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MTB Frame Development Episode 6: So entstehen die CNC-gefrästen Lugs für den Kavenz-Rahmen

Vielleicht ist die Frage schon erläutert worden, aber wird dieser Prozess gestartet, um ähnlich wie Atherton, eine Vielzahl an Größen anbieten zu können?
 
Vielleicht ist die Frage schon erläutert worden, aber wird dieser Prozess gestartet, um ähnlich wie Atherton, eine Vielzahl an Größen anbieten zu können?
Man ist so deutlich flexibler in der Entwicklung und kann schneller auf Kundenwünsche eingehen. Theoretisch könnten die auch maßgefertigte Bikes herstellen.
 
Könnte richtig heißen Ware werden.
Der optische Kontrast der Muffen und der Carbonröhren ist einfach lecker.
 
Das Bauteil wirkt gestalterisch äusserst rudimentär. Das Stück sieht etwa so aus, als hätte ich es im CAD designt. in 30min. Da muss doch mehr möglich sein bezüglich Designsprache, als eine grosser step-over zwecks Kostenoptimierung – als deutlich unterambitioniert.
 
Das Bauteil wirkt gestalterisch äusserst rudimentär. Das Stück sieht etwa so aus, als hätte ich es im CAD designt. in 30min. Da muss doch mehr möglich sein bezüglich Designsprache, als eine grosser step-over zwecks Kostenoptimierung – als deutlich unterambitioniert.
Keep it simple.


Könnte richtig heißen Ware werden.
Der optische Kontrast der Muffen und der Carbonröhren ist einfach lecker.
Absolut. Mal sehen wie es mit dem Alu Heck ausschaut.
 
Das Bauteil wirkt gestalterisch äusserst rudimentär. Das Stück sieht etwa so aus, als hätte ich es im CAD designt. in 30min. Da muss doch mehr möglich sein bezüglich Designsprache, als eine grosser step-over zwecks Kostenoptimierung – als deutlich unterambitioniert.
sehe ich anders. Das ist ein Steuerrohr, was willst du da gestalterisch verwirklichen? Mir gefällt die Optik.
 
Da muss doch mehr möglich sein bezüglich Designsprache
Nein leider nicht. Das ist das Ende der Fahnenstange. Technisch wird erst im 20-30 Jahren mehr möglich sein.
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Nein leider nicht. Das ist das Ende der Fahnenstange. Technisch wird erst im 20-30 Jahren mehr möglich sein.
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Papperlapp!

Jetzt wo künstliche Dummheit auch bald bei den Typen mit den karierten Hemden, ohne Freundin in den finsteren Konstruktionsbürokellern angekommen ist, öffnet sich der Weg zu individualisierten Muffen im retrogotischen, neobarocken, Techno-Bauhausstil🤠

In ein bis zwei Jahre kann man sich das für geringen Aufpreis Zusammenklicken.

Build on Demand😎

M.
 
Der Hinweis auf den Preisunterschied ist natürlich interessant so als Hausnummer. Wurde irgendwo einmal gesagt oder gar gezeigt, weswegen es diese Querverbindungen braucht? Andere Rahmen haben die ja nicht. Wobei diese, wenn ich mir das so im Vergleich ansehe, in dem Bereich ja dann oft über eine gewisse Distanz miteinander verschweißt wurden.
 
Der Hinweis auf den Preisunterschied ist natürlich interessant so als Hausnummer. Wurde irgendwo einmal gesagt oder gar gezeigt, weswegen es diese Querverbindungen braucht? Andere Rahmen haben die ja nicht. Wobei diese, wenn ich mir das so im Vergleich ansehe, in dem Bereich ja dann oft über eine gewisse Distanz miteinander verschweißt wurden.
Ich würde sagen ,damit die beiden Carbonrohr bis zum Steuerrohr durch geschoben werden kann ....siehe Klebefläche*
 
Ich würde sagen ,damit die beiden Carbonrohr bis zum Steuerrohr durch geschoben werden kann ....siehe Klebefläche*
Die beiden meinte ich. Die verkomplizieren ja den Fräsvorgang, sorgen natürlich für eine höhere Stabilität. Entweder die wurden pauschal so festgelegt oder es hatte eine entsprechende Simulation gegeben.
 

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Die beiden meinte ich. Die verkomplizieren ja den Fräsvorgang, sorgen natürlich für eine höhere Stabilität. Entweder die wurden pauschal so festgelegt oder es hatte eine entsprechende Simulation gegeben.
Die hast wegen der Kraftübertragung , weil die beiden Rohre nicht mit einander verschweißt sind wie beim Alurahmen

Gefällt mir richtig gut ....nicht immer das gleiche 👌
 
Zuletzt bearbeitet:
Solltest dich direkt bewerben

Ich bin Maschinenbauer und sehe das ähnlich wie @nib.

Diese Muffen sind hochbelastete Bauteile und mir dafür deutlich zu grob gefertigt. Dadurch können im Langzeitbetrieb Anrisse entstehen. Um diese zu verhindern werden deswegen normalerweise solch belastete Bauteile mit einer glatte Oberfläche versehen. Im Idealfall wird das Bauteil Gleitgeschliffen.
Zudem bringt die grobe Oberfläche den Nachteil, dass man evtl. Anrisse erst spät entdeckt.

Was mir schon im Beitrag zum Kleben zu kurz gekommen ist: die konstruktive Auslegung der Klebeflächen und die Klebevorbereitung.
Meiner Erfahrung bei strukturellen Klebeverbindungen nach benötigen die Kleber definierte Merkmale in den Bauteilen um den Mindest-/Maximalklebespalt und das nicht Abstreifen des Klebers beim Fügen sicher zu stellen (Stege oder partielle Ausdrehungen). Daneben wird eine definierten Öberflächenrauhigkeit nach Angabe des Kleberherstellers benötigt.
Die Klebevorbereitung ist bei solchen Strukturverklebungen ebenfalls sehr entscheidend. Es kann beispielsweise sein, dass ein definiertes Anschleifen des Carbonrohres auf eine definierte Rauhigkeit nicht ausreicht und die Oberfläche weiterhin zu polar ist um vom Kleber ausreichend und/oder prozesssicher benetzt zu werden. Dann müsste man beispielsweise über eine Plasmabehandlung der Klebestellen nachdenken.

Sauberkeit wurde im Video zum Klebethema ja schon erwähnt. Unerwähnt ist die Verarbeitungstemperatur des Klebers geblieben. Die liegt oft bei min. 20°C und wenn man sie nicht durchgehend einhält bis der Kleber ausgehärtet ist, kann es sein das die Klebung nie ganz aushärtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meiner Erfahrung bei strukturellen Klebeverbindungen nach benötigen die Kleber definierte Merkmale in den Bauteilen um den Mindest-/Maximalklebespalt und das nicht Abstreifen des Klebers beim Fügen sicher zu stellen (Stege oder partielle Ausdrehungen).
Ich weiß jetzt nicht, wie Deine Erfahrung konkret aussieht aber weißt Du zufällig, ob solche Klebeverbindungen prinzipiell auch wieder gelöst werden können? Vielleicht durch ein entsprechendes Lösemittel oder so? Weil ich frage mich, ob es bei solchen geklebten Rahmen denkbar ist, dass diese nach einer gewissen Zeit wieder "auf Anfang gesetzt" werden könnten (und dabei z. B. auch ein gebrochenes Rohr auszutauschen). Aber wie Du andeutest - wenn dann z. B. das Spaltmaß zu groß wäre, würde das ja nicht gehen.
 
Die beiden meinte ich. Die verkomplizieren ja den Fräsvorgang, sorgen natürlich für eine höhere Stabilität. Entweder die wurden pauschal so festgelegt oder es hatte eine entsprechende Simulation gegeben.
Ist das nicht die Verstärkung, zum Teil für den Schraubpunkt für den Lenkungsdämpfer, so habe ich es verstanden.
 
Ich weiß jetzt nicht, wie Deine Erfahrung konkret aussieht aber weißt Du zufällig, ob solche Klebeverbindungen prinzipiell auch wieder gelöst werden können? Vielleicht durch ein entsprechendes Lösemittel oder so? Weil ich frage mich, ob es bei solchen geklebten Rahmen denkbar ist, dass diese nach einer gewissen Zeit wieder "auf Anfang gesetzt" werden könnten (und dabei z. B. auch ein gebrochenes Rohr auszutauschen). Aber wie Du andeutest - wenn dann z. B. das Spaltmaß zu groß wäre, würde das ja nicht gehen.
In der Folge über das Kleben zeigt er ja die Graphen über die temperaturabhängige Festigkeit der angedachten Kleber. Ab spätestens 120 C° ist da zu erwarten, dass man die Verbindung wieder auseinander ziehen kann. Man darf halt mit der Temperatur nicht so hoch gehen, dass es gleich die Eigenschaften der Aluminiumlegierung beeinflusst.
Aufheizen könnte beispielsweise mit Induktion oder mit Heißluft erfolgen.
Lösemittel halte ich für wenig erfolgversprechend, da man ja nicht die komplette Klebefläche benetzen kann, sondern nur den kleinen Bereich im Spalt zwischen Rohr und Muffe.

Wird aber trotzdem höchstwahrscheinlich so sein, dass man das nur beim Hersteller machen kann. Denn ohne den Rahmen wieder in die Bauvorrichtung einzuspannen, würde ich das nicht machen wollen.
Ist halt wie bei alten gemufften Stahlrahmen, die man auch wieder in die Bauvorrichtung spannt wenn man ein Rohr tauschen will/muss.
 
In der Folge über das Kleben zeigt er ja die Graphen über die temperaturabhängige Festigkeit der angedachten Kleber. Ab spätestens 120 C° ist da zu erwarten, dass man die Verbindung wieder auseinander ziehen kann.
Stimmt, an die Stelle erinnere ich mich sogar. Das wäre wirklich gelebte Nachhaltigkeit, wenn so einzelne Teile des Rahmens (z. B. nach einer Delle) wieder instand gesetzt werden könnten. Aber der ganze Prozess wäre freilich teuer und auch eine Frage der Sorgfalt. Zumal dann eben das ins Spiel kommt, was Du gemeint hast: dass die Klebestellen überhaupt (noch) die richtige Beschaffenheit haben.
 
Könnte richtig heißen Ware werden.
Der optische Kontrast der Muffen und der Carbonröhren ist einfach lecker.
Das mag wohl sein.
Ein weitergehender Sinn dieses Konstruktions- Tamtams mag mir aber nicht in den Sinn kommen. Offensichtlich bleibt es ja bei den bisherigen Größen oder ist eine komplette customfertigung angedacht, wo man sämtliche Parameter dann dem Kunden überlässt?
Dann könnte ich das evtl. nachvollziehen.
 
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