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.Ist das ein sqlabs sattel?So nach einiger Zeit und einigen Testkilometern hier auch nochmal mein erstmal finaler Aufbaustand.
Ganz problemfrei war es nicht. Ich finde mich bezüglich Sattelstütze im entsprechenden Chinertown thread wieder. Sprich knacken beim Fahren nach Erstmontage von der Sattelstütze.
Folgende Fixes haben mir geholfen (Carbon paste natürlich obligatorisch):
Jetzt ist seit knapp 200km Ruhe.
- Wie im Chinertown thread an einer Stelle erwähnt (Pro-Tipp: Thread komplett in der Druckansicht herunterladen und per KI Zusammenfassen), ist das geriffelte Klemmteilchen für die Sattelklemmung Mist. Ich hab sie kurzerhand mit einem Dremel runtergeschliffen. (Siehe bilder unten). Da ist jetzt komplett Ruhe und das ohne absurd hohes Anzugsmoment.
- Wie zu sehen, musste ich die Sattelstütze (V1, ohne umlaufende Grip-Beschichtung) insgesamt ordentlich kürzen. Das Spiel im Sitzrohr war dann einfach zu hoch. Selbst mit knapp 8 Nm hat sich alles nach ca. einer Stunde Fahrzeit wieder losgeruckelt. Lösung war für mich die Stütze komplett mit Verpackungsklebeband einlagig abzukleben. Damit geht die Stütze sauber ins Rohr. Die Sattelstützenklemme dann richtig zusammenbauen (das Mittelteil kann falschrum eingesetzt werden!) und am (Innen-)Gewinde richtig Loctite applizieren. Ich habe die werkseitig gelieferte Edelstahlschraube gegen eine verzinkte 8.8er Schraube getauscht, da die Gewindereibung hier typischerweise niedriger ist als bei Edelstahl und sich somit kontrollierter die Anpresskraft einstellen lässt. Klar ist jetzt nicht mehr 100% rostfrei, aber ich werde das Rad nicht im Winter fahren und es insgesamt im Auge behalten.
Tipp auch hier: unten die Durchgangsbohrung mit Klebeband abdecken, dann läuft das Loctite unten nicht raus und bleibt im Gewinde.
Ich habe dennoch bei Lightcarbon (Chloe) reklamiert (Antwortrate war diesmal etwas langsamer (~1-2 Tage pro Nachricht) und bekomme jetzt nochmal kostenlos eine neue Sattelstütze und für 10€ extra eine neue Sattelklemme. Letztere werde ich ggf. auch nochmal umarbeiten, damit es auch ohne Loctite sicher hält (Nord-lock scheiben testen). So oder so habe ich aber eine 15mm Setback Stütze über, da ich initial beide bestellt habe.
Abschließend nochmal klares Statement zum Aufbau: Gemessen am Preis (~1000€) darf man sich hier echt nicht beschweren. Alle zuvor beschriebenen Probleme, lassen sich mit simplen Bearbeitungsmethoden selbst lösen, weshalb ich den Rahmen Selbstschraubern mit der entsprechenden Geduld nur wärmstens empfehlen kann (vor allem: man wird nicht dümmer dabei!).
VG
Felix
Anhang anzeigen 2358076
Anhang anzeigen 2358077
Schaut gut aus.So nach einiger Zeit und einigen Testkilometern hier auch nochmal mein erstmal finaler Aufbaustand.
Ganz problemfrei war es nicht. Ich finde mich bezüglich Sattelstütze im entsprechenden Chinertown thread wieder. Sprich knacken beim Fahren nach Erstmontage von der Sattelstütze.
Folgende Fixes haben mir geholfen (Carbon paste natürlich obligatorisch):
Jetzt ist seit knapp 200km Ruhe.
- Wie im Chinertown thread an einer Stelle erwähnt (Pro-Tipp: Thread komplett in der Druckansicht herunterladen und per KI Zusammenfassen), ist das geriffelte Klemmteilchen für die Sattelklemmung Mist. Ich hab sie kurzerhand mit einem Dremel runtergeschliffen. (Siehe bilder unten). Da ist jetzt komplett Ruhe und das ohne absurd hohes Anzugsmoment.
- Wie zu sehen, musste ich die Sattelstütze (V1, ohne umlaufende Grip-Beschichtung) insgesamt ordentlich kürzen. Das Spiel im Sitzrohr war dann einfach zu hoch. Selbst mit knapp 8 Nm hat sich alles nach ca. einer Stunde Fahrzeit wieder losgeruckelt. Lösung war für mich die Stütze komplett mit Verpackungsklebeband einlagig abzukleben. Damit geht die Stütze sauber ins Rohr. Die Sattelstützenklemme dann richtig zusammenbauen (das Mittelteil kann falschrum eingesetzt werden!) und am (Innen-)Gewinde richtig Loctite applizieren. Ich habe die werkseitig gelieferte Edelstahlschraube gegen eine verzinkte 8.8er Schraube getauscht, da die Gewindereibung hier typischerweise niedriger ist als bei Edelstahl und sich somit kontrollierter die Anpresskraft einstellen lässt. Klar ist jetzt nicht mehr 100% rostfrei, aber ich werde das Rad nicht im Winter fahren und es insgesamt im Auge behalten.
Tipp auch hier: unten die Durchgangsbohrung mit Klebeband abdecken, dann läuft das Loctite unten nicht raus und bleibt im Gewinde.
Ich habe dennoch bei Lightcarbon (Chloe) reklamiert (Antwortrate war diesmal etwas langsamer (~1-2 Tage pro Nachricht) und bekomme jetzt nochmal kostenlos eine neue Sattelstütze und für 10€ extra eine neue Sattelklemme. Letztere werde ich ggf. auch nochmal umarbeiten, damit es auch ohne Loctite sicher hält (Nord-lock scheiben testen). So oder so habe ich aber eine 15mm Setback Stütze über, da ich initial beide bestellt habe.
Abschließend nochmal klares Statement zum Aufbau: Gemessen am Preis (~1000€) darf man sich hier echt nicht beschweren. Alle zuvor beschriebenen Probleme, lassen sich mit simplen Bearbeitungsmethoden selbst lösen, weshalb ich den Rahmen Selbstschraubern mit der entsprechenden Geduld nur wärmstens empfehlen kann (vor allem: man wird nicht dümmer dabei!).
VG
Felix
Anhang anzeigen 2358076
Anhang anzeigen 2358077
Ja korrekt. 614 active 2.1 hab leider ziemlich aus dem nichts heraus über den letzten winter schmerzen / probleme im dammbereich entwickelt. Nach etwas Einstellarbeit komme ich mit dem jetzt wieder halbwegs gut zurechtIst das ein sqlabs sattel?
Schaut gut aus.
Welche Rahmengröße ist das?
hab leider ziemlich aus dem nichts heraus über den letzten winter schmerzen / probleme im dammbereich entwickelt.
Ich habe bekomme die neue Version der Sattelstütze und habe mir eine Titanschraube mit Torx bei Aliexpress bestellt.
- Wie zu sehen, musste ich die Sattelstütze (V1, ohne umlaufende Grip-Beschichtung) insgesamt ordentlich kürzen. Das Spiel im Sitzrohr war dann einfach zu hoch. Selbst mit knapp 8 Nm hat sich alles nach ca. einer Stunde Fahrzeit wieder losgeruckelt. Lösung war für mich die Stütze komplett mit Verpackungsklebeband einlagig abzukleben. Damit geht die Stütze sauber ins Rohr. Die Sattelstützenklemme dann richtig zusammenbauen (das Mittelteil kann falschrum eingesetzt werden!) und am (Innen-)Gewinde richtig Loctite applizieren. Ich habe die werkseitig gelieferte Edelstahlschraube gegen eine verzinkte 8.8er Schraube getauscht, da die Gewindereibung hier typischerweise niedriger ist als bei Edelstahl und sich somit kontrollierter die Anpresskraft einstellen lässt. Klar ist jetzt nicht mehr 100% rostfrei, aber ich werde das Rad nicht im Winter fahren und es insgesamt im Auge behalten.
Tipp auch hier: unten die Durchgangsbohrung mit Klebeband abdecken, dann läuft das Loctite unten nicht raus und bleibt im Gewinde.
Ich habe die werkseitig gelieferte Edelstahlschraube gegen eine verzinkte 8.8er Schraube getauscht, da die Gewindereibung hier typischerweise niedriger ist als bei Edelstahl und sich somit kontrollierter die Anpresskraft einstellen lässt.
Den 614 hab ich auch bei mir drauf.Ja korrekt. 614 active 2.1 hab leider ziemlich aus dem nichts heraus über den letzten winter schmerzen / probleme im dammbereich entwickelt. Nach etwas Einstellarbeit komme ich mit dem jetzt wieder halbwegs gut zurecht![]()
Hab nach etlichen Jahren mit einem (anderen) Sattel plötzlich auch Ärger gehabt... da hat jetzt nur ein anderer Sattel geholfen.keine Ahnung, der Körper ist halt doch dynamisch, selbst wenn offensichtlich nichts verändert ist.
Musste jedes Rad umbauen.. hab es dann noch mal probeweise doch mit dem alten probiert. War gar nicht so smart.
Ist das schon so deutlich im Unterschied, dass man schon aufpassen muss mit dem zulässigen Drehmoment oder spielt das nur in Nuancen?
Ich frage mich ob das Loctite wirklich den Effekt bringt den man sich wünscht. Ist es nicht eher so, dass die Sattelklemmung zu wenig Reibkraft aufbringt, als dass die Schraube sich als solches lockert?
Ja korrekt. 614 active 2.1 hab leider ziemlich aus dem nichts heraus über den letzten winter schmerzen / probleme im dammbereich entwickelt. Nach etwas Einstellarbeit komme ich mit dem jetzt wieder halbwegs gut zurecht
52. Lenker ist 80mm Vorbau und 400mm Breite.
Gibt es nen Grund, wieso ihr die 614 statt die 612 (Straßenversion) habt?Den 614 hab ich auch bei mir drauf.

Ich würde den Rahmen jetzt nicht wirklich als Gravel bezeichnen, laut Hersteller ist es ja eher ein Endurance/Allroad-Bike.Gibt es nen Grund, wieso ihr die 614 statt die 612 (Straßenversion) habt?
Ja, es ist nen Gravelrahmen aber ihr habt ja beide scheinbar Straßensetup![]()
5% mehr Dammentlastung laut homepageGibt es nen Grund, wieso ihr die 614 statt die 612 (Straßenversion) habt?
Ja, es ist nen Gravelrahmen aber ihr habt ja beide scheinbar Straßensetup![]()
Nein, aber habe ich am Gravelbike mal gemacht. 3M Schutzfolie suchst du, die kannst zuschneiden und da wo du sie brauchst ankleben.Habt ihr ein Schutz-Aufkleber am Unterrohr? Da fliegt ja Schmutz und Steine gegen.
Ich glaube ein durchsichtiger Aufkleber würde den Lack schützen. Wo kauft man sowas, oder ist das sogar schon dran?
Berechtigte Frage, ich hatte 612, 612 Active und 614 im Einsatz. Den 614 zuerst nur am Gravel/MTB für die Langdistanz. Da das bisschen extra Polster aber spürbar bequemer ist, fahre ich jetzt Rennrad/Allroad auch mit dem 614.Gibt es nen Grund, wieso ihr die 614 statt die 612 (Straßenversion) habt?
Plakatives Beispiel mit der mitgelieferten Schraube: ich habe mit 7,5Nm angezogen und danach mit weißem Lackstift die Schraubenausrichtung zur Klemme markiert. Dann gelöst und wieder mit 7,5Nm angezogen. Dabei bin ich dann locker ne viertel Drehung weiter gekommen als vorher. Das ist schon was, wenn man bedenkt, dass die Klemmfunktion zur Stütze daraus folgt, wie weit (in mm) das klemmenpaket zusammen gezogen und somit in Richtung Stütze gespreizt wird.
?! Mit der selben Schraube?
Das hat aber nix mit der unterschiedlichen Reibung verschiedener Schraubenvergütungen zu tun, sondern spricht schlicht für ein Design, das ... sagen wir mal suboptimal ist, wenn die Kompression der Klemmung so stark variiert.
Ja klar mit der selben schraube!
Ich wollte nur ganz sicher sein, dass ich das richtig gelesen habe.
Ich traue mir so Basteleien durchaus zu, aber an der Sattelstütze will ich das ehrlich gesagt nicht. Insofern.. danke für das Teilen deiner Erfahrung.
Bei mir würde es frühestens in einem Jahr zur Bestellung kommen. Da hoff ich jetzt einfach mal, dass bis dahin alle Kinderkrankheiten gelöst sind.
Offen gesagt ist mein Vertrauen in die Bike-Branche soweit erloschen, dass ich eigentlich überzeugt bin, dass bei jedem Hersteller und jedem Modell solche Sattelstützenprobleme auftreten können (einfach mal "creaking seatpost" bei Youtube eingeben).
Möglicherweise ist das bei High-End Frame-Angeboten anders, aber bei mid-range Komplettbikes wird es bestimmt so sein.
In dem Sinne: Man kann es sich schwer vorstellen, aber Carbon hält mehr aus, als man denkt. Das größte Risiko ist mMn die Schraube abzureißen. Siehe Tabelle hier. Da kann man entnehmen, dass für die mitgelieferte A2-70 Edelstahlschraube ein max. Anzugsmoment von 8,4 Nm gilt. Ich habe entweder hier oder im Chinertown Forum gelesen, dass da manche auf 10 Nm gehen wollen. Dont do this!
Wenn man mit gesundem Menschenverstand an die Sache ran geht, dann merkt man eig. sofort beim Draufsetzen und Testfahren ob etwas nicht stimmt. Die Sorge, dass einem unterwegs die Stütze schlagartig runter rauscht, halte ich für komplett unbegründet. Das Problem kündigt sich vorher immer an!
Ich würde behaupten, beim Thema Bremsen verbauen + Entlüften kann man viel mehr Mist bauen.
Dass Canyon und Co. Das genauso schlecht machen können, ist mM nach ein Armutszeugnis. Ist ja nun keine Rocket Science und das Fahrrad ein ganz neues Konstrukt.
