VORSICHT: Bike24 nutzt B2B-Schiene, um Widerrufsrecht bei 4100€ Bike zu umgehen

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14. Mai 2026
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Betreff: Warnung vor B2B-Praktiken bei Bike24 – Meine Erfahrung mit einem 4100€ VSF T-900

Hallo zusammen,

ich möchte hier meine aktuelle, sehr enttäuschende Erfahrung mit Bike24 teilen, um andere Käufer zu warnen – insbesondere vor der Empfehlung des Supports, über den B2B-Kanal zu bestellen.

Der Hintergrund: Ich wollte mein 15 Jahre altes MTB durch ein hochwertiges VSF T-900 (Preis über 4100€) ersetzen, das ich für mein tägliches Pendeln (50 km/Tag) nutzen wollte. Beim ersten Bestellversuch gab es Probleme mit der Zahlung. Anstatt den Fehler im System zu beheben, drängte mich der Bike24-Support im Chat dazu, die Bestellung über deren B2B-Schiene neu aufzugeben. Ich vertraute der Empfehlung und bestellte neu.

Das Produkt: Nach zwei Wochen kam das Bike an. Die Enttäuschung war riesig:

  • Das Fahrgefühl ist schlechter und gefühlt langsamer als bei meinem 15 Jahre alten 800€-Bike.
  • Die Qualität der Komponenten entspricht nicht dem Preis: Die Griffe wirken billig, die Reflektoren sind instabil und die Pedale zeigten bereits nach minimaler Nutzung deutliche Verschleißerscheinungen.
Der Kundenservice: Da ich absolut unzufrieden war, wollte ich das Rad zurückgeben. Nach vier Wochen (!) und mehreren unbeantworteten Mails kam die finale Antwort: Keine Rückgabe möglich, da es sich um eine B2B-Bestellung handelt.

Bike24 hat mich also aktiv in einen B2B-Kauf gelockt, um dann das gesetzliche Widerrufsrecht für Endverbraucher auszuschließen. Ich sitze nun auf einem 4100€ teuren Rad, das ich nicht mag, während der Support sich auf den B2B-Status beruft, den sie selbst vorgeschlagen haben.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit dieser "B2B-Falle" bei Bike24 gemacht? Ich kann aktuell nur jedem raten, bei Problemen mit dem Warenkorb oder der Zahlung niemals auf den B2B-Vorschlag einzugehen.
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von BIKE24-Tech

Hilfreich
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Blöde Geschichte.

Nur aus Interesse: Inwiefern hat der Wechsel auf die B2B-Schiene das Problem mit der Zahlung eigentlich behoben, im Vergleich zu einer einfachen neuen Bestellung im normalen B2C-Modus?

Und du hast erwähnt, dass sie im Chat ziemlich darauf gedrängt haben. Hattest du davon eine schriftliche Dokumentation bzw. einen Chatverlauf, den du bei der Reklamation vorweisen konntest?
 
Wie hat Bike24 denn Dein Unternehmen identifiziert?
Hast Du z.B. die Gewerbeanmeldung oder die Umsatzsteuer-ID angeben müssen?
Wenn ja, dann hast Du als Unternehmer dort eingekauft, mit allen Konsequenzen.
Wenn nein, wie will Bike24 denn z.B. vor Gericht widerlegen, dass Du Endverbraucher bist?

Ich hoffe, Du kannst die "Nötigung" per Chat nachweisen. Wenn ja, würde ich diesen Straftatbestand zur Anzeige bringen.
 
Klingt nach einer ziemlich wilden Geschichte, die sich absolut nicht mit meinen bisherigen Erfahrungen mit Bike24 deckt.

Weshalb man als Privatperson B2B bestellt, erschließt sich mir allerdings auch nicht. Da informiere ich mich doch vorher, vor allem da in den AGB steht, dass Dir kein Widerrufsrecht zusteht.

Deine Aussage „Die Qualität der Kompnenten entspricht nicht dem Preis“ verstehe ich auch nicht. Die Komponenten sieht man doch auf dem Datenblatt. Die Griffe sind hochwertig und von Ergon.
Und dass das Fahrgefühl auf einem Trekkingrad langsamer ist als auf einem MTB verwundert auch nicht wirklich.

Bin gegenüber der Darstellung des Sachverhalts aus deiner Perspektive zumindest skeptisch.
 
  • Das Fahrgefühl ist schlechter und gefühlt langsamer als bei meinem 15 Jahre alten 800€-Bike.
  • Die Qualität der Komponenten entspricht nicht dem Preis: Die Griffe wirken billig, die Reflektoren sind instabil und die Pedale zeigten bereits nach minimaler Nutzung deutliche Verschleißerscheinungen.
Kannst du das näher ausführen? Was genau ist am Fahrgefühl so schlecht? Ich hab die Komponenten gecheckt, welche davon sind zu billig? Pedale sind ja nur „Platzhalter“ die du für paar Euros schnell optimieren kannst. Wolltest du über B2B Geld sparen? Hast du die Komponenten vorher geprüft und recherchiert ob sie zu dir passen?
 
Das Fahrgefühl ist schlechter und gefühlt langsamer als bei meinem 15 Jahre alten 800€-Bike.
Dafür kann Bike24 nichts. Du hast im Onlinehandel bestellt, das ist da halt ein zu erwartendes Problem.
Die Qualität der Komponenten entspricht nicht dem Preis: Die Griffe wirken billig, die Reflektoren sind instabil und die Pedale zeigten bereits nach minimaler Nutzung deutliche Verschleißerscheinungen.
Die verbauten Komponenten sind vorher ersichtlich. Auch das ist Onlinehandel.
Dein bezahlter Preis als Vorsteuerabzugsberechtigter b2b Kunde?
Bitte hier um Klarstellung.

Abgesehen davon ist der Beitragstitel schon eine Unterstellung.
!
Ich unterstelle Dir jetzt halt auch mal, das deine Aussagen hier sehr subjektiv aus deiner Sicht sind.

Wenn Dir wirklich etwas an der Kritik und, viel mehr, an unserer Meinung dazu liegt, dann stell den Sachverhalt bitte allumfassend dar.

Ansonsten: das hier ist kein Bewertungsportal.
 
Betreff: Warnung vor B2B-Praktiken bei Bike24 – Meine Erfahrung mit einem 4100€ VSF T-900

Hallo zusammen,

ich möchte hier meine aktuelle, sehr enttäuschende Erfahrung mit Bike24 teilen, um andere Käufer zu warnen – insbesondere vor der Empfehlung des Supports, über den B2B-Kanal zu bestellen.

Der Hintergrund: Ich wollte mein 15 Jahre altes MTB durch ein hochwertiges VSF T-900 (Preis über 4100€) ersetzen, das ich für mein tägliches Pendeln (50 km/Tag) nutzen wollte. Beim ersten Bestellversuch gab es Probleme mit der Zahlung. Anstatt den Fehler im System zu beheben, drängte mich der Bike24-Support im Chat dazu, die Bestellung über deren B2B-Schiene neu aufzugeben. Ich vertraute der Empfehlung und bestellte neu.

Das Produkt: Nach zwei Wochen kam das Bike an. Die Enttäuschung war riesig:

  • Das Fahrgefühl ist schlechter und gefühlt langsamer als bei meinem 15 Jahre alten 800€-Bike.
  • Die Qualität der Komponenten entspricht nicht dem Preis: Die Griffe wirken billig, die Reflektoren sind instabil und die Pedale zeigten bereits nach minimaler Nutzung deutliche Verschleißerscheinungen.
Der Kundenservice: Da ich absolut unzufrieden war, wollte ich das Rad zurückgeben. Nach vier Wochen (!) und mehreren unbeantworteten Mails kam die finale Antwort: Keine Rückgabe möglich, da es sich um eine B2B-Bestellung handelt.

Bike24 hat mich also aktiv in einen B2B-Kauf gelockt, um dann das gesetzliche Widerrufsrecht für Endverbraucher auszuschließen. Ich sitze nun auf einem 4100€ teuren Rad, das ich nicht mag, während der Support sich auf den B2B-Status beruft, den sie selbst vorgeschlagen haben.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit dieser "B2B-Falle" bei Bike24 gemacht? Ich kann aktuell nur jedem raten, bei Problemen mit dem Warenkorb oder der Zahlung niemals auf den B2B-Vorschlag einzugehen.
Es geht sicher um dieses Rad:
Screenshot_20260514_132101_Chrome.jpg

Irgendwelche Reflektoren sind übrigens dort nicht abgebildet.

Das Fahrgefühl kann durch die größeren Räder im Vergleich zum 26" MtB wesentlich ruhiger wirken.
Allerdings ist diese dort verbauten Ryde Andra 30 Felge kein Leichtgewicht, mit 786g das Stk lt offizieller Angabe. Das merkt man sicherlich zusammen mit den pannensicheren Schwalbe Reifen und der Rohloff Speedhub.
Der Riemen Antrieb wird evtl auch nochmal so einiges schlucken.

Diese VSF Räder sind auch über den regionalen Fachhandel erhältlich bzw gibt's ein umfangreiches Netz an Händlern:
https://www.vsf.de/der-partner-in-ihrer-naehe
Da wäre man auf den online Handel mit bike24 gar nicht angewiesen gewesen.
 
🤔

Aktuell gibt es bei bike24 das T900 für 3.999 EUR bei einem angegebenen UVP von 4.199 EUR. Der TE will sogar 4.100 Euro bezahlt haben - B2B (ohne MWSt?). Bei diesem mickrigen Abstand zur UVP kann man auch im stationären Handel kaufen und das Rad vorher Probe fahren. Und die 100 Euro kriegt man beim örtlichen Händler auch, und sei es in Form von Zubehör etc.

Der @Raumfahrer war schneller... :)
Irgendwelche Reflektoren sind übrigens dort nicht abgebildet.
Am Scheinwerfer. Bei manchen b&m-Scheinwerfern ist der Reflektor nur reingesteckt und schlackert im Fahrtwind. Möglicherweise ist das bei dem auch so.
 
Wie soll ich als Privatmensch eine B2B Bestellung bei BC / bike24 oder wo auch immer tätigen, wenn ich keinen Gewerbeschein /UStID etc. vorweisen kann? Wo außer auf einer Fake Webseite wird man zu einer B2B Bestellung genötigt?
Sorry, ich halte die Geschichte für unglaubwürdig.
 
Weshalb man als Privatperson B2B bestellt, erschließt sich mir allerdings auch nicht.
Ich bezweifle, dass das überhaupt geht. Dazu braucht es wohl ein Geschäftskonto, zu dessen Einrichtung Firmenname und USt-ID abgefragt werden.

Vielleicht sollte der Kauf mit der Firmenkreditkarte getätigt werden, und das ging vom Privataccount aus nicht.
 
Hmm? Ich habe aus Neugier mal nach "bike24 b2b" gesucht, aber nichts gefunden. Kann es sein, das bike24 gar keinen b2b-Bereich hat?
Ging mir zunächst auch so. Man kann bei bike24 ein Geschäftskonto anlegen. Dann gibt es vermutlich andere Preise (o. MWSt), eventuell auch andere Produkte. Kann man ja alles über den Account steuern.
Was zum Geier ist ein B2B?
Geschäft zwischen 2 Geschäftsleuten (Business to Business). Geschäft mit Verbrauchern wird gern als B2C (Business to Customer) abgekürzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kenne Bike24 als sehr seriösen Händler.
Die Geschichte mit den Zahlungsproblem halte ich samt der angeblichen Lösung als wilde Geschichte mit Rachekomponente.

Reflektoren sind genau im Rücklicht, unter dem Vorderlicht und in den Padalen verbaut. Was soll da instabil sein?

Das ein Riemenantrieb eine andere Dynamik im Fahrbetrieb bereithält würde eine Probefahrt zeigen. Was an Ergon Griffen billig wirkt scheinst auch nur du zu wissen....

Insgesamt ein beschissener Versuch ein tolles Fahrrad und einen seriösen Händler zu diskreditieren.
 
Reflektoren sind genau im Rücklicht, unter dem Vorderlicht und in den Padalen verbaut. Was soll da instabil sein?
Ich kenne den konkret verbauten Scheinwerfer jetzt nicht, habe aber zwei verschiedene Scheinwerfer von b&m im Bestand, bei denen der Reflektor unten angesteckt wird. Das Teil wackelt wie ei Lämmerschwanz. Vielleicht meinte der TE genau das.
 
Doch, es gibt einen B2B Bereich. Dazu benötigt man allerdings eine Umsatzsteuer Idendifikationsnummer beim Anmeldeprozess. Ohne dieser Nummer geht es nicht weiter bei Erstellung des Kontos.
Danke. Gerade durchgespielt; man kann auch ohne UStID ein Geschäftskonto einrichten. Ist auch logisch, denn nicht jedes Unternehmen hat eine UStID. Die UStID kann später unter "Persönliche Daten" eingetragen werden.
 
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