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Bratbeck-Platine im Eimer?

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2. September 2004
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Hi ihr Elektronik-Freaks! :anbet:
Gestern ist mir mein Flaschen-akku aus knapp 2m auf den Betonboden geknallt, mit dem Erfolg, daß die Lampe jetzt nicht mehr geht. Shit!
Kurzerhand auseinandergebaut und mal nachgemessen: am Abgang zur Lampe mal gerade 8,17 V, obwohl er eigentlich voll sein müsste. An den Kabeln direkt zu den Akkus an Li1- und Li4+ (also rechts oben und rechts unten) hab ich 16,71 V gemessen.
Heisst das jetzt, daß ich eine neu Platine brauche? :heul:
Und wo krieg ich die jetzt her, wo ich doch schon die maxe bekommen hab?

Bitte, bitte helft mir!
Buzz
 
Hallo Buzz,

mit deiner Messung hast du uns nur bestätigt, daß 1) diese beiden Anschlüsse noch Kontakt zur Platine haben und 2) daß die 4 Zellen noch in Reihe verbunden sind. Am besten du misst mal an allen Li-Anschlusspunkten nach, ob jede Zelle noch ok ist und die Verbindung zur Platine besteht.
Danach dann mal die Gate-Signale an den beiden Power-Mosfets messen - wenn du von oben auf den Mosfet schaust, dann vom rechten zum linken Bein eines Mosfets messen.

Am besten die Messergebnisse mal einstellen - das macht die Ferndiagnose etwas leichter....

Grüße Thomas
 
Wenn ich mich mal reinhängen darf:

Ich habe regelmässig ein kleines Problem mit der Bratbeckplatine.

Aus irgendeinem Grund resetet sich die Schaltung nicht korrekt nach einem Kurzschluss...

Zwar ist der Akku mit einer flinken 2A-Sicherung abgesichert, dennoch schaltet sich die Überwachnung des Akkus manchmal ab.
Auch nach anlegen einer Ladespannung passiert nichts.

Der Transistor M2 (Discharge) schaltet nicht durch...

Ich muss dann immer den ganzen Akku auspacken und den Pin4 von dem Max1665 gegen Masse legen - jedenfalls hat das bisher immer geklappt.

Ist allerdings immer nen übelster aufwand, da ich den Akku immer wieder wasserdicht einpacken muss...

Wie verhält sich die Schaltung bei euch?

@Buzz
Wenn dir der Akku runtergefallen ist, dann musst du erstmal checken ob alle Kabel dran sind, bzw. keine Lötpunkte abgerissen sind.

Dann würde ich erstmal alle Spannungen der einzelnen Zellen an der Platine messen (Li+ - Li+1, Li+1 - Li+2, ... ).
Ist der Ic auf der Rückseite noch intakt?
 
MaikRutsche schrieb:
Aus irgendeinem Grund resetet sich die Schaltung nicht korrekt nach einem Kurzschluss...

Zwar ist der Akku mit einer flinken 2A-Sicherung abgesichert, dennoch schaltet sich die Überwachnung des Akkus manchmal ab.
Auch nach anlegen einer Ladespannung passiert nichts.

Der Transistor M2 (Discharge) schaltet nicht durch...

Ich muss dann immer den ganzen Akku auspacken und den Pin4 von dem Max1665 gegen Masse legen - jedenfalls hat das bisher immer geklappt
Das ist interessant. Du hast also Pin 4 mit Pin 5 verbunden? Das sind genau die zwei Pins, die zueinander sowohl positive wie auch negative Differenzspannungen aushalten müssen und zum Messen des Stroms dienen (in der Standard-Applikation). Bratbecks Schaltung umgeht ja genau diesen Punkt.
Es kann sein, dass der MAX bei einem Kurzschluss den Entlade-Fet nicht schnell genug sperrt, und damit vielleicht eine zu hohe Spannung auftritt. Leider gibts keine spezifizierten Grenzen für (PKN (Pin 4) zu BN (Pin 5)).

Gruß

Jürgen
 
Ich will jetzt nix falsches schreiben...

Wenn der Effekt wieder auftritt werde ich das nochmal genauer ausmessen und mir die Werte mal aufschreiben.

Mit Absicht einen "Kurzen" verursachen will ich allerdings auch nicht :)
 
Mannomann, ihr bringt mich an meine Grenzen! Ich bin absoluter Laie, und wenn die beiden Nadeln am Messgerät nicht rot und schwarz wären, hätte ich sie für Antennen gehalten... :)

- wie testet man einen IC?
- ich hab mal von Li1- aus die anderen Kontakte (Li 1+, etc.) angemessen, und hat sich das Messergebnis immer um 4,xx addiert bis 16,71
- die Mosfets sind doch die beiden breiten Dinger mit jeweils 3 Beinchen und dem dicken Knubbel oben in der Mitte? Wenn ich am linken und rechten Beinchen messe, habe ich an beiden Mosfets die Anzeige 0,00 (Meßbereich 20V). Ich befürchte, daß das etwas wenig ist, oder? Oder bin ich einfach zu blöd? :confused:
Bitte helft mir weiter, es wird täglich früher dunkel!!!
Danke Buzz
 
Buzz Lightyear schrieb:
Mannomann, ihr bringt mich an meine Grenzen! Ich bin absoluter Laie, und wenn die beiden Nadeln am Messgerät nicht rot und schwarz wären, hätte ich sie für Antennen gehalten... :)

- wie testet man einen IC?
- ich hab mal von Li1- aus die anderen Kontakte (Li 1+, etc.) angemessen, und hat sich das Messergebnis immer um 4,xx addiert bis 16,71
- die Mosfets sind doch die beiden breiten Dinger mit jeweils 3 Beinchen und dem dicken Knubbel oben in der Mitte? Wenn ich am linken und rechten Beinchen messe, habe ich an beiden Mosfets die Anzeige 0,00 (Meßbereich 20V). Ich befürchte, daß das etwas wenig ist, oder? Oder bin ich einfach zu blöd? :confused:
Bitte helft mir weiter, es wird täglich früher dunkel!!!
Danke Buzz


Hmmm ,,, dein Pack und die Messleitungen scheinen in Ordnung zu sein.

Was die "0V" zwischen Gate und Source betrifft ist das weniger gut - der MAX1665 hat also beide Mosfets deaktiviert. Hast du versucht den Max1665 kurz an einen Lader/ein Netzteil anzuschließen um diesen so wieder zu reaktivieren (Netzteilspannung sollte mindestens 0,5V größer sein als deine PAck-Spannung von 16,71V)?

Falls das nicht hilft und auch kein mechanischer Schaden an der Platine zu erkennen ist, dann hat es wohl deinen MAX1665 geliefert - wieso auch immer..
Oder gab es beim Runterfallen zusätzlich noch einen Kurzschluss oder ähnliches?
 
Hallo JuergenH,

gerade eben liegt mal wieder ein ausgepackter Akku neben mir :)

Ich habe jetzt exakt aufgeschrieben welche Pins ich vermessen habe.

Die Schaltung wurde reaktiviert, als ich PKN mit VNEG(-) verbunden habe.

Vielleicht gibts ja noch jemanden mit dem gleichen Problem, dem die Info weiterhilft ;)

Grüsse Tobias
 

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