkleber oder Nagellack versiegeln. Und Carbon sägen durch Tesafilm durch, dann splittert weniger und natürlich Outdoor mit Maske, die Olle Corona Maske reicht
 
Bevor ich's vergesse, die Schnittkante vom Carbon mit Sekundenkleber oder Nagellack versiegeln. Und Carbon sägen durch Tesafilm durch, dann splittert weniger und natürlich Outdoor mit Maske, die Olle Corona Maske reicht

Aber nur der mit Glitzer bitte 🙃.

Spaß beiseite.. ich schneide Gabeln mittlerweile mit dem Dremel mit einer verstärkten Trennscheibe.
Selbstverständlich draußen und mit FFP2 Maske, Schutzbrille und damit es nicht so staubt hab ich eine Sprühflasche mit Wasser.
Da splittert rein gar nichts, Carbon lässt sich unheimlich gut schleifen.. nichts anderes tut die verstärkte Scheibe ja. Das werden perfekt gerade Schnitte, vor allem auch ohne Stress in den Armen.

Sollte ich dann feststellen, dass ich doch minimal zu lang geschnitten habe, setze ich von oben an und schleife minimal runter. 1mm wegschneiden ist ja fast unmöglich.

So ähnlich haben sie damals im Shop mit einer extra dafür gemachten Apparatur auch die Carbonpfeile geschnitten und die waren tatsächlich wirklich gefährdet gegenüber Ausbrechen.
 
Ist nicht das Cockpit von carbonda richtig? Da ist nämlich eine riesige kappe vorne drauf überm expander, mit ziemlich viel Platz drunter

Bau die Gabel ein, inkl Steuerlager, dann setze alle gewünschten Spacer drauf, dann Lenker drauf, markiere die Höhe. Das ist das obere Maximum, dh wenn du so kappst bist du dir sicher dass es nicht zu kurz ist. Von der Markierung ziehst du jetzt Expander+ topcap+ ~1mm ab, das ist deine Schnitthöhe. Nicht zu eng sägen, sonst sitzt die topcap auf und ist nicht bündig, das dürften etwa 4mm sein.

Es kommt da nicht auf 1mm an, das hat keine Auswirkung auf die klemmung.

Noch einfacher ist's wenn du Spacer die unterschiedlich dick sind nutzt. Also nehmen wir an du willst 2.5cm Spacer verbauen und nimmst dann statt 2*1cm Spacer+5mm Spacer nur die beiden dicken Spacer, dann markieren und über der Markierung sägen, das sind dann etwa 4mm

Es ist von Carbonda, allerdings das 1056er Cockpit (das 1136er gabs nicht in der richtigen Laenge/Groesse).

Das hilft schon mal sehr, danke! Das heisst der zusaetzliche mm kommt davon, dass die Topcap nicht auf dem Expander aufsitzen darf, sondern minimal Luft sein muss? Das heisst, die Topcap liegt auf der Aussparung vom Lenker, der Expander mit minimal Luft darunter (und wird dann von der Topcap hochgezogen)?

(Glitzer-)Nagellack, FFP2, frische Luft etc. geht klar, das hat mir zum Glueck Youtube schon beigebracht :)
 
Das heisst der zusaetzliche mm kommt davon, dass die Topcap nicht auf dem Expander aufsitzen darf, sondern minimal Luft sein muss? Das heisst, die Topcap liegt auf der Aussparung vom Lenker, der Expander mit minimal Luft darunter (und wird dann von der Topcap hochgezogen)?
Es kommt auf den Expander an.
Hat der einen Ring oben, der ein Fallen in den Gabelschaft verhindert, dann würde die Topcap auf dem Expander aufliegen. Dann würde aber der Expander auch nicht aus dem Schaft gezogen.
Wenn es keinen solchen Ring gibt, würde die Topcap auf dem Gabeschaft aufliegen. Bei zu viel Druck auf der Topcapschraube, kann das dazu führen, dass ein Expander tatsächlich aus dem Schaft gezogen wird. Dem Schaft schaden dürfte das zudem.
Das Einstellen des Steuersatzes ist in beiden Fällen nicht möglich.
Gabelschaft lieber ein paar Millimeter kürzer ist immer eine gute Idee. Die obere Befestigungsschraube des Vorbaus muss noch unterhalb des Endes des Gabelschafts liegen, dann ist alles gut.
 
Es kommt auf den Expander an.
Hat der einen Ring oben, der ein Fallen in den Gabelschaft verhindert, dann würde die Topcap auf dem Expander aufliegen. Dann würde aber der Expander auch nicht aus dem Schaft gezogen.
Wenn es keinen solchen Ring gibt, würde die Topcap auf dem Gabeschaft aufliegen. Bei zu viel Druck auf der Topcapschraube, kann das dazu führen, dass ein Expander tatsächlich aus dem Schaft gezogen wird. Dem Schaft schaden dürfte das zudem.
Das Einstellen des Steuersatzes ist in beiden Fällen nicht möglich.
Gabelschaft lieber ein paar Millimeter kürzer ist immer eine gute Idee. Die obere Befestigungsschraube des Vorbaus muss noch unterhalb des Endes des Gabelschafts liegen, dann ist alles gut.
Macht Sinn - das heißt der zusätzliche mm bei Expander mit Auflagering ist nur sicherheitshalber da, dass es dann eben nicht etwas zu lange wird und die Topcap nicht aufliegt.

Vermutlich mache ich mir auch zu viel Gedanken, aber sicher ist sicher und hier wird einem ja super und schnell geholfen :)

Dann geht's hoffentlich Samstag ans Sägen!
 
Ah okay dass ist das andere Cockpit. Gabelschaft kürzen ist immer etwas spannendes, wenn man zu wenig Spacer hat, daher halt immer komplett zusammenstecken.

Ansonsten, wenn du dir unsicher bist bei der Anzahl der Spacer, Frau probesitzen lassen und ggf lieber etwas länger lassen und dann oben einen der normalen runden Spacer montieren unter der topcap, 5mm oder so. Sieht zwar ggf dämlich aus, aber besser als zu kurzer Schaft, mehr kürzen geht immer ;)
 
acht Sinn - das heißt der zusätzliche mm bei Expander mit Auflagering ist nur sicherheitshalber da, dass es dann eben nicht etwas zu lange wird und die Topcap nicht aufliegt.
Ist immer gleich. Die Topcap darf nicht gegen den Expander drücken.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Stapel der Teile deutlich nachgibt, wenn man es über die topcap zusammenzieht. 😌 Deswegen darf ich gern mal auch noch mal 1mm zusätzlich wegnehmen.
Lieber so als aus Versehen zu kurz geschnitten.
 
Hi zusammen,
danke nochmal fuer die Tipps bzgl. Gabelschaft kuerzen! Habe ich gestern erfolgreich gemacht, hat soweit gut geklappt. Auch das Einstellen des Steuersatzes ging gut, der Lenker ist leicht beweglich aber ohne Spiel.

Aber: Beim Einschlagen nach links ist alles super und geraeuschlos. Beim Einschlagen nach rechts hoert man aber ein Rascheln/Reiben, vermutlich von den beiden Bremskabeln. Teilweise auch ein leichtes Klacken, so als wuerden sie aneinander/uebereinander vorbeirutschen.

Beim hinteren Bremsschlauch hatte ich eine Huelle wegen Klappern drumherumgemacht, allerdings nur bis dahin, wo der Bremsschlauch aus dem Unterrohr rauskommt. Beide Bremsschlaeuche sind auf der gleichen Seite des Gabelschafts vorbeigefuehrt.

Habt ihr einen Tipp wie ich das Lenken geraeuschlos hinbekomme? Noch sind die Bremsen nicht angeschlossen, d.h. alles ist moeglich :)
 
Neigt der Lenker zu einer Seite?
Ich habe die beiden Hydraulikschläuche auf zwei Seiten verteilt und den (einen) Schaltzug eben nicht.

BEi mir zog der Lenker in eine Richtung, obwohl wie beschrieben die Leitungen aufgeteilt. Ursache war, dass die Leitungen sich im Unterrohr gekreuzt hatten und nicht parallel waren.

Die Hüllen habe ich auch nur im Unterrohr. In der Kettenstrebe ist dafür in der Regel eh kein Platz mehr.
 
Ja, er dreht sich tatsaechlich leicht nach links. Ich habe eine DI2 verbaut, d.h. an Schaltzuegen kann es nicht liegen. Aber dann koennte es daran liegen, dass ich die Bremsschlaeuche nicht aufgeteilt habe, sondern beide rechts am Steuerrohr vorbeigehen.
 
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Es ist vollbracht und der Radaufbau fuer meine Frau und mich ist (endlich) fertiggestellt! Danke fuer die Tipps auf dem Weg dahin zu Groesse, Steuersatz etc - das Forum hier ist eine echte Bereicherung und war eine super Hilfe!

Fuer die die es interessiert: Die Raeder sind bzgl. Komponenten baugleich, konkret:

Carbonda FM1136 Rahmen (XL und XS)
Lackierung:
1x Chameleon purple-green matte + RAL7035 matte
1x RAL3014 matte + RAL9001 matte
Carbonda CHB1056 Lenker
FSA Steuersatz
Shimano 105 DI2 2x12 (Ultegra Bremsscheiben)
Aerycs Aero WT40 mit Conti GP5000 28mm

Lenkerband kommt nach der ersten richtigen Probefahrt noch drauf.
 
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Es ist vollbracht und der Radaufbau fuer meine Frau und mich ist (endlich) fertiggestellt! Danke fuer die Tipps auf dem Weg dahin zu Groesse, Steuersatz etc - das Forum hier ist eine echte Bereicherung und war eine super Hilfe!

Fuer die die es interessiert: Die Raeder sind bzgl. Komponenten baugleich, konkret:

Carbonda FM1136 Rahmen (XL und XS)
Lackierung:
1x Chameleon purple-green matte + RAL7035 matte
1x RAL3014 matte + RAL9001 matte
Carbonda CHB1056 Lenker
FSA Steuersatz
Shimano 105 DI2 2x12 (Ultegra Bremsscheiben)
Aerycs Aero WT40 mit Conti GP5000 28mm

Lenkerband kommt nach der ersten richtigen Probefahrt noch drauf.

Sehr hübsch! Gleichzeitig sehr ähnlich und doch auch nicht. Ihr könnt eure Räder auch untereinander stellen oder?Bei uns ähnlich .. spart Platz, wenn die Lenker untereinander passen 😅

Wie breit ist der Lenker bei deiner Frau dann jetzt?


Ich erinnere mich ich hatte ca. vor einem Jahr über mein Lexon Cockpit geschimpft, wo erst ein nicht montierbarer Lenker kam, dann im zweiten Schuss ein 80er statt dem bestellten 100er im Karton lag, die Messung dann aber ergab, dass der 80er ein 90er ist (100 oben drauf gemessen) und nach pingeligem Fotovergleich altes /neues Rad das ganze dann doch passte, bzw. sogar leicht länger war 🤪 .
Bin jetzt 3000km damit unterwegs gewesen und 360mm Breite ist für mich ein echter Gamechanger.
Der Lexon benimmt sich gut, sieht schick aus, darf man nur nicht bestellen und 2 Wochen lang rumliegen lassen .. die mangelnde Qualitätskontrolle kommt wohl ab und an mal vor..
 
Danke dir! Ja, das sollte groessentechnisch gehen :D

Sie hat einen 420/90, ich 420/100. Haben ihn dann doch nicht schmaler gewaehlt, da sie mit der Breite auf ihrem alten Rennrad und Gravelbike gut zurecht kam.
 
Ich bin am Sonntag auf meinem relativ neu aufgebauten 1136er den Dreilaendergiro gefahren - ein sehr empfehlenswertes Event: Schoene Strecke (inkl. Stilfser Joch) super Orga und nette Leute.

Beim Bergabfahren hat ab einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h und etwas Wind das Vorderrad allerdings extrem stark gewackelt. Unterlenkergriff ging gar nicht, hoehere Geschwindigkeiten auch nicht und ohne immer wieder Runterbremsen haette ich vermutlich fast die Kontrolle verloren...

Ich fahre an dem Rad das erste mal Carbonfelgen (Aerycs Aero WT 40 bei 72kg Koerpergewicht, Rahmengroesse XL). Die sind ja (Seiten-)windanfaelliger als normale Alufelgen, allerdings sind in den Abfahrten sehr viele Leute in aehnlichen Gewichtsklassen und teilweise 50mm Felgen an mir vorbei, ohne jegliche Probleme. An mir selbst liegt es (denke ich ;)) nicht, auf meinem alten Rennrad bin ich z.T. um die 80 km/h bekannte Berge runtergefahren, ohne jegliches Wackeln.

Kann das noch an etwas anderem liegen? Evtl. zu lockeres Steuersatzspiel (habe ich eigentlich eingestellt, dass beim Bremsen und Wackeln im Stehen kein Spiel zu merken ist) oder irgendetwas anderes?

Das Bergabfahrerlebnis hat die Freude etwas gedaempft, aber zumindest in der Ebenen und bergauf hat das Rad klasse :)
 
Ist halt Frage von Radstand und der restlichen Geometrie. Aber 72kg auf nem XL Rahmen bei 40mm tiefen Felgen ist halt einfach nicht ideal, du bist wie ein kleines Fähnchen im Wind, da musst du schon wissen was du tust

Ich hatte bei ähnlicher Geschwindigkeit bei >100kg und 44mm tiefen Felgen keine Probleme gehabt, aber ich fahr bergab selten so schnell, da kannst nimmer Bremsen in meiner Gewichtsklasse.
 
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