Allround-Hardtails sind eine immer weniger berücksichtigte Bike-Gattung – umso erfreulicher, dass Santa Cruz seinen Klassiker Chameleon aufgefrischt hat. Nachdem bei den vergangenen beiden Generationen die Kettenstrebenverstellung für den Singlespeed-Gebrauch nicht perfekt gelöst schien (horizontale Ausfallenden / exzentrisches Innenlager) hat man an diesem Punkt gearbeitet, doch auch der komplette Rohrsatz und die Geometrie wurden verändert.

Santa-Cruz-2013-Chameleon
# Santa-Cruz-2013-Chameleon

Das Ziel bleibt nach wie vor das gleiche: Ein Hardtail, mit dem Touren, Trails, Downhill und DirtJump drin sind, ein Rad für alle Fälle eben, wartungsarm noch dazu. Deshalb lässt sich das Chameleon weiterhin mit Gabeln von 100 bis 160mm aufbauen, dank austauschbarer Ausfallenden ist es Singlespeed und Schaltwerk-Kompatibel. Der Hauptrahmen wurde etwas länger, der Lenkwinkel ein Grad flacher – mehr Laufruhe ist das Ziel.

Santa-Cruz Chameleon-details
# Santa-Cruz Chameleon-details

Im Promo-Video zeigen die Syndicate-Teamfahrer Steve Peat und Josh Bryceland, wie das Chameleon eingesetzt werden kann und soll: Nach der Runde auf dem Pumptrack geht es auch in den Skatepark und auf DirtJumps; nach einem mehr oder weniger kurzen Wechsel von Ritzeln, Ausfallenden und Schaltwerk geht es ab auf den Trail. Im Alltag wird man das wohl eher seltener so durchführen, aber die Möglichkeit ist nett und bietet viele Variationsmöglichkeiten.

Neuer Rohrsatz - Keine Gussets und fast ein Pfund leichter
# Neuer Rohrsatz – Keine Gussets und gemeinsam mit dem neuen Verstellmechanismus ist der Rahmen fast ein Pfund leichter

Preise und Verfügbarkeit für Deutschland liegen uns noch nicht vor, Shock-Therapy sollte die Räder aber bald organisieren. Bis dahin hilft ein Blick auf die Homepage bei der Auswahl der zahlreichen Farbkombinationen.

Steve Peat & Josh Bryceland Thrash The New Santa Cruz Chameleon from santa cruz bikes on Vimeo.

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    fone

    dabei seit 09/2003

    TTT
    Um an steilen Anstiegen (das beginnt für mich bei 20%, hört dort aber längst nicht auf) über mehrerer 100Hm nicht mit einer ständigen Gewichtsverlagerung nach vorne (auf die Sattelspitzte rutschen, Arme anwinkeln und diese Position durch Körperspannung halten) mühsam das Vorderrad auf dem Boden halten zu müssen.
    guck dich doch mal bei den tourenhardtails um, das chameleon war doch seit jeher eher in der verspielten spaß ecke angesiedelt. anstiege >20% sind nicht seine domäne. :daumen:
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    Bjoern_U.

    dabei seit 09/2009

    fone
    anstiege >20% sind nicht seine domäne. :daumen:
    Doch.…wenn man bereits oben steht und es >20% wieder runter geht ;) :D
  4. benutzerbild

    fone

    dabei seit 09/2003

    ein abstieg also? ;)

    bin grad wieder total baff,warum irgendjemand sich drüber aufregt, dass das chameleon kein bergziege ist :daumen:
  5. benutzerbild

    cycophilipp

    dabei seit 08/2003

    Ach Leute, was ist denn hier schon wieder für Gezanke los?!?

    kuckt mal, das ist meins:

    [​IMG]

    Ein Evil Sovereign in M, für meine 179cm und 77kg DAS perfekte Hardtail und mein Lieblings-Fahrrad.

    Den Rahmen hab ich megagünstig bekommen und dann ein Radl drausgebaut, wie ich es immer haben wollte. Nicht zu schwer, nicht zu leicht, universell, ZUVERLÄSSIG, vieles mehr noch...

    Lenker ist ein 720mm Sixpack low riser, anfangs war ein 50mm Vorbau drauf, jetzt ein 35mm - besser. Fahre mit 34 zu 11-34 und 170mm Kurbeln. Oben ne kleine Hope KeFü, unten ne Bionicon - nie mehr Stress mit herumfliegender Kette so.

    Dieses Jahr hab ich damit 1500km abgespult, in Augsburg ist es leider relativ flach, damit brauchts keine XX1 bzw. zweifach vorne. Kurze Anstiege gehen damit immer., entweder im Wiegetritt oder mit geringerer Trittfrequenz.

    2014 gibts noch eine MZ 44 RC3 Ti als Gabel - die DT EXM 150 bekomm ich einfach nicht so abgestimmt, dass sie einerseits sensibel ist, andererseits nicht wegsackt an Stufen. Dazu gibts noch einen Spank Spike 35 Evo LRS und eine Hubsattelstütze mit 200mm Hub, danach ist es perfekt für mich!!!
    Was macht man nun damit - ja, ich versteh eure Argumentation nicht so ganz, so ein Spaß-HT ist weder eine alpine Wunderwaffe, noch ein Abfahrtsgeschoss. Es kann alles ein bissl, nix richtig, aber ich kann damit 120km/500hm fahren, ich kann auf den meisten Trails die Typen mit ihren DH-Bikes (die dort völlig überdimensioniert sind) verbohren, ich kann damit ein wenig herumtrialen (also so nen querliegenden 50cm Baumstamm entweder mit nem Bunnyhop oder nem Backhop überwinden), ich kann kilometerfressen mit einer super angenehmen Sitzposition oder gechillt von A nach B radeln, ich kann damit mit einer Hand nen halben Kilometer Wheelie fahren, ich verbringe quasi 90% meiner Zeit auf dem Rad auf diesem Rad. Mein Enduro fahr ich selten, meinen Freerider noch weniger, mein AM-Fully nicht wirklich oft...

    Ja, nach heutigem Ermessen ist der Lenkwinkel zu steil, der Reach-Wert zu gering, das Verhältnis von Federweg vorne zu hinten - 150mm zu 0mm - quasi unfahrbar, der Radstand zu kurz, das Rad mit 12kg (wie auf dem Bild, es wird noch schwerer 2014) zu schwer, die Schaltung total retro und viel viel mehr, was beschissen ist.

    Und ich hab nen Bombenspaß mit dem Rad!!!!

    n Gutes Neues!!!! euch ALLEN!!!
  6. benutzerbild

    cycophilipp

    dabei seit 08/2003

    PS: ich war bei dem 41.5er Evo im Bikemarkt und überhaupt so wuschig, dass ich kurz vor knapp vor unvernünftig war - und das Evil hat gesiegt! Hoch lebe 26" :)

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