Gravelbike Trip zu Pfingsten Wolfs Lair und Monte Sibillini (Italien/Abruzzen)-Mitfahrer gesucht!

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Hallo Zusammen,

ich probiere mal wieder Mitradler zu finden. Ich möchte zu Pfingsten von Donnerstag bis Sonntag(8bis 9 Radeltage) die oben genannte Runde in Angriff nehmen und irgendwie zusammen kombinieren. Da die Ecke doch recht einsam ist, würde ich mich über 1 bis 2 Mitfahrer freuen. Da es kaum Unterkünfte gibt, ist die Zeltmitnahme zwingend notwendig. Die Route ist recht herausfordernd und hat viele Höhenmeter. Anreise wäre mit dem Auto geplant. So Donnerstag Mittag ab Garmisch, um abends anzukommen. Ich hatte schon mal etwas geplant, werde dies aber noch abändern, da 7 Tage zu anspruchsvoll ist. Auch ist die Frage, ob es wirklich in Rom enden muss oder ob man es doch als Runde plant. Das ist alles noch offen und kann/muss geändert werden. Falls irgend jemand mit möchte oder auch noch jemanden sucht, bin ich auch für andere Ziele zu haben. Wichtig wäre eine gewisse Grundwärme :D mit der Chance auf schönes Wetter.

Hier mal die erste noch zu ändernde Planung
https://www.komoot.com/de-de/collection/2645051/-monte-sibillini-+-wolfs-lair?ref=collection

Viele Grüße
Sven
 
Schöne Gegend, aber auch im Mai würde ich mit Kälte rechnen und Schnee könnte noch in den höheren Lagen liegen. Abgesehen davon würde ich da kein Schotter Rad empfehlen, die Wege sind oft sehr grob schottrig, wird mit den "dünnen" Gravelreifen kein Spaß.
 
Schöne Gegend, aber auch im Mai würde ich mit Kälte rechnen und Schnee könnte noch in den höheren Lagen liegen. Abgesehen davon würde ich da kein Schotter Rad empfehlen, die Wege sind oft sehr grob schottrig, wird mit den "dünnen" Gravelreifen kein Spaß.
Naja, in den Bergen muss man immer mit Kälte beziehungsweise Schneeeinbrüchen rechnen. Das kann auch mal im Juli oder August sogar passieren. Wer sagt das ein Schotterrad immer dünne Reifen haben muss? 😉 An meinem Gravel Rad sind 2.2 Zoll Reifen montiert und damit ist selbst die Karwendelrunde oder ähnliche Alpendurchquerung kein Problem.

https://www.komoot.com/de-de/collec...=collection_share&t_ref_username=170703607016
 
So wir sind wieder zurück. Hier ein paar Eindrücke von unserer Tour.

Hier einmal die komplette Collection der Tour auf Kommot:
The Wolf´s Lair

Als erstes ganz klar ist es eine landschaftlich wunderschöne Tour. Viele tolle Erlebnisse und grandiose Aussichten + kulinarische Highlights.

Aber: Meiner Meinung nach ist die Tour nicht Fisch nicht Fleisch. Warum? Wenn man mit Gravelrad unterwegs ist und dann noch wie üblich auf schmalen Reifen wird man so manche Schotterabschnitte bzw. lose 10 cm Steinbrockenpisten verfluchen. Wenn man allerdings mit dem dafür vorgesehen MTB fährt, wird man die 50 % Asphaltanteil verfluchen und fragen warum man 20 km am Stück auf Asphalt rollt. Hier sollte man vor der Tour nochmal genauer schauen, in welche Richtung man die Tour planen möchte. Richtung mehr Asphalt oder eben Schotter und wenn Schotter dann vielleicht nicht so viele lose/grobe Geröllwege die auch mit MTB teilweise nur langsam zu befahren sind. Es macht auch für mich keinen Sinn das extra eine ausgewiesen Downhillstrecke mit eingeplant wurde und man diese dann mit Gepäck bewältigen muss.

Wir hatten uns vorgenommen die Tour in 5 Tagen zu machen. Unser Setup: gefedertes Hardtail mit 2.6 Zoll Reifen und Gravelrad mit 2.2 Zoll Reifen. Mit Zelt und Gepäck sind wir allerdings recht langsam vorangekommen und hatten einen 10 bis 12 km/h Schnitt und recht lange Tage. Somit haben wir die Option B&B/Hotel gewählt und 5 Tage die Zeltausrüstung durch die Abruzzen chauffiert
wirr
Hätte ich gewusst, das die Infrastruktur so gut ist und man so viele Übernachtungsmöglichkeiten hat, wären die Zelte und alles zu Hause geblieben. Leider vermittelten die YouTube Videos vorher etwas anderes. Auch wenn man es auf Booking nicht buchen kann bzw. diese erst gar nicht angezeigt werden, so gibt es doch recht viele Unterkünfte die Zimmer frei hatten. Auch die Versorgung mit Essen und Wasser war im Juni zu jederzeit problemlos sichergestellt. Bin mit 2 L zu trinken gefahren, wobei ich das nie ausreizen musste. Mit Zelt würde ich für die Tour mindestens 6 Tage einplanen.
 
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