da hätt ich eine frage....

Registriert
5. September 2001
Reaktionspunkte
0
Ort
de + at
...warum testen die deutschen "magazine" mit so grosser vorliebe hauptsächlich deutsche bikes, die uninteressant und noch dazu nur mittelmass sind. (mountainbike 06/03) nicht zu vergessen ein paar "global player", die gut inserieren + das war´s dann.....
die entwicklung der letzten zeit geht doch zu interessanten hinterbaukinematiken und damit zu einer vielleicht besseren fahrbaren untersätzen....
tests mit verschiedenen aufbauten (von der nutzungsart her), würden unterschiede klar aufzeigen und im zusammenhang mit neuen dämpfern und federgabelentwicklungen - die nutzungsmöglichkeiten neuer technologischer entwicklungen darstellen....
aber so wird jeder furz den die industrie lässt, hochgelobt und die einzelnen komponenten voneinander losgelöst vorgestellt...wie das zusammenspielt, weiss man erst wenn man es probiert hat.....
 
ich versteh deine frage nicht ganz. aber gehen wir doch mal davon aus, du wärst der chef eines mag´s, was würdest du denn von den
verschiedenen aufbauten ; neuen dämpfern und federgabelentwicklungen ; nutzungsmöglichkeiten neuer technologischer entwicklungen
so testen und nicht voneinander losgelöst betrachten? wenn man das liest dann könnte man meinen, die hersteller haben die geilsten konzepte in der schublade und machen nichts draus. so jedenfalls verstehe ich was du da schreibst.
vielleicht
entwicklung der letzten zeit geht doch zu interessanten hinterbaukinematiken
stimmt das ja, nur hat die vergangenheit schon oft genug gezeigt daß so manche auf den ersten blick revolutionäre idee sich als schuß in den ofen entpuppt hat. beim LRS mag das nicht so sein und das ist IMHO das einzig neue was derzeit wirklich ne zukunft hat, zumindest im cc orientierten bereich da es für alles andere (noch) zu wenig federweg bietet.
wenn man mal motocross als vorbild nimmt, warum fahren da wohl fast alle mit eingelenkern in verschiedenen varianten und nicht mit abenteuerlichen konstruktionen? weil es sich bewährt hat. das kann man zwar nicht 1:1 übernehmen auf die bikes, aber als orientierung dient es doch!
 
Original geschrieben von sharky

wenn man mal motocross als vorbild nimmt, warum fahren da wohl fast alle mit eingelenkern in verschiedenen varianten und nicht mit abenteuerlichen konstruktionen? weil es sich bewährt hat. das kann man zwar nicht 1:1 übernehmen auf die bikes, aber als orientierung dient es doch!

nein sicher nicht ...

1. es steht kraft in hülle und fülle zur verfügung insofern ist es egal wie gut oder schlecht der hinterbau kinematisch konstruiert ist ... es zählt nur das er gut dämpft

2. keine kettenschaltung ... du wirst ja selber gemerkt haben das ein und das selbe bike je nach gang mehr oder weniger wippt

3. die schwinge bei cross maschinen ist wesentlich länger als bei rädern ... insofern wirkt sich ein ungüstiger lagerpunkt nicht so viel schlechter auf die hinterbaueigenschaften aus
 
Original geschrieben von büffel
...warum testen die deutschen "magazine" mit so grosser vorliebe hauptsächlich deutsche bikes, die uninteressant und noch dazu nur mittelmass sind. (mountainbike 06/03) nicht zu vergessen ein paar "global player", die gut inserieren + das war´s dann.....

Möglich, dass du deine Frage selbst beantwortet hast?
 
...meine damit z.b. intense spider und santa cruz blur, die auf dem vor einigen jahren von outland auf den markt gebrachten vpp-system aufbauen...oder klein der jetzt in einem preislich günstigeren segment, die maverickkonstruktion vermarktet, diese rahmen sind ein beispiel für interessante neue konstruktionen, ebenso wie das epic von specialized, da wäre doch ein vergleich mit klassischen ein- + mehrgelenkern, angebracht, unter einbeziehung verschiedener neuer dämpfer und federgabeln sowie der akutellen modelle. abstimmungen für verschiedene verwendungszwecke könnten dann eine grössere übersicht schaffen....
auch ein vergleich mit den deutschen konstruktionen wäre interessant und aufschlussreich....wobei aber immer der aufbau für eine bestimmte anwendungsart im blick behalten und definiert werden sollte .....
 
Hast du gewusst, dass der Gewinn je Ausgabe mit jedem verkauften Exemplar sinkt und nur durch Werbeerträge positiv ausfällt (Grundlagen Marketing)?

Und jetzt erklär mir doch mal, warum Bikezeitschriften irgendwelche Modelle vorstellen sollen, die keinen Markt haben und deren Produzenten somit nicht in der Lage sind, das entsprechende Werbebudget aufzubringen...
 
Original geschrieben von Rune Roxx
Hast du gewusst, dass der Gewinn je Ausgabe mit jedem verkauften Exemplar sinkt

aaaaaha! da würde mich jetzt die kostenstruktur der mags interessieren.
wenn man die fikosten für personal, büro, irgendwelche testteile etc. den werbeeinahmen ggü. stellt und die differenz dann nimmt um die produktionskosten zu decken, würde das bei deiner theorie mit dem sinkenden gewinn nur stimmen, wenn die produktionskosten eben höher wären als der VK. deiner theorie nach lägen dann die variablen kosten bzw. produktionskosten pro heft über dem VK pro heft, denn sonst würde der gewinn mit jedem zusätzlichen exemplar nicht sinken. ich kann mir nicht vorstellen daß der anteil der variablen kosten an nem bike mag so hoch ist daß er den VK übersteigt und zu sinkendem deckungsbeitrag führt!

ich laß mich da gerne eines besseren belehren, aber dann würden die mags bei ausfall der werbung erheblichste probleme bekommen. daß nicht alle kosten nur über den VK gedeckt werden können ist klar, aber zumindest die produktionskosten je heft müssen drin sein. sollte der VK die produktionskosten decken, wäre deine theorie falsch.
 
Ich habe das Juni-Heft des betreffenden MAgazins noch nicht gelesen, aber generell verwundert mich Büffels Problem sehr!
Lesen wir verschiedene Magazine?
Leben wir in Paralleluniversen?
Hab ich irgendwas nicht mitgekriegt?

Solche Tests, wie Büffel sie einfordert, gibt es doch ständig und immer wieder (gerade bei epic oder palomino)!

Und wer pauschal behauptet, dass deutsche bikes im Vergleich nur mittelmäßig sind, hat einfach nicht Recht!

Ehrlich gesagt nervt es mich aber auch ein bisschen, dass tendenziell immer die gleichen Marken gepusht werden.
Na Ja, Kohle macht wohle.
Tschö!
 
Zurück