Ja, ich kann Deinen Ausführungen folgen (falls du das meinst).
Aber ich halte sie für falsch. Vielleicht solltest du zuerst meine Argumente lesen, denn genau darauf gehe ich ein. Das Verdienstpotenzial mit Bike-Punks ist im Vergleich zu meist wohlhabenden Skifahrern nicht unbegrenzt, und neue Lifts werden dort, wo das Wintergeschäft sowieso nicht läuft, umso weniger nur für Biker gebaut werden. Das gilt umso mehr, als ein mäßiges Bikepark-Geschäft in einem deutschen Mittelgebirge dann noch nicht einmal die Perspektive hat, irgendwann einmal im Winter etwas zu verdienen, umgekehrt jedoch sehr wohl.
Konkretes Beispiel Saalbach Hinterglemm:
- 1.503.461 Übernachtungen in der Wintersaison 22/23.
- 784.763 Übernachtungen – „im besten besten Sommer seit 30 Jahren“.
Berücksichtigt man, dass im Sommer sicher nur ein kleiner Teil davon auf Biker entfällt, die den Lift benutzen und die Bikeparkstrecken fahren, aber fast alle Winterurlauber Ski fahren dürften, wird das Verhältnis noch einmal größer zugunsten Ski. Wenn man jetzt noch betrachtet, dass der Skipass deutlich teurer ist als ein Bike-Pass, dann kommt man auf vielleicht das 10-fache, was der Skibetrieb mehr einträgt als der Bikepark. Sicher gebt es noch weitere Faktoren, die man da einrechnen muss, das ist nur eine Schätzung.
Anders soll es z.B. in Whistler sein, aber das ist wohl eher die Ausnahme.
Das stützt meine Annahme, dass es ohne das Wintergeschäft mit dem Ski noch weniger Bikeparks geben würde - auch in alpinen Gebieten.