Notbremsung

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Hi!

Da ich echt nicht weiss, wo ich es sonst hinschreiben könnte, pack ich es mal in die "Heimat-Abteilung"

Ich möchte gern von Euch Tips haben, was Ihr (mit mehr Fahr-Erfahrung) anders gemacht hättet.

Letzten Sonntag hab ich mir leider durch Fehleinschätzung des eigenen Könnens ziemliche Verletzungen zugezogen: Platzwunde am Kopf (genäht, sieht schon ganz gut aus, aber nie wieder ohne Helm), linker Arm ziemlich lädiert/verschrammt, ist auch schon recht ordentlich verheilt - aber auch ne heftige Rippenprellung (Röntgen - nix gebrochen), die mir noch ganz schön zu schaffen macht.

Was war passiert:
Bin am Tagebau eine Schräge runtergefahren ohne gleich zu Beginn zu bremsen, noch dazu mit hart aufgepumpten Reifen. Dass ich soviel Speed draufkrieg, hab ich echt unterschätzt. Hab dann versucht, zu bremsen ohne gleich einen Überschlag zu machen aber es hat nicht gereicht.
Unten kam ich dann noch in lockeren Kies und das Übel war perfekt - Schlingern, Abflug.

Was hättet Ihr gemacht? Nur hinten bremsen und lieber zur Seite wegrutschen? Gibts da überhaupt ein Patentrezept, was man da am besten macht?
 
sonstige bikethemen...

wenn ich in kies komme dann gehe ich von der vorderbremse, da der gleit rutsch facktor durch das lose material absolut ******* wird... vorne also nur noch sehr wenig bremsen denn wenn das vorderrad weggeht ist es immer schmerzhaft es sei denn das tempo ist so gering das du noch schnell abstegen kannst wärend dein rad nen flug macht (das geht frag mch aber nicht genau wie), hinterrad komplett blockieren und lieber zur seite wegdriften, wenn due es kannst geht das auch ohne wegdriften, aber dafür musst du halt ziemlich gut geradeaus fahren können, ziemlich sehr gut...

dessweiteren ist es gar nicht mal so dumm wenn du es schaffst nen noseweelie zu machen, damit kommt man relativ gut zum stehen...

auf losem gelände kannst du auch mit de r VR bremse bis kurz vor den blokierpunkt gehen allerdings solltest du es schaffen es schnell forne wieder laufen zu lassen... dessweitere kannst du wenn du discs fährst durch die schnelle verzögerung auf losem gelände ne abs bremsung machen, bringt zwar nicht viel aber ein bissel was schon..

lern dein bike kontrolieren und kauf dir ordentliche reifen, das bringt ´ne menge...
 
@Zoda
Ich dank Dir für Deine Hinweise.
Das Beste wär wohl doch gewesen, hinten voll zu bremsen und zu versuchen, trotzdem grade zu bleiben. Da hat mir irgendwie der Mut gefehlt, mehr in die Bremse zu greifen.
Mit "noseweelie" meinst Du vermutlich, das Vorderrad komplett zu stoppen und nach vorn abzuspringen. Das hätte ich mangels Erfahrung sicher nicht gepackt.

Mit Deinem letzten Satz haste natürlich auch vollkommen recht, Selbstüberschätzung ist gefährlich.
 
Das Thema gehört in "Fitness und Training"; da wirst du sicher mehr Antworten bekommen.

In Vermutung daß du mit deinem Citybike unterwegs warst:
Hart aufgepumpte schmale 28" Reifen erfordern auf losem Untergrund ein erhebliches Fahrkönnen. Cyclocrosser haben immerhin den Vorteil, daß durch den Rennlenker etwas Gewicht nach vorn gebracht wird. Durch die aufrechte Sitzhaltung eines Citybikes ist man aber wegen fehlendem Druck auf dem Vorderrad völlig chancenlos, wenn es ums Lenken und/oder Bremsen auf losem Untergrund geht.
Kauf dir mal die neue 10/06 BIKE und les die Fahrtechniktips. Und dann denk mal ernsthaft über ein vernünftiges Fahrrad nach. Ich fahr ja auch nicht mit Slicks mit 70km/h die Schotterpisten runter.

Ansonsten verbuchs unter Erfahrung - hab mir auch neulich erst das Schlüsselbein gebrochen, weil ich zu schnell war. Gehört zum Sport.
 
noseweelie ist so mit der VR bremse zu bremsen das hinterrad hochkommt allerdings nicht so hoch das man vorne abspringen muss, das erfordert am anfang auch einiges an mut... einfach ausprobieren... das VR sollte dabei nicht blockieren sondern sich nur in extremer weise langsamer drehen als es das normalerweise tut... mit schmalen 28 zoll reifen hat man wirklich nur wenig chancen, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht das jemand in einem tagebau mit nem 28" citybike fährt...

nach vorne absprinen gesatltent sich meistens in der hinsicht als schwierig das da noch nen lenker ist den man irgendwie umgehen muss... das kann ich auch nicht...
 
interessant wäre auch gewesen was fürn rad du nun fährst!!
ist alles nur ne technik-frage! bin selbst schon mit nem maxxis hookworm (slickreifen für street und dirt) DH gefahren!
um die sache mit dem nosewheelie aufzuklären... in nem tagebau ist es meistens rutschig, somit fällt der nosewheelie als möglichkeit eigentlich schon aus!
wenn du merkst, dass du zu schnell wirst hintere bremse voll anziehen, schwerpunkt soweit wie möglich nach hinten übers rad! und die links-rechtsbewegung des rads mit dein beinen ausgleichen! wenn du merkst es geht zu stark zur seite einfach bremse kurz lösen, das rad zieht sich dann von alleine wieder gerade! zum driften... sollte nicht bei zu hoher geschwindigkeit versucht werden... an sich bremse voll anziehen, rad zu einerseite wegpushen aber oberkörper und somit schwerpunkt möglichst gerade überm bike! es besteht bei zu hohem speed aber die gefahr das das rad sich aufkantet wenn du quer driftest und dich im hohen bogen abwirft! also erstmal bei gemäßigten geschwindigkeiten austesten! ansonsten protektoren und helm....is ja immerwieder die selbe leier!
 
wie cxfahrer schon fast richtig schrob, ich war mit nem Trekkingbike unterwegs.
Mit bischen mehr Mut und nur hinten bremsen wär es vielleicht auch anders abzufangen gewesen, aber dazu hat mir die Erfahrung gefehlt.
Ich hatte die Befürchtung, dass mir wegen meines Fehlers der eine oder andere nur den Vogel zeigt. Zum Glück ist es nicht so. Jeder hat wohl inzwischen schonmal sowas durchgemacht.
Helm (für die zukünftigen Fahrten, na klar) ist schon vorhanden.
Und ansonsten werd ich alle bisherigen Tips beherzigen, vor allem muss ich nicht unbedingt hartes Gelände haben (jedenfalls nicht ohne geeignetes Bike), es geht mir ja vorrangig um die Fitness.
Vielleicht sieht man sich (wenn meine Rippenprellung wieder Ruhe gibt) doch mal auf "normalen" Strecken?
 
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