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Cape Epic 2019 – 3. Etappe: Schurter/Forster im Defektpech – Fumic/Avancini erobern Gelb

Zuletzt bearbeitet:
Nino hatte ja einen Schlauch in der Hand (sah nach einem Tubolito aus), aber die haben ja den Reifen nicht von der Felge bekommen (wegen der Tire Noodle?) und sind dann auf der Felge weitergerollt bis das Backup-Team kam. Mich hat nur gewundert, wie "platt" der Reifen aussah trotz der Tire Noodle, als sie auf der Felge weitergefahren sind......
Hab ich auch so wahrgenommen. Der Reifen sah sowas von platt aus..
 
Ich bin nur etwas verwundert.
Bei einem Ralley oder Formel-1 Auto kann man selbst fast nichts reparieren.

Aber bei einem Fahrrad?
Das die Rennradfahrer einen ganzen Begleittross haben, die ihnen gleich ein neues Fahrrad oder Laufräder hinstellt und sie mit diversen Flüssigkeiten versorgen, ist das eine.

Aber ich verbinde MTB halt mehr mit der Natur uva natürlichen Untergründen. Und dementsprechend auch, wenn man eine Panne hat, man diese oft selbst beheben kann. Vor allem Reifenpannen. Dass dort, Gott sei Dank, keine Autos, SUV, Kleintransporter oder Motorräder erlaubt sind, finde ich eh gut.

Dass man aber dann bei einer Panne auf das Ersatzteam warten kann und darf, damit diese als Ersatzteilspender herhalten :eek:, finde ich sehr eigenartig :mad:.
Selbst die früheren Rennradfahrer fuhren mal mit Reifen um dem Körper...:o
Dann wirst du darüber noch weniger efreut sein (ich im Übrigen auch):

Andri Frischknecht (DSV Scott-Sram) drückte für seine Teamkollegen Lars Forster und Nino Schurter aufs Tempo – ohne Rücksicht auf seinen eigenen Partner Gert Heyns. Dass das eine Zeitstrafe bedeuten würde, weil maximal zwei Minuten Unterschied erlaubt sind, das war wohl kalkuliert.
[...]
Lars Forster erlitt nach rund 1:30 Stunden einen Hinterrad-Defekt. Er tauschte das Laufrad mit Andri Frischknecht, der sich damit aus der Spitzengruppe verabschiedete. Der Zeitverlust war verkraftbar. Ob das im Sinne des (Regel-)Erfinders ist, dass ein Fahrer seinen Kollegen zurücklässt und dann auf diese Art ins Rennen eingreift, sei dahin gestellt.

Quelle: Acrossthecountry
 
Dann wirst du darüber noch weniger efreut sein (ich im Übrigen auch):



Quelle: Acrossthecountry
Wo es Schlupflöcher gibt, da wird halt auch geschlüpft.. :ka:

Sonderlich gut finden tue ich es auch nicht, aber solange die Regeln es hergeben wäre ein Spitzenteam bescheuert es anders zu handhaben.
 
Ja, die "Tour de France der Mountainbiker" finde ich jetzt auch irgendwie unnötig. Muss sich der MTB-Sport etwa mit dem Straßensport messen oder daran orientieren? Keinesfalls, wie ich finde. Umschreibungen wie das "Weltweit anspruchsvollste MTB-Rennen" oder etwas in der Art fände ich viel angebrachter. Da können wir durchaus mit etwas mehr Selbstbewusstsein auftreten, denn das was dort in Südafrika geboten wird, hat ein unglaubliches Niveau und zumindest ich finde es viel interessanter anzuschauen, als eine Grand Tour.

Im Vergleich zur Straße ist die Geschichte mit Back Up Teams und Materialunterstützung ja noch total unterentwickelt, was ich auch gut finde und in Kombination mit den 2er Teams dem Rennen einen völlig anderen Spin gibt. Auf der Straße gibt es Fahrer, die ein Leben lang dafür bezahlt werden, für den Kapitän im Wind zu fahren und die Trinkflaschen vom Teamauto nach vorne ins Feld zu bringen. Wenn der Kapitän stürzt bekommt er sofort das Rad vom Teamkollegen unter den Hintern geschoben, damit es weiter geht.
Das zweite Team von Scott-SRAM ist mit der ganz klaren Aufgabe am Start, im Notfall zur Stelle zu sein und ich denke, das ist den Fahrern auch sonnenklar. BULLS fährt gar mit drei Teams und verfolgt ganz sicher ein ähnliches Konzept. Das Gleiche wird auf Specialized zutreffen, wobei deren Plan ja in diesem Jahr etwas durcheinander geraten ist. Da kann ich jetzt nichts verwerfliches dran finden und wenn dann eine Zeitstrafe mit einkalkuliert wird, um dem A-Team zu helfen, dann ist es halt so.
Auf diese Art bleibt das Rennen zumindest an der Spitze auf jeden Fall weiter spannend, denn ohne die Unterstützung des Back Up Teams wäre Scott-SRAM ganz klar raus im Kampf um den Sieg.
 
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