Dirtjump Kaufberatung für Jugendliche

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Unser Sohn (13 Jahre, ca 160cm) findet gefallen am Dirtbiken. Bisher fährt er überwiegend moderate Trails (kein Bikepark) auf einem 29“ VPACE Mattie (Trail-Hardtail). Das taugt für DJ natürlich nur bedingt. Daher nun der Wunsch nach einem Zweitbike ;)

Budget um die 1000 rum. Idealerweise direkt verfügbar. Knackpunkt ist natürlich das Gewicht. Gerade bei „Kinderbikes“. Gebraucht wäre auch eine Option, aber allzu viele Angebote gibt es derzeit im Raum München nicht. Und wenn dann eh erstmal Gabelservice fällig ist, dann ist man schon fast beim Neupreis.

Hier mal ein paar konkrete Modelle die wir gefunden haben:
  • Das Ghost Nirvana 4x findet man momentan sehr günstig und hat ein gutes Gewicht von 11 kg. Aber so wie ich das sehe, hat es einen sehr langen Hinterbau und ist daher wahrscheinlich nicht ganz so „einfach“ auf DJ zu fahren!? Welche Lücke füllt dieses Rad?
  • NS Metropolis 2 ist günstig zu bekommen, aber aufgrund des hohen Gewichts eher keine Option.
  • Canyon Stitched 360 wäre mMn die beste Option, nicht so teuer, akzeptables Gewicht von 11,6 kg und verfügbar.
Ansonsten natürlich ein VPACE Danny oder ein Rose Bruce, aber eigentlich sind die über dem Budget.
Propain Trickshot und YT Dirtlove sind aufgrund der Verfügbarkeit eigentlich auch keine Option.

Hinsichtlich der Geometrie fällt eigentlich nur das Ghost aus dem Rahmen, der Rest ist imho relativ ähnlich.

Was meint Ihr? Gibt es vielleicht noch gänzlich andere Modelle die in Frage kommen?

Vielen vielen Dank im voraus!
 
Danke @JohnnyMTB! Die sehen schon mal klasse aus. Ich meine S wäre bei 160cm die passendere Größe? Damit ist das gebrauchte Bergamont ja eh raus. Auch wenn lila kein Problem wäre ;)

Zu Kona und Cannondale konnte ich keine Gewichtsangaben finden. Hast du zufällig ne Ahnung?

Vorteil gegenüber dem Stitched ist bei beiden die Gabel, richtig?
 
Das Gewicht bei dem Cannondale schätze ich leichter als bei dem Koma aufgrund des Alu-Rahmens.
Das Cannondale ist übrigens identisch zu dem GT LaBomba. Nur die Ausstattung unterscheidet sich.

Denke das gibt sich nichts zu Canyon Stitched oder Rose The Bruce.

Meiner Meinung nach ist das Gewicht beim Dirten auch oft nicht so dramatisch. Die richtige Größe und robuste Komponenten sind da fast wichtiger.

Ich hatte damals ein Metropolis 3. Da war die hintere Nabe kaputt gegangen und die Preise für ein neues Laufrad hinten waren dann wirklich schmerzhaft für so ein Rad.

Danach ein Onooka Ronic mit hauseigenen Komponenten und das machte schon deutlich mehr Spaß.

Am Ende auch ein Rose The Bruce und ein Trek Ticket. Bei beiden Rädern war das geringe Gewicht der Gabel (RS Pike DJ) echt bemerkbar aber meiner Meinung nach nicht den hohen Aufpreis wert. Zumal die Gabel ja kaum performance Leisten muss im Vergleich zu den Gabeln im Trailbike bereich.
 
Das Rose The Bruce gibt es gebraucht auch oft recht günstig, teilweise um 700,- EUR (klick, klick). In eurem genannten Budget bis 1.000,- EUR sollte sich da etwas Brauchbares auftreiben lassen.

Ich finde das Commencal Absolut noch recht spannend, das habe ich für unseren Junior (in 24") im Auge. Dürfte preislich etwas höher liegen, aber vielleicht mit etwas Glück gebraucht innerhalb eures Budgets.
 
Vielen Dank Euch! Ich hab mal die Geos von Kona und Cannondale angeguckt und die sind auch eher recht lang verglichen mit bspw. dem Danny. Hab jetzt nicht so viel Ahnung von DJ, aber ist da was kurzes nicht spielerischer und auch einfacher?

Ich werfe noch ein Marin Alcatraz 2 ins Rennen. Die älteren Modelle (die sich aber von der Geo zum aktuellen nicht unterscheiden) bekommt man zu guten Preisen. Was haltet Ihr davon?

Nochmals Danke!
 
Ich denke mal, dass hier vor allem der "Reach" wert wichtig ist. Also zwischen Tretlager und Steuerrohr oben.

Hier hat das VPACE Danny mit 410mm schon wenig.
Das Marin Alcatraz in S hat sogar nur 385mm.
Cannondale Dave mit 436mm in der Unisize etwas mehr.
Kona Shonky in S liegt bei 415mm.

Ich schätze das Cannondale fliegt dadurch eher raus. Wobei es auch total Geschmackssache ist beim Dirten. Ergonomisch ist hier eh nichts.

Ich bin stets eher kleinere Frames gefahren, während mein Kumpel die längeren Radstände bevorzugt hat.
 
VPACE selber finde ich super. Hatte damals mal bei dem Chef auch ein Bewerbungsgespräch. Toll vor allen Dingen, dass sie auch einen recht großen Marktanteil im Kinderrad segment besitzen. Daher wäre das eventuell ein Argument mehr für zu bezahlen.

Leafcycles aus Augsburg ist auch ein symphatischer deutscher Hersteller. Hier ist der Preis für das Ruler mit 1.199 aber etwas über Budget.

Mittlerweile sind alle auf Alu unterwegs.
Früher war Stahl noch total angesagt.
Vielleicht hat der Sohn da ja auch Vorlieben die mit rein spielen.
 
VPACE selber finde ich super. Hatte damals mal bei dem Chef auch ein Bewerbungsgespräch. Toll vor allen Dingen, dass sie auch einen recht großen Marktanteil im Kinderrad segment besitzen. Daher wäre das eventuell ein Argument mehr für zu bezahlen.

Leafcycles aus Augsburg ist auch ein symphatischer deutscher Hersteller. Hier ist der Preis für das Ruler mit 1.199 aber etwas über Budget.

Mittlerweile sind alle auf Alu unterwegs.
Früher war Stahl noch total angesagt.
Vielleicht hat der Sohn da ja auch Vorlieben die mit rein spielen.
Ja, VPACE ist klasse! Er ist mit dem Matti und vorher dem Max Trail auch vollends happy. Mit 1,60 ist er aber nun schon ziemlich am Grenzbereich von dedizierten Kinderbikes und falls dann doch mal ein schwerer Freund oder gar ich ;) ne Runde auf dem DJ drehen will, sind die 70kg Fahrgewicht schnell ausgereizt. Ist halt konsequent auf Kinder ausgelegt, was ja auch gut so ist.

Er ist noch nie auf Stahl gefahren. Daher keine Vorlieben :)
 
Ich denke mal, dass hier vor allem der "Reach" wert wichtig ist. Also zwischen Tretlager und Steuerrohr oben.

Hier hat das VPACE Danny mit 410mm schon wenig.
Das Marin Alcatraz in S hat sogar nur 385mm.
Cannondale Dave mit 436mm in der Unisize etwas mehr.
Kona Shonky in S liegt bei 415mm.

Ich schätze das Cannondale fliegt dadurch eher raus. Wobei es auch total Geschmackssache ist beim Dirten. Ergonomisch ist hier eh nichts.

Ich bin stets eher kleinere Frames gefahren, während mein Kumpel die längeren Radstände bevorzugt hat.
Danke! Wenn wir nur auf den Reach schauen, dann wäre das Ghost Nirvana 4x ja auch wieder eine Option mit 415mm. Mich irritieren aber weiterhin die sehr langen Kettenstreben, geht ja fast schon Richtung Trailbike (man kann wohl auch 27.5 einbauen).
 
Vielen Dank! Der Preis ist natürlich gut! Gewicht und Gabel sind aber noch nicht ganz so ideal ;) Ich bin aber auch kompliziert.

Tatsächlich steht gerade aber auch wieder Gebraucht im Kurs. Was hältst Du von einem Dartmoor Two6Player Evo von 2021?
 
Vielen Dank! Der Preis ist natürlich gut! Gewicht und Gabel sind aber noch nicht ganz so ideal ;) Ich bin aber auch kompliziert.

Tatsächlich steht gerade aber auch wieder Gebraucht im Kurs. Was hältst Du von einem Dartmoor Two6Player Evo von 2021?
Zu Dartmoor kann ich nichts sagen. Alles was ich damals mitbekommen habe war, dass sie es sich mit Kunden und Pro-Fahrern gerne mal verscherzt haben aufgrund Support etc...

In wie weit die aktuellen Produkte aber was taugen kann ich nicht sagen.
Haben viele "in-house" Komponenten, die aber wohl nicht zwingend minderwertig sind.


Das 26Player ist schon lange dabei und bestimmt eine gute Option.
Von den "einstiegs" Modellen und "pumptrack" Bikes von NS und Dartmoor würde ich jedoch dringend abraten.
 
So, wir haben das Budget dann doch etwas angehoben 😉 und nun das Commencal Absolut gekauft. Das ist gerade auch etwas günstiger zu bekommen.

Vielen Dank nochmal an alle!
 
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