... ein herz für minderheiten oder die offizielle cannondale galerie

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Re: ... ein herz für minderheiten oder die offizielle cannondale galerie
Ja ich…

Ich bin Weltmeister im Reifen falsch rum drauf ziehen. Da macht mir keiner was vor.
Ich leg sie mir immer richtig rum hin checke alles und wenn sie drauf sind sind sie zu 87,5% falsch rum drauf.

Hatte dann keinen Bock mehr das nochmal zu machen
 
Ja, die guten alten Cannondales. Mein erstes war 1995 ein F 700, mit den Coda Force Bremssystem (was echt schlecht war) und den Coda aka Sugino-Kurbeln, dazu XT/LX-Mix und Gripshift X-Ray. Die Bremsen habe ich keine 3 Monate nach Kauf gegen Magura HS 11 getauscht, die sind jetzt noch am Rad….heute mit der gefrästen Coda-Kurbel und kompletter 93er XT mit Daumenhebeln.
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Dein F700 ist der Beweis dafür, dass Katalogaufbauten bei Cannondales aus der Zeit wenig Sinn machen. Sehr schön - auch das violettmetallic ist cool. Die 94er 8fach XT (ohne LX-Spar-Parts) ist übrigens auch gut, kann man auch mit den alten Daumies 3x8 fahren, die STIs aus der Zeit sind leider nicht so haltbar.
 
...war klar, dass man bei Cannondale einen
Rahmen fürs Leben bekam...

Die CODA-Kurbeln am M800..

Pah, wenn ich die verwöhnten Kids hier lese...😄 Ich konnte mir '92 mit Ach und Krach gerade mal ein M400 leisten. Was da für Komponenten verbaut waren, wollt ihr nicht wissen. Irgendein Suntour/Noname Mix und eine bleischwere Noname Stahlgabel. Aber ja, ein Rahmen fürs Leben ist es tatsächlich, fahre ihn bis heute. Allerdings ist kein einziges Anbauteil mehr original. Wobei doch, wenn ich drüber nachdenke: Die Schelle der Sattelklemmung. 😉
 
Kleines Update zum Thema M800, hatte die Möglichkeit, etwas "Archeologie" zu betreiben.
Es gibt keine Treppe in Marburg, die ich vor fast 30 Jahren nicht schon mit meinem
gelben M800 runtergekachelt wäre. Und alles mögliche war mal dran verschraubt,
von Magura bis Avid, von Marzocci Bomber bis Slicks.

Vor 10 Jahren hatte ich es aber dann nach einer letzten, langen Epoche der Nutzung ausgemustert.
Aber nicht weggegeben, sondern im Laden, zunächst als Deko, neu aufbauen lassen. Damals konnte
ich es noch nicht selber. Außer dem Rahmen blieb nichts über, alle Teile kamen neu.
(Antrieb XT-Gruppe mit "Hollowtech-2", obere Anbauteile Ritchey WCS, Bremsen die heutige HS33)

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Das Hobby lebte ab ca. 2022 wieder auf, hatte mich dann ab 2023 mit dem Vorgänger-Modell aus
1994 beschäftigt und selber noch gelernt, wie man Züge verlegt und Tretlager wechselt.

Rotes M800, bessere Anbauteile

Komischerweise wurde nun das gelbe 96er-Modell im Netz gleich zwei mal hintereinander inseriert.
Gelb sieht man sonst recht selten, vermutlich war es nicht so beliebt. Das Rot ist schlichtweg schöner.
Aber das zuletzt angebotene Rad wurde anscheinend einst gekauft und so gut wie nie gefahren.
Also das andere Extrem. Und irgendwie konnte ich es dann doch nicht lassen: Einmal "die Zeit zurück
drehen", schauen, wie es damals so ausgestattet war. Vieles erinnerte ich, aber einiges auch nicht mehr.

Die wenigen Komponenten, die am neuen Rad nicht mehr original waren, hatte ich mittlerweise schon
hier liegen. Und so war dann mit etwas Putzen und Basteln auch recht schnell alles erledigt.

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Interessant ist folgendes:

Vielleicht 500 km Laufleistung, erste Kette (da "Sachs"), praktisch keine Gebrauchsspuren durch Fahren.

Rahmen nicht so schön gearbeitet wie mein erstes M800, Handarbeit machts möglich.

Für damals 2000 Mark (habe ja meine Rechnung noch) tatsächlich ziemlich dünn ausgestattet.
Die schwarze LX Gruppe, schwere "Coda"-Teile und irgend ein blödes, silbernes Geraffel am Lenker.
Hier so ein STX RC -Rotz, bei mir waren es damals Drehgriffe von Sachs. Und weil die so genervt
hatten, kam dann auch bei mir damals genau diese silberne LX Hebelei:

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Das Tretlager erinnere ich auch noch als Problem, war damals im ersten Winter schon defekt.
Hier also besser mal nachsehen. Schwer, Bund ist zudem links! Und am Zahnkranz, also da wo
doch die größsten radialen Kräfte wirken ?, hält ein Einsatz aus Plastik...wenn er nicht schon wie
hier längst gebrochen ist. Es ist zudem das erste Tretlager, bei dem ich trotz Vorbereitung beim
Lösen etwas Not hatte ! Völlig bescheuert, sowas ab Werk in einen Rahmen zu schrauben !
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Erklärt also, warum ich damals so früh wechseln lassen musste, und auch, warum ein anderer
Rahmen bei mir (Gebrauchtkauf, nur der Rahmen) dort schwere Macken hat ! Plastik hin, etwas
Korrosion und das Ganze wird nach 20 Jahren ein echtes Problem !

Das ist definitv eine schlechtere Ausstattung als beim 1994er Modell.
Denn hier war BB UN 51 verbaut worden. Und zusätzlich mit der "Force40" Cantilever-Bremse
gab es ab Werk zumindest eine doch sehr schöne Besonderheit, die besser funktioniert als man denkt.
In den Eloxalfarben (Serie) richtig hübsch:

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Das Tretlager ist trotzdem der einzige problematische Punkt, in der Preisklasse eher ein no-go.
Dafür sind Rahmen und Gabelumfangreich überarbeitet worden und nochmal erheblich stabiler.

Tjo, was bleibt. Ich hatte Mühe, mich zu beherschen. Es hat mich gereizt, nun doch wieder alles
"perfekt" zu machen. Aber hier soll der Serienstand mal für die Nachwelt erhalten bleiben.
Somit habe ich "nur" das Tretlager getauscht. Schaltzüge wurden wieder schwarz, und auch
die billige V brake tut wieder ganz gut, nachdem ich die Feder im Rahmen ein Loch weiter
eingesetzt hatte. Wegen des Tretlagers (Achse länger) musste ich den Umwerfer versetzten.
Es wurde dann aber doch ein Modell ohne die Warzen innen, ich kann es nicht haben, wenn
sich die in den Rahmen drücken.

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Gewicht ist zum Schluss noch ein Punkt, das Rad wiegt ca. 11,3 Kg. Das ist, gemessen an den einfachen Komponenten doch sehr gut ! Es waren unglaublich leichte, perfekte Rahmen ! Man kann mit leichteren
Teilen noch ca. 400 Gramm rausholen, siehe mein Post von damals. Dafür braucht man aber hier auch
nach Jahrzehnten keine Sorge um die Haltbarkeit von Sattelstütze und Lenker zu haben. Trotzdem ist
der Kontast zwischen den billigen Teilen und dem teuren Rahmen ab Werk sehr groß.
Der Buntlack harmoniert zudem besser mit Schwarz.

Der Neuaufbau des alten M800 wiegt allerdings nochmal 600 Gramm mehr, alleine 500 entfallen
auf den Laufradsatz. Der Händler hatte damals was stabiles gewählt, dazu die 10-fach Kassette
und die HS33, vielleicht rückwirkend nicht die beste Idee...

Mag langweilig sein, mich hat der Blick in die Vergangenheit (bzw. auf das Tretlager) sehr gefreut.
Ganz leichte, wendige Räder. Schnell getragen, 5 cm mehr Bodenfreiheit auf der BMX-Strecke
und auch mal schnell im Kofferraum, wenn das Auto am Arbeitsort mal länger in die Werkstatt muss ;- )

Gruß und schönen Abend, C.

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Eigentlich müsstest du, sollte es dir wichtig sein, so ein Teil mit PBone unter 10kg bringen.
Ich habe ein 98 CAD2 M400 mit Stahlgabel auf 9,8kg gebracht. Ok, Tune Mig/Mag Naben mit Mavic x517er und vorne Revolution und hinten Competition Speichen drücken das Gewicht.
Ich finde übrigens gelb sehr sehr geil. So eines würde mir in der Sammlung noch gefallen
 
Nicht die besten Fotos aber ich hoffe es gefällt trotzdem!
Leider sehr geil! Ich kenn die Bilder ja vom Workshop. Da kommts bloß nicht so gut rüber. Die Tange Gabel kann ich als Freund der alten Schule als adäquaten Ersatz für eine Pepperoni akzeptieren bis begrüßen.
Ich bin ja auf der Suche nach einem SM. Allerdings etwas älter, sprich, mit Cannondale Schriftzug am Oberrohr
 
Und ich habe noch gezögert. Glücklicherweise nicht zu lange und die Schönheit ist nun mein:
SM800 in 22“
 

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gehe ich richtig in der Annahme, dass der dünne Metallring zwischen Ritzel und
Kassetten-Abschluss-Ring eher eine "Transportsicherung" ist, die das händische
Lösen vor der Montage erlaubt ? Und NICHT in der Kassette verbleibt ?

(Ich hinterfrage und ändere gerade den Händler-Aufbau von meinem M800-Nr-1 aus 2015)
 

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gehe ich richtig in der Annahme, dass der dünne Metallring zwischen Ritzel und
Kassetten-Abschluss-Ring eher eine "Transportsicherung" ist, die das händische
Lösen vor der Montage erlaubt ? Und NICHT in der Kassette verbleibt ?
Diese dünne Blechscheibe gehört immer unter den Abschlussring. Ohne Blechscheibe lässt sich der Abschlussring oft nicht mehr lösen, weil die Verzahnungen von Abschlussring und kleinstem Ritzel zu gut ineinander greifen.
Sieht man auch in den Explosionszeichnungen der Kassetten, hier die Nr. 2: https://si.shimano.com/de/ev/CS-M771-10-3017
 
interessant, eine Verzahnung, die durch ein weiteres Bauteil abgemildert wird...
Mist, habe es jetzt weggelassen (und hier erstmals in einer Kassette gefunden)
...aber auch nur von Hand mit ca. 25 Nm angezogen...hoffe mal das Beste

Hintergrund: war jetzt doch nochmal an meinem ersten M800 tätig, welches
über die Jahre immer wieder überholt/modernisiert wurde. Es machte nach
dem letzten Neuaufbau in 2015 keinen Spaß mehr, es war zu schwer geworden.
Auf die HS33 wollte ich0 nicht verzichten, aber den Laufrädern kann man was machen.
Und wenn der neue Laufradsatz mit den Sachs-SRAM Naben vielleicht doch ein wenig
zu schade für den Alltag ist, musste ich jetzt hier etwas Pfuschen, in zweierlei Hinsicht.

1. Montage eines uralten, aber abartig leichten Satz SUN CR17 aus ca. 1993,
bei dem sich der Hersteller auch mal warm angezogen und Betrieb im Verkehr formal
ausgeschlossen hat. Noch sehr schöne Naben, Flanken nicht mehr so doll, vor allem werden
die Felgen zum Maul hin breiter. Vermutlich ist das aber sogar Absicht. Sie sind sogar "gewuchtet",
für Ventil kompensiert! Die 10-fach Kassette passt, war fast zu einfach.

2. An dem Rad ist nun das epochale Konzept (was für ein Wort)
durcheinander gekommen. Teile aus einem Viertel Jahrhundert
teilen sich nun den Rahmen...sieht aber garnicht mal so schlecht aus.
Und auf diese aktuellen Ritchey Flat bar mit der 1 1/4 Klemmung
fahre ich gerade voll ab, richtig edel. Etwas schwerer, dafür stabil!

In Summe nur noch 10,7 Kg, das ist im Vergleich zu vorher und mit HS33 schon sehr gut !
 

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...die Dinger liegen meist fest im Abschlussring, so das sie automatisch mit montiert werden.
Mach einfach die Kassette noch mal runter u. leg das Ding ein.
 
Ich habe die immer weggelassen. Weniger Gefahr, dass sich der Abschlussring versehentlich löst... Bei neueren Kassetten waren die auch irgendwann nicht mehr dabei (meine ich).
 
Mein längsten Cannondale Restaurationsprojekt ist abgeschlossen.

Februar 2024 hab ich aus mir bis heute unerklärlichen Gründe dieses rote, von vorne bis hinten mit Aufklebern "verschönte" Ungetüm erstanden:

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Grotesk hässlich, dachte ich damals, und eigentlich hatte ich vor, es gleich weiter zu verkaufen. Nach einer Probefahr mit dem damals ersten meiner Super Vs jedoch hab ich es nicht übers Herz gebracht, dieses interessanter Weise sehr seltene Rad abzugeben.

Und so haben sich über die Jahre immer mehr Originalteile angesammelt, bis ich es nun endlich komplett im Originalzustand und der vielen Aufkleber entledigt aufbauen konnte.

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Zu den zusammengerafften Originalteilen gehörten u.a.:

  • Onza HO Cantilever
  • Onza Chill Pills
  • Syncros Titanium 2. Generation
  • Mavic 220 Laufradsatz

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Wie bei allen meiner Super Vs und Headshock bikes, funktioniert die Headlshock immer noch perfekt, so auch der Fox Alps 4 Dämpfer. Ich frage mich wirklich langsam, woher das Gerücht der schnell den Geist aufgebenden Headshocks kam...

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Die Onza HO Bremsen sind wirklich super stark, und bremsen mindestens so gut wie V Brakes.

Viele der Onza HO Bremsen, die man heute bekommt, haben Risse. Wenn man sich aber and ie Gebrauchsanweisung hält, und wie ich statt 5NM Drehmoment der Schrauben 4,5 NM nimmt, gibt es keine Risse :)

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Der Fox Alps 4 Dämpfer funktioniert ebenso perfekt.

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Bestimmte Farben lassen die dicken Cannondale Roher noch dicker erscheinen, wie z.B. Gelb und eben Viper Red.

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Besonders am 1996 Super V war die aus Rohen zusammengeschweißte Active Suspension Schwinge. Diese war sehr tief und nah am kleinsten Zahnranz vorne gelagert, es gab somit quasi keine Versteifung der Federung hinten während des kraftvollen Tretens in die Pedale mehr.

Das ergab ein komplett anderes Federverhalten als die Super Vs der Generationen 1 (1993, Ur-SV), 2 (1994) und 3 (1995, Carbon Schwinge), die durch das Versteifen der Federung hinten beim Pedalieren zu Hardtails wurden, die somit auch viel effizienter waren und weniger Pedal Bob / Squat als die Active Suspension Super Vs wie dieses.

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Insgesamt finde ich die frühen Super Vs a) schöner und b) auch effizienter/schneller auf leichtem Gelände als das 1996er SV.

Aber für wirklich grobes Gelände ist die 1996er active suspension tatsächlich schon viel angenehmer.

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Zum Abschluss noch in andere Sache: Wer ein 1991er Cannondale SE 2000 in L oder XL zu verkaufen hat, gerne PM :)
 
Mein längsten Cannondale Restaurationsprojekt ist abgeschlossen.

Februar 2024 hab ich aus mir bis heute unerklärlichen Gründe dieses rote, von vorne bis hinten mit Aufklebern "verschönte" Ungetüm erstanden:

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Grotesk hässlich, dachte ich damals, und eigentlich hatte ich vor, es gleich weiter zu verkaufen. Nach einer Probefahr mit dem damals ersten meiner Super Vs jedoch hab ich es nicht übers Herz gebracht, dieses interessanter Weise sehr seltene Rad abzugeben.

Und so haben sich über die Jahre immer mehr Originalteile angesammelt, bis ich es nun endlich komplett im Originalzustand und der vielen Aufkleber entledigt aufbauen konnte.

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Zu den zusammengerafften Originalteilen gehörten u.a.:

  • Onza HO Cantilever
  • Onza Chill Pills
  • Syncros Titanium 2. Generation
  • Mavic 220 Laufradsatz

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Wie bei allen meiner Super Vs und Headshock bikes, funktioniert die Headlshock immer noch perfekt, so auch der Fox Alps 4 Dämpfer. Ich frage mich wirklich langsam, woher das Gerücht der schnell den Geist aufgebenden Headshocks kam...

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Die Onza HO Bremsen sind wirklich super stark, und bremsen mindestens so gut wie V Brakes.

Viele der Onza HO Bremsen, die man heute bekommt, haben Risse. Wenn man sich aber and ie Gebrauchsanweisung hält, und wie ich statt 5NM Drehmoment der Schrauben 4,5 NM nimmt, gibt es keine Risse :)

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Der Fox Alps 4 Dämpfer funktioniert ebenso perfekt.

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Bestimmte Farben lassen die dicken Cannondale Roher noch dicker erscheinen, wie z.B. Gelb und eben Viper Red.

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Besonders am 1996 Super V war die aus Rohen zusammengeschweißte Active Suspension Schwinge. Diese war sehr tief und nah am kleinsten Zahnranz vorne gelagert, es gab somit quasi keine Versteifung der Federung hinten während des kraftvollen Tretens in die Pedale mehr.

Das ergab ein komplett anderes Federverhalten als die Super Vs der Generationen 1 (1993, Ur-SV), 2 (1994) und 3 (1995, Carbon Schwinge), die durch das Versteifen der Federung hinten beim Pedalieren zu Hardtails wurden, die somit auch viel effizienter waren und weniger Pedal Bob / Squat als die Active Suspension Super Vs wie dieses.

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Insgesamt finde ich die frühen Super Vs a) schöner und b) auch effizienter/schneller auf leichtem Gelände als das 1996er SV.

Aber für wirklich grobes Gelände ist die 1996er active suspension tatsächlich schon viel angenehmer.

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Zum Abschluss noch in andere Sache: Wer ein 1991er Cannondale SE 2000 in L oder XL zu verkaufen hat, gerne PM :)
Bei der Sattelüberhöhung würde ich einen Bandscheibenvorfall im Nacken bekommen😄
 
Das war damals Stand der Technik.
Der Vorbau hat einen 5 Grad Negativ Winkel.
So wurden internationale Meisterschaften gefahren.
Flache und gestreckte Position war das Mass aller Dinge.
Der negative Winkel der Vorbauten war der damaligen Vorstellung geschuldet, daß man glaubte, für kleinere Personen auf kleineren Rahmen wäre die Sitzposition an Anstiegen zu aufrecht, weil das Headshok System doch rel. hoch baut. Zumindest in der Vorstellung der 90er.
Die bei C'dale nach unten geneigten Vorbauten waren, und das auch nicht immer, eher auf Rahmen unter 18" zu finden. Darüber hattest du diese 150mm Spargel.
Das die Masse der Biker sich eine aufrechtere Sitzposition wünschte, zeigte sich deutlich darin, daß die ab Werk verbauten Vorbauten schon im Laden runter flogen und durch kürzere und steilere ausgetauscht wurden.
Das gipfelte in den steil nach oben zeigenden Bar Ends.
 
Hey, das ist ja mal ein toller Umbau.
Ein perfektes Beispiel für die 'ich war mal ein HÄSSLICHES ENTLEIN doch jetzt bin ich schön / die vorher-nachher-GALERIE'
 
wunderschön ! Absoluter Sammlerzustand. Und die Vollendung einer
frühen, neuen Interpretation des Rahmens für die aufkommende Federung.
Dagegen sieht die 3.0 Geometrie tatsächlich auf einmal langweilig aus.

Mit den Dämpfern hast Du viel Glück gehabt, und vermutlich schon eine
ganz tolle Basis gekauft. Und Dir viel Mühe bei der Teilesuche gegeben !
Das Viper Red ist immer genial, müsste man mal analysieren lassen,
vermutlich hoher Gelb-Anteil. Leuchtet, kann aber auch dunkel.

Zum Thema Sattelüberhöhung:
Ich war eben so froh, ENDLICH mal wieder ein NORMALES* Bike zu sehen.
Anpacken, Feuer frei und nach VORN, statt wie ne Kerze aufgestielt blöd in
die Landschaft glotzen. Bei genug Steigung verschwindet die Überhöhung
dann ganz von selbst :D

und ja, fex hat es super beschrieben:
"Das gipfelte in den steil nach oben zeigenden Bar Ends"

das war richtig schlimm ! :rolleyes:
*
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