Denn was ich nach drei Goretexjacken sagen kann: die beworbene Atmungsaktivität wollte nie so recht funktionieren. Die Stauwärme/-feuchtigkeit muss immer über Belüftungsöffnungen raus, da der Stoff das zu ineffektiv hinbekommt. Jedenfalls ist es nicht effektiv genug, um den hohen Preis von Goretexjacken weiterhin zu rechtfertigen.
Teilweise Zustimmung.
Ich habe die Gorewear-Endure-Regenjacke, die in verschiedenen Tests oft als die mit der besten Atmungsaktivität gelobt wurde.
Damals mit einer Endur
a zum Vergleich bestellt, das war trotz erheblichem Preisunterschied ne klare Sache, die Endur
a hat eher Müllsackfeeling und ging zurück.
Ich nutze die Endur
e in der schlimmsten Matschzeit als oberen Teil eines "Mudsuit". Mit Regenhose und wasserdichten Schuhen kann man sich danach einfach mit dem Bike zusammen abspülen und schleppt keinen Dreck in die Bude.
Allerdings bin ich Vielschwitzer, und daher bin ich nach spätestens einer Stunde auch bei um 0°C untendrunter durch alle Layer - egal ob je nach Temperatur 1, 2 oder 3 - klatschnass.
Aber "warm nass", daher kein echtes Problem solange ich nicht länger pausiere.
In so fern hatte ich mir tatsächlich bzgl. Atmungsaktivität etwas mehr erhofft.
Allerdings habe ich an weniger schlammigen Tagen, wo ich statt der Endure ne (Gorewear...

) Windstopper-Jacke trage quasi das gleiche Problem.
Irgendwo ist hier halt ein physikalisches Limit und als Vielschwitzer isses dann nimmer schön.
Vielleicht würden Lüftungsöffnungen helfen - ich hatte am Dirtley "Prime Edition" mud suit überlegt (gabs neulich für IIRC 160€ bei BD), der hat jede Menge Öffnungen, aber da frage ich mich, wie müllsackartig das Material ist.
Letztlich helfen am Ende keine Tests, nur ausprobieren, und das ist teuer.