Trans Madeira – Blog Christian Textor: Steinfeld, Buschland, Sonnenbrand – Tag 4

Meine letzte Felge habe ich als Student zerstört. Damals gab es noch Felgenbremsen (also die VOR den V-Brakes) mit so elend langen Bremsheben, die man aber trotzdem mit 3-4 Fingern quetschen musste, um einigermaßen Anpressdruck der Bremsklötze zu haben. Nebenbei fuhr man aus Geldmangel die Felge, bis sie ganz dünn gebremst war. Dann kam ich auf die Idee, damit vom Wank (bei Garmisch) runter zu fahren. Und prompt brachen die Bremsklötze durch die Felgenwand und ich kopfüber mit der Styroporschale, die damals "Helm" genannt wurde, ins Unterholz. Es folgte ein ewiger Fußmarsch mit dem Bike auf der Schulter zum Parkplatz Wankbahn..
Seitdem 35Jahre nix passiert bis auf ein paar ausbeulbare Dellen... Es lebe die Scheibenbremse!
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