-Robert-
Machen ist wie Wollen. Nur krasser.
Durch Dreh-Momente am Dienstag: Wie optimiert man eine Luftfederkennlinie? Gastbeitrag von Bommelmaster bin ich auf die Idee gekommen an der alten Reba SL DualAir am Rad meiner Tochter mal neben der bisher durchgeführten "Optimierung" der Losbrechkraft (Öldichtungen raus, Staubabstreifer halbiert (war evtl. zu viel des Guten), anderes Öl) auch in Hinblick auf die Kennlinie ein wenig zu experimentieren.
Von meinen vergangenen Schraubaktionen wusste ich, dass die Negativ-Kammer künstlich klein gehalten wurde:

Unten in schwarz ist die Bodenkappe/-platte des Standrohrs (wird mit Segering gesichert), mittig in weißen Kunststoff mit O-Ring die eigentliche (untere) Luftdichtung der Negativkammer.
Diese Einheit lässt sich einfach durch Abziehen zerlegen (sowohl das weiße wie auch schwarze Teil sind einfach gesteckt):

Man dremelt/trennt ein 70mm langes Stück ab (es muss sinnigerweise noch genug bleiben um die beiden Kunststoffteile wieder sicher zu verbinden):

Wieder zusammenstecken:

Zwei 3D-Druckteile und das herausgetrennte Rohrstück ersetzen den 15mm Travel-Spacer und selbiges Rohrstück. Durch die Wiederverwendung des Rohrs spart man 3D-Druckzeit und erhält ein großes Kammervolumen (ein großes Druckteil würde ja einen Teil der neuen Kammer belegen). Die Druckteile sollten aus PETG mit 100% Infill gedruckt werden um zusammen mit dem Rohr wirklich widerstandsfähig zu sein:

Zusammengesteckt:

Komplette Luft-Seite: Die Negativkammer ist nun erheblich größer, die Gesamteinbaulänge hat sich nicht geändert.

Bereits beim Aufpumpen merkt man das erheblich größere Volumen der Negativkammer da man wesentlich länger pumpen muss. Tatsächlich ist die Kennlinie (subjektiv) erheblich flacher, insbesondere für meine Tochter konnte ich jetzt die Federung so einstellen, dass sie erheblich mehr Federweg nutzen kann.
Von meinen vergangenen Schraubaktionen wusste ich, dass die Negativ-Kammer künstlich klein gehalten wurde:

Unten in schwarz ist die Bodenkappe/-platte des Standrohrs (wird mit Segering gesichert), mittig in weißen Kunststoff mit O-Ring die eigentliche (untere) Luftdichtung der Negativkammer.
Diese Einheit lässt sich einfach durch Abziehen zerlegen (sowohl das weiße wie auch schwarze Teil sind einfach gesteckt):

Man dremelt/trennt ein 70mm langes Stück ab (es muss sinnigerweise noch genug bleiben um die beiden Kunststoffteile wieder sicher zu verbinden):

Wieder zusammenstecken:

Zwei 3D-Druckteile und das herausgetrennte Rohrstück ersetzen den 15mm Travel-Spacer und selbiges Rohrstück. Durch die Wiederverwendung des Rohrs spart man 3D-Druckzeit und erhält ein großes Kammervolumen (ein großes Druckteil würde ja einen Teil der neuen Kammer belegen). Die Druckteile sollten aus PETG mit 100% Infill gedruckt werden um zusammen mit dem Rohr wirklich widerstandsfähig zu sein:

Zusammengesteckt:

Komplette Luft-Seite: Die Negativkammer ist nun erheblich größer, die Gesamteinbaulänge hat sich nicht geändert.

Bereits beim Aufpumpen merkt man das erheblich größere Volumen der Negativkammer da man wesentlich länger pumpen muss. Tatsächlich ist die Kennlinie (subjektiv) erheblich flacher, insbesondere für meine Tochter konnte ich jetzt die Federung so einstellen, dass sie erheblich mehr Federweg nutzen kann.