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...war klar, dass man bei Cannondale einen
Rahmen fürs Leben bekam...
Die CODA-Kurbeln am M800..
Eigentlich müsstest du, sollte es dir wichtig sein, so ein Teil mit PBone unter 10kg bringen.Kleines Update zum Thema M800, hatte die Möglichkeit, etwas "Archeologie" zu betreiben.
Es gibt keine Treppe in Marburg, die ich vor fast 30 Jahren nicht schon mit meinem
gelben M800 runtergekachelt wäre. Und alles mögliche war mal dran verschraubt,
von Magura bis Avid, von Marzocci Bomber bis Slicks.
Vor 10 Jahren hatte ich es aber dann nach einer letzten, langen Epoche der Nutzung ausgemustert.
Aber nicht weggegeben, sondern im Laden, zunächst als Deko, neu aufbauen lassen. Damals konnte
ich es noch nicht selber. Außer dem Rahmen blieb nichts über, alle Teile kamen neu.
(Antrieb XT-Gruppe mit "Hollowtech-2", obere Anbauteile Ritchey WCS, Bremsen die heutige HS33)
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Das Hobby lebte ab ca. 2022 wieder auf, hatte mich dann ab 2023 mit dem Vorgänger-Modell aus
1994 beschäftigt und selber noch gelernt, wie man Züge verlegt und Tretlager wechselt.
Rotes M800, bessere Anbauteile
Komischerweise wurde nun das gelbe 96er-Modell im Netz gleich zwei mal hintereinander inseriert.
Gelb sieht man sonst recht selten, vermutlich war es nicht so beliebt. Das Rot ist schlichtweg schöner.
Aber das zuletzt angebotene Rad wurde anscheinend einst gekauft und so gut wie nie gefahren.
Also das andere Extrem. Und irgendwie konnte ich es dann doch nicht lassen: Einmal "die Zeit zurück
drehen", schauen, wie es damals so ausgestattet war. Vieles erinnerte ich, aber einiges auch nicht mehr.
Die wenigen Komponenten, die am neuen Rad nicht mehr original waren, hatte ich mittlerweise schon
hier liegen. Und so war dann mit etwas Putzen und Basteln auch recht schnell alles erledigt.
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Interessant ist folgendes:
Vielleicht 500 km Laufleistung, erste Kette (da "Sachs"), praktisch keine Gebrauchsspuren durch Fahren.
Rahmen nicht so schön gearbeitet wie mein erstes M800, Handarbeit machts möglich.
Für damals 2000 Mark (habe ja meine Rechnung noch) tatsächlich ziemlich dünn ausgestattet.
Die schwarze LX Gruppe, schwere "Coda"-Teile und irgend ein blödes, silbernes Geraffel am Lenker.
Hier so ein STX RC -Rotz, bei mir waren es damals Drehgriffe von Sachs. Und weil die so genervt
hatten, kam dann auch bei mir damals genau diese silberne LX Hebelei:
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Das Tretlager erinnere ich auch noch als Problem, war damals im ersten Winter schon defekt.
Hier also besser mal nachsehen. Schwer, Bund ist zudem links! Und am Zahnkranz, also da wo
doch die größsten radialen Kräfte wirken ?, hält ein Einsatz aus Plastik...wenn er nicht schon wie
hier längst gebrochen ist. Es ist zudem das erste Tretlager, bei dem ich trotz Vorbereitung beim
Lösen etwas Not hatte ! Völlig bescheuert, sowas ab Werk in einen Rahmen zu schrauben !
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Erklärt also, warum ich damals so früh wechseln lassen musste, und auch, warum ein anderer
Rahmen bei mir (Gebrauchtkauf, nur der Rahmen) dort schwere Macken hat ! Plastik hin, etwas
Korrosion und das Ganze wird nach 20 Jahren ein echtes Problem !
Das ist definitv eine schlechtere Ausstattung als beim 1994er Modell.
Denn hier war BB UN 51 verbaut worden. Und zusätzlich mit der "Force40" Cantilever-Bremse
gab es ab Werk zumindest eine doch sehr schöne Besonderheit, die besser funktioniert als man denkt.
In den Eloxalfarben (Serie) richtig hübsch:
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Das Tretlager ist trotzdem der einzige problematische Punkt, in der Preisklasse eher ein no-go.
Dafür sind Rahmen und Gabelumfangreich überarbeitet worden und nochmal erheblich stabiler.
Tjo, was bleibt. Ich hatte Mühe, mich zu beherschen. Es hat mich gereizt, nun doch wieder alles
"perfekt" zu machen. Aber hier soll der Serienstand mal für die Nachwelt erhalten bleiben.
Somit habe ich "nur" das Tretlager getauscht. Schaltzüge wurden wieder schwarz, und auch
die billige V brake tut wieder ganz gut, nachdem ich die Feder im Rahmen ein Loch weiter
eingesetzt hatte. Wegen des Tretlagers (Achse länger) musste ich den Umwerfer versetzten.
Es wurde dann aber doch ein Modell ohne die Warzen innen, ich kann es nicht haben, wenn
sich die in den Rahmen drücken.
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Gewicht ist zum Schluss noch ein Punkt, das Rad wiegt ca. 11,3 Kg. Das ist, gemessen an den einfachen Komponenten doch sehr gut ! Es waren unglaublich leichte, perfekte Rahmen ! Man kann mit leichteren
Teilen noch ca. 400 Gramm rausholen, siehe mein Post von damals. Dafür braucht man aber hier auch
nach Jahrzehnten keine Sorge um die Haltbarkeit von Sattelstütze und Lenker zu haben. Trotzdem ist
der Kontast zwischen den billigen Teilen und dem teuren Rahmen ab Werk sehr groß.
Der Buntlack harmoniert zudem besser mit Schwarz.
Der Neuaufbau des alten M800 wiegt allerdings nochmal 600 Gramm mehr, alleine 500 entfallen
auf den Laufradsatz. Der Händler hatte damals was stabiles gewählt, dazu die 10-fach Kassette
und die HS33, vielleicht rückwirkend nicht die beste Idee...
Mag langweilig sein, mich hat der Blick in die Vergangenheit (bzw. auf das Tretlager) sehr gefreut.
Ganz leichte, wendige Räder. Schnell getragen, 5 cm mehr Bodenfreiheit auf der BMX-Strecke
und auch mal schnell im Kofferraum, wenn das Auto am Arbeitsort mal länger in die Werkstatt muss ;- )
Gruß und schönen Abend, C.
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Leider sehr geil! Ich kenn die Bilder ja vom Workshop. Da kommts bloß nicht so gut rüber. Die Tange Gabel kann ich als Freund der alten Schule als adäquaten Ersatz für eine Pepperoni akzeptieren bis begrüßen.Nicht die besten Fotos aber ich hoffe es gefällt trotzdem!

Diese dünne Blechscheibe gehört immer unter den Abschlussring. Ohne Blechscheibe lässt sich der Abschlussring oft nicht mehr lösen, weil die Verzahnungen von Abschlussring und kleinstem Ritzel zu gut ineinander greifen.gehe ich richtig in der Annahme, dass der dünne Metallring zwischen Ritzel und
Kassetten-Abschluss-Ring eher eine "Transportsicherung" ist, die das händische
Lösen vor der Montage erlaubt ? Und NICHT in der Kassette verbleibt ?
...sorry, aber das is Quark.Weniger Gefahr, dass sich der Abschlussring versehentlich löst...


Bei der Sattelüberhöhung würde ich einen Bandscheibenvorfall im Nacken bekommenMein längsten Cannondale Restaurationsprojekt ist abgeschlossen.
Februar 2024 hab ich aus mir bis heute unerklärlichen Gründe dieses rote, von vorne bis hinten mit Aufklebern "verschönte" Ungetüm erstanden:
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Grotesk hässlich, dachte ich damals, und eigentlich hatte ich vor, es gleich weiter zu verkaufen. Nach einer Probefahr mit dem damals ersten meiner Super Vs jedoch hab ich es nicht übers Herz gebracht, dieses interessanter Weise sehr seltene Rad abzugeben.
Und so haben sich über die Jahre immer mehr Originalteile angesammelt, bis ich es nun endlich komplett im Originalzustand und der vielen Aufkleber entledigt aufbauen konnte.
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Zu den zusammengerafften Originalteilen gehörten u.a.:
- Onza HO Cantilever
- Onza Chill Pills
- Syncros Titanium 2. Generation
- Mavic 220 Laufradsatz
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Wie bei allen meiner Super Vs und Headshock bikes, funktioniert die Headlshock immer noch perfekt, so auch der Fox Alps 4 Dämpfer. Ich frage mich wirklich langsam, woher das Gerücht der schnell den Geist aufgebenden Headshocks kam...
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Die Onza HO Bremsen sind wirklich super stark, und bremsen mindestens so gut wie V Brakes.
Viele der Onza HO Bremsen, die man heute bekommt, haben Risse. Wenn man sich aber and ie Gebrauchsanweisung hält, und wie ich statt 5NM Drehmoment der Schrauben 4,5 NM nimmt, gibt es keine Risse
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Der Fox Alps 4 Dämpfer funktioniert ebenso perfekt.
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Bestimmte Farben lassen die dicken Cannondale Roher noch dicker erscheinen, wie z.B. Gelb und eben Viper Red.
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Besonders am 1996 Super V war die aus Rohen zusammengeschweißte Active Suspension Schwinge. Diese war sehr tief und nah am kleinsten Zahnranz vorne gelagert, es gab somit quasi keine Versteifung der Federung hinten während des kraftvollen Tretens in die Pedale mehr.
Das ergab ein komplett anderes Federverhalten als die Super Vs der Generationen 1 (1993, Ur-SV), 2 (1994) und 3 (1995, Carbon Schwinge), die durch das Versteifen der Federung hinten beim Pedalieren zu Hardtails wurden, die somit auch viel effizienter waren und weniger Pedal Bob / Squat als die Active Suspension Super Vs wie dieses.
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Insgesamt finde ich die frühen Super Vs a) schöner und b) auch effizienter/schneller auf leichtem Gelände als das 1996er SV.
Aber für wirklich grobes Gelände ist die 1996er active suspension tatsächlich schon viel angenehmer.
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Zum Abschluss noch in andere Sache: Wer ein 1991er Cannondale SE 2000 in L oder XL zu verkaufen hat, gerne PM![]()
Das war damals Stand der Technik.Bei der Sattelüberhöhung würde ich einen Bandscheibenvorfall im Nacken bekommen![]()
Der negative Winkel der Vorbauten war der damaligen Vorstellung geschuldet, daß man glaubte, für kleinere Personen auf kleineren Rahmen wäre die Sitzposition an Anstiegen zu aufrecht, weil das Headshok System doch rel. hoch baut. Zumindest in der Vorstellung der 90er.Das war damals Stand der Technik.
Der Vorbau hat einen 5 Grad Negativ Winkel.
So wurden internationale Meisterschaften gefahren.
Flache und gestreckte Position war das Mass aller Dinge.


"Das gipfelte in den steil nach oben zeigenden Bar Ends"

