Neues Santa Cruz Tallboy 2027 im ersten Test: Leichter, mehr Federweg & Schluss mit VPP

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Re: Neues Santa Cruz Tallboy 2027 im ersten Test: Leichter, mehr Federweg & Schluss mit VPP
Mochte mein TB 3 & 4 richtig gern. Als eines für alles Rad, war das 4er perfekt. Halt nur etwas pfundig für einen Plasterahmen. Das der neue nun etwas leichter daher kommt finde ich eigentlich gut. Wie beschrieben schaut er halt einfach nur aus wie 90% aller anderen DC/ Trail Rahmen, wäre mir eigentlich auch egal, wenn er sich etwas weniger auf dem Preisschild abheben würde.

Habe meinen TB4 Rahmen gegen ein TopFuel getauscht. Was mir bei beiden fehlt, der zweite Flaschenhalter. Da kommt man leider kaum am Epic Evo 8 vorbei (was dafür andere nicht optimale Details mitbringt). Da war/bin ich bei Mitfahrern immer leicht neidisch. Recht leichter Rahmen, 2 Große Pullen, Staufach für Schlauch, Futter, dünne Weste, Geo ist natürlich Geschmackssache.

Hoffe für SC geht die neue Strategie auf.
 
optisch wirkts halt jetzt recht austauschbar. könnte genauso gut ein transition oder trek sein.
Bitte nicht mit Transition vergleichen. Transition Bikes sehen "cleaner" aus und sind schöner :)

Kein VPP, Trunion Mount.
Ich bin raus.
Dann eher ein Spur, ist dann auch gleich nochmals 2kg leichter.
Der Vergleich macht wenig Sinn.
Santa Cruz gibt den Rahmen mit 2.6kg an. Welche Größe und ob mit Dämpfer steht aber nicht dran, vielleicht weiß das hier jemand.

Der Spur Rahmen wiegt in MD mit Dämpfer 2.54kg.

Aber das Spur ist eine Nummer "weniger" Bike.
Das Tallboy muss man mit dem Smuggler vergleichen, welches 3kg wiegt, wobei ca. 150g auf den Dämpfer mit Piggyback zurückzuführen sind.

Ist eh egal. Ob mit oder ohne Dämpfer, Spur oder Smuggler, da kommen niemals 2kg Unterschied raus, wenn man eine vergleichbare Ausstattung wählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Optisch fehlt mir VPP. V5 definitiv schöner. Aber wenn es für den Anwendungsfall mit HL besser funktioniert, leichter wird und sogar günstiger ist es zumindest "erklärbar" warum der Schritt gegangen wurde. Pinkbike scheint ja auch happy damit.

Bin hin- und hergerissen ob doch ein Scor 2030 auf 130mm umbauen oder TB V6. Mal sehen.
machste mit beiden nichts falsch. das 2030 wird halt sicher günstiger sein. leicht ist das 2030 aber auch nicht.
 
machste mit beiden nichts falsch. das 2030 wird halt sicher günstiger sein. leicht ist das 2030 aber auch nicht.
Dass es nicht leichter ist, ist mir klar. Gewicht ist aber auch nicht das wichtigste Kriterium. Ich will mir ein Ergänzung zwischen Oiz und Megatower aufbauen. Tendenziell aber mehr Richtung Oiz, als Tourenbike.

Deswegen wollte ich auch kein V5, weil ich zumindest 130mm Heck will. Scor ist sicher gerade günstiger zu bekommen, aber eben auch nur noch gebraucht. Zumindest in M/L und wenn man nur den Rahmen möchte. Aber sieht halt auch um längen besser aus als das neue TB.
 
Das nächste Bike ohne VPP Hinterbau. Als langjähriger Verfechter von SC Bikes driftet die Marke immer mehr ab zu optischen Einheitsbrei. Das einzige was man SC noch zu gute halten kann ist Service und Support, aber schön ist anders. Schade aber hey so spart man mal wieder Geld :D
Aber man spürt doch die SC DNA, DIE DNA!!!!! Was auch immer das bedeutet...
 
Dass es nicht leichter ist, ist mir klar. Gewicht ist aber auch nicht das wichtigste Kriterium. Ich will mir ein Ergänzung zwischen Oiz und Megatower aufbauen. Tendenziell aber mehr Richtung Oiz, als Tourenbike.

Deswegen wollte ich auch kein V5, weil ich zumindest 130mm Heck will. Scor ist sicher gerade günstiger zu bekommen, aber eben auch nur noch gebraucht. Zumindest in M/L und wenn man nur den Rahmen möchte. Aber sieht halt auch um längen besser aus als das neue TB.
im 130mm bereich findet man doch aktuell richtig viel Auswahl.
Tallboy, Smuggler, topfuel, reya, 2030, ripley fallen mir spontan ein... da müsste doch was dabei sein.

Leider gibts nicht jedes bike für jedes budget.

Man kann das neue Tallboy auch mit 150mm fahren, lt Homepage 😎
150mm hinten? Crazy.
 
Für das Tallboy wollten wir ein gleichmäßigeres Übersetzungsverhältnis als bei den Vorgängermodellen, um im oberen Federwegsbereich mehr Support zu bieten und dem Bike, das als DH-orientiertes Shorttravel-Bike bekannt ist, etwas mehr Spritzigkeit zu verleihen. Die kleinen Umlenkhebel bei einem kurzhubigen VPP-Bike sorgen naturgemäß für einen sehr progressiven Hinterbau, sodass die Federung weich anspricht, aber dann ziemlich straff wird.

VPP liefert uns bei Bikes mit mehr Federweg genau das, was wir suchen: Wir können damit geradlinigere, gleichmäßigere Kennlinien erzielen.

Was denn nun? Ist ein viergelenker jetzt besser für lineare Übersetzungskurven oder VPP? Oder ist das abhängig vom Federwegsbereich?

Unabhängig davon: Macht ja erstmal auch Sinn dass man unterschiedliche Hinterbau-Konzepte für unterschiedliche Einsatzbereiche wählt. Einen USP verliert es damit trotzdem.
 
im 130mm bereich findet man doch aktuell richtig viel Auswahl.
Tallboy, Smuggler, topfuel, reya, 2030, ripley fallen mir spontan ein... da müsste doch was dabei sein.

Leider gibts nicht jedes bike für jedes budget.
Smuggler hat kein Kofferraum, Ripley gefällt mir gar nicht, Topfuel noch weniger.

Wird wohl auf Scor hinauslaufen ;)
 
Beim VPP ist das generell ein größeres Thema und bringt deutlich mehr als beim Horstlink. In meinem V10 hab ich auch ein Ochain, da macht es einen deutlich größeren Unterschied als an meinem Stumpjumper.

Zum Thema Tallboy 6 mit DEG. Dass die DEG-Nabe verbaut ist, heißt ja nicht unbedingt, dass deren Funktion genutzt wird. Man kann bei der DEG-Nabe ja einfach einstellen, ob man 0°, 10° oder 20° Leerweg haben will. Bei meinem Testbike war die 0° Einstellung drin. Das dürfte bei dem Bike auch der Auslieferungszustand sein und der Kunde hat dann die Wahl.
Klingt aber so als würde man was verbauen wo man eigentlich sagt, braucht man nicht nur das es im Datenblatt besser aussieht. Denn wie viele der Kunden werden das dann wohl umbauen?
 
Bitte nicht mit Transition vergleichen. Transition Bikes sehen "cleaner" aus und sind schöner :)


Der Vergleich macht wenig Sinn.
Santa Cruz gibt den Rahmen mit 2.6kg an. Welche Größe und ob mit Dämpfer steht aber nicht dran, vielleicht weiß das hier jemand.

Der Spur Rahmen wiegt in MD mit Dämpfer 2.54kg.

Aber das Spur ist eine Nummer "weniger" Bike.
Das Tallboy muss man mit dem Smuggler vergleichen, welches 3kg wiegt, wobei ca. 150g auf den Dämpfer mit Piggyback zurückzuführen sind.

Ist eh egal. Ob mit oder ohne Dämpfer, Spur oder Smuggler, da kommen niemals 2kg Unterschied raus, wenn man eine vergleichbare Ausstattung wählt.
Mein Super Deluxe in 230x65 bringt 461gr. auf die Waage. Da wären 150gr. doch etwas wenig. Und mit 2,6kg + 460gr. wärst dann auch bei knapp 3,1kg.
 
Der Lila Lack mit dem Farbwechsel Decal sieht gut aus.

Für diese Aussage werde ich sicher gelyncht, die Entscheidung war aber logisch. Entweder VPP behalten oder die Wünsche der Community (längere Dropper, leichter, günstiger, weniger Pedalrückschlag) erfüllen.

Alle Wünsche wurden alle erfüllt. Leichter und günstiger, 2500€ UVP weniger bei der XO AXS RSV Ausstattung, 300€ weniger in der GX AXS Variante trotz teurerem Carbon, teils durch die günstigere Fertigung von Viergelenkern, teils durch den allgemeinen Preissturz, den man aktuell sieht. CC Rahmen mit Möglichkeit für mechanische Schaltungen. Längere Dropper, 200mm OneUp sollte jetzt auch in den M Rahmen passen. Wartungsfreundlicher da weniger verschachtelt. Viergelenker kann man mit weniger Pedalrückschlag bauen als VPP, VPP hatte ja nicht zu wenig davon, war auch einer der genannten Gründe für den Wechsel bei den Ebikes.

VPP mit weniger Kickback und mehr Einstecktiefe ginge auch, siehe RM Altitude, da wurde aber geflucht über den tretlagerkonzentrischen Lower Link, der bei RM ein Spezialwerkzeug zur Wartung benötigt. Das Fass wollte man auch nicht aufmachen
Lila mit Farbwechsel ich bin im Trend… 🤣OneUp 210mm (allerdings L Rahmen) geht alles ich frage mich nur welche Community da immer befragt wird ich bin nicht die besagte Community.
IMG_9539.jpeg
 
Ob das so ne gute Idee ist?
Ich muss mal nach nem vergleichbaren Kinesis-Rahmen aus Mitte der 2000er suchen.

ich frage mich nur welche Community da immer befragt wird ich bin nicht die besagte Community.
Ich schätze mal, es ist die Community, die nicht gerne Santa Cruz fährt und Santa Cruz vielleicht einfach nicht mag. :ka:

Ich hab ja letztens mein erstes Yeti zam gebaut, für meine Frau. Auch nett.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde es echt schade, dass der VPP beim TB abgekündigt wurde.
Das macht das Bike für mich uninteressant, weil es dadurch sehr austauschbar wirkt.
Ich verstehe den Schritt bei den E-Bikes, jedoch jetzt auch bei den Bio-Bikes diesen Schritt zu wagen, ist schade.
Somit fehlt für mich ein deutlicher USP und ich hebe mich nicht mehr Marken wie Pivot, Transition oder Trek ab.
Funktioniert bestimmt wie von SC gewohnt gut, nimmt dem Bike aber etwas den Charakter.
Bin froh, dass sie beim Nomad dem VPP treu geblieben sind.
 
Was denn nun? Ist ein viergelenker jetzt besser für lineare Übersetzungskurven oder VPP? Oder ist das abhängig vom Federwegsbereich?

Unabhängig davon: Macht ja erstmal auch Sinn dass man unterschiedliche Hinterbau-Konzepte für unterschiedliche Einsatzbereiche wählt. Einen USP verliert es damit trotzdem.
Viergelenker kann man sich so zurecht legen bei der Hebelverhältniskurve, wie man will. Viele XC Räder hatten anfangs eine leicht progressive Kurve, die dann anschließend wieder regressiv wurde (hoher Support beim pedalieren, reduzierter Durchschlagschutz, um den Federweg überhaupt nutzen zu können) und Anfangs- und Endverhältnis recht ähnlich waren. Mittlerweile geht man bei XC mehr in eine progressive Richtung, wobei das Epic 9 etwas linearer wurde als das Epic 8 mit einer anfangs regressiven Kurve für mehr Traktion im Sag.
Es gibt leicht bauchige Kurven, es gibt gerade Kurven, hohe Gesamtprogression oder nahezu keine bis regressiv ist alles möglich.

VPP mit gegenläufigen Links und Dämpfer unten wird immer eher progressiv bleiben, wenn man nicht komische Sachen mit dem Lower Link aufführt. Wenn man den hinteren Anlenkpunkt in Ruhe lässt, der einen maßgeblichen Einfluss auf Antisquat und Pedalrückschalg hat, kann man die kurve nur über den Upper link, der wieder durch das Sitzrohr eingeschränkt ist, und über Dämpferhub/Länge und Länge der Dämpferanlenkung des Lower Links beeinflussen, ansonsten bewegt man sich entlang einer festgelegten Kurve. SC VPP allgemein ist sehr undankbar in Sachen Hinterbautuning hinsichtlich der Kennlinien. Da sind Viergelenker deutlich einfacher und Sechsgelenker wie am Scott Gambler und Ransom sind noch flexibler

Kurzum: linear mit SC VPP geht nicht wirklich, zumindest nicht so, wie man an einem leichtem Trailbike haben wollen würde
 
Das nächste Bike ohne VPP Hinterbau. Als langjähriger Verfechter von SC Bikes driftet die Marke immer mehr ab zu optischen Einheitsbrei. Das einzige was man SC noch zu gute halten kann ist Service und Support, aber schön ist anders. Schade aber hey so spart man mal wieder Geld :D
Ich stimme dir zu 100% zu! Eine traurige Entwicklung unserer Lieblingsmarke! Ich liebe mein Hightower V2 vom Look und den Fahreigenschaften und bekomme dafür regelmßig Komplimente, dass das Santa so cool ausschaut. Wenn ein Santa nun wie mein altes Trek Remedy ausschaut, das ich ebenfalls sehr gern habe, werde ich mir in Zukunft als großer Sympathisant der Marke was überlegen müssen oder mehr im Gebrauchtmarkt nach VPP Modellen Ausschau halten. Dort gibt's noch viel Auswahl zu top Preisen!:)
 
Ich stimme dir zu 100% zu! Eine traurige Entwicklung unserer Lieblingsmarke! Ich liebe mein Hightower V2 vom Look und den Fahreigenschaften und bekomme dafür regelmßig Komplimente, dass das Santa so cool ausschaut. Wenn ein Santa nun wie mein altes Trek Remedy ausschaut, das ich ebenfalls sehr gern habe, werde ich mir in Zukunft als großer Sympathisant der Marke was überlegen müssen oder mehr im Gebrauchtmarkt nach VPP Modellen Ausschau halten. Dort gibt's noch viel Auswahl zu top Preisen!:)
Bei SC E-Bikes mag das Argument gezogen haben um vom VPP Abstand zu nehmen. Bei E-Bikes können die von mir aus machen was sie wollen - mein Interesse ist da eher sehr begrenzt. Bei Bio Bikes aber den Trend fortzuführen finde ich falsch - da kann man optisch bei vielen Herstellern im Regal suchen man wird viel finden, auch ein Cube One44 könnte nun ein SC sein :D nur das ein paar tausdend Euro unterschied sind.
 
Ich fahre das Hightower von 2017 in der CC Variante Farbe Carbon/Mint. Federweg vorne 140mm/ hinten 135mm. Das damals monierte Wegsacken im mittlere Federwegsbereich habe ich mittels Canecreek DB Dämpfer eliminert. Das Rad wiegt mit Magic Mary vorne und Rock Razor hinten 12,5 Kg. Damals war das bereits mehr als ein All Mountain. Bin damit Trail Trophy in Breitenbrunn gefahren, war auf den 3Länder Enduro Trails unterwegs, und habe sogar am Riva Marathon damit teilgenommen. Auch heute noch macht das Bike mega Spaß zu fahren, auch wenn es geometrisch nicht mehr absolut Stand der Dinge ist. Der VPP Hinterbau ist super. Ich finde die Abkehr von SC sehr schade. Das hat mich bereits beim Blur gestört. Wenn ich das neue TB sehe, sehe ich vom Einsatzzweck das Hightower von damals. Einzig der Storage im Unterrohr, der Sitzwinkel und der HL, sowie der inzwischen völlig abgehobene Preis unterscheiden sich. Ob die Weiterentwicklung für den User immer der richtige Weg ist, ist für mich fraglich...Aber grundsätzlich, wenn man völlig unvoreingenommen an die Sache rangeht ist das neue TB ein tolles Bike.
 
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