Bruneck - Gardasee: Fragen zu einigen Streckenabschnitten

Also ich habe jetzt nochmals etwas im Web recherchiert um mehr über die Pasubio-Abfahrten heraus zu bekommen.

Für mich kommen derzeit zwei Varianten in Frage:
1. über Bocchetta Foxi direkt runter nach Foxi
2. über Bocchetta Foxi, dann aber UncleHo´s Variante, jedoch den 119er auslassen, weil zu steil (dafür den Weg wie in http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.106627.html beschrieben), zwischen Pozzacchio und Rovereto wieder nach UncleHo

Die Abfahrt in Variante 1 ist ja auch in dem BIKE-Bericht (06/2006) beschrieben und wird da sehr gelobt (Abfahrt sei eine "fabelhafte Ewigkeit", "Trail gehört zu den Top 10 der Alpen"). Allerdings lese ich in einem anderen Bericht, dass der Weg zwar oben ein Traum, doch schon nach ca. 200 Hm das nur noch ein normaler Schotterweg sei (d.h. ca. 900 Hm Schotterwegabfahrt).

Was stimmt den nun?
 
Im oberen Teil ist er was für Kurvenfahrer, dabei sind einige Kehren dabei, bei denen Umsetzen kein Nachteil ist. Je nachdem wieviel Schutt sich im Winter anhäuft liegen auch mal ein paar größere Brocken rum...
Sobald die Kehren vorbei sind geht es unschwierig auf immer breiter werdender laubbedeckter Piste eigentlich ziemlich unspektakulär weiter, im unteren Teil wird es dann wieder etwas grobschottriger bevor man erst auf eine Forstpiste und dann auf Asphalt stößt. Insgesamt 1. Drittel top - wenn man Kehren fahren kann - 2. Drittel akzeptabel und letztes Drittel höhenvernichtend lau.
Meiner Meinung echt ätzend ist dann die Staatsstraße von Anghebeni aus Richtung Rovereto, 12 km Asphaltorgie pur mit einigen ziemlich lästigen Gegenanstiegen. In Spino kann man wie oben beschrieben dann noch mal runter von der Straße...
Kurz gesagt es gibt in der Relation bessere Varianten, um nach Rovereto zu gelangen.
 
@ UncleHo und dede: Vielen Dank für eure ausführlichen Tipps zu den Dolomiten und Pasubio

Vielleicht hat jetzt noch jemand Erfahrung mit der Abfahrt vom Pso Cinque Croci. Die Route von Stanciu ist ja haupts. Schotterweg und Asphalt.
Gibt es da noch eine interessantere Abfahrt?

Bei der Planung sind mir jetzt noch ein paar Abschnitte auf der Karte aufgefallen. Ist die schon mal jemand gefahren. Falls ja, wie sind die?

blau: Route nach BikeGPS
gelb: wer kann etwas dazu sagen
 

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Ja, diese Abfahrt (Weg 326) ist empfehlenswert. Anfangs relativ leicht (S1), weiter, etwa ab Malga Conoseria schwieriger und steiler, im Schnitt S2, mit einigen (kurzen) Stellen die ich als S2+ bezeichnen würde.

Das zweite Stück (das vor dem Rifugio Carlettini) ist ein wunderbar flowiges S0 Singletrack im flachem Terrain - absolut empfehlenswert.

Den dritten Abschnitt den du gezeichnet hast kenne ich nicht.
 
OK, hab gerade auf die Karte geschaut - das dritte Stück wird eher uninteressant sein, da es (zumindest die erste Hälfte) bergauf(!) geht - schau auf die Höhenlinien :)
 
hi,

den 326 sind wir 2005 auch runter gefahren, ist durchaus eine lohnende alternative, wenn man etwas fahrtechnik mitbringt. schwierigkeitseinstufung wie zuvor beschrieben passt aus meiner sicht.

ein, zwei bilder sind hier zu finden:

home.arcor.de/elmarnessler/pages/2005/transalp_2005_1_frame.html

--> tag 8

ansonsten such mal hier im forum nach 326, cinque croci etc.

da gibt's diverse threads, in denen diese alternativ-abfahrt auch diskutiert wird.

ciao,
elmar
 
Im oberen Teil ist er was für Kurvenfahrer, dabei sind einige Kehren dabei, bei denen Umsetzen kein Nachteil ist. Je nachdem wieviel Schutt sich im Winter anhäuft liegen auch mal ein paar größere Brocken rum...
Sobald die Kehren vorbei sind geht es unschwierig auf immer breiter werdender laubbedeckter Piste eigentlich ziemlich unspektakulär weiter, im unteren Teil wird es dann wieder etwas grobschottriger bevor man erst auf eine Forstpiste und dann auf Asphalt stößt. Insgesamt 1. Drittel top - wenn man Kehren fahren kann - 2. Drittel akzeptabel und letztes Drittel höhenvernichtend lau.
Meiner Meinung echt ätzend ist dann die Staatsstraße von Anghebeni aus Richtung Rovereto, 12 km Asphaltorgie pur mit einigen ziemlich lästigen Gegenanstiegen. In Spino kann man wie oben beschrieben dann noch mal runter von der Straße...
Kurz gesagt es gibt in der Relation bessere Varianten, um nach Rovereto zu gelangen.


Wie ist eigentl. die Abfahrt auf der anderen Talseite Richtung Rovereto.
Nicht die Srasse mit der Nr. 46 vom Fugazze nach Rovereto sondern in Anghebeni links Richtung Matassone - Albarego - Rovereto.
 
Na ja die andere Talstraße über Albaredo ist im Größen und Ganzen auch nicht viel anders als die SS 46. Etwas weniger befahren, es gibt da aber auch einige Gegenanstiege, nicht ganz so heftig wie auf der 46'er, dafür ziehen sie sich aber länger hin.
In Albaredo kann man dann auf Trails ausweichen. Dazu biegt man auf die Zugnastraße ab, fährt ein paar Höhenmeter rauf und biegt bei der ersten Kurve von der Zugnastraße wieder ab. Sind nur ein paar Minuten von Albaredo (allerdings bergauf). Bei der Kehre bieten sich zahlreiche Trailvarianten Richtung Rovereto an. Sind immerhin noch 500 Höhenmeter die man so auf Trails zurücklegen kann. Je nach Schwierigkeit von S1 bis S3 ist alles dabei. Die Trails sind auf der Openstreetmap eingezeichnet. Die leichteren gehen gleich an besagter Kurve rechts auf altem Karrenweg los. Nach ein paar hundert Metern hat man dann die Qual der Wahl. Bei beiden sind zwei kurze Schiebestücke bergauf mit dabei, die aber in Relation zum Spassfaktor nicht weiter ins Gewicht fallen. Die schwierigeren Trails biegen von der Forstraße (Schranke) Richtung Sorgente del Pra (ausgeschildert) ab. Einer davon gleich nach der betonierten Rampe und vor der zweiten Schranke rechts ins Unterholz, etwas unauffällig aber zu erkennen. Fängt leicht an, es kommen dann aber ein paar durchaus interessante S3-Stellen. Andere Varianten biegen immer von dieser Forstraße rechts ins Unterholz, die meisten davon sind klar ersichtlich.
Ansonsten kann man von Albaredo noch rechts auf altem teilweise etwas zugewachsenen Karrenweg Richtung Sich abbiegen. Verlauf geht aus der Openstreetmap hervor. Ab Sich dann allerdings Asphalt bis Porte di Trambileno von dort aus wieder Trailvarianten bis in die Altstadt von Rovereto.
 
1. über Bocchetta Foxi direkt runter nach Foxi
Kurz gesagt es gibt in der Relation bessere Varianten, um nach Rovereto zu gelangen.
Hallo,

es ist auch meine Meinung, dass sich die Abfahrt nach Anghebeni nicht lohnt, wenn man bis nach Rovereto muss. Ich habe das einmal gemacht, möchte aber nie wieder. Wenn überhaupt, dann nicht am WE, wo viele Motorräder unterwegs sind.

Der 119er gefällt mir nicht so gut. So weit ich mich erinnern kann, gibt es dort auch einige Nebenpfade auf die man geraten kann. Man landet zwar auf allen in Pozzachio, aber möglicherweise auf Bachbett-Niveau.

Drum würde ich auch den Zome-Trail empfehlen (wie in der Monte Testo Tour von mir). Es ist nötig, dass der öfters gefahren wird. Der wächst nämlich zu :)

Servus
--
Reiner
 
Der 119er gefällt mir nicht so gut. So weit ich mich erinnern kann, gibt es dort auch einige Nebenpfade auf die man geraten kann. Man landet zwar auf allen in Pozzachio, aber möglicherweise auf Bachbett-Niveau.

Es gibt am 119er eigentlich nur einen Abzweig, der liegt relativ am Anfang des Trails bevor die steileren Stücke kommen und quert dann Richtung Zome bevor er dann links ab geht (von rechts kommt eine Variante vom Zome Trail). Diese Variante mündet dann auf der Straße zwischen Pozzachio und Pian del Levre.

Es gibt noch einige andere Trails, die in der Gegend zuwachsen. Hat aber auch den Vorteil, dass sich wohl keiner aufregt, wenn man da runter kommt. Ist halt nur lästig, wenn er mit Brombeeren oder Brennnesseln zuwächst.
 
Es gibt am 119er eigentlich nur einen Abzweig, der liegt relativ am Anfang des Trails bevor die steileren Stücke kommen und quert dann Richtung Zome bevor er dann links ab geht (von rechts kommt eine Variante vom Zome Trail). Diese Variante mündet dann auf der Straße zwischen Pozzachio und Pian del Levre.
Den Abzweig meine ich nicht. Ich bin den 119 insgesamt vielleicht 3mal gefahren. Und beim letzten Mal (is auch schon Jahre her) hatte ich den Eindruck, dass er unwegsamer als früher war und ich auch an anderer Stelle rausgekommen bin. War vielleicht ein falscher Eindruck. Und wegen fehlender GPS-Aufzeichnungen auch nicht belegbar.

Servus
--
Reiner
 
Drum würde ich auch den Zome-Trail empfehlen (wie in der Monte Testo Tour von mir). Es ist nötig, dass der öfters gefahren wird. Der wächst nämlich zu :)
Man könnte von Zome auch direkt nach Pian del Levro abfahren. Ich habe das noch nicht probiert, aber in Zome gibt es eine Abzweigung, wo man sich dazu rechts halten muss. Nach Querung der Forststraße, dann eher links halten. Einfach in OSM schauen, da sind alle Wege drin (OSM ist sehr gut in dieser Region, danke an die fleissigen Zuarbeiter :daumen::daumen::daumen:)

Servus
--
Reiner
 
Also ich hab jetzt bisher einen Mix aus oanavodo´s Zome-Trail und ab der Straße die Trailabschnitte von UncleHo geplant.
@oanavodo: Bist du den auf der Karte gelb markierten Abschnitt schon mal gefahren?
Oder kann sonst jemand diesen Teil beschreiben?

Rein von der Karte her sieht das interessant aus.
 

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@oanavodo: Bist du den auf der Karte gelb markierten Abschnitt schon mal gefahren?
Teilweise. Am Anfang ist das ja der 119, den UncleHo beschrieben hat. Der geht aber bei der Abzweigung links weiter nach Pozzachio. Die Verbindung nach Zome (rechter Abzweig) bin ich noch nicht gefahren. Das letzte Mal bin ich aber nicht den 119er, sondern die orange Route gefahren.

Servus
--
Reiner
 
Nachdem der Abzweig vom 119er Richtung Zome sowohl in der OSM als auch in der OCM drin ist, denke ich, dass er ohne weiteres fahrbar ist. Wenn man sich die Höhenlinien auf der OCM ansieht, dann wird ersichtlich, dass der Trail wenig an Höhe verliert und den Hang in Richtung Zome quert.
 
So die Querung vom 119 Richtung Zome ist jetzt ausgetestet und stellt eine durchaus empfehlenswerte Variante dar. Geht im Vergleich zum 119'er relativ eben dahin, S1. An der ersten Abzweigung schiebt man ganz kurz ein paar Meter rauf Richtung Zometrail, der dann nach 150-200m ca. links abgeht. Zome bis Pian de Levre ist ebenfalls unschwierig. Einige Kehren erfordern richtige Linienwahl.
Im Gegensatz zur 119'er Variante bis Pozzachio die längere und einfachere Kombination mit Null Asphaltanteil. D.h. vom Rifugio Papa geht es bei geschickter Wegwahl bis Vanza komplett ohne Asphalt mit 95% Singletrailanteil durch. Durch Anhängen zweier weiterer Singletrail Vanza-Spino und Spino-San Colombano Seeufer gelangt auf Trails bis kurz vor die Tore von Rovereto.
 
Hallo UncleHo,

danke das du den Weg getestet hast! :daumen:

95% Singletrail vom Rif. Papa aus!!!! Ich hoffe ich habe die Beschreibung richtig verstanden.

Also meine geplante Abfahrtsroute habe ich mal in die Bilder eingezeichnet (gelb hinterlegt). Im ersten Bild stellt die grün markierte Route die Variante bei schlechtem Wetter/Nebel dar.

Wäre nett wenn du dir die Bilder mal anschauen und mir kurz schreiben könntest ob ich deine Beschreibung verstanden habe.
 

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Also sieht schon mal insgesamt nicht schlecht aus. Unstimmigkeiten gibt's jetzt noch auf Bild 1, die vielleicht gewollt sind und Bild 4.

Zu Bild 1:
Oben rum (gelb) ist die landschaftlich und historisch sicher interessantere Variante, bedeutet aber gleichzeitig einiges an schieben bzw. tragen (zwischen Dente Italiano und Dente Austriaco) und dauert auch länger. Ich schätze mal ne gute Stunde mehr. Du hast aber auch bei der klassischen grünen Route einige Schiebestrecken drin, insbesondere zwischen Sette Croci und Selletta del Piccolo Roite. Genau an der Stelle, an der sich auch die beiden Strecken schneiden, stimmt die grüne Linienführung nicht. Der eigentliche Weg geht rechts parallel zur gelben Linie weiter, ist der 105'er und in dem Abschnitt wieder überwiegend fahrbar.

Zu Bild 4:
Generell kann man schon so fahren. Stimmt aber mit meiner obigen letzten Beschreibung nicht überein. Man kann mit meiner Variante nochmals den Trailanteil (S0-1) erhöhen.
Bis zum Abzweig vom 119'er, der dann nach Pozzacchio weitergeht stimmt es. Den Abzweig wie eingezeichnet und beschrieben nimmt man, dann biegt man und ab hier stimmt die gelbe Strecke nicht mehr mit meiner Beschreibung überein, am ersten Abzweig rechts ab. Auf dem Kartenausschnitt von Bild 4 zu erkennen. Hier geht's 2-3 m bergauf. Am nächsten Abzweig nach ca. 150-200 m geht's dann links runter und nach der fünften Kehre auf den rechts abbiegenden Trail, alles eingezeichnet aber auch so leicht auszumachen. Man kommt dann auf eine Forststraße, fährt links ca. 50-100 m auf dieser ab und biegt dann wieder auf den Trail rechts ab. Ab hier, wie man auch auf dem Kartenausschnitt erkennen kann, gibt es eine Vielzahl von Trails, alle S0-1, die Richtung Pian de Lepre führen, vor Ort sind die Abzweige etwas verwirrend. Alle diese Trails münden auf der Asphaltstraße, die von Boccaldo über Pian de Lepre nach Pozzacchio führt. Hat man nicht den richtigen Abzweig erwischt und kommt nicht direkt am Kloster Pian de Lepre heraus, fährt man auf Asphalt die paar Meter dort hin. Genau am Kloster führt eine Asphaltstraße bergab, alter Holzwegweiser nach Vanza, am Ende der Strasse nach ein paar hundert Metern biegt man links (rechts ist ein Gebäude anschließend ein Parkplatz) auf den Trail nach Vanza. Auch hier gibt es zwei Alternativen, die aber beide nach Vanza führen und gleichwertig sind.

Bild 2,3 und 5 stimmen dann exakt mit der Beschreibung überein. ;)
 
Hallo Experten,

wollt mich gern mal mit reinhängen.... die Strecke klingt super und ich würde sie evtl. vom Start bis Rolle Pass so fahren.
Allerdings würde ich in Alleghe gern - wenn ich schon mal da bin - einen der Supertrails dort eibauen wollen. Also so: Übernachtung am Heiligkreuz, dann bis Alleghe wie gehabt und Abends evtl. mit Bahn nochmal hoch um irgendwo zu nächtigen - was kann man empfehlen?
Nächsten Morgen einen schönen Trail (lieber flow als knifflig) und dann weiter nach Falcade ...
Ist das machbar? Lohnt das?

Schonn mal vielen Dank für jede Anregung!
 
Ach ja, zum Pasubio... sind wir letztes Jahr gefahren, den 102 von Bocchetta delle Corde zur Foxi und nach Anghebeni... sehr genial, gut oben am Foxi nicht ganz so flüssig, aber dann... nur super! Das rauskurbeln war dann OK (nach 20 Uhr).
Könnte man von Anghebeni nicht gleich gegenüber wieder hoch zum C. Mezzana und weiter zum Mt. Zugna - naja, das sind gut 1000hm? Da solls doch auch eine coole Abfahrt nach Rovereto geben!
 
Ach ja, zum Pasubio... sind wir letztes Jahr gefahren, den 102 von Bocchetta delle Corde zur Foxi und nach Anghebeni... sehr genial, gut oben am Foxi nicht ganz so flüssig, aber dann... nur super! Das rauskurbeln war dann OK (nach 20 Uhr).

Schau Dir meine Variante an, die ist um einiges schöner als der 102'er. Allerdings zeitintensiv vom Papa aus bis Rovereto mit Fotostops musst Du mit ca. 3 Stunden rechnen.

Könnte man von Anghebeni nicht gleich gegenüber wieder hoch zum C. Mezzana und weiter zum Mt. Zugna - naja, das sind gut 1000hm? Da solls doch auch eine coole Abfahrt nach Rovereto geben!

Das einzige was da hoch geht ist der 117'er zum Passo Buole. Der Einstieg ist aber sacksteil, da bist Du nur am schieben. Das steile Stück kann man umfahren, wenn man bis Richtung Zendri weiterfährt. Vor Zendri führt eine Schotterstraße rauf, die das steile Stück am Anfang umgeht. Kann Dir aber nicht sagen, wie diese Straße insgesamt ist, bin da noch nicht rum. Du wirst aber auch danach nicht um die eine oder andere Schiebestelle rumkommen, insbesondere die Kehren vom 117'er sind bergauf nur bedingt fahrbar.


Vom Passo Passo Buole aus kannst Du entweder gleich wieder auf der anderen Seite Richtung San Valentino runter auf Piste oder auf dem 116'er. Oder man quert auf dem 115'er Richtung Zugna. Den Anstieg am Coni Zugna wirst Du größtenteils wegen des vielen Gerölls kombiniert mit der Steigung auch schieben müssen. Danach ist dann alles fahrbar. Es bieten sich dann nach dem Scheitelpunkt bei den Überresten der österreichischen Festungsanlage aus dem 1. Weltkrieg eine Vielzahl von Varianten an, nach Rovereto zu gelangen. Der 115'er ist eine davon. Die Varianten sind in der OSM eigentlich alle eingezeichnet.

Ob sich der Schwenker vom Pasubio zum Zugna lohnt, ist eine andere Frage. Wenn Du Trails fahren willst, dann probier wie gesagt die oben beschriebene Variante direkt vom Pasubio nach Rovereto aus. Ist zwar fahrtechnisch einfach, aber landschaftlich schön und durchaus auch langwierig. Wenn man an der Malga Monticello direkt auf dem 119'er nach Pozzacchio abfährt ohne auf die Zometrails zu gelangen, kann man die Streckenwahl auch noch schwieriger gestalten... ;)
 
Hallo UncleHo,
deine vorgeschlagene Variante probier ich sicher aus, wenn ich es mal wieder bis ins Pasubio schaffe. Ich fand die Gegend schon sehr genial.
Heuer wirds sich wohl nicht ausgehen. Wie geschrieben wollt ich mal ein paar weisse Flecke um Cortina angehen.
 
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