Welchen 2-3 Liter Trinkrucksack für wenig Inhalt ?

Hamburger Jung

Keine Diskussionen.
Registriert
13. Oktober 2007
Reaktionspunkte
8
Ort
Große Stadt mit wenig Wald.
Moin, hab nun lange überlegt. Doch mit Flasche am Getränkehalter will ich nicht mehr weiterfahren, sieht nicht toll aus und 750ml reichen für mich gerade mal 15km. (Asthmatiker saufen halt ;) ) Nun Qual der Wahl, ich brauch eigentlich nur ne 2-3 Liter Trinkblase.

An Inhalt muss nur ein Ersatzschlauch, eine Regenjacke und eine Luftpumpe rein, mehr brauch ich nicht. Nun liest man ja viel, Deuter soll die bessere Trinkblase haben im Bezug auf Geschmack und Reinigung. Doch Camelbak soll leichter zu reinigen sein und und und. Ich blicke da nicht mehr durch !

Ich denke ihr könnt mir da eher weiter helfen :) Preislich würde ich Richtung 40-60€ gehen.
 
also ich selber habe einen Camelbak Mule und bin sehr zufrieden.
Bei Touren daheim nehm ich meist auch nicht mehr mit obwohl er schon ein wenig mehr vertragen würde. Danke Kompressionsbändern kann man den dann aber brauchbar "verkleinern"

Freunde von mir schwören auch auf die Deuter Blasen aber ich hatte bisher keinerlei Probleme mit dem Camelbak und getreu dem Motto: "Never change a winning team" bin ich dabei geblieben.

Komme bei meinen Touren ab und an am Fischtal vorbei, ich kann ja mal halten und Du kannst ihn dir ankucken.
Ist zwar etwas über deinem Limit aber in der Preisklasse findet sich bestimmt auch was.
 
kleiner Tipp:
es gibt übrigens auch 1-Liter-Trinkflaschen von Vaude , halten super (in Kombi mit Spezialized Halter bei mir ) und so kommst du auch auf 2 Liter -
mir ist das Reinigen der Blase für kleinere Runden zu aufwendig
 

Nathan Proton, sitzt super. Wird um den Brustkorb fixiert, nicht über so nen komischen Bauchriemen (wie bei Deuter und Camelbak) der einem die Luft abschnürt, bzw. bergab einem in den Nacken rutscht.​
 
Ich fahre auch den Mule. Ich bin bis dato auch sehr zufrieden damit. Die Größe relativiert sich, wenn die Trinkblase voll ist. Von daher würde ich Dir eher raten eine Nummer größer zu werden. Meine Frau hat den Rogue und da ist es bei einer vollen Trinkblase schon schwierig die Regenjacke zu verstauen.
 
Deuter Compact Exp 8. Passt zur Not auch ein bisschen mehr rein und falls die Tour mal länger wird auch ne 3L Blase.
Nach ner Camelbak Blase finde ich die Deuter besser. Besser zu reinigen und vor allem wirklich geschmacksneutral. Ausser das Mundstück, das ist bei CB besser. Geht mehr durch.
Was ich im Gegensatz zu den Flaschen an ner Blase am meisten liebe: Für Stunden was eiskaltes zu trinken dabei haben. Wie? Blase voll machen und vor der Tour je nach Größe für 1,5 - 2,5 Stunden in die Kühltruhe legen. Genial! Nie wieder warme PiXXe.:daumen:
 
Naja was mich gerade noch abschreckt, wie ist das mit der Reinigung. Nach jeder Fahrt einfach ausspülen Wasser mit Spüli und dann auf einem Bügel offen trocknen ? Wie lagere ich das Teil dann bis zur nächsten Fahrt ?

Ich fülle meine Blase immer nur mit Wasser. Nach der Fahrt mit Wasser ausspülen, kopfüber auf eine Flasche stülpen und trocknen lassen. Dann kommt sie in den Küchenschrank. Hab die früher immer eingefroren, aber solange man den Bakterien keine Nahrung liefert bleibt die Blase auch so keimfrei.
 
@polo: Jo ich hab den
articlepic.php

im Fundus. Sitzt schön straff und hat ne gleichmäßige Druckverteilung dank des elastischen Gurts, die Flasche kann man gut rausziehen. Beim Skaten sitzt sie super, beim Laufen wippt sie allerdings leicht mit, da nehm ich dann lieber den Trinkrucksack - da wippt nix.
 

Nathan Proton, sitzt super. Wird um den Brustkorb fixiert, nicht über so nen komischen Bauchriemen (wie bei Deuter und Camelbak) der einem die Luft abschnürt, bzw. bergab einem in den Nacken rutscht.​

hast du schon mal einen Camelback in der hand gehabt? wird nämlich auch mit dem Brustgurt fixiert, zusätzlich hat man auch noch nen Bauchgurt denn man aber abnehmen kann ....
 
Ich fülle meine Blase immer nur mit Wasser. Nach der Fahrt mit Wasser ausspülen, kopfüber auf eine Flasche stülpen und trocknen lassen. Dann kommt sie in den Küchenschrank. Hab die früher immer eingefroren, aber solange man den Bakterien keine Nahrung liefert bleibt die Blase auch so keimfrei.


Wird die Blase dann bis zum nächsten Gebrauch in der Tiefkühltruhe aufbewahrt? Hatte dass schon öfter hier gelesen aber noch nie nachgehackt.

und bei dem Wasser nutzt ihr es ohne Köhlensäure oder klappt es auch mit?

Hab mir auch den Compact Exp 8 geholt. Nicht zu wuchtig, aber es passen neben Blase noch ein paar Dinge rein.
 
Bei mir kommt alles rein: Mal nur Wasser, mal irgendeine Schorle, Tabletten, etc. Nachteil ist dabei dass die Blase leicht verfärbt wird, was mir allerdings wurscht ist.:cool:
Wichtig ist halt dass man gleich nach dem Gebrauch das Ding gut durchspült. Ab und an dann auch mal mit Spüli und Schwamm, was beim Deuter sehr gut geht weil man da einfach reinfassen kann. :daumen:
Oder wenn ichs mal länger vergessen hab und der Inhalt schon gammelt: Ordentlich reinigen und dann nen Tag in die Truhe um evtl. Keime abzutöten.
Geht anscheinend auch mit Corega Tabs, hab ich aber noch nie probiert.
 
Jo, ich hab zwei oder drei Stück davon schon besessen und auch benutzt;) (3 Deuter, 1 Ergon, 1 Aarn, 1 Osprey, 1 Vaude, 1 Mammut, und 1 Millet hab ich auch noch in der Sammlung)

Die Fixierung der Nathan Rucksäcke muß man sich wie einen Gürtel vorstellen, den man sich um den Brustkorb legt. Da sich der Brustkorbumfang, auch beim Sport, nur minimal verändert sitzt der Rucksack immer fest.

Klassische Rucksäcke (Camelbak, Deuter) sind von der Konstruktion auf eine aufrechte Haltung konzipiert, bei der der Rucksack durch das Eigengewicht in seiner Position gehalten wird (er häng an den Schultern). Seitliche Bewegung wird über den Bauchgurt abgefangen.

Der Bauchumfang ändert sich beim Sport (atmung) aber im Bereich von mehreren zentimetern. Entweder schnürt man den gurt so eng, das man eingeschränkt atmen kann, oder man lässt ihn so locker dass er nix nützt.

Bergauf und in der Ebene sitzen die Rucksäcke ganz passabel, wenns aber schnell ums Eck oder steil bergab geht schlägt die Massenträgheit unbarmherzig zu...

Funktionieren tut das klassische Prinzip erst wenn der Rucksack lang genug ist, dass man den Gurt um das Becken fixieren kann und eine steife Rückenplatte verbaut ist (z.B. Deuter Razor). Die klassischen Trinkrucksäcke sind aber dafür zu kurz bzw. bei teilweiser Beladung zu weich.
 
Funktionieren tut das klassische Prinzip erst wenn der Rucksack lang genug ist, dass man den Gurt um das Becken fixieren kann und eine steife Rückenplatte verbaut ist (z.B. Deuter Razor). Die klassischen Trinkrucksäcke sind aber dafür zu kurz bzw. bei teilweiser Beladung zu weich.

Das stimmt. Wenn ich den Deuter Trans Alpine 25 so hoch schnüre, dass ich ihn angenehm empfinde, schlabbert mit der Bauchgurt viel zu hoch oben rum. Eigentlich ne Fehlkonstruktion.
 
Die klassischen Trinkrucksäcke sind aber dafür zu kurz bzw. bei teilweiser Beladung zu weich.
richtig. daher die überlegung einen trinkgurt (aber mit mehr platz als für 1 flasche) fürs radeln zu nehmen (z.b. inov 8 pro mit der spezialblase). allerdings könnte das wohl aufm rad auch wackelig werden.
 
Zurück