Fahrtechnik-Gott dank E-Bike: Macht dich der Motor zum besseren Mountainbiker?

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Man könnte jetzt herausarbeiten, dass ich mit meinem LA „fitter“ oben ankomme und mehr Körner für die Abfahrt habe, mehr Konzentration und mehr Kraft. Somit mach ich weniger Fahrfehler.
Außerdem habe ich nun die Muße einen Teilabschnitt noch mal wieder hoch zufahren, um ihn noch mal perfekter zu meistern.
Ja!

Also wenn ich meinen Lieblingstrail fahre habe ich 25km + 800hm (Bike) an- und wieder 25km abreise...
Wenn ich also am Traileinstieg ankomme hab ich schon keine frischen Beine mehr... merke ich deutlich bei der Abfahrt...
Und habe mehr Reifen, mehr Federweg, dickere Gabel/Dämpfer...

Das merke ich schon deutlich...

Oder ich nehme mein leichtes Fully oder mein noch leichteres Hardtail... dann fehlt eben Leistung vom Bike oder ich hab schon dicke Beine wenns richtig losgeht!

Also: Touren: Bio, Trailspaß: durchaus mit E

Aer: Überraschenderweise komm ich mit allen Bikes gleichschnell unten an (bin aber auch kein Rennfahrer), mit E fühlt es sich nur sicherer und entspannter an...
 

Fahrtechnik-Gott dank MTB – Macht dich der fehlende Motor zum besseren Mountainbiker?​

Macht dich das klassische Mountainbike zum besseren Fahrer? Dieser Frage gehen wir auf den Grund und erklären, welche Vorteile das motorlose MTB auf deine Skills, deinen Trainingszustand und deine mentale Stärke hat – und warum du keinen Motor brauchst, um dich zu verbessern.


Macht dich das MTB zum besseren Mountainbiker?​

Der Einsatz von Elektromotoren im Mountainbike hat unsere Sportart verändert. Plötzlich rasen E-Mountainbiker mit aberwitzigen Geschwindigkeiten und ohne sichtbare körperliche Anstrengung die Berge hinauf. Das kann man gut oder auch nicht gut finden. Fakt ist allerdings: Wer wirklich besser werden will – als Fahrer, als Athlet, als Mensch auf dem Bike – der kommt am motorlosen MTB nicht vorbei.

Was anfangs als selbstverständlich galt, gerät durch den E-Bike-Boom zunehmend in Vergessenheit: Das klassische MTB ist nicht nur Sportgerät, sondern Schule. Jeder Höhenmeter, den du mit eigener Kraft erarbeitest, zahlt direkt auf dein Konto als Mountainbiker ein.


Was heißt überhaupt „besserer Mountainbiker"?​

Um die Frage fachgerecht zu erörtern, muss zunächst geklärt werden, was es heißt, ein besserer Mountainbiker zu werden. Während für den einen nur die Uhr bergab zählt, sind für den anderen krasse Whips der Gradmesser, für den nächsten zählt hingegen, wie schnell man die Konkurrenz im Uphill absägt. Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er als zukünftig bester Mountainbiker Nino Schurter, Brandon Semenuk oder Nico Vouilloz nacheifern möchte.

Für die meisten liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Und bei all diesen Parametern – Abfahrts-Speed, Style, Fitness, mentale Stärke – liefert das motorlose MTB die solidere Grundlage. Ihr werdet es euch bereits denken: Es sind alle dieser Fähigkeiten gleichzeitig.


Wie macht dich das MTB zum besseren Mountainbiker?​

Qualität statt Quantität: Jeder Meter zählt doppelt​

Die größte Stärke des motorlosen MTB liegt auf der Hand: Jede Abfahrt wird verdient. Strecken, die beim klassischen MTB mehrere Stunden in Anspruch nehmen, haben tatsächlich auch einen Sinn – du sammelst nicht nur Tiefenmeter, sondern gleichzeitig Fitness, Ausdauer und mentale Belastbarkeit. Wer bergauf kämpft, kommt oben fokussierter und bewusster an.

Hinzu kommt: Wer jede Abfahrt körperlich erarbeitet hat, geht mit einer ganz anderen Ernsthaftigkeit in den Trail. Fehler werden teurer – und damit lehrreicher. Die Devise lautet nicht „viel hilft viel", sondern „bewusst hilft besser".


Sessioning ohne Krücke: Push, Pedal, Repeat​

Wer kennt es nicht: Kurve zu weit innen angefahren, Speed verloren, Abschnitt im Eimer. Aber noch mal hochschieben? Klar! Kurze Trail-Abschnitte lassen sich mit dem MTB problemlos zurückschieben oder hochtreten – gerade an steilen, kurzen Stücken ist das in wenigen Minuten erledigt. Das Ergebnis: Man fährt denselben Abschnitt mehrfach, aber mit vollem mentalem Commitment, weil jede Wiederholung echte Arbeit kostet.


Das schärft die Linienwahl auf eine ganz andere Art. Man macht sich keine Gedanken wie „ach, ich probier das einfach mal, der Motor bringt mich schon wieder auf Speed." Stattdessen analysiert man, plant, und führt aus. Bewusstes Sessioning am MTB bringt dich schneller weiter als gedankenloses Back-to-Back-Bolzen mit Motorunterstützung.


Maximale Bikebeherrschung durch technische Uphills​

Wer schaut nicht gebannt zu, wenn Danny MacAskill auf seinem Hinterrad von Treppengeländer zu Treppengeländer hüpft? Doch echte Bikebeherrschung entsteht nicht durch motorunterstütztes Hochklettern – sie entsteht durch das Ringen mit dem Bike aus eigener Kraft. Wer steile Uphills ohne Motor bezwingt, entwickelt Gleichgewicht, Gewichtsverlagerung, Traktionskontrolle und Körperspannung auf einem Level, das kein Motor ersetzen kann.

Die motorlose Variante des technischen Uphills ist kein Komfort-Feature, sondern eine Schule für den ganzen Körper.


Mentale Stärke statt bequemer Ausrede​

Das Wetter ist mies, du hast schlecht geschlafen, du hast wenig Zeit? Jetzt raus und dich quälen – oder doch lieber die Couch? Das MTB stellt dich vor diese Frage. Und genau das ist sein größter Vorteil. Denn wer trotzdem rausfährt, wer sich trotzdem den Berg hochkämpft, baut etwas auf, das kein Motor liefern kann: mentale Belastbarkeit.

„Quäl dich, du Sau" ist kein Selbstzweck – es ist die Grundlage jeder nachhaltigen Leistungssteigerung. Wer regelmäßig ohne Motor unterwegs ist, trainiert nicht nur Beine und Lunge, sondern auch Willenskraft, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, auf dem Zahnfleisch weiterzumachen. Diese Eigenschaften machen den Unterschied – auf dem Trail und im Leben.


Wo das MTB klar punktet: Die echten Vorteile im Überblick​

Fehler haben Konsequenzen – und machen dich besser​

Beim motorlosen MTB gibt es keinen „Boost-Knopf", der Fahrfehler überspielt. Wer sich versteuert, verbremst oder die falsche Linie wählt, spürt das sofort – in Form von Tempoverlust, Mühe oder einem Absteher. Das klingt frustrierend, ist aber Gold wert: Jeder Fehler wird zur Lerneinheit. Die Lernkurve beim MTB ist steiler, direkter und nachhaltiger.


Fitness wird wirklich trainiert​

Ein offensichtlicher, aber entscheidender Punkt: Wer auf dem motorlosen MTB unterwegs ist, trainiert Ausdauer, Kraft und Koordination auf einem Niveau, das eine motorunterstützte Runde schlicht nicht erreichen kann. Im Schnitt bringt man deutlich mehr Watt auf die Pedale und wird dadurch fitter – Runde für Runde, Saison für Saison.


Die mentale Stärke wächst​

Durchbeißen und Quälen gehört zum Mountainbiken dazu. Wer immer wieder ohne Motor die Berge hochkämpft, entwickelt eine mentale Robustheit, die sich direkt in bessere Trail-Performance übersetzt. Kein Unterstützungsmodus löst das Problem – du löst das Problem. Und genau das macht dich zum besseren Mountainbiker.


Fazit​

Macht dich das motorlose MTB also zum besseren Mountainbiker? Meine Antwort: Ja – und zwar grundlegender und nachhaltiger. Es schult Abfahrts-Skills, Fitness und mentale Stärke gleichzeitig, gibt ehrliches Feedback ohne technische Verzerrung und lässt keine Ausreden zu.
 
Thema Konditionen......zwei Kumpels mit E-Bike ...der eine schafft es nicht mehr 3 Etagen hoch zu laufen und der andere geht lieber in das Gym um sein Oberkörper zu trainieren und dadurch sind die Beine/Oberschenkel schon dünner als die Arme 😂😂😂

Für mich ist ein guter Mountainbike einer der alles fahren kann ....von dirt bis dh von schnell bis technisch ...egal ob e oder ohne ....obwohl das Schwert wird bei dirt fahren 🤪
Und für mich ist ein guter Mountainbiker der, der trotz Schwitzen auch gerne weiter schwitzt.
Und die ganz echten Kerls sind die, die motorlos in Lycra den Rauschberg hinauffahren und von oben in den Chiemsee pkln. :hüpf:
*Das schafft mit Sicherheit auch kain Graveler. :p
 
eBikes taugen nix. Sonst wären die schon viel früher erfunden worden. Ich persönlich bin auch schon ebikes gefahren. Und ich muss sagen, die haben mich überhaupt nicht überzeugt!

Ebikes sind halt schwerer, schwerfälliger und weniger sportlich. Wenn ebikes von Leuten in Rennen gefahren werden, dann nur, weil sie das von ihren Sponsoren vorgeschrieben bekommen.

Die ebikes sind lediglich eine Sau, die von der Radindustrie und den Fachzeitschriften durchs Dorf getrieben wird, um mal wieder kräftig Umsatz zu machen.

Hier in Europa wurden früher auch fast keine ebikes verkauft. Weil die Leute mal schlau waren und nicht auf alles reingefallen sind, was einem als super toll angepriesen wird.

Aber du wirst sehen, in ca. 2 Jahren ist der ganze Spuk vorbei!

Hier im Forum wirst du allerdings einige Opfer finden, die sich ein ebike aufschwätzen haben lassen. Die reden diese Technik jetzt natürlich schön und machen einen auf Fanboy. Einfach nicht zuhören und ein bio bike kaufen.


* Badumm-tssss *
 
@Arne: woher holt Ihr eigentlich noch die Motivation für Eure Arbeit?
Macht es nicht mehr Sinn, die "Headline" zu posten und den Rest erledigt dann die Schwarmintelligenz.
Meckert doch eh nur jeder hier.
Früher war das Forum erster Anlaufpunkt für Themen Rund um (jedes) Rad.
WARUM wird hier so emotional und teilweise fremdschämend diskutiert?
Klar gibt es EMTB News, aber warum kann sich über solch einen Artikel nicht gesittet ausgetauscht werden.
Daten, Fakten. Bumms.
 
und mopedmagazin titelt was von neuen mopeds mit abnehmspritzen
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"Abnehmspritze besser als Diät und Training?"
Zielgruppe gleich klar definiert.
 
... , aber warum kann sich über solch einen Artikel nicht gesittet ausgetauscht werden.
Daten, Fakten. Bumms.
Vielleicht weil das Thema bestenfalls akademischen Wert hat, und sich jeder über seine eigenen Vorlieben, Skills, Möglichkeiten, Ziele etc. definiert. Das alles zu berücksichtigen hat's nicht genügend Schubladen.
 
Ich fahre seit Juli 2025 E-Enduro.
Und ja meine Fitness und meine Abfahrtsskills verbessereten sich irgentwann , durch häifige Nutzung.
Ich fahre aber auch immer wieder abwechselnt Normal MTB Enduro und XC Touren.

Also Ja ,definitif und spürbar. Hatte ich vorher nicht so erwartet. Liegt vllt auch jetzt an mehr Motivation. Und mehr Grundlagenpuls Touren G2 , dank Motor.
 
Vergessen im Artikel wurde noch das bessere Verhältnis aus ungefederter zu gefederter Masse, was sich praktisch in einem deutlich sensibleren Fahrwerk niederschlägt. Die Traktion, die man erreichen kann, ist schon der Wahnsinn.
Vor kurzem gab es doch einen ähnlichen Artikel, wo mir nach ewigen Diskussionen im Nachhinein noch etwas eingefallen ist - die ganze Wahrnehmung hängt auch extrem davon, wie jeder MTB für sich definiert, und hier gibt es grundsätzlich 2 ausgeprägte Lager (mit allen Nuancen dazwischen, man könnte das auch als Grenzen eines Spektrums sehen):

1. MTB ist Geschicklichkeitssport (100% mein Lager)
2. MTB ist Ausdauersport (30% mein Lager)

Und je nachdem, wie jeder den Sport betreibt, wird dann auch das ebike gewertet. Für mich ist ebike somit völlig rational mehr MTB als nicht ebike, siehe 1. Ich denke auch schon lange, dass nur weil man ein ähnliches Sportgerät benutzt, müssen die Sportarten nicht zwingend super eng miteinander verwandt sein. In meiner Sicht entscheidet eher die Intention, also warum ich das mache, nach Schnittmengen zw. Sportarten. Und so betrachtet könnten etwas übertrieben curling und downhill z.B. näher zusammenliegen als Downhill und MTB Marathon.
 
Der schiere Wahnsinn.

Keine Toleranz gegenüber E-Bikes, die Fahrer werden als Mofafahrer beschimpft usw.
Nehmt Euch doch mal ein Beispiel am blauen Forum, dort gibt es keine Verunglimpfung gegenüber den Nicht-Ebikes.

Sollte das gemeinsame Hobby nicht einen? Stattdessen spaltet Ihr. Finde ich sehr ärmlich.
 
Viel grundlegender ist doch die Frage:
Machen einen nicht simplere Bikes besser, weil sie eine feinere Klinge erfordern?
Was ist mit E-Hardtails, E-Gravelbikes oder sogar E-Fixies?
 
Grundlegende Frage ist: wo E-Bike mit 32"?
Wenn man immer die gleichen Strecken mitb E-Bike fährt wird man kein besserer Biker und das istbwohk das was die meisten machen
 
Der schiere Wahnsinn.

Keine Toleranz gegenüber E-Bikes, die Fahrer werden als Mofafahrer beschimpft usw.
Nehmt Euch doch mal ein Beispiel am blauen Forum, dort gibt es keine Verunglimpfung gegenüber den Nicht-Ebikes.

Sollte das gemeinsame Hobby nicht einen? Stattdessen spaltet Ihr. Finde ich sehr ärmlich.
Was für ein gemeinsames Hobby denn?

Als Surfer hab ich doch auch kein „gemeinsames Hobby“ mit Jetski-Fahrern, auch wenn beide auf dem Wasser sind.
 
Lassen wir die 90% Sinnlos-Beiträge mal beiseite.
Man könnte jetzt herausarbeiten, dass ich mit meinem LA „fitter“ oben ankomme und mehr Körner für die Abfahrt habe, mehr Konzentration und mehr Kraft. Somit mach ich weniger Fahrfehler.
Außerdem habe ich nun die Muße einen Teilabschnitt noch mal wieder hoch zufahren, um ihn noch mal perfekter zu meistern.
Waren ernsthafte Antworten überhaupt gefragt?
Schei*t doch einfach drauf! Euer leben wird doch nicht besser oder schlechter wenn ihr euch hier jedesmal an sowas abarbeitet.
Das kannst du doch gar nicht wissen.
Wenn hier im Forum etwas in die Richtung angesprochen wird, dann brennt ja immer die Bude.
Weil die Aussage unvollständig ist: Ausdauer vs. Kraftausdauer. Das eine kann schon, das andere eher selten.
 
Ich habe bei einigen EBikern folgendes beobachtet:

Das brutal schwere Bike gleicht deren nicht vohandene Fahrtechnik einfach aus und hält sie immer in der Spur und am Boden. Mit nem normalen Rad würden die sich bei Treppen, Feldgerumpel, kleinen Drops etc... übel aufs Maul legen!
 
Was für ein gemeinsames Hobby denn?

Als Surfer hab ich doch auch kein „gemeinsames Hobby“ mit Jetski-Fahrern, auch wenn beide auf dem Wasser sind.
In unserer Gruppe fahren welche mit E-Bike und Bio Bike gleichermaßen die selben Touren mit. Ist das jetzt kein gemeinsames Hobby?

Ob ich jetzt die Enduro Trails mit dem Bio Enduro oder E-Enduro fahre ist doch deutlich näher aneinander, als Marathon auf der Forststraße und DH. Letztere sind hier aber trotzdem beide toleriert.
Kannst du mir das mal erklären?
 
Ich bin grundsätzlich ein Verfechter der GEMEINSAMEN Nutzung von MTB und E-MTB (wie auch aller anderen Radtypen, Rennrad, Gravel, etc.). Ganz einfach weil ich Radfahrer bin und gerne den Benefit jedes Radtyps hervorhebe.

Was mir aber am Artikel stört: ja, es geht um körperliche Entwicklung, aber eine Erwähnung, das diese „Laps, laps, laps“ schon die Trails in Mitleidenschaft ziehen wäre gut gewesen. Nicht weil es E-Bikes sind, sondern weil einfach öfter gefahren wird - auch das nicht per se schlecht, nur wenn man „Grenzen auslotet oder tatsächlich abwärts trainiert. Bei vorsichtiger und schonender Fahrweise gibt es mEn keinen Unterschied zum MTB.

Was ein Vorteil für uns Biker ist, kann die Trails vor Probleme stellen. Wer hat schon offizielle und regelmäßig gepflegte Trails als Hometrails? Geschweige denn legale (bei uns in Österreich)…

2. „Mofa“ kann man sich als Redakteur verkneifen…
 
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