Um hier mal wieder den Bogen zurück zum Ausgangspunkt, nämlich der kommenden Sperrung des Trails für MTB, zu schlagen: Nachdem sich hier ja offensichtlich alle einig sind, dass sich der Sommerbetrieb für Downhill-orientierte Mountainbiker nicht lohnt, weil das so wenige sind, ist es dann ja offensichtlich, dass das Störpotential eben dieser wenigen MTBer nicht so groß sein kann und entsprechend dieses Argument ein vorgeschobenes ist. Wären es viele MTBer, wäre das Störpotential eventuell vorhanden, dann wären die MTBer aber wirtschaftlich ein Faktor und man würde sich um eine echte Lösung des Problems kümmern, wenn es denn ein echtes Problem wäre. Diese Überlegung zeigt dann doch, dass MTB insgesamt einfach nicht sehr große Bedeutung besitzt und zusätzlich wenig Lobby, weshalb Mountainbiker dann bei lokalen Auseinandersetzungen verschiedener Interessengruppen schnell mal unter dem Bus landen. Soviel zum Thema, durch den bösen E-Bike-Boom würde alles überlastet und die herkömmlichen Biker hätten darunter zu leiden. Das Gegenteil ist der Fall. Die Anzahl der bergab-fokussierten Biker ist unter den E-Bikern eher geringer, weshalb man auf die anderen weniger Rücksicht nehmen muss. Insofern trägt dann der E- Bike-Boom schon zur vorliegenden Entwicklung bei, aber nicht weil diese Gruppe die Trails überlasten würde, sondern weil sich einerseits E-Biker (mit vielen wenig sportlich und/oder bergab-orientierten Fahrern) und die kleine Gruppe der unmotorisierten, bergab-orientierten Biker sehr gut auseinander dividieren lassen und die E-Biker eben den potentiellen Verlust der anderen Gruppe auffangen.