Viel Licht, aber auch Schatten: 9 Erkenntnisse vom World Cup-Auftakt in Südkorea

Ich bin absolut kein Asien-Experte, aber von dem, was man so mitbekommt, ist der Downhill-Sport schon seit Jahrzehnten deutlich stärker in Japan vertreten. Im Elite-Feld gab es auch einige japanische Fahrer und beim World Cup in Arai vor 25 Jahren waren wohl unfassbare Zuschauermassen. China hat derzeit wohl eine sehr starke, ausgeprägte nationale Rennszene inklusive Video-Screens, FPV-Drohnen usw., also sehr professioneller Übertragung vor Ort. Aktuell, so hat mir ein anderer Journalist vor Ort berichtet, ist das wohl so die asiatische Rennserie mit der größten Anziehungskraft. In Indonesien gibt es auch eine vergleichsweise rege Rennszene und wenn man sich – wirklich ganz grob und verallgemeinert! – in die Ecke orientiert, dann würden sich natürlich auch Australien und/oder Neuseeland als Austragungsländer mehr als anbieten.

Wobei ich insgesamt den Punkt inzwischen etwas relativieren muss – man hätte auch in Südkorea ein Rennen mit uneingeschränkt professionellen Voraussetzungen durchführen können und nur, weil man das alles nach China verlagert, heißt es auch noch längst nicht, dass alles perfekt wird. Die Leute vor Ort müssen halt sinnvoll geschult werden, damit steht und fällt alles.
Und wer vor Ort soll die Leute Schulen um auf ein professionelles Niveau zu kommen?
Sowas macht man nicht Mal nebenbei an einem Wochenende.
 
Ich bin absolut kein Asien-Experte, aber von dem, was man so mitbekommt, ist der Downhill-Sport schon seit Jahrzehnten deutlich stärker in Japan vertreten. Im Elite-Feld gab es auch einige japanische Fahrer und beim World Cup in Arai vor 25 Jahren waren wohl unfassbare Zuschauermassen. China hat derzeit wohl eine sehr starke, ausgeprägte nationale Rennszene inklusive Video-Screens, FPV-Drohnen usw., also sehr professioneller Übertragung vor Ort. Aktuell, so hat mir ein anderer Journalist vor Ort berichtet, ist das wohl so die asiatische Rennserie mit der größten Anziehungskraft. In Indonesien gibt es auch eine vergleichsweise rege Rennszene und wenn man sich – wirklich ganz grob und verallgemeinert! – in die Ecke orientiert, dann würden sich natürlich auch Australien und/oder Neuseeland als Austragungsländer mehr als anbieten.

Wobei ich insgesamt den Punkt inzwischen etwas relativieren muss – man hätte auch in Südkorea ein Rennen mit uneingeschränkt professionellen Voraussetzungen durchführen können und nur, weil man das alles nach China verlagert, heißt es auch noch längst nicht, dass alles perfekt wird. Die Leute vor Ort müssen halt sinnvoll geschult werden, damit steht und fällt alles.
Dann bin ich gespannt, ob sich da in den nächsten Jahren was tut. Man bekommt halt leider überhaupt nichts mit von einer MTB-Szene in Asien - gibt, wohl vermutlich aufgrund der Sprachbarriere, praktisch keine einschlägigen News o.ä. aus der Region und die üblichen unsrigen Influencer und Youtube-Helden sind (abgesehen vielleicht von Nepal) offenbar auch nicht dort unterwegs.
Taiwan zB würde sich ja aufgrund der Topographie und der Nähe zur Bikeindustrie geradezu anbieten - aber ich hätte noch nie gehört, daß dort wer mit dem MTB unterwegs wäre?
 
Sehe ich anders. Warner war/ist immer gut vorvereitet, kennt Vita und sportl. Entwicklung und Hintergründe zu den Fahrern. Er kennt die Strecke, die lines und sieht Fehler oder Zeitverluste, er erläutert die Eigenheiten der Sektoren und kommentiert auch die schwächerern Fahrer bis zur Ziellinie.
Vor allem ist er die Strecken teils selber gefahren und hat sie sich immer live vor Ort angesehen
 
Dann bin ich gespannt, ob sich da in den nächsten Jahren was tut. Man bekommt halt leider überhaupt nichts mit von einer MTB-Szene in Asien - gibt, wohl vermutlich aufgrund der Sprachbarriere, praktisch keine einschlägigen News o.ä. aus der Region und die üblichen unsrigen Influencer und Youtube-Helden sind (abgesehen vielleicht von Nepal) offenbar auch nicht dort unterwegs.
Bernard Kerr ist mindestens mal in Indonesien gefahren. Schau mal bei seinem YouTube Kanal - ist noch zu finden. Bei Friday Fails "landet" auch der eine oder andere aus dem asiatischen Teil der Welt. ;)
 
Die UCI hat aber dann die Zeit nicht verwendet.
Ein Jahr ist nicht viel Zeit denn viele der Dinge die nötig sind brauchen praktische Erfahrung, aber wo soll die plötzlich herkommen.
Ganz ehrlich: ich sehe das Problem so garnicht.
Dad liegt hauptsächlich in der Haltung und Bequemlichkeit der UCI als Hauptveranstalter.
Es gibt genug Experten, Sachverständige, fähige Testracer und was weiß ich noch mehr, die man aquirieren kann, um alle genannten Fragen vom Streckenlayout bis hin zur Personalabdeckung zweifelsfrei zu klären.
Wie lang gibt es bitteschön schon den DH wc???
Man hätte also mehr als genug Blaupausen.
 
Und nochmal, in La Thulie hat es funktioniert.
Loudenvile war auch so nen negativ Beispiel....

Es wird einfach Unfähigkeit und das es der UCI schlichtweg egal zu sein scheint. Anders kann man das doch gar nicht erklären.
 
Ganz ehrlich: ich sehe das Problem so garnicht.
Dad liegt hauptsächlich in der Haltung und Bequemlichkeit der UCI als Hauptveranstalter.
Es gibt genug Experten, Sachverständige, fähige Testracer und was weiß ich noch mehr, die man aquirieren kann, um alle genannten Fragen vom Streckenlayout bis hin zur Personalabdeckung zweifelsfrei zu klären.
Wie lang gibt es bitteschön schon den DH wc???
Man hätte also mehr als genug Blaupausen.
Richtig, warum tut die UCI aber nichts? Möchten sie die DH Sparte ruinieren?
 
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