Bunny Hop......

Sollte man für den zeitlichen Ablauf - und zur Vermeidung des Schweinhopps - einen Kicker (dickes Brett o. ä) verwenden?
Dadurch dem Hinterrad einen Impuls (Kick) nach oben mitgeben?
Oder wirds dadurch noch schwieriger?

anfangs würd ich das nicht machen aber später ist die technik supergut um auf lange treppensets zu springen. dabei knallt man mit dem hinterrad auf der ersten oder zweiten stufe dagegen und bounced sich rauf.

ich hab ja bunnyhops gelernt indem ich auf euroaletten gesprungen bin. ich hab mich immer leichter getan auf was draufzuspringen und so die bewegung zu lernen. drüberspringen ist eine andere liga und ich hab das später erst gelernt.
 
ich hab ja bunnyhops gelernt indem ich auf euroaletten gesprungen bin. ich hab mich immer leichter getan auf was draufzuspringen und so die bewegung zu lernen. drüberspringen ist eine andere liga und ich hab das später erst gelernt.

Hatte ich auch gedacht, dass es geschickter ist auf etwas drauf zu springen. Probiert an einer Treppenstufe (etwa 20cm), zeitlicher Ablauf war schlecht. Ergebnis: Snakebit und Kerbung an Felge (war wohl etwas zu wenig Luft im Reifen).

Also habe ich mich wieder an Weinkartons versucht. Mit viel Mühe habe ich zwar Höhen von 40cm übersprungen, jedoch ist dies immer noch ein halber Schweinehop. Das Vorderrad verlässt nur etwas früher den Boden aber das ganze Rad hat nur eine Schrägstellung von höchsten 30 Grad - eher noch weniger.
Falls man wirklich die 40 cm überspringt knallt man doch wieder ziemlich runter. Materialschonener wäre wirklich auf etwas zu springen. Muss ich mal noch ein wenig suchen. Vielleicht mit einer etwas runderen Kante.
 
europaletten haben die eigenschaft sich zu verschieben wenn man härter auf die kante knallt. von daher wesentlich materialschonender als betonkanten oder treppen.
 
Hatte ich auch gedacht, dass es geschickter ist auf etwas drauf zu springen. Probiert an einer Treppenstufe (etwa 20cm), zeitlicher Ablauf war schlecht. Ergebnis: Snakebit und Kerbung an Felge (war wohl etwas zu wenig Luft im Reifen).

Also habe ich mich wieder an Weinkartons versucht. Mit viel Mühe habe ich zwar Höhen von 40cm übersprungen, jedoch ist dies immer noch ein halber Schweinehop. Das Vorderrad verlässt nur etwas früher den Boden aber das ganze Rad hat nur eine Schrägstellung von höchsten 30 Grad - eher noch weniger.
Falls man wirklich die 40 cm überspringt knallt man doch wieder ziemlich runter. Materialschonener wäre wirklich auf etwas zu springen. Muss ich mal noch ein wenig suchen. Vielleicht mit einer etwas runderen Kante.


Naja, wenn man richtig abfedert sind 40 cm ja nicht so schlimm für das Fahrrad. Meiner Meinung nach sollte man erst versuchen auf etwas draufzuspringen, wenn man die technik schon beherrscht.

Ich werde mir demnächst eine Meslatte bauen, sodass ich genaue cm Angaben habe und meinen Vortschritt besser erkenne.
 
Die Höhe ist ja erstmal nicht so wichtig, sondern eine saubere Technik:) Der Rest kann dann noch folgen. Schuhkartons eignen sich gut für die ersten höheren Versuche.
 
ich hab mal ein paar alte fotos gefunden wo man die bewegung für fullie bunnies gut sehn kann. die sind unterschiedlich zu hardtailbunnyhops. beim fullie muss man viel umfangreicher ziehn und das komprimieren des hinterbaus vorher einberechnen indem man stärker gabel und hinterbau pusht. auf dem ersten foto sieht man die kompression recht gut. der hinterbau ist komplett eingefedert und sogar der reifen komprimiert sich noch. drückt man ein fullie vorher nicht genügend zusammen frisst die federung zuviel energie. mit dem körper spannt man sich im rad quasi vor:

bunny03.jpg


beim explosionsartigen wegdrücken nur keine bescheidenheit und das vorderrad so hoch es der lenker und die oberschenkel zulässt ziehn. aber den körper schön vorwärtsgerichtet gekrümmt halten sonst kippt die fuhre nach hinten.

bunny04.jpg


beim vorschieben des rades sieht man hier sogar auf dem foto wie meine linke hand den bremshebelnach vorne unten drückt damit das heck noch drüber kommt. wieder ein unterschied zum hardtail. ein fullieheck ist schwerer und will mit nachdruck nach obengedreht werden.

bunny02.jpg
 
Naja, wenn man richtig abfedert sind 40 cm ja nicht so schlimm für das Fahrrad. Meiner Meinung nach sollte man erst versuchen auf etwas draufzuspringen, wenn man die technik schon beherrscht.

Ich werde mir demnächst eine Meslatte bauen, sodass ich genaue cm Angaben habe und meinen Vortschritt besser erkenne.

Klar, wenn ich mich auf das Abfedern konzentrieren kann, dann ist 40 cm keine Höhe.

Jedoch habe ich beim Bunny Hop so viel mit dem Bewegungsablauf welcher mich in die Höhe bringen soll zu tun, dass das Abfedern bei der Landung erst der zweite Schritt ist. Es wird also sehr unsauber gelandet.

@525Rainer
Im Bild 2 sieht es fast so aus, wie wenn der Schwerpunkt bereits hinter dem Bike ist. Mich hat es einmal nach hinten runtergebrezelt. Das ging so schnell, da war weder Bremse ziehen noch absteigen möglich. Rücken auf Asphalt - das merkt man sich :heul:
 
@rainer...

Schöne Erklärung mit den Pic´s:daumen:

So jetzt hab ich mich mal bei nem Bunny Hop filmen lassen.........und weiss woran es glaub scheitert....

Mir fehlt genau die Bewegung wo in deinem Bild 2 zu sehen ist. Du bist mit dem Bike schon fast senkrecht und da sieht man das dein Hinterrad schon keinen Bodenkontakt mehr hat.

Die senkrechte bekomm ich fast gnauso hin und dann fang ich an die Füße hoch zu ziehen (damit das hinterrad hochkommt) und das ist genau das falsche oder?? in dem moment sollte ich eher die Hüfte nach vorn und oben bringen.... und weil ich das nicht schaff kommt das Vorderrad immer so früh wieder richtung boden

Bei mir geht das Hinterrad erst hoch, wenn das vordere schon wieder richtung Boden unterwegs ist:confused:

Aber wie gesagt es wird feste geübt und geübt und geübt

Grüsse Rüssel
 
@Rüssel: Die Bewegung der Hüfte ach vorne ist der Schlüssel zu der Sache, also bleib' dran, das wird schon noch. Und wie gesagt, es muss ja nicht direkt ein Riesensatz sein.
Denn Rainer zeigt direkt einen sehr hohen Bunny Hop, die Technik dafür kann man auch bei sehr kleinen Sprüngen richtig anwenden, wo man das Vorderrad entsprechend nicht so stark hochreisst. Die Technik bleibt dabei die gleiche vom Prinzip her.

Hier nochmal die Sequenz von einem mittelhohen Bunny Hop:
BunnyHop.jpg
 
[...]
@525Rainer
Im Bild 2 sieht es fast so aus, wie wenn der Schwerpunkt bereits hinter dem Bike ist. Mich hat es einmal nach hinten runtergebrezelt. Das ging so schnell, da war weder Bremse ziehen noch absteigen möglich. Rücken auf Asphalt - das merkt man sich :heul:
da er allerdings nach vorne fährt und mit dem heiß vom "kursmarc" dikutiertem hüftimpuls ebenfalls nach vorn schmeißt, liegt zwar der schwerpunkt hinter dem bike, die dynamik bringt dich aber direkt wieder übers rad.
 
Die Bilder von Rainair sind genial. Da kann man schön sehen wie der Bewegungsablauf ausschauen soll. :daumen:

Mir fehlt genau die Bewegung wo in deinem Bild 2 zu sehen ist. [...]

Ich habe die gleichen Probleme. Ich habe mir den Schweinehop angewöhnt und genau dass scheint das Umsetzen der "Hüfte-nach-oben-vorne" Bewegung zu erschweren.
 
@525Rainer: Sehr, sehr geil!!!

Mal meine kleine Bunny-Hopp-Anleitung:
Das Vorderrad muss einfach so hoch wie nur möglich gezogen werden. Also vorne einfedern und den Lenker beim Ausfeder mit hochreißen. Den Ablauf würde ich einfach ein paar mal machen. Irgendwann stehst du (wie bei Bild 2 vom Rainer) mit dem Rad senkrecht. Wenn du das richtig machst, dann wirds dir auch (ebenfalls wie auf Bild 2) passieren, dass das Hinterrad vollkommen automatisch den Bodenkontakt verliert.

Also, wir halten fest, Vorderrad ist jetzt sicherlich 1 Meter über dem Boden, du stehst senkrecht im Bike und evtl hat den Hinterrad schon etwas den Boden verlassen. Dadurch dass du senkrecht im Rad stehst kannst du jetzt wunderbar das Rad "unter dir durchschieben". Streck einfach die Arme aus (jetzt kommt den Hinterrad ziemlich sicher hoch). Wenn du gleichzeit jetzt noch deine Beine anwinkelst segelst du gerade über eine Parkbank drüber...

Kleine Anmerkung: Bunny Hop hat immer auch etwas mit Kraft zu tun - also ruhig am Bike reißen, ziehen, treten .... DU bist der Meister und zeigst deinem kleinen Ponny gerade die Welt!! alles klar??

ach ja, zum Üben unbedingt Plattformpedale mit anständigem Grip anschrauben. Gibt zwar evtl. fiese Kratzer in deinem Schienbein, aber nur so funktionierts
 
Mal meine kleine Bunny-Hopp-Anleitung:
Das Vorderrad muss einfach so hoch wie nur möglich gezogen werden. Also vorne einfedern und den Lenker beim Ausfeder mit hochreißen. Den Ablauf würde ich einfach ein paar mal machen. Irgendwann stehst du (wie bei Bild 2 vom Rainer) mit dem Rad senkrecht. Wenn du das richtig machst, dann wirds dir auch (ebenfalls wie auf Bild 2) passieren, dass das Hinterrad vollkommen automatisch den Bodenkontakt verliert.

Also, wir halten fest, Vorderrad ist jetzt sicherlich 1 Meter über dem Boden, du stehst senkrecht im Bike und evtl hat den Hinterrad schon etwas den Boden verlassen. Dadurch dass du senkrecht im Rad stehst kannst du jetzt wunderbar das Rad "unter dir durchschieben". Streck einfach die Arme aus (jetzt kommt den Hinterrad ziemlich sicher hoch). Wenn du gleichzeit jetzt noch deine Beine anwinkelst segelst du gerade über eine Parkbank drüber...
(...)

Die Technik, wie du sie beschreibst, ist m.E. so für sehr hohe Bunny Hops nachzuvollziehen. Jedoch kann man mit der Bunny Hop Technik auch auf kleine Bordsteinkanten springen oder sich an Geländesprüngen/Gaps am Absprung für mehr Airtime abdrücken. Dabei muss man das Vorderrad ja nicht so stark hochziehen. Was man dabei genau macht, habe ich auf Seite 1 des Therads beschrieben (Hinterrad folgt dem Vorderrad durch dynamischen Hüftimpuls zum Vorbau):)

Ride on,
Marc
 
da hast du natürlich Recht, Marc. Aber ich denke wenn man das Bike wirklich hochziehen kann beherrscht man den Bunny-Hop auch erst wirklich - kleiner Stufen oder Geländeabsprünge kann man so auch besser "dosieren".
Komm übrigens grad vom Biken zurück und hab mal wieder meine "hopp"-Technik verfeinert - mit 120er Vorbau ;-)
 
Stimmt, hohe Bunny Hops eröffnen einem neue Möglichkeiten, zum Beispiel über querliegende Baumstämme springen etc.:) Ich lege in meinen Kursen jedoch Wert darauf, dass die Teilnehmer den Standard Hop über Bord werfen und den Bunny Hop erlernen. Und da ist es wichtig, erst die saubere Technik in recht niedriger Höhe umzusetzen und wenn es klappt das Ganze über kleinere Hindernisse anzuwenden.

Beste Grüße,
Marc
 
Hier ein Video auf dem man die Bewegung sau gut sieht.

[ame="http://www.youtube.com/watch?v=NsM977afRDU&feature=related"]YouTube - bunny hop High-speed sequence[/ame]


Ich hab vorhin die ganze zeit geübt. Einmal falsch gelernt (mit clickies) und es ist sau schwer das jetzt richtig zu machen!
 
:daumen:
@525Rainer: Sehr, sehr geil!!!

Mal meine kleine Bunny-Hopp-Anleitung:
Das Vorderrad muss einfach so hoch wie nur möglich gezogen werden. Also vorne einfedern und den Lenker beim Ausfeder mit hochreißen. Den Ablauf würde ich einfach ein paar mal machen. Irgendwann stehst du (wie bei Bild 2 vom Rainer) mit dem Rad senkrecht. Wenn du das richtig machst, dann wirds dir auch (ebenfalls wie auf Bild 2) passieren, dass das Hinterrad vollkommen automatisch den Bodenkontakt verliert.

Also, wir halten fest, Vorderrad ist jetzt sicherlich 1 Meter über dem Boden, du stehst senkrecht im Bike und evtl hat den Hinterrad schon etwas den Boden verlassen. Dadurch dass du senkrecht im Rad stehst kannst du jetzt wunderbar das Rad "unter dir durchschieben". Streck einfach die Arme aus (jetzt kommt den Hinterrad ziemlich sicher hoch). Wenn du gleichzeit jetzt noch deine Beine anwinkelst segelst du gerade über eine Parkbank drüber...

Kleine Anmerkung: Bunny Hop hat immer auch etwas mit Kraft zu tun - also ruhig am Bike reißen, ziehen, treten .... DU bist der Meister und zeigst deinem kleinen Ponny gerade die Welt!! alles klar??

ach ja, zum Üben unbedingt Plattformpedale mit anständigem Grip anschrauben. Gibt zwar evtl. fiese Kratzer in deinem Schienbein, aber nur so funktionierts

:daumen: ich denke, dass ist der richtige Weg!

habe es erst Heute gelesen, jedoch Gestern genau so probiert. Man merkt sehr schön, wie man dabei einen kleinen Hopser auf dem Hinterrad macht.
 
Hey harry, Glückwunsch, du kommst in die Liga der Bunny-Hopper!
Wenn du beim Vorderradhochreissen bereits merkst, wie das Hinterrad hochkommt, musst du jetzt nur noch das Bike unter dir durchschieben - und schon passts!
and never forget: Ride our bike again and again and again!
 
... schau mer mal!

Gestern bei feuchter Witterung fehlte mir der Kontakt zum Pedal. Eingeklickt lassen wir ja zum üben außen vor! Mit feuchter Sohle auf dem Shimano PD M324 habe ich doch ein sehr unsicheres Gefühl.

Habe mir jetzt das Wellgo D10 bestellt:
Mit den 8 "richtigen" Pins hat man bestimmt einen besseren Halt!

Dann kann ich der Empfehlung "viel Biken, viel üben" auch folgen, wenn die Straße noch etwas nass ist.
 
@Harry_I: Dann schonmal viel Spaß, denn das ist gar kein Vergleich - Pedale mit Pins bieten erstmal richtigen Halt - nicht wie der Quatsch den man normalerweise an neu gekauften Rädern vormontiert hat. :daumen:
 
Mo bei Amazon bestellt, Mi schon da.

Es stimmt! Kein Vergleich zu vorher. Man hat das Gefühl auf dem Pedal zu kleben. (wie ein eingeharzter Handball in der Hand)

Konnte leider noch nicht viel probieren. Aber selbst meine Schuhe mit Klickies stehen auf der Pin-Seite sehr gut. Man merkt gar nicht, dass da eine Platte unten dran ist.

Vorteilhaft ist auch die wesentlich größere Auflagefläche die das Pedal dem Schuh bietet. Sowohl in der Breite aber vor allem in der Länge.

Wenn ich nicht mehr abrutsche, dann bleibt auch das Schienbein von den Pins verschont.

Die knapp 50,- EUR haben sich auf jeden Fall gelohnt!

freu mich schon aufs "Hüpfen"!
 
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