In der EWS kommt dann bestimmt ein hochgradig verändertes Torque mit 170/160mm oder so zum Einsatz.
Abseits davon, dass Canyon ja leider auch aus der EWS/EDR ausgestiegen ist, war/ist dort die Tendenz doch klar zu den etwas lebhafteren und kurhübigeren Bikes (Specialized Stumpy statt Enduro, Santa Cruz Bronson statt Nomad/Megatower, Ibis Ripmo statt HD, Commencal Meta, Cannondale (Bad) Habit...).
Fahrwerke sind mittlerweile so gut geworden und die Fahrer werden gerade bei den europäischen Strecken vom agilen Fahrverhalten belohnt, dass dort die Bügelbretter gar nicht wirklich den Mehrwert bieten... In Nordamerika mag das Teilweise anders aussehen, aber die Nische wird zu klein sein als dass sich das lohnt, leider.
Glaube ich nicht. Was fahren denn die meisten Leute in den Alpen/ Finale oder im Mittelgebirge, wenn sie kein Trailbike fahren? Enduro.
Naja, das ist es halt... viele fahren da halt mittlerweile Trailbike, weil diese so gut geworden sind, dass das Mehr an Federweg kaum Mehrwert bietet. In den Alpen ist es oft steil und eher langsam, sodass der viele Federweg keinen Vorteil hat (bei den teils engen Kurven dann sogar eher ein Nachteil), in Finale gibt es nur wenige Abschnitte auf relativ wenigen Strecken, auf denen man mit mehr Federweg wirklich einen Vorteil hat... denn auch hier gibt es mehr Zeit zu holen (und mehr Spaß zu haben) mit einem agilen Fahrrad als die paar Ecken auf Madonna, Little Champery, evtl. Pino Morto und zwei drei anderen Trails, bei denen das langhubigere Enduro die Vorteile ausspielen.
...und wenn es einfach um mehr Komfort und Vetrauen in der Abfahrt geht, dann wird das sicherlich auch ein Freerider/Superenduro oder wie die 180mm Kategorie gerade heißt tun... da wäre ein Race-Enduro auch nicht unbedingt die beste Wahl, weil für die Geschwindigkeit gerne mal andere Kompromisse gemacht werden, die dem Normalfahrer nicht unbedingt weiterhelfen.