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Bikepark Bad Wildbad vor dem Aus: Betriebsende zum Jahreswechsel

Sie durften nicht mehr. Irgendwas war, dass feste Abfahrtzeiten und eben Personen shuttlen nicht einfach so durchgeführt werden durfte, sondern dem Taxigewerbe in die Quere kam.
Ich wollte den Service mal nutzen, da gab's nur noch die Info, dass es untersagt wurde.
Gut zu wissen. Wir wollten den auch danach noch einmal nutzen. Online war noch alles nur ans Telefon ging nie jemand.
Wobei das mal wieder nach typischer Bürokratie und Korruption stinkt. Ein Taxi würde niemand nutzen der da mit dem Radl hoch will.
 
Aber bestimmt nicht mit Liftanlagen. Die Sommernutzung ist nur ein Nebenerwerb, das Geld wurde im Winter gemacht. Und ohne Winter wird sich der Unterhaltung nicht lohnen, fürchte ich.
Ich glaube, wir haben evtl. aneinander vorbeigeredet:
Die Liftanlagen sind in den gemeinten Ex-"Skigebieten" ja bereits da. Die Parkplätze auch. Und jede Anlage, die nicht läuft, verdient kein Geld. Punkt.
 
Wenn du mit dem Winter nix mehr verdienst, musst du das Geld im Sommer machen.
Das ist nicht schwer.
... und selbst wenn du im Winter noch irgendwas was verdienst, wäre es smart, auch was im sommer zu verdienen!
Kannst du mir folgen?
Ja, ich kann Deinen Ausführungen folgen (falls du das meinst).
Aber ich halte sie für falsch. Vielleicht solltest du zuerst meine Argumente lesen, denn genau darauf gehe ich ein. Das Verdienstpotenzial mit Bike-Punks ist im Vergleich zu meist wohlhabenden Skifahrern nicht unbegrenzt, und neue Lifts werden dort, wo das Wintergeschäft sowieso nicht läuft, umso weniger nur für Biker gebaut werden. Das gilt umso mehr, als ein mäßiges Bikepark-Geschäft in einem deutschen Mittelgebirge dann noch nicht einmal die Perspektive hat, irgendwann einmal im Winter etwas zu verdienen, umgekehrt jedoch sehr wohl.
Konkretes Beispiel Saalbach Hinterglemm:
  • 1.503.461 Übernachtungen in der Wintersaison 22/23.
  • 784.763 Übernachtungen – „im besten besten Sommer seit 30 Jahren“.
Berücksichtigt man, dass im Sommer sicher nur ein kleiner Teil davon auf Biker entfällt, die den Lift benutzen und die Bikeparkstrecken fahren, aber fast alle Winterurlauber Ski fahren dürften, wird das Verhältnis noch einmal größer zugunsten Ski. Wenn man jetzt noch betrachtet, dass der Skipass deutlich teurer ist als ein Bike-Pass, dann kommt man auf vielleicht das 10-fache, was der Skibetrieb mehr einträgt als der Bikepark. Sicher gebt es noch weitere Faktoren, die man da einrechnen muss, das ist nur eine Schätzung.
Anders soll es z.B. in Whistler sein, aber das ist wohl eher die Ausnahme.

Das stützt meine Annahme, dass es ohne das Wintergeschäft mit dem Ski noch weniger Bikeparks geben würde - auch in alpinen Gebieten.
 
Ich glaube, wir haben evtl. aneinander vorbeigeredet:
Die Liftanlagen sind in den gemeinten Ex-"Skigebieten" ja bereits da. Die Parkplätze auch. Und jede Anlage, die nicht läuft, verdient kein Geld. Punkt.
Das vernachlässigt die Tatsache, dass diese Anlagen auch Betriebskosten haben. Und wenn diese die Einnahmen übersteigen, dann ..., ja dann betreibt man sie aus wirtschaftlichen Überlegungen besser gar nicht.
Das ist so ähnlich wie "Sonne und Wind schicken keine Rechnungen". Hört sich cool an. Ist aber Blödsinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das vernachlässigt die Tatsache, dass diese Anlagen auch Betriebskosten haben. Und wenn diese die Einnahmen übersteigen, dann ..., ja dann betreibt man sie aus wirtschaftlichen Überlegungen besser gar nicht.
Das ist so ähnlich wie "Sonne und Wind schicken keine Rechnungen". Hört sich cool. Ist aber Blödsinn.
Frage ist halt ob das wer betreibt der damit Gewinne erwirtschaften will und muss (und nein, das ist nix negatives falls hier gleich wer kommt der umsonst arbeitet ;) ) oder halt ein Verein der das eher aus zum Teil sozialen Gründen machen wird.
Steuergelder wären da auch mal richtig sinnvoll verwendet ...
 
Ja, ich kann Deinen Ausführungen folgen (falls du das meinst).
Aber ich halte sie für falsch. Vielleicht solltest du zuerst meine Argumente lesen, denn genau darauf gehe ich ein. Das Verdienstpotenzial mit Bike-Punks ist im Vergleich zu meist wohlhabenden Skifahrern nicht unbegrenzt, und neue Lifts werden dort, wo das Wintergeschäft sowieso nicht läuft, umso weniger nur für Biker gebaut werden. Das gilt umso mehr, als ein mäßiges Bikepark-Geschäft in einem deutschen Mittelgebirge dann noch nicht einmal die Perspektive hat, irgendwann einmal im Winter etwas zu verdienen, umgekehrt jedoch sehr wohl.
Konkretes Beispiel Saalbach Hinterglemm:
  • 1.503.461 Übernachtungen in der Wintersaison 22/23.
  • 784.763 Übernachtungen – „im besten besten Sommer seit 30 Jahren“.
Berücksichtigt man, dass im Sommer sicher nur ein kleiner Teil davon auf Biker entfällt, die den Lift benutzen und die Bikeparkstrecken fahren, aber fast alle Winterurlauber Ski fahren dürften, wird das Verhältnis noch einmal größer zugunsten Ski. Wenn man jetzt noch betrachtet, dass der Skipass deutlich teurer ist als ein Bike-Pass, dann kommt man auf vielleicht das 10-fache, was der Skibetrieb mehr einträgt als der Bikepark. Sicher gebt es noch weitere Faktoren, die man da einrechnen muss, das ist nur eine Schätzung.
Anders soll es z.B. in Whistler sein, aber das ist wohl eher die Ausnahme.

Das stützt meine Annahme, dass es ohne das Wintergeschäft mit dem Ski noch weniger Bikeparks geben würde - auch in alpinen Gebieten.
Das Problem deiner "Argumentation":
in Bikeparks reden wir nicht von Punks, sondern zu 80% von der soliden oberen Mittelschicht, die dort aufschlägt und noch Kaffee, Pommes und Schnitzel zu vertilgen gewillt ist.
Genau die, die im Winter auch Ski fahren bezahlen können.
Willkommen in der Wirklichkeit.

Deine Annahme ist richtig und entspricht vollkommen der Sachlage: natürlich gäbe es ohne Lifte aus dem Winterbusiness weniger Bikeparks.
Ist ne Binsenweisheit und sage ja nichts anders.
 
Das vernachlässigt die Tatsache, dass diese Anlagen auch Betriebskosten haben. Und wenn diese die Einnahmen übersteigen, dann ..., ja dann betreibt man sie aus wirtschaftlichen Überlegungen besser gar nicht.
Das ist so ähnlich wie "Sonne und Wind schicken keine Rechnungen". Hört sich cool an. Ist aber Blödsinn.
Jooo. Genau.
Deshalb ist es ja auch ein total exotischer Ansatz, in Skigebieten Sommers Bikepark zu machen.
 
Das Problem deiner "Argumentation":
in Bikeparks reden wir nicht von Punks, sondern zu 80% von der soliden oberen Mittelschicht, die dort aufschlägt und noch Kaffee, Pommes und Schnitzel zu vertilgen gewillt ist.
Genau die, die im Winter auch Ski fahren bezahlen können.
Willkommen in der Wirklichkeit.

Deine Annahme ist richtig und entspricht vollkommen der Sachlage: natürlich gäbe es ohne Lifte aus dem Winterbusiness weniger Bikeparks.
Ist ne Binsenweisheit und sage ja nichts anders.
„Pommes und Schnitzel“ ist schon eher Punk als solide obere Mittelschicht.
 
Die Liftanlagen sind in den gemeinten Ex-"Skigebieten" ja bereits da. Die Parkplätze auch. Und jede Anlage, die nicht läuft, verdient kein Geld. Punkt.
Aber verdienen auch nicht genug Geld um einen reinen Sommerbetrieb zu rechtfertigen.

Ich wage zu bezweifeln dass man große Sessellifts mit nur Bikebetrieb kostendeckend betreiben kann. Die müssen gewartet repariert und dann eventuell auch ersetzt werden. Und das Zeug ist richtig teuer.

Reine Bikeparks, die es ja gibt, sind doch fast alles Schlepplifte. Und es gehöhrt wohl auch eine ordendliche Portione Enthusiasmus dazu solch einen Park zu betreiben. Reich wirste damit nicht.


Ich verstehe wo du herkommst. Die Hoffnung dass man bestehendes Gerät noch mit einem Bikepark wirtschaftlich bis zum Ende der Lebenszeit nutzen kann. Aber das würde Investitionen erfordern. Und wenn absehbar ist, dass mit "Lift Kaputt" der Bikepark wirtschaftlich am Ende ist, wird das kein Investor machen.

Schaut euch das Drama am Erbeskopf and. Ein Wunder das es den überhaupt noch gibt.
 
Die Diskussion ist doch vollkommen müßig:
Wenn sich dieses Modell nicht lohnen würde, würden es Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, ach was sag ich: alle außer D, nicht machen.

Mhh....
https://www.ride-mtb.com/de/news/der-mountainbiker-ist-nicht-der-tourismus-heiland
https://www.ride-mtb.com/de/news/selbst-nach-dem-waermewinter-der-sommer-bleibt-nebensache
https://www.ride-mtb.com/de/news/warum-der-schneemangel-schlecht-fuer-biker-ist

Also zumindest in den Alpen war, ist und bleibt MTB wohl eher Nebensache. :ka:
 
Jooo. Genau.
Deshalb ist es ja auch ein total exotischer Ansatz, in Skigebieten Sommers Bikepark zu machen.
Deshalb ist es auch total logisch, darauf zu hoffen, dass die Winter wärmer werden (um einmal auf dein ursprüngliches Credo zurückzukommen). Die Skigebiete verdienen dann im Sommer zu wenig und im Winter gar nix. , 😂 😂 😂
Find ich voll super.
 
Deshalb ist es auch total logisch, darauf zu hoffen, dass die Winter wärmer werden (um einmal auf dein ursprüngliches Credo zurückzukommen). Die Skigebiete verdienen dann im Sommer zu wenig und im Winter gar nix. , 😂 😂 😂
Find ich voll super.
Jain, siehe Fiss. Platzt im Sommer und meine nicht im Bikepark. Ist Ergebnis einer jahrelangen Planung und Arbeit.
 
Alles fast ganz richtig, aber wo Ski gefahren wird, ist ein Bikepark nur der Lückenfüller. Zudem sind dort meist selbst im Sommer zu schlechte Wetterbedingungen.
Das macht es sehr schwer, wie man überall sehen kann.

Der Witz ist, so ein Lift passt an jeden Hubbel und ist gebraucht wegen Schneemangel vielerorts beschaffbar.

Vorzüglich für den Bikebetrieb:
  • Wenig Niederschlag
  • Ein Hubbel mit verschiedenem Gefälle
  • Sandiger Boden
  • Genug andere Hubbel in der Nachbarschaft (Hubbelneid ist schlimm)
  • Pfalz

So ein Park kann bis auf wenige Tage das ganze Jahr laufen, dann macht das Sinn!
 
Ich glaube, wir haben evtl. aneinander vorbeigeredet:
Die Liftanlagen sind in den gemeinten Ex-"Skigebieten" ja bereits da. Die Parkplätze auch. Und jede Anlage, die nicht läuft, verdient kein Geld. Punkt.

Jede Anlage die läuft aber nur ein „paar“ Biker den Berg hochbringt macht negative Erträge.

Selbst wenn man Beschneiung und Pistenpflege aus der Rechnung rausnimmt, sind die Kosten eines Skigebietes enorm.

Abgesehen davon, daß in der Sommersaison gerne Wartungsmaßnahmen durchgeführt werden, sind Verschleiß der Bahnen und des Personals eines Skigebietes enorm, das kann durch die Biker kaum hereingespielt werden werden.
Maximal in der Gesamtbetrachtung mit Übernachtungsgästen und optimalsten Personaleinsatz
 

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Schade. Gute Location und angenehme Gegend. Bin immer gerne vorbei, wenn ich in der Nähe war.

in Karlsruher Umgebung und Richtung Nordschwarzwald bekommt man von renitenten Menschen auf schmalen bis mittelbreiten Pfaden immer wieder ins Gesicht gesagt „Geh doch nach Wildbad! Oder direkt nach Karlsruhe! Da gibts extra solche Strecken!“

Die Diskussion hat sich dann (wohl zum Glück) endlich erledigt. Auch weil man in Karlsruhe auf den offiziellen Strecke(n) mit der Pflege nicht mehr hinterher kommt.

So oder so schade.

Einfach ignorieren. Ist mir nie groß passiert. Gibt doch zudem so viele Möglichkeiten, Mtb zu fahren rund um Karlsruhe. Allein was die Pfalz an Wegenetzen bietet, teils auch sehr anspruchsvoll, ist doch enorm.

Am Strommasten-Downhill in Ettlingen habe ich auch noch nie einen Spaziergänger gesehen.
 
Alter Schlepplift. Relativ günstig zu unterhalten. Wenn der kaputt ist, ist es vobei mit Bikepark.
Wenn der kaputt ist, nimmt man n 17er Schlüssel und ne Dose WD40 und das Ding läuft wieder. 😂

Btt : War einmal in Bad Wildbad auf Durchreise und die Strecken haben mir gut gefallen. Die Shuttlelösung war natürlich so semi. Vielleicht findet sich ja ein Investor in Zukunft und der Park kann mit Tourilift, an den man Bikes hängen kann weiterleben. Wäre gut für die Region und die kultigen Strecken.🤞
 
dann haben wir eine unterschiedlichen Geschmack was Trails angeht. Der SMDH is Abfall. Mehr nicht.


Und wie gesagt: immer ins Auto oder in den Zug sitzen müssen ist doch nicht Sinn der Sache…

Der Strommasten-Downhill war ein Beispiel dafür, dass mir persönlich in der Gegend - Pfalz eingeschlossen - selten Spaziergänger begegnet sind, die unfreundlich waren.

Und dass man ins Auto steigen muss oder den Zug, sofern man kein Auto hat, ist eben mitunter ganz normal, möchte man Trails fahren - unabhängig davon, ob "Abfall" oder nicht.

Wer das nicht möchte, muss seinen Wohnort so verlagern, dass er mit dem Rad wenige km anreisen kann.
 
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