Rechtliche Fragen zu offizieller Race Strecke unter Brücke

freewheel_burning

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Registriert
6. Januar 2004
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20
Ort
Neckargemünd
In diesem Jahr haben sich ein paar Leute von uns mit dem ansässigen Radladen in Lörrach nahe der Schweizer Grenze über den Bau einer Race Strecke unterhalten. Ein Mitarbeiter mit Kontakten zum Rathaus brachte diesem Idee bei der zuständigen Behörde ein und traf dort auch gleich auf Anklang. Nach Besuchen 2er Plätze hat man sich schließlich für eine Autobahnbrücke à la Niratzpark entschieden. Nun wurde uns heute aber beauftragt, uns wegen der rechtlichen Lage bezüglich Absicherung bei Unfällen zu erkundigen. Ich weiss nicht, warum das auf der Behörde niemand weiss, aber wie schaut es denn konkret aus mit: Unfällen durch Fahrfehler oder durch z.B. herabfallende Teile von der Brücke, Warnschildern, Umzäunung und dergleichen? Wie müssen wir nun weiter verfahren??
 
freewheel_burning schrieb:
In diesem Jahr haben sich ein paar Leute von uns mit dem ansässigen Radladen in Lörrach nahe der Schweizer Grenze über den Bau einer Race Strecke unterhalten. Ein Mitarbeiter mit Kontakten zum Rathaus brachte diesem Idee bei der zuständigen Behörde ein und traf dort auch gleich auf Anklang. Nach Besuchen 2er Plätze hat man sich schließlich für eine Autobahnbrücke à la Niratzpark entschieden. Nun wurde uns heute aber beauftragt, uns wegen der rechtlichen Lage bezüglich Absicherung bei Unfällen zu erkundigen. Ich weiss nicht, warum das auf der Behörde niemand weiss, aber wie schaut es denn konkret aus mit: Unfällen durch Fahrfehler oder durch z.B. herabfallende Teile von der Brücke, Warnschildern, Umzäunung und dergleichen? Wie müssen wir nun weiter verfahren??
also wenn ihr den Park als Verein bereitstellt dann müsst ihr als Verein dafür sorgen, dass der versicherungstechnisch mit einer vereinshaftpflicht gedeckt ist.
Am einfachsten wäre es, wenn ihr den Park einzäunt und dann nur für Vereinsmitglieder nutzbar macht, dann habt ihr keine große Kosten für ne Versicherung :daumen:
 
Also ..., da gibt es wie immer mehrere Möglickeiten:
1. Du gründest selbst einem Verein an
2. Du schließt dich und deine Kumpels einem Verein an (der ggf. dafür eine neue Sparte einrichtet).
3. Die Stadt übernimmt die Haftung.

Grundsätzlich ist immer zu gewährleisten, dass die Sache irgendwie abgesichert ist. Das Ganze nennt sich auch "Verkehrssicherungspflicht" und bedeutet, dass derjenige, der Gefahren verursacht (Gefahrenquellen baut) auch dafür zu sorgen hat, dass niemand zu Schaden kommt. Eine Versicherung ist deswegen sinnvoll (notwendig), damit du nicht bis an dein Lebensende zahlst, wenn sich jemand die Knochen bricht.
Es ist ratsam, einen Zaun um das Gelände zu ziehen, damit keine Unbefugten auf das Gelände gehen und sich aus Unwissenheit verletzten. Das Aufstellen von Schildern reicht nicht!!!
Höhere Drops oder Northshores sollten nochmals separat absgesichert werden (ggf. mit kleiner Zugangssperre).

Wie gesagt, das alles dient der eigenen Absicherung. Über einen Verein bzw. die Stadt ist es wohl am günstigsten für euch, da die schon eine Versichrung haben. Es ist dann aber nötig, regelmäßig jemanden Offiziellen zu bestellen, der die Verkehrssicherheit prüft. Das kann jemand vom TÜV oder der Stadt selbst sein. (Manchmal mussen die "shaper" dann aber eine Bauplan einreichen, und sich damit auf eine ganz bestimmte Bauweise festlegen, die nicht mehr verändert werden darf.)
Ich weiß, dass hier in Braunschweig die Stadt die Haftung übernimmt. (Fragt mal bei Guido in BS nach: [email protected])

Na dann, viel Erfolg beim weiteren Verhandeln!
 
DIMB team schrieb:
Also ..., da gibt es wie immer mehrere Möglickeiten:
1. Du gründest selbst einem Verein an
2. Du schließt dich und deine Kumpels einem Verein an (der ggf. dafür eine neue Sparte einrichtet).
3. Die Stadt übernimmt die Haftung.

Grundsätzlich ist immer zu gewährleisten, dass die Sache irgendwie abgesichert ist. Das Ganze nennt sich auch "Verkehrssicherungspflicht" und bedeutet, dass derjenige, der Gefahren verursacht (Gefahrenquellen baut) auch dafür zu sorgen hat, dass niemand zu Schaden kommt. Eine Versicherung ist deswegen sinnvoll (notwendig), damit du nicht bis an dein Lebensende zahlst, wenn sich jemand die Knochen bricht.
Es ist ratsam, einen Zaun um das Gelände zu ziehen, damit keine Unbefugten auf das Gelände gehen und sich aus Unwissenheit verletzten. Das Aufstellen von Schildern reicht nicht!!!
Höhere Drops oder Northshores sollten nochmals separat absgesichert werden (ggf. mit kleiner Zugangssperre).

Wie gesagt, das alles dient der eigenen Absicherung. Über einen Verein bzw. die Stadt ist es wohl am günstigsten für euch, da die schon eine Versichrung haben. Es ist dann aber nötig, regelmäßig jemanden Offiziellen zu bestellen, der die Verkehrssicherheit prüft. Das kann jemand vom TÜV oder der Stadt selbst sein. (Manchmal mussen die "shaper" dann aber eine Bauplan einreichen, und sich damit auf eine ganz bestimmte Bauweise festlegen, die nicht mehr verändert werden darf.)
Ich weiß, dass hier in Braunschweig die Stadt die Haftung übernimmt. (Fragt mal bei Guido in BS nach: [email protected])

Na dann, viel Erfolg beim weiteren Verhandeln!


vielen dank für die tipps. wir sind bereits in einem verein, allerding in einem schweizer (ich weiss nicht, ob das länderübergreifend ist) und in einem, der allerdings nicht in der näheren umgebung ist. werde mich an besagten guido wenden und ein kollege sich noch an guido tschugg.

hoffe das klappt dann alles reibungslos.
 
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