Akku-Selbstbau (aus alten Notebook-Akkus) Help needed...

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Tag zusammen,

ich hab ne alte MJ-irgendwas Funzel und ne aktuelle Yinding 2XU2.
Für diese beiden Lampen hätte ich gerne noch ein, zwei Zusatzakkus gebastelt.
Hier liegen noch zwei defekte Notebookakkus mit je 8 Samsung icr18650-22B SDI 431 Zellen rum.
Habe also 16 18650er Zellen, von denen X Stück vermutlich defekt sind.
Aus den guten würde ich mir gerne mind. einen 2S und einen 2S2P basteln.

Wie kann ich feststellen, welche der Zellen platt sind und welche noch verwendbar sind?
Welche Schutzschaltung ist für diese Akkupacks geeignet und was gibts sonst noch zu beachten?
Die Akkupacks sollen mit Balancerkabel ausgerüstet werden und mit einem geeignetem Ladegerät geladen werden.
Alternativ dazu wäre es ganz nett, wenn es eine "Akkubox" mit Schutzschaltung und Öffnung zum Be- und Entladen der Akkus gäbe. Dementsprechendes habe ich leider nicht gefunden.

Ich weiß, dass beim Umgang mit LiIon Zellen Vorsicht geboten ist. Werkzeug und rudimentäre Lötkenntnisse sind vorhanden, bin aber kein Elektriker oder gar Elektroniker und würde mich trotzdem gerne an der Aufgabe versuchen.


Vielen Dank schonmal im Vorraus,
Elender Kruzefix
 
Zuerst entfernst du die Schutzschaltung. Anschließend schaust du wie die Zellen verschaltet sind.
http://wiki.rc-network.de/index.php/SP-Notation
Danach mißt du die parallelgeschalteten Zellen aus. Die mit 0V Zellenspannung dürften hinüber sein. Zellen mit >2,5V sind noch verwendbar. Unter 2,2V haben die Dinger meistens deutlich höhere Selbstentladung.

Danach schaltest du die funktionierenden Zellen parallel (bei mehr als 0,2V Unterschied sollte noch ein Widerstand von 47R rein) und lädst die mit 4,2V. Anschließend 2-3 Wochen liegen lassen. Danch Zellen vermessen und diejenigen die von der Spannungslage am besten zusammenpassen parallelschalten.
Hast du keinen Balancer dann sollten die seriellen Zellengruppen eine Abweichung von max 20..30mV zueinander haben. Ansonsten läuft dir der Akkupack irgendwann mal weg.
 
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