Zukunft der Trails im Deister ungewiss: Friedliche Demo am 20.12. in Hannover

Konkrete Antworten auf die Fragen hätten mir mehr geholfen.

Auch die Akzeptanz, dass die "andere Seite" (zu der ich nicht zähle) ihre Sichtweise und Argumente also ebenso berechtigt und stichhaltig empfinden, wie "ihr" eure, ist nicht wirklich zu erkennen.
Die "anderen" sind immer die Bösen.

Aber ich stelle immer wieder fest, dass über die Problematik mit "Außenstehenden" keine Diskussion gewünscht wird.
Nur die Leute vor Ort dürfen da mitdiskutieren und nur deren Sichtweise ist akzeptiert.

Doof nur, dass das hier in einem öffentlichen Forum stattfindet.
Evtl. sollten dann dieser und ähnliche Threads auf die Regionalforen beschränkt werden.
Das stimmt so nicht. Du hast die Antworten mehrfach bekommen. Ich hab keine Lust dir das alles nochmal vorzukauen
 
Mir ist schon klar, dass Haltung zeigen und Lösungen suchen in Bezug auf die illegalen Baumeister ein eher vergebliches Bemühen ist.
Aber es geht ja darum, dieses Bemühen, wenn vorhanden, überhaupt sichtbar zu machen, um ein ernstzunehmender Gesprächspartner zu sein.
Die Deisterfreun.de haben 2019 die Trailrules auf die Website gestellt. Damals gab es eine Eskalation um einen neuen Trail, den der Verein dann öffentlichkeitswirksam geächtet hat, auch weil es Zusagen gab, dass Gespräche zu neuen Trails aufgenommen würden, wenn der Verein sich eindeutig positionierte.
Du darfst jetzt raten, wie das gealtert ist...
 
Konkrete Antworten auf die Fragen hätten mir mehr geholfen.

Auch die Akzeptanz, dass die "andere Seite" (zu der ich nicht zähle) ihre Sichtweise und Argumente also ebenso berechtigt und stichhaltig empfinden, wie "ihr" eure, ist nicht wirklich zu erkennen.
Die "anderen" sind immer die Bösen.

Aber ich stelle immer wieder fest, dass über die Problematik mit "Außenstehenden" keine Diskussion gewünscht wird.
Nur die Leute vor Ort dürfen da mitdiskutieren und nur deren Sichtweise ist akzeptiert.

Doof nur, dass das hier in einem öffentlichen Forum stattfindet.
Evtl. sollten dann dieser und ähnliche Threads auf die Regionalforen beschränkt werden.
p.s. und das du da jetzt nach "flora und fauna" über "illegale bauten" und "die verhindern ja nix" hin zu "die geben sich öffentlich ja nicht gut" gehst, ist auch nur wieder konsequent genau das, was ich oben angesprochen habe.
 
p.p.s. und die ewige Leier von "die illegalen Buddler sind auch im Verein!!":

Und was kann der Verein dafür, dass da ein paar aus der Reihe tanzen? Wollt ihr Gesinnungstests?
 
Konkrete Antworten auf die Fragen hätten mir mehr geholfen.
Du könntest auch einfach aufmerksam den Thread lesen.
Das ist btw eine der unsäglichsten Diskussionsarten, andere dazu bringen, sich noch und nöcher zu erklären, obwohl alles schon sonnenklar ausgebreitet da liegt.

Abgesehen davon, wenn in dem Bereich der offiziellen Trails kein Wildwuchs existiert, warum sollten die Deisterfreunde plötzlich für den Wildwuchs im Rest des Deister verantwortlich sein? Es ist ja klar, dass eine gewisse Kanalisierung funktioniert, aber dafür muss das Angebot stimmen.
Und ganz ohne offizielle Trails wird genau was jetzt passieren? Es wird weiter gefahren und das zu Recht.
Der velo.fm Podcast zu dem Thema ist ganz erhellend.

In Freiburg gab es zunächst "nur" drei Trails, aber der Canadian alleine ist ja schon ewig lang und das Angebot ist deutlich gewachsen. Eberbach 12 Trails, Koblenz inzwischen 14 oder 15 und der Witz ist, das hat alles easy Raum. Koblenz ist zum Beispiel auch eher Richtung Wirtschaftswald gepolt, da wurde aber eben begriffen, dass alles viel entspannter abläuft, wenn man sich auf Augenhöhe trifft. Dito die anderen erfolgreichen Projekte.

Dass nach 15 Jahren nicht nur lapidar ohne wirkliche Entscheidungsbeteiligung das Aus kommen soll, sondern eine 15.000€ Rechnung, das ist unbegreiflich.
 
Komme gerade von einen kleinen Runde zurück.

Auch am Bückeberg alles voller illegaler Trails, gut zu erkennen auch die Zerstörung des Bodens durch die MTB-Reifen.

IMG_4759.jpeg
 
Lächerlicher geht's kaum noch...kommen die sich nicht blöd vor das so schönzureden?! Erinnert mich an nen Zirkusdirektor, der nach einer Tierrechtsdemo erzählte, wie gut es den Tieren bei ihm gehen würde...joa klar
 
Ein anderes Beispiel akzeptierter Waldnutzung:
Ich war zu Fuss in einem Ruheforst im Deister.
Ein Netz von 10-12 km befestigten Wegen sind dort angelegt worden
Einige Wege am Rand mit Material von ausserhalb geschottert!
ca. 10 NorthShores = Brücken aus Holz wurden gebaut und mit Hasendraht gesichert
Überall laufen Menschen (50-100) abseits der Wege durchs Unterholz!
Da der Parkplatz nur für 10 Autos reicht, parken die anderen 50 irgendwo im Wald

Da hier (vom Waldbesitzer) aber richtig Geld verdient wird, stört das niemanden.
 
Es gibt ja genug Beispiele, die echt fies sind, wenn man sie neben einen MTB Trail stellt..

Vielleicht brauchts da Fotos und Videos für einen offensichtlicheren Vergleich.. direkt nebeneinander.. Man könnte ja mal sammeln und das Offensichtliche mehr herausstellen.
Habe wir (MTB-Community) seit 2006 regelmäßig gemacht.
Ohne Interesse oder Wirkung - Denn: Jeder Förster kennt die Fakten und möchte Sie nicht mit den hier wichtigen Vorurteilen und Beschuldigungen vermischt wissen.
Es gibt sogar Statistiken über den Flächenverbrauch von allem, was nicht Baum ist.
Da Trails da aber weit unter 1% liegen, hilft das auch nicht Vorurteile zu schüren.

Es geht halt nicht um Fakten sondern Stimmung, Meinung, Vorurteil.
 
Es wurde sogar eine Studie von der Region in Auftrag gegeben die bestätigt hat das MTB Trails und Radfahren dem Wald egal sind. Weil das Ergebnis aber nicht genehm war ist diese mit Steuermitteln finanzierte Studie in den Schubladen der UNB verschwunden.
 
@Roudy-Radler @Phil81
i know.. i know.. der Zug mit der Behörde zu reden ist ja abgefahren.. aber mit Fakten und vor allem mit Bildern erreicht man die Öffentlichkeit und/oder andere Vereine/Parteien/etc., die sich evtl. dem "Kampf" anschließen könnten.
 
Das eigentliche Problem sind ja nicht die oberflächlichen Schäden, sondern die Bodenverdichtung in der Tiefe.

Während die Bodenpressung/Verdichtung bei Mountainbikern kaum messbar ist, verdichtet so ein Erntefahrzeug den Boden in bis zu 50cm Tiefe. Und wenn der Boden verdichtet ist, ist er verdichtet, das bleibt dann so.

Folgen sind dann z.B. Sauerstoffmangel im Boden oder dass das Oberflächenwasser schlechter versickert, was wiederum zu Staunässe führt usw.
 
Es wurde sogar eine Studie von der Region in Auftrag gegeben die bestätigt hat das MTB Trails und Radfahren dem Wald egal sind. Weil das Ergebnis aber nicht genehm war ist diese mit Steuermitteln finanzierte Studie in den Schubladen der UNB verschwunden.
Du unterschlägst, dass jetzt einfach das Gegenteil behauptet wird...
 
Es wurde sogar eine Studie von der Region in Auftrag gegeben die bestätigt hat das MTB Trails und Radfahren dem Wald egal sind. Weil das Ergebnis aber nicht genehm war ist diese mit Steuermitteln finanzierte Studie in den Schubladen der UNB verschwunden.
Das klingt nach einer Frage für FragDenStaat. Ein Versuch wär's wert, und wenn's nur dazu führt, daß jemand irgendwo eine Aktennotiz erstellen und erklären muss, warum und weshalb das Veröffentlichen dieser Studie die Bevölkerung verunsichern könnte.
 
Hat denn schon mal jemand versucht, das Thema auf Landesebene anzusprechen?

Wenn da auf Regionalebene bewusst Studien unterschlagen werden und die Naturschutzbehörde mit dem NABU kungelt, wäre es doch eine Möglichkeit, mal ne Etage höher anzuklopfen.
 
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