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Pro und Contra Versandhändler

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Nachdem ich in diesem Beitrag http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=181268
eine Kaufempfehlung für ein Bike haben wollte, möchte ich nun mal das Pro und Contra von Versandhändler befragen.
Bei meiner Kaufberatung kam immer wieder der Tip nach dem Versand.
Sind halt wohl wirklich deutlich billiger. Doch wie sieht es bei einem Schrauberlaien wie mich aus? Hab zwar Maschinenschlosser gelernt, aber so ein Bike ist halt doch was anderes.
Wie oft braucht ein Einsteiger eigentlich die "Werkstatt vor der Tür"?
Verstellt sich so eine Schaltung schnell? Geht sonst öfters mal was kaputt, das vom dauernden rücksenden des Bikes in der Garantiezeit zum Versender abschreckt?
Und wie sind die Erfahrungen bei Transalp24 oder Jehlebikes im Schadensfall? (Transportkosten, Dauer der Reparatur etc.)
Schreibt doch bitte mal eure Meinung und Erfahrung zu diesem Thema.

Ich wäre über eine rege Beteiligung eurerseits dankbar!


Tschau
JK
 
Wenn man davon ausgeht, daß Dein Rad kein Montagsmodell ist, brauchst Du keinen Radladen. Bis sich etwas verstellt oder ausgetauscht werden muß, dauert es ein wenig; außerdem ist auch ein Rad kein Hexenwerk und für die meisten Arbeiten gibt es Bücher oder Tutorials.
Ein guter Versender hat einen guten Kundenservice, und in diesen Zeiten, wo die Welt ein Dorf geworden ist, macht es keinen Unterschied, ob Du Dir etwas schicken läßt oder zum Händler gehst. Schneller ist keins von beiden. Und falls Du gar nicht weiter weißt, hast Du immernoch die Möglichkeit, zum Bikeladen um die Ecke zu gehen.
 
@meister: du machst deinem Nick die Ehre und gibst eine sonderlich unqualifizierte antwort ab. Bravo!

@JK900 wenn du handwerklich begabt bist dann macht es schon Sinn im Versand zu kaufen wobei in den unteren Preisregionen die Einsparungen eher gering ausfallen. Du musst im Hinterkopf halten dass dein erster und einzig sicherer ansprechpartner dein Vetragspartner (Haendler) ist und ud damit zurechtkommen musst. Es wird event. schon mal vorkommen dass du das Rad von Fachpersonal beaugeln lassen musst. Dann heisst es eigent. das Rad einschicken und ca. 1 bis 2 Wochen darauf warten.

ciao

P.S. eine Erstinspektion ist imho nach ca. 500km nicht zu umgehen... Nur so als denkanregung fuer den Herrn meister. ;)
 
+ preis
- keine probefahrt
- kein oder zumindest mühsamerer service
wer weiß, was er will, es auch reparieren kann, hat dann eben den preisvorteil.
wer das schrauben lernen will, muß halt noch den preis für radwerkzeug dazuberechnen.
 
bluetoons schrieb:
@JK900 wenn du handwerklich begabt bist ....

Handwerklich begabt, um ein bike zu reparieren... :lol: :lol: :lol:

Mannomann, ein Fahrrad ist kein Hexenwerk, das kann jeder mit 2 linken Händen. Zumal man solche Dinge wie Schaltung einstellen einfach können MUSS, denn auf Tour kann schnell mal ne Kleinigkeit passieren.
Und für den seltenen Fall daß mal ne Werkstatt ran muss (Stichwort Spezalwerkzeug) kann man das Bike auch wie bereits geschrieben zu nem lokalen Händler bringen.

Gruß
Stefan
 
Der Stefan schrieb:
Handwerklich begabt, um ein bike zu reparieren... :lol: :lol: :lol:

Mannomann, ein Fahrrad ist kein Hexenwerk, das kann jeder mit 2 linken Händen. Zumal man solche Dinge wie Schaltung einstellen einfach können MUSS, denn auf Tour kann schnell mal ne Kleinigkeit passieren.
Und für den seltenen Fall daß mal ne Werkstatt ran muss (Stichwort Spezalwerkzeug) kann man das Bike auch wie bereits geschrieben zu nem lokalen Händler bringen.

Gruß
Stefan

Es gibt genug Kollegen die noch nicht mal ne`Sattelstütze unfallfrei verstellen
können! :lol:
Davon abgesehen ist handwerkliches Geschick schon von Vorteil!
Siehe Sorgfalt und Schnelligkeit!
GRUSS
 
Der Stefan schrieb:
für den seltenen Fall daß mal ne Werkstatt ran muss (Stichwort Spezalwerkzeug)

Wie "selten" dieser Fall ist haengt stark davon ab, welche Komponenten man benutzt, und wieviel man faehrt. Ein Vielfahrer mit 20 oder 30.000 km im Jahr sollte seiner Federgabel schon mindestens einen Service pro Jahr spendieren. So bald man etwas im Bereich der Scheibenbremsen austauscht (auch zum Beispiel den Vorbau) und ein Kuerzen der Leitungen oder aehnliches noetig wird kann es Vorteile haben, die Scheibe selbst entlueften zu koennen, dann noch Bauteile wie Tretlager und Steuersatz, die ja auch hin und wieder zu tauschen sind... und die Laufraeder wollen auch regelmaessig zentriert werden, ganz zu schweigen vom regelmaessigen Einspeichen bei Verwendung von Felgenbremsen. Wenn man, wie ich, dann noch mehrere Bikes hat hat man schnell jede Woche mindestens ein "Spezialwerkzeug" in der Hand.

Fuer Anfaenger hat es aus meiner Sicht nur Vorteile, einen Haendler um die Ecke zu haben. Dort kann man dann auch einfach mal nachfragen, ob etwas "normal" ist, wenn man sich nicht sicher ist, ob es sich um einen Defekt handelt, oder eben nicht. Das kostet beim Versender dann gleich wieder Porto. Ausserdem ist beim lokalen Haendler die Erstinspektion praktisch immer kostenlos, wenn man noch nicht viele Bikes hatte und seine Wunschgeometrie daher kennt kann es auch gut sein, wenn man mal schnell vorbeifahren und beispielsweise den Vorbau tauschen lassen kann...

Klar, der Versandhandel ist deutlich billiger und die Abwicklung im Schadensfall ist (inzwischen) bei fast allen Versendern ok. Aber wenn man selbst schrauben will muss man die Kosten/Zeit, um sich die noetigen Kenntnisse und das benoetigte Werkzeug anzueignen in die Rechnung aufnehmen...
 
bluetoons schrieb:
@meister: du machst deinem Nick die Ehre und gibst eine sonderlich unqualifizierte antwort ab. Bravo!

@JK900 wenn du handwerklich begabt bist dann macht es schon Sinn im Versand zu kaufen wobei in den unteren Preisregionen die Einsparungen eher gering ausfallen. Du musst im Hinterkopf halten dass dein erster und einzig sicherer ansprechpartner dein Vetragspartner (Haendler) ist und ud damit zurechtkommen musst. Es wird event. schon mal vorkommen dass du das Rad von Fachpersonal beaugeln lassen musst. Dann heisst es eigent. das Rad einschicken und ca. 1 bis 2 Wochen darauf warten.

ciao

P.S. eine Erstinspektion ist imho nach ca. 500km nicht zu umgehen... Nur so als denkanregung fuer den Herrn meister. ;)


Ach ja? Was sagt denn mein Name aus?
Aber mal was anderes: warum soll man eine Erstinspektion nicht von einem Händler durchführen lassen können? Sie kostet mich beim Versender, sie kostet mich beim Händler. Deine Argumente für den Bikeshop verstehe ich nicht, oder bist Du einer von denen, die zwei linke Hände haben?
 
imho gehört selber schrauben einfach zum biken dazu

irgendwann fängt man an sich gewisse dinge an seinem bike anders zu wünschen, informiert sich, und fängt an rumzuprobieren...
von daher spricht eigendlich kaum etwas gegen versandhändler, da die preise unschlagbar sind und man wie gesagt das meiste ohne große vorkenntnisse mit hilfe eines bike-werkzeugkoffers (um die 40€) selber richten kann
 
Hi,

wenn man sich bei der Bikewahl nur vom Preis leiten lässt führt wohl kein Weg an Versand vorbei.

Für mich persönlich habe ich lange nach einem sympathischen, kompetenten Radshop gesucht und schliesslich 80km weit von zu hause weg einen gefunden, der mir auch vom Angebot her zusagt. In der näheren Umgebung ist die Situation wirklich recht mühsam, die zwei drei Händler hier wollen nur verkaufen - Service ist dann ein Fremdwort. Schon bei einfachen Verschleissteilen muss man da Glück haben, dass was an Lager liegt.
Nicht so bei "meinem" Shop: Hab inzwischen einen guten Draht zum Besitzer, er informiert mich hin und wieder über interessante Neuigkeiten. Preislich ist die Differenz nicht so gewaltig: Ich kann da zu ihm hin gehen und sagen, im Versandshop xy gibt's Teil yz für xx €, dann macht er mir meist einen ähnlichen Preis. Kostet halt am Schluss das ganze 100€ mehr, ist's mir Wert.

Die einfacheren Dinge im Schrauberleben mach ich meist selber: Schaltungeinstellen, Bremsbelägewechseln, Reifenwechsel, Gabelölwechsel, Antriebsteile wechseln, Räder zentrieren. Das weiss mein Händler auch, wenn ich komme und einen Berg Ritzel und Kettenblätter kaufe, fragt er, ob er's montieren soll oder ob ich's machen will. Hin und wieder macht er's, kostet auch nicht die Welt. Komplizierteres lass ich gleich bei ihm machen: z.B. Dämpferservice. Wenn ich vorher Bescheid sage, nimmt er sich Zeit für Reparaturen und das läuft dann recht fix. Hatte mein Bike in den letzten fünf Jahren nie länger als zwei Tage bei ihm.

Wenn's um ein neues Bike geht, sitz ich voher drauf und drehe eine Runde. Dann kann ich ihm sagen, was mir nicht passt und er baut mir das Zeug um - Umbauarbeit ist beim Kauf inklusive. Das letzte Bike ist ein Custom-Aufbau, war auch nicht wesentlich teurer als ein Komplettbike. Beim Umbau eines Komplettbikes rechnet er mir die gewechselten Teile zum Neupreis an und dann hab ich ein Bike, das mir wirklich passt zu einem vernünftigen Preis. Deshalb unterstütze ich lieber den Shop da, als irgend einen Versandhandel.

Gruss
Excalibur
 
was versteht ihr eigentlich unter service? wenn ich mein bike beim händler kaufe ist die erste inspektion kostenlos, ok. aber die zweite zahle ich dann auch schon voll. was habe ich sonst noch zu erwarten? zentriert er einem immer kostenlos die räder? bekomme ich verschleissteile ohne arbeitslohn montiert? bremse kostenlos entlüften? würde mich mal interessieren.
mein 10 jahre altes hardtail ist übrigens sehr unproblematisch. ab und zu muß ich die kette, kassette und bremsklötze wechseln. kassette tauschen kostet mich beim händler um die ecke etwas in die kaffeekasse, rad zentrieren 15 euro. rad neu einspeichen gibt es auch nicht billiger, wenn die felge durchgebremst ist. den rest bekomme ich selber hin. für die kurbel mußte ich dann glaube ich 10 euro zahlen, finde ich auch in ordnung, kommt ja nicht oft vor. ab und an mal räder zentrieren kostet mich 15 euro pro rad. bin jetzt echt am grübeln, aber mehr fällt mir da nicht ein.
wollte mir damals neue klickpedale kaufen. habe meinen händler um die ecke gefragt was die denn kosten. er schaut in den katalog und sagt 75 euro (pdm540). ich fragte ob das sein verkaufspreis sei. er ganz stolz, nene, da können wir schon was machen. für 70 euro bestell ich sie dir.
bin dann zum H&S gefahren, dort hatten sie die für 35 euro. habe noch schuhe dazu gekauft, da sagte der verkäufer gleich, die pedale bekommste für 30 euro, und die schuhe auch 10 euro billiger.
also bei aller nächstenliebe, so gerne ich meinen lieben fahradhändler um die ecke auch unterstützen würde, aber ich kanns mir echt nicht leisten.
die pros bei kauf vom händler interessieren mich aber dennoch sehr, vielleicht hat jemand sehr positive erfahrungen zu berichten? über solche berichte würde ich mich auch freuen.

gruß marco
 
...bei uns gibts ne selbsthilfebastelwerkstatt, wo man für eine geringe summe die werkstatt samt werkzeug nutzen kann - ausserdem sind genug freaks da wenn man nich weiter weiss. für 20,- eus kann man auch nen einstiegsbastellehrgang mitmachen - danach weiss man erst mal halbwegs bescheid - denk auch nicht das das so schwer sein kann - ist ja doch nur ein fahrrad.
 
Marco_Lev schrieb:
die pros bei kauf vom händler interessieren mich aber dennoch sehr, vielleicht hat jemand sehr positive erfahrungen zu berichten?

Die meisten positiven Erfahrungen beim Kauf beim lokalen Haendler macht man nicht, wenn man das erste Mal durch die Tuer kommt, sondern wenn man schon das ein oder andere Rad dort gekauft hat, oder seine Teile schon laenger dort bezieht, dem Haendler auch mal auf dem Trail begegnet ist (ich wuerde nicht bei Leuten kaufen, die selbst nicht biken), oder aehnliches.

Dann kann es schon mal sein, dass der Haendler einem einen Rabatt gibt, bei dem sich auch der Versender schwer tut... wichtiger als Geld (wer nur darauf schaut wird immer zum Versender gehen muessen) finde ich persoenlich aber den Service. Die Beratung eines kompetenten Haendlers habe ich noch bei keinem Versender bekommen, wenn man dort anruft hat man meist eine studentische Aushilfskraft am Telefon, die von MTBs lediglich weiss, dass sie zwei Raeder haben...

Wenn man seinen Haendler dagegen kennt, und er einen auch, dann kann er einem Teile empfehlen, die wirklich zum eigenen Einsatzzweck passen, und zwar besser als ein Forum ;) . Bei mir ging das teilweise so weit, dass sich mein Haendler geweigert hat, mir ein bestimmtes Teil zu verkaufen, spaeter war ich ihm dann dankbar, weil ich wirklich nicht gluecklich damit geworden waere und er mir somit Geld, aber vor allem Nerven gespart hat... ein guter Haendler kann sich beispielsweise auch die Abstimmung an deinem Fully anschauen, Rueckschluesse auf deinen Fahrstil ziehen, und dir dann wiederum Empfehlungen machen... alles Dinge, bei denen sich ein Versender schwer tun wird.

Klar, wer stur nur auf den Preis schielt wird sagen: Statt den Capuccino im Bikeladen zu trinken zahle ich lieber 2 Euro dafuer im Cafe, spare aber hunderte Euros beim Teilepreis. Wenn der Haendler dir aber beim Capuccino erzaehlt, dass er im letzten Monat schon drei Reklamationen bei Huegi- Naben hatte, und da wohl gerade eine schlechte Serie unterwegs ist, und du dir daraufhin doch eine XTR kauftst... dann hat der Aufpreis gegenueber den Versenderpreisen dir eventuell eine Menge Aerger erspart.
 
polo schrieb:
na, da hast du deine frage doch selbst beantwortet!

mein bike habe ich nicht vom örtlichen bikehändler bezogen.
es klang so, als würde dieser service nicht für versenderbikes gelten.

gruß marco

ps: fahre selber kein versenderbike, daher weiß ich auch nicht ob ein bikehändler bei einem z.b. canyon genau so hilfsbereit ist, als schiebe ich ihm mein selbstaufgebautes GT hin.
 
FuzzyLogic schrieb:
Die meisten positiven Erfahrungen beim Kauf beim lokalen Haendler macht man nicht, wenn man das erste Mal durch die Tuer kommt, sondern wenn man schon das ein oder andere Rad dort gekauft hat, oder seine Teile schon laenger dort bezieht, dem Haendler auch mal auf dem Trail begegnet ist (ich wuerde nicht bei Leuten kaufen, die selbst nicht biken), oder aehnliches.

Dann kann es schon mal sein, dass der Haendler einem einen Rabatt gibt, bei dem sich auch der Versender schwer tut... wichtiger als Geld (wer nur darauf schaut wird immer zum Versender gehen muessen) finde ich persoenlich aber den Service. Die Beratung eines kompetenten Haendlers habe ich noch bei keinem Versender bekommen, wenn man dort anruft hat man meist eine studentische Aushilfskraft am Telefon, die von MTBs lediglich weiss, dass sie zwei Raeder haben...

Wenn man seinen Haendler dagegen kennt, und er einen auch, dann kann er einem Teile empfehlen, die wirklich zum eigenen Einsatzzweck passen, und zwar besser als ein Forum ;) . Bei mir ging das teilweise so weit, dass sich mein Haendler geweigert hat, mir ein bestimmtes Teil zu verkaufen, spaeter war ich ihm dann dankbar, weil ich wirklich nicht gluecklich damit geworden waere und er mir somit Geld, aber vor allem Nerven gespart hat... ein guter Haendler kann sich beispielsweise auch die Abstimmung an deinem Fully anschauen, Rueckschluesse auf deinen Fahrstil ziehen, und dir dann wiederum Empfehlungen machen... alles Dinge, bei denen sich ein Versender schwer tun wird.

Klar, wer stur nur auf den Preis schielt wird sagen: Statt den Capuccino im Bikeladen zu trinken zahle ich lieber 2 Euro dafuer im Cafe, spare aber hunderte Euros beim Teilepreis. Wenn der Haendler dir aber beim Capuccino erzaehlt, dass er im letzten Monat schon drei Reklamationen bei Huegi- Naben hatte, und da wohl gerade eine schlechte Serie unterwegs ist, und du dir daraufhin doch eine XTR kauftst... dann hat der Aufpreis gegenueber den Versenderpreisen dir eventuell eine Menge Aerger erspart.


einen solchen händler habe ich bisher noch nie kennengelernt. könnte so ein gutes verhältnis aber auch nie zu meinem händler bekommen, da ich nur bei ihm bin wenn es sein muß, sprich irgendwas kaputt/verschlissen ist. und das kommt glücklicherweise nicht so oft vor als das wir uns freundschaftlich duzen würden.
und ob er biked oder nicht ist mir auch nicht wichtig, solange er mir vernünftige arbeit abliefert für ein bike welches er mir nicht verkauft hat, so wie in meinem fall.
in der regel weiß ich aber auch selber ziemlich genau was ich haben möchte, zur not informier ich mich über das forum. einem händler habe ich bisher persönlich noch nie weiter getraut was die beratung angeht, als ich spucken kann. habe bisher oft erlebt das sie einem die ladenhüter andrehen wollen.
aber sehr schön zu hören das es auch die anderen gibt, die einen kompetent und freundlich beraten.

gruß marco
 
Der oben geschilderte Fall ist sicher nicht die Regel, aber ich denke, es gibt schon mehr Leute, die ein aehnlich gutes Verhaeltnis zu ihrem langjaehrigen Haendler haben...

Dass ein solcher Haendler aber nicht ganz einfach zu finden ist mag man daran erkennen, dass ich inzwischen zweimal umgezogen bin, und anfangs dann ab und zu 300 km gefahren bin, um wieder bei besagtem Haendler kaufen zu koennen, da ich nicht den Eindruck hatte, am neuen Wohnort vergleichbar kompetente Leute auftreiben zu koennen...
 
nie wieder versender!
vor 2 Monaten Cannondale bestellt 2 WOchen Später abgeholt weil wir mal in der nähe waren.
Riss in der Gabel, also dagelassen
sollte per post geschickt werden aber das Rad wurde auf dem Weg geklaut.
also neues losgeschickt, angekommen...
...Gabel verliert 150PSI in 10 min
 
KinG Fly schrieb:
nie wieder versender!
vor 2 Monaten Cannondale bestellt 2 WOchen Später abgeholt weil wir mal in der nähe waren.
Riss in der Gabel, also dagelassen
sollte per post geschickt werden aber das Rad wurde auf dem Weg geklaut.
also neues losgeschickt, angekommen...
...Gabel verliert 150PSI in 10 min


Genau da gehen die Probleme los, bei mir ließ sich der Dämpfer nicht aufpumpen, der Händler wechselte den Dämpfer aus (5 Minuten) und die Sache war gegessen. Beim Canyon, 2Danger etc. macht er das halt nicht.
Dann bleibt nur noch wegbauen einschicken, warten, und joggen :D in der Wartezeit.
Übrigens traue ich 90% der biker technisch nicht sooo viel zu, und der Werkzeugsatz für 40€ ist qualitativ lausig wenn man im Geschäft mit was "richtigem" arbeitet.
 
Ich habe mir gerade ein Cube bei einem Versandhändler gekauft. Einfach deswegen, da ich keinen Händler in meiner Gegend gefunden habe, der aus auch nur annähernd zum gleiche Preis verkauft hätte. Bis zu 100 € wäre ich bereit gewesen beim Händler mehr zu bezahlen. Aber keine 300 oder 400 Euro. Probefahren konnte ich das Rad bei einem Freund, der das gleiche Modell hat und auch die gleiche Grösse die ich brauche.

Was das Service betrifft, so verstehe ich das Problem nicht. :confused: Ok, das erste Service ist als extra Dienstleistung bei vielen Händlern im Kaufpreis inkludiert. Jedes weitere Service ist eine stinknormale Dienstleistung. Beim Online Handel muss man halt das erste Service bereits bezahlen. Und? Wo kämen wir hin, wenn ich mein Auto nur bei dem Händler zum Service bringen kann, bei dem ich es gekauft habe ...

Wenn mir ein Händler wegen meines Onlinekaufs blöd kommt, gehe ich einfach zu einem anderen Händler der nicht seines Geschäftes eigener Feind ist. Schliesslich bezahle ich ihn ja dafür, dass er das Service macht. Eine "persönliche Beziehung" brauche ich nicht zum Händler. Ich will ja mit dem nicht kuscheln ... :D Der soll nur prof. seine Arbeit machen.

Cheers
 
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