Neuer Schwalbe Romy im ersten Test: Neue Reifen, neue Karkasse, neue Gummimischung!

Ich blicke auch nicht mehr durch, bei all den möglichen Kombinationen.
Hab deshalb die KI mal gefragt mir eine Seite zu erstellen.
Keine 3 Minuten später kam das dabei raus:
https://schwalbereifen.2ix.de/
Viel Spaß beim stöbern :D

Absolut ohne Gewähr, ich hab das einfach so übernommen und hochgeladen, aber evtl kann man das ja mit weiteren Erfahrungsberichten zukünftig ausbauen.

Super, das ist echt hilfreich.
Wäre noch besser, wenn es die jeweiligen Hersteller-Nummern oder EAN Codes dazu ausspucken würde.
 
Naja, jetzt wieder zum Thema, also Schwalbe: Das heißt man führt 2 Jahre nach der großen Revolution schon wieder starke Änderungen an Karkasse und Gummi durch ?

da gabs hier eine info eines schwalbe händlers:

Beitrag im Thema 'Schwalbe Albert-Reifen im Test: Mega Grip, dank Karkassen-Revolution' https://www.mtb-news.de/forum/t/sch...ank-karkassen-revolution.989763/post-20290559

was auch immer geändert wurde, ich glaube mittlerweile weder im xc noch im dh bereich das serienreifen was mit den wettbewerbsreifen von pierron zu tun haben. den glauben habe ich seit dem kauf meines aspen schon verloren.
 
diese kombi fahre ich aktuell. gibts die reifen in zukunft noch? der nobnic taucht nicht wirklich auf.
Fahre im Winter auch Nic Soft vorne, Nic Speedgrip hinten, im Sommer Nic Speedgrip vorne, WickedWill Speedgrip hinten. Superground oder Supertrail.
Bin mit den Kombis sehr zufrieden. Der Nic ist offenbar komplett weg, der Will wurde nicht erwähnt...
Gleichzeitig lese ich jetzt hier seitenlang, wie sich die Gravity-Fahrer hier ob der neuen Modelle begeistern, die für mich nach eher wenig Spaß am Bio-Trail-Bike klingen. Und was im "Race"-Segment kommt sehen wir später. Was wenn ich ein mittelschnelles Profil mit robusterer Karkasse will?
Ich bin im Moment an dem Punkt, mir zu den drei günstig geschossenen Nics noch ein paar Wills auf Lager zu legen und ansonsten mal die Augen aufzuhalten.
 
Naja, jetzt wieder zum Thema, also Schwalbe: Das heißt man führt 2 Jahre nach der großen Revolution schon wieder starke Änderungen an Karkasse und Gummi durch ? Also klingt für mich total nach unausgereifter Markteinführung beim Radial Thema.
Marketing hat damals doch wunderbar geklappt, Youtuber waren überschwenglich im Lob und ab geht's
Wer radial will muss ja eh zu veetire
 
@Pixelsign
......

@Mitch3zwei Wie würdest du den Tacky Chan vs Albert so einordnen? Wo liegen die Stärken und Schwächen?

Romy der Reifen, wenn’s rollen soll und nicht zu nass ist. Hatte aber, wie im Test beschrieben, selbst bei Kälte und anfangs auch ordentlich Nässe, keine Probleme auf mehrheitlich gebauten Trails.

Tacky Chan (NEU!), rollt gut, hat noch mal mehr Traktion und aggressives Profil, würde ich dem Romy wohl vorziehen, wenn man für alles gewappnets ein will im Sommer.

Albert, schwer zu sagen, da kein direkter Vergleich, bin den Albert aber oft gefahren und hatte nie Probleme. Sehr guter Allrounder trotz wenig Negativprofil auch bei Nässe echt ok. Ich persönlich würde aber eher zu Tacky oder Romy greifen.

Stärken Tacky: aggressiveres Profil, super Allrounder, auch bei Nässe echt gut, rollt für solch einen Reifen top

Schwächen: Mit neu angeordnetem Profil fällt mir auf Anhieb nichts ein, früher war es das etwas spezielle Einlenkverhalten, welches ich nach einer Weile aber nicht mehr gespürt hatte.

Stärken Albert: für mich unauffälliger Sommerreifen, der für mich selbst in den nassen Vogesen – bei einem Testcamp – keine echten Probleme bereitet hatte. Trotz weichem, nassen Boden (Nadelwald = kein Matsch!) und teils steilen Strecken, was mich doch wunderte. Dennoch würde ich hier direkt zum Tacky greifen, wenn ich die Wahl hätte an solch einem Tag.

Schwächen Albert: Man könnte das geringe Negativprofil anführen, das bei oben genannten Situationen und eher matschigen Trails sicherlich schneller an Limit kommen wird und sich zusetzt. Ich bevorzuge Reifen, mit denen ich für fast alles gewappnet bin, und da ist die Schnittmenge bei einem Tacky (gehe hier extra nur auf die beiden ein) einfach größer.
 
Nobby ist immernoch dabei …
Das wurde hier im Forum mehrfach gesagt, aber der Nic ist auf dem PDF-Diagram auf der Schwalbe-Seite zur neuen Produktstruktur nicht erwähnt. Ich bin nicht der Reifenexperte und kenne nur einen kleinen Teil des bisherigen Schwalbe-Programms (Nic, Will, Ron). Aber für mich waren Magic Mary, Tacky Chan und Co was für die Hardcore-Gravity-Fraktion oder e-Biker. Die "Normalos", die Trails und Touren fahren und dabei gerne etwas Pannenschutz hätten und daher eher nicht beim neuen, wohl später im Jahr genauer definierten "Race"-Programm mit den leichteren Karkassen bedient werden, siehts dünn aus.
Und wenn ich dann sehe, dass die schnellste Kombi(?) im Segment "Trail" der neue Romy vorne und hinten ist... und wenn ich vorne mehr Grip will, soll ich ne Mary oder den Tacky nehmen? Seriously? :spinner:
Okay, vielleicht entspricht Romy Soft vorn und Mid hinten in etwa meiner aktuell noch am XC-HT montierten WInterkombi Nic Soft/Speedgrip.
Edit:
@Mitch3zwei
Der "alte" Tacky sah für mich immer nach Panzerkette aus - du schreibst zum neuen Tacky: " super Allrounder, auch bei Nässe echt gut, rollt für solch einen Reifen top" - aber der ist doch sicherlich noch immer um Welten langsamer als ein Nic, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gehe ebenfalls davon aus das der Nobby verschwinden wird

Screenshot_2026-04-14-08-50-57-82_40deb401b9ffe8e1df2f1cc5ba480b12.jpg


Aber 950gr für die leichteste Ausführung ne ne da bin ich raus
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber für mich waren Magic Mary, Tacky Chan und Co was für die Hardcore-Gravity-Fraktion oder e-Biker.
Das war nicht unbedingt so. Ich bin früher auch eher Nobby Nic gefahren und dann - auch weil ich dachte die anderen Modelle seien wertiger - auf z. B. einen Magic Mary Super Trail Addix Soft am Vorderrad mit 2,4" umgestiegen und habe das nie bereut. Der rollt meiner Meinung nach am Vorderrad (!) so gut, dass man damit auch problemlos 120 km Touren runterreißen kann. Nur am Hinterrad muss man natürlich etwas mehr aufpassen. Dass der Fokus vermehrt auf Gravity liegt, ist nicht wirklich verwunderlich.
 
Es gibt ja auch einige die fahren die Mary vorn und den Will hinten, das rollt auch echt gut, hatte ich eine Zeit lang drauf, war mir aber zu wenig Grip auf der Bremse, habe dann hinten auf HD gewechselt weil der ähnlich gut rollt wie der Nic.
 
Das war nicht unbedingt so. Ich bin früher auch eher Nobby Nic gefahren und dann - auch weil ich dachte die anderen Modelle seien wertiger - auf z. B. einen Magic Mary Super Trail Addix Soft am Vorderrad mit 2,4" umgestiegen und habe das nie bereut. Der rollt meiner Meinung nach am Vorderrad (!) so gut, dass man damit auch problemlos 120 km Touren runterreißen kann. Nur am Hinterrad muss man natürlich etwas mehr aufpassen. Dass der Fokus vermehrt auf Gravity liegt, ist nicht wirklich verwunderlich.

Rollwiderstand am Vorderrad ist mMn immer so ein Thema. Da muss man große Kompromisse hinsichtlich Grip eingehen für subjektiv minimal besseren Rollwiderstand. Ein Magic Mary ist zum NN kein Vergleich im Downhill. Auch die härteren Gummimischungen zahlen sich einfach nicht aus: Man verliert sofort spürbar Grip am Vorderrad, ohne, dass man wirklich damit was gewinnt.
Ich bin die letzten Jahre saisonübergreifend mit einem Kenda Gran Mudda AGC am VR auch Touren mit 1500hm (Bio) gefahren. Diesen Kompromiss gehe ich gerne für die sehr gute Abfahrtsperformance ein.
 
Ich gehe ebenfalls davon aus das der Nobby verschwinden wird

Anhang anzeigen 2352143

Aber 950gr für die leichteste Ausführung ne ne da bin ich raus
Wow. 😞
Der Nic in der Dimension kommt laut R2-Waage als Supertrail(!) auf 943g als Superground auf 902g.
Aber Race (Pro) entspricht ja eher dem alten Superrace (leider bei R2 nur in Tanwall, was ja meist leichter(??) ist, bei 870g).
Irgendwie kein Wunder, wenn inzwischen im MTB-Bereich 80+% e-MTBs sind - wen interessiert da noch die Amish-Rad-Fraktion - sind ja eh Masochisten, denen gefällt es, wenn es bergauf noch ein bisserl schlechter rollt.

Wollte eh mal Vittoria ausprobieren. Aber erst muss ich mir noch Wills schießen für die ganzen Nics im Vorrat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man vorn eine Mary US Radial Trail Pro 2.5 fahren will am Trailbike und auch Berg auf treten muss, was nimmt man denn jetzt hinten als gut rollenden Alternative ohne Radial und in soft oder mid ohne Kanal und in Gravity, DD usw.
Bei anderen Marken hat man da den Eli, den Dissector usw.
Wäre das jetzt der Romy?
 
pinkbike und das Mountainbike Magazin schreiben das der NN ersetzt wird.

in der grafik aus dem MTB News Artikel die ja scheinbar von Schwalbe kommt wird der NN allerdings nicht erwähnt.
1776150977186.png



Außerdem taucht er auch auf der Schwalbe seite zu den neuen Produktlinien auf, wenn auch in einer nebenrolle:
1776151184857.png



Da der Wicked will, der dem Nobby nic in sachen gewicht, karkassen usw. sehr ähnlich ist auch nicht gennant wird könnte es sein das beide Reifen 2027 zusammen mit den XC reifen upgedatet werden.

Oder der NN verschwindet weils zu eng ist zwischen Romy und WW.
 
Rollwiderstand am Vorderrad ist mMn immer so ein Thema. Da muss man große Kompromisse hinsichtlich Grip eingehen für subjektiv minimal besseren Rollwiderstand. Ein Magic Mary ist zum NN kein Vergleich im Downhill. Auch die härteren Gummimischungen zahlen sich einfach nicht aus: Man verliert sofort spürbar Grip am Vorderrad, ohne, dass man wirklich damit was gewinnt.
Ich bin die letzten Jahre saisonübergreifend mit einem Kenda Gran Mudda AGC am VR auch Touren mit 1500hm (Bio) gefahren. Diesen Kompromiss gehe ich gerne für die sehr gute Abfahrtsperformance ein.
Ich hatte mal kurz im Frühjahr drüber nachgedacht, an mein Trailfully mal einen Mary vorne zu montieren, um es auch reifentechnisch weiter vom XC-HT zu entfernen. Nachdem ich dann aber das Fully aus dem Winterschlaf geweckt hatte und es mit der der Nic/Will-Kombo einfach nur so geflogen ist (okay, möglicherweise kam mir das auch nur so vor im Kontrast zur Winterkombi, die noch am XC-HT ist, eben Nic Soft/Speedgrip - wobei mir im Herbst beim Wechsel auf eben jene Kombi die nicht in gleichem Maße langsamer vorkam) und mir als jemand, der sich selten in Gefilde jenseits S2 verirrt, der Grip auch völlig gereicht hat, hatte ich die Idee verworfen.
Aber du plädierst quasi dafür doch mal ne (alte) Mary vorn zu probieren, und dann evtl. Nic hinten?
Wie groß ist der Unterschied im Rollwiderstand Mary Soft vs. Mary Speedgrip(? Ich meine diese Kombi gibt es, finde sie aber grade nicht bei den üblichen Verdächtigen) vs. Nic Soft vs. Nic Speedgrip?

PS: gibt es eigentlich irgendwo - auch gerne gegen einen Obolus - einen aktuellen Test des Rollwiderstands von mehr als eine handvoll Reifen? bicyclerollingresistance.com kenne ich, aber da ist nur ne kleine Auswahl vom überwiegend uralten Schwalbe-Modellen dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte mal kurz im Frühjahr drüber nachgedacht, an mein Trailfully mal einen Mary vorne zu montieren, um es auch reifentechnisch weiter vom XC-HT zu entfernen. Nachdem ich dann aber das Fully aus dem Winterschlaf geweckt hatte und es mit der der Nic/Will-Kombo einfach nur so geflogen ist (okay, möglicherweise kam mir das auch nur so vor im Kontrast zur Winterkombi, die noch am XC-HT ist, eben Nic Soft/Speedgrip - wobei mir im Herbst beim Wechsel auf eben jene Kombi die nicht in gleichem Maße langsamer vorkam) und mir als jemand, der sich selten in Gefilde jenseits S2 verirrt, der Grip auch völlig gereicht hat, hatte ich die Idee verworfen.
Aber du plädierst quasi dafür doch mal ne (alte) Mary vorn zu probieren, und dann evtl. Nic hinten?
Wie groß ist der Unterschied im Rollwiderstand Mary Soft vs. Mary Speedgrip(? Ich meine diese Kombi gibt es, finde sie aber grade nicht bei den üblichen Verdächtigen) vs. Nic Soft vs. Nic Speedgrip?

Wie gesagt, am VR möchte ich einen Reifen der insbesondere im DH performt. Also weiche Gummimischung und in meinem Fall große Seitenstollen (weil viel Waldboden). Die Kombination mit Magic Mary am VR und NN am HR wird sicher gut funktionieren, da geringer Rollwiderstand am HR, welches im DH-Grip im Vergleich zum VR aber stark abfällt - das bemerkst du bestimmt. Ich fahre derzeit am HR den Big Betty (Soft, Super Gravity) und bin damit sehr zufrieden. Der Soft Compound ist spürbar härter (am VR wäre das nicht mein Fall), rollt dafür aber leichter als der Super Soft und bietet genügend Grip im DH. Die Speed Grip Mischung bin ich nie gefahren, wäre mir aber aller Wahrscheinlichkeit nach zu "hart".

Zum Thema
jemand, der sich selten in Gefilde jenseits S2 verirrt, der Grip auch völlig gereicht hat, hatte ich die Idee verworfen.
Auch auf "einfacheren" (wobei subjektiv) Trails profitiert man von besseren Grip, insbesondere am VR. Spätestens wenn der Boden nicht steinhart ist oder sich nasse Wurzeln anpirschen, ist ein grobstolliger, weicher Reifen besser. Es hat schon eine Grund warum diese Art von Profil derzeit so beliebt ist: Maxxis Highroller 3/Shorty, Schwalbe Shredda Rear (+Front (wobei extrem)), Micheln Wild Enduro/DH22, etc. ....
 
Albert Radial Soft vorne mag ich gerade am Trailbike ganz gerne (aka. "unauffällig"). NN SpeedGrip hinten hat mir deutlich zu wenig Grip bergauf an Wurzeln und im lockeren Boden. Muss nichtmal nass sein.

Ist da nun die RomySchneider oder TC in diagonal die nächstaggressivere und gut rollende Wahl? Oder NN Soft? Oder doch radial hinten mit flachprofiligem Albert?

Ich blicke auch nicht mehr durch, bei all den möglichen Kombinationen.
Hab deshalb die KI mal gefragt mir eine Seite zu erstellen.
Keine 3 Minuten später kam das dabei raus:
https://schwalbereifen.2ix.de/
Viel Spaß beim stöbern :D

Absolut ohne Gewähr, ich hab das einfach so übernommen und hochgeladen, aber evtl kann man das ja mit weiteren Erfahrungsberichten zukünftig ausbauen.

Die KI (coole kleine Homepage!) gibt mir leider für Kategorie "Trail" in ALLEN Situationen RomySoft/RomyMid raus 🥴 . Nur wenn ich Fokus auf Rollwiderstand gebe springt es auf Romy/WickedWill, egal ob trocken, gemischt oder nass.

Vielleicht hat sie ähnliche Schwierigkeiten wie ich die Unterschiede rauszufinden, oder lässt sich zu sehr vom Marketing des Romy beeinflussen.
 
Albert Radial Soft vorne mag ich gerade am Trailbike ganz gerne (aka. "unauffällig"). NN SpeedGrip hinten hat mir deutlich zu wenig Grip bergauf an Wurzeln und im lockeren Boden. Muss nichtmal nass sein.

Ist da nun die RomySchneider oder TC in diagonal die nächstaggressivere und gut rollende Wahl? Oder NN Soft? Oder doch radial hinten mit flachprofiligem Albert?



Die KI (coole kleine Homepage!) gibt mir leider für Kategorie "Trail" in ALLEN Situationen RomySoft/RomyMid raus 🥴 . Nur wenn ich Fokus auf Rollwiderstand gebe springt es auf Romy/WickedWill, egal ob trocken, gemischt oder nass.

Vielleicht hat sie ähnliche Schwierigkeiten wie ich die Unterschiede rauszufinden, oder lässt sich zu sehr vom Marketing des Romy beeinflussen.
Ich denke da gibt es echt noch zu wenig Nutzererfahrungen und ich glaube sogar, dass die KI dieses Thema auch gescannt hat :D.
Aber ich werde die heute Abend noch einmal drauf ansetzen :)
 
Rollwiderstand am Vorderrad ist mMn immer so ein Thema. Da muss man große Kompromisse hinsichtlich Grip eingehen für subjektiv minimal besseren Rollwiderstand. Ein Magic Mary ist zum NN kein Vergleich im Downhill. Auch die härteren Gummimischungen zahlen sich einfach nicht aus: Man verliert sofort spürbar Grip am Vorderrad, ohne, dass man wirklich damit was gewinnt.
Ich bin die letzten Jahre saisonübergreifend mit einem Kenda Gran Mudda AGC am VR auch Touren mit 1500hm (Bio) gefahren. Diesen Kompromiss gehe ich gerne für die sehr gute Abfahrtsperformance ein.
Zum Thema Rollwiderstand:
RoWi ist linear abhängig von der Gewichtsbelastung und entsprechend ist der Beitrag von Vorderreifen und Hinterreifen zum Gesamt-RoWi abhängig von der Gewichtsverteilung. In der Ebene hast du im Stehen eine Gewichtsverteilung von etwa ein Drittel vorne, zwei Drittel hinten - man betrachte dazu das Verhältnis FC/RC. Je nach Sitzposition ist das beim normalen Treten im Flachen also eher drei Viertel hinten, ein Viertel vorne; bergauf verschiebt sich das weiter Richtung hinten bis zu 100% im Extremfall - Stichwort steigendes Vorderrad. Beim Bergabfahren, üblicherweise im Stehen, verschiebt sich die Belastung Richtung 50/50, steil bergab dann natürlich irgendwann mit mehr Gewicht vorne - aber dann ist der RoWi selten ein Problem.
Wenn du also eher alpentypisch recht steil hoch und dann wieder recht steil runter fährst, optimierst du am Vorderrad recht konsequent auf Grip. Am Hinterrad vor allem auf RoWi, eine Grenze ist durch gewünschten Bremsgrip am Hinterrad gesetzt - wobei da eher das Profil zu beachten ist und wir ja alle wissen, dass der RoWi vor allem an der Gummimischung hängt. Wenn du dagegen viele Transfers von Hügel zu Hügel hast und eher flache Trails, wo für den Spaß das Halten der Geschwindigkeit wichtig ist, würde ich am Vorderrad schon auch auf den RoWi achten, zumal bei dem Einsatzzweck ja auch der Bremsgrip nicht so wichtig ist.
 
Wie gesagt, am VR möchte ich einen Reifen der insbesondere im DH performt. Also weiche Gummimischung und in meinem Fall große Seitenstollen (weil viel Waldboden). Die Kombination mit Magic Mary am VR und NN am HR wird sicher gut funktionieren, da geringer Rollwiderstand am HR, welches im DH-Grip im Vergleich zum VR aber stark abfällt - das bemerkst du bestimmt. Ich fahre derzeit am HR den Big Betty (Soft, Super Gravity) und bin damit sehr zufrieden. Der Soft Compound ist spürbar härter (am VR wäre das nicht mein Fall), rollt dafür aber leichter als der Super Soft und bietet genügend Grip im DH. Die Speed Grip Mischung bin ich nie gefahren, wäre mir aber aller Wahrscheinlichkeit nach zu "hart".
Albert Radial Soft vorne mag ich gerade am Trailbike ganz gerne (aka. "unauffällig"). NN SpeedGrip hinten hat mir deutlich zu wenig Grip bergauf an Wurzeln und im lockeren Boden. Muss nichtmal nass sein.
Ich fahr halt keine wilden Sachen - stellt sich die Frage, ob ich mir mit mehr Grip mehr zutrauen würde - ich glaube da wäre mal ein Invest in mehr Fahrtechnik nötig.
Ich komme sogar mit Will hinten klar - gerade derzeit bei schon wieder trockenen Trails, aber mit noch viel altem Laub oder grobkieseligen Kurven. Wieviel mehr würde mir da gröberes Profil wirklich bringen?
Im Winter bei Matsch fand ich aber den Nic hinten eine spürbare Verbesserung.
 
Ich werde das Gefühl nicht los, dass es hier in erster Linie - wie bei so vielen - auf ein eBike optimiertes Sortiment rausläuft. Die normalen Radler zahlen mit unnötig hohem Gewicht. (Wie die neuen RS Produkte, allesamt viel schwerer geworden.)
Tacky Chan Gravity Pro laut r2 Waage 1390g; satte 150g mehr als die nicht Radial Version. Viel Freude beim Selber treten... da sind Conti DH Reifen ja noch über 100g leichter.
 
Ich werde das Gefühl nicht los, dass es hier in erster Linie - wie bei so vielen - auf ein eBike optimiertes Sortiment rausläuft. Die normalen Radler zahlen mit unnötig hohem Gewicht. (Wie die neuen RS Produkte, allesamt viel schwerer geworden.)
Tacky Chan Gravity Pro laut r2 Waage 1390g; satte 150g mehr als die nicht Radial Version. Viel Freude beim Selber treten... da sind Conti DH Reifen ja noch über 100g leichter.
man kennt es, Die zeit vor den Ebikes als Radial Downhillreifen noch unter 1000g gewogen haben. Irre wie das Ebike alles verändert hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als erstes müsste man mal wissen ob man die Gravity Pro benötigt, wenn z.b Trail Pro auf Niveau von DD ist würde es vielen reichen.
Vielleicht entspricht ja Gravity Pro der DH Karkasse von Maxxis.
 
Zurück