Trek stellt auf Low-Emission-Aluminium um: Aluminiumrahmen künftig mit deutlich geringerer Klimabelastung

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Re: Trek stellt auf Low-Emission-Aluminium um: Aluminiumrahmen künftig mit deutlich geringerer Klimabelastung
Vielleicht kommuniziert ja Trek nur seine Maßnahmen zur Gewinnsteigerung als Maßnahmen der Klimapolitischen Correctness?
Vielleicht ist ja auch die Fahrradrahmenproduktion nur eine Möglichkeit, das in der Ukraine anfallende Aluminium auch noch mal gut als Rohstoff zu verkaufen. Ich denk mal, die Rezeptur könnt fast 1:1 passen.


Dazu sind sie da. Sie müssen mehr Gewinn machen, als die Mehrheit der Konkurrenz, sonst gehen sie unter ( frei nach Karl Marx )
Der sinnvollste Weg dahin führt über neue Produkte, die der Kunde wegen des höheren Gebrauchswertes gern auch zu einem Preis kauft, der deutlich höher ist, als die Geldentwertung.


Die Radels von Mifa und Diamant bis Baujahr 1989 waren ja dazu gemacht.
Die Idee, ein Fahrrad für sehr lange Zeit zu fahren ist mit dem Falkenjagd in Titan verwirklicht und so auch kommuniziert. Fast 9000 € ist schon ein stolzer Preis. Wird wohl auch gekauft, von Kunden, die entsprechend drauf sind.


Carbonrahmen sind zur Zeit sehr deutlich teurer, als Aluminiumrahmen und sie sind wesentlich empfindlicher, als Alurahmen. Beides zusammen ergibt bei Carbon wesentlich höhere Kosten für den Fahrer über längere Zeiträume betrachtet. Trotzdem ist der Trend zu Carbon da.
Carbonrahmen sind schon länger billiger als alu in der herstellung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist keiner gezwungen alle zwei Jahre ein neues Fahrrad zu kaufen. Und man kann auch sehr vieles, sehr lange reparieren - auch wenn oft gerne das Gegenteil behauptet wird...
Ich kann mir meinen Float X Elite Dämpfer für 189€ reparieren oder für 149€ einen neuen kaufen. Finde den Fehler.
 
Ich würde mal behaupten, wer in letzten paar Jahren ein für sich passendes Rad gekauft hat, gibt es fast keinen Grund dieses durch ein Neues zu ersetzen, außer die Basis (Rahmen) bricht oder es gibt einfach irgendwann keine Bauteile (Schaltungen, Bremsen, Lager, Reifen usw.) mehr dafür - mir fehlt aber vielleicht auch völlig die Phantasie zu erahnen was da in Zukunft im MTB Non E-Bike Bereich noch kommen soll, um mich nochmal dazu zu bringen eine neue Basis zu kaufen :ka:
 
Ich kann mir meinen Float X Elite Dämpfer für 189€ reparieren oder für 149€ einen neuen kaufen. Finde den Fehler.
Im Titel steht "Low-Emission", und in diesem Zusammenhang ist reparieren oftmals sinnvoller, als ein neues Teil herzustellen und das Alte zu entsorgen. Das Lohnkosten ein Hemmschuh darstellen, steht ausser Frage.

Zu meiner Verwunderung hat BMW als Hersteller vor einigen Jahren publiziert, dass es etwa vier Jahre braucht bis der Energieaufwand zur Herstellung eines neuen Fahrzeuges kompensiert ist. Ich frage mich heute noch, ob BMW diese Aussage aus Versehen durchgerutscht ist. Kaum im Sinne eines verkaufsorientierten Unternehmens.

Geeignet als Steilvorlage und Wink mit dem Zaunpfahl an all diejenigen, die sich alle zwei Jahre ein neues Kfz. mit neuester Technologie kaufen um "etwas für die Umwelt zu tun".
 
Im Titel steht "Low-Emission", und in diesem Zusammenhang ist reparieren oftmals sinnvoller, als ein neues Teil herzustellen und das Alte zu entsorgen. Das Lohnkosten ein Hemmschuh darstellen, steht ausser Frage.

Zu meiner Verwunderung hat BMW als Hersteller vor einigen Jahren publiziert, dass es etwa vier Jahre braucht bis der Energieaufwand zur Herstellung eines neuen Fahrzeuges kompensiert ist. Ich frage mich heute noch, ob BMW diese Aussage aus Versehen durchgerutscht ist. Kaum im Sinne eines verkaufsorientierten Unternehmens.

Geeignet als Steilvorlage und Wink mit dem Zaunpfahl an all diejenigen, die sich alle zwei Jahre ein neues Kfz. mit neuester Technologie kaufen um "etwas für die Umwelt zu tun".
Kompensiert oder besser amortisiert? Bei welcher Kraftstoffersparnis? Natürlich ohne mich mit den Zahlen beschäftigt zu haben, halte ich 4 Jahre schon für eine beschönigte Angabe in diesem Sachverhalt. Der reine Primärenergieaufwand allein für unseren Konsumkram ist schon sehr hoch und Technikneukäufe durch Verbrauchsenergieeinsparungen irgendwie zu kompensieren soll wohl ein eher hoffnungsloses Unterfangen sein. So habe ich mal den Direktor des Technischen Museums München verstanden, als er etwas rund um die Reparatur der alten Miele Waschmaschine seiner Mutter erzählte.
Was Trek hier macht, mag schon auch ehrenwert sein, wenn‘s letztlich tatsächlich etwas an Effizienz bringt. Aber leider ist der Zug hinsichtlich einer Verbesserung oder Stabilisierung unserer Biosphere doch schon so was von lange lange uneinholbar abgefahren. Leider!
 
Dann wäre dein Vorschlag, einfach gar nix mehr zu machen?
Auf Greta hören
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Der reine Primärenergieaufwand allein für unseren Konsumkram ist schon sehr hoch und Technikneukäufe durch Verbrauchsenergieeinsparungen irgendwie zu kompensieren soll wohl ein eher hoffnungsloses Unterfangen sein.
Ich weiss, es gibt durchaus Leute, die in guter Absicht handeln, aber die ganze Kette nicht zu Ende denken. Das habe ich oft genug in meinem ehemaligen beruflichen Umfeld heraus gehört.

Es wird schon zutreffen, dass ein Kfz. von 2025 einen halben Tropfen mehr Kraftstoff einspart als ein Modell von 2023. Konfrontiert man diese Käufer aber mit der Tatsache, dass ein Fahrzeug nicht einfach vom Baum fällt und die Herstellung desselben (und ggf. die Entsorgung des Altteils) eben auch Energie kostet, gibt es oft lange Gesichter und man merkt, das hat man sich so noch gar nie überlegt.

Das Rad zurückdrehen wird nicht mehr möglich sein, aber dass es sich etwas langsamer dreht, durchaus. Und was Greta sagt, trifft eben schon zu. Ein paar wenige Geldsäcke werden noch reicher und kriegen den Hals nicht voll. Dass sie den Ast abschneiden auf dem sie sitzen, merken diese Menschen idR. nicht. Ich habe das im Kundendienst eines Luxussegments fast 10 Jahre hautnah miterlebt. Da werden Argumente im Brustton der Überzeugung raus gehauen, die hätte ich vorher nicht für möglich gehalten.
 
Dann wäre dein Vorschlag, einfach gar nix mehr zu machen?
Da habe ich noch keine irgendwie zufriedenstellende Position zu gefunden. Völlige Rücksichtslosigkeit erscheint mir jedenfalls nach wie vor nicht angebracht.
Greta hatte mal ihre Zeit, war aber auch schon zu spät dran und ist nebenbei ja auch ein Kind aus einer Industriegesellschaft..
 
Ich weiss, es gibt durchaus Leute, die in guter Absicht handeln, aber die ganze Kette nicht zu Ende denken. Das habe ich oft genug in meinem ehemaligen beruflichen Umfeld heraus gehört.

Es wird schon zutreffen, dass ein Kfz. von 2025 einen halben Tropfen mehr Kraftstoff einspart als ein Modell von 2023. Konfrontiert man diese Käufer aber mit der Tatsache, dass ein Fahrzeug nicht einfach vom Baum fällt und die Herstellung desselben (und ggf. die Entsorgung des Altteils) eben auch Energie kostet, gibt es oft lange Gesichter und man merkt, das hat man sich so noch gar nie überlegt.

Das Rad zurückdrehen wird nicht mehr möglich sein, aber dass es sich etwas langsamer dreht, durchaus. Und was Greta sagt, trifft eben schon zu. Ein paar wenige Geldsäcke werden noch reicher und kriegen den Hals nicht voll. Dass sie den Ast abschneiden auf dem sie sitzen, merken diese Menschen idR. nicht. Ich habe das im Kundendienst eines Luxussegments fast 10 Jahre hautnah miterlebt. Da werden Argumente im Brustton der Überzeugung raus gehauen, die hätte ich vorher nicht für möglich gehalten.
Skoda Octavia Diesel BJ 1999 fährt mit 4,5 Liter Skoda Octavia BJ 2023 fährt mit 8 Liter so viel zum Thema Treibstoff sparen.
 
Skoda Octavia Diesel BJ 1999 fährt mit 4,5 Liter Skoda Octavia BJ 2023 fährt mit 8 Liter so viel zum Thema Treibstoff sparen.
Oftmals aber auch doppelt so schwer und mit mehr Leistung. Das relativiert es wieder.

Wem es egal ist und auf die Meinung seines Umfeldes pfeift, fährt mit dem 99er sehr gut. Ich habe es immer so gehalten.
 
Skoda Octavia Diesel BJ 1999 fährt mit 4,5 Liter Skoda Octavia BJ 2023 fährt mit 8 Liter so viel zum Thema Treibstoff sparen.
Quelle: Mein Arsch.

Währenddessen Quelle Wikipedia: Octavia 1 Diesel: zwischen 5 und 6,3l/100 km bei 68 bis 130 PS (0-100 von 9,7 bis 19,4 Sekunden)
Octavia 4 Diesel: 3,5 bis 5,6l/100km bei 115 bis 200 PS (01-100 in 6,8 bis 10,8 Sekunden)
Das ganze in Fahrzeugen die deutlich leiser, sauberer und sicherer sind.

Natürlich kriegt man den neuen Octavia auch auf 8 Liter. Aber dazu muss man den auch richtig treten. Das passiert dann bei Fahrleistung weit über denen, die das Modell von 1999 zu leisten im Stande ist.

Da frage ich mich, warum du solchen Dünnschiss raushaust.
 
Die Abgasreinigung ist schwer, teuer und es braucht mehr Sprit.
...und nicht zu vergessen alle zusätzlichen Sachen, die es vor bald 30 Jahren nicht oder nur gegen Aufpreis gab. Teils natürlich heute auch durch gesetzliche Vorgaben. Klima, ABS, ASR, Airbag unter fast jeder Polsterung, Kopfstützen an jedem Sitz, el. Fensterheber, Sitzverstellung, Spiegelverstellung (ja, auch so kleine Motoren und Kabel summieren sich). Dämmmatten in verschiedensten Lagen können sackschwer sein, und und und... Und wie @Tillus schon richtig sagt, die Effizienz der Kraftstoffausnützung kann man nicht mit 1999 vergleichen.

Mein erstes Auto hatte eine russische Klimaanlage = 4 von Hand runter gekurbelte Scheiben... :D

Obwohl Gewicht spielt genau genommen keine Rolle; Enduro`s kratzen auch an der 18kg Grenze, macht alles nix...:dope:.
 
Klima, ABS, ASR, Airbag unter fast jeder Polsterung, Kopfstützen an jedem Sitz, el. Fensterheber, Sitzverstellung, Spiegelverstellung (ja, auch so kleine Motoren und Kabel summieren sich).
liest sich wie ne e-bike hasstirade aus 2034 :lol: nutzlose elektrifizierung gabs also beim auto schon.

btw, die gleiche klima nutze ich bis heute in meinem T5 :D
 
Quelle: Mein Arsch.

Währenddessen Quelle Wikipedia: Octavia 1 Diesel: zwischen 5 und 6,3l/100 km bei 68 bis 130 PS (0-100 von 9,7 bis 19,4 Sekunden)
Octavia 4 Diesel: 3,5 bis 5,6l/100km bei 115 bis 200 PS (01-100 in 6,8 bis 10,8 Sekunden)
Das ganze in Fahrzeugen die deutlich leiser, sauberer und sicherer sind.

Natürlich kriegt man den neuen Octavia auch auf 8 Liter. Aber dazu muss man den auch richtig treten. Das passiert dann bei Fahrleistung weit über denen, die das Modell von 1999 zu leisten im Stande ist.

Da frage ich mich, warum du solchen Dünnschiss raushaust.
Das einzige was da geistiger Dünschiss ist ist deine Statistik. Bin beide gefahren und das was ich geschrieben habe ist die Realität und nicht das was der ZDF sagt und deine auf hübsch geschminkte Statistik🤣 Probiere mal weniger Dichtmilch in den Kaffee vielleicht wird es dann besser wenn die Verstopfung nachlässt
 
Das einzige was da geistiger Dünschiss ist ist deine Statistik. Bin beide gefahren und das was ich geschrieben habe ist die Realität und nicht das was der ZDF sagt und deine auf hübsch geschminkte Statistik🤣 Probiere mal weniger Dichtmilch in den Kaffee vielleicht wird es dann besser wenn die Verstopfung nachlässt
ich glaube deine geschminkte statistik nich :ka: und nu?
 
Carbonrahmen sind zur Zeit sehr deutlich teurer, als Aluminiumrahmen und sie sind wesentlich empfindlicher, als Alurahmen. Beides zusammen ergibt bei Carbon wesentlich höhere Kosten für den Fahrer über längere Zeiträume betrachtet. Trotzdem ist der Trend zu Carbon da.
dein ganzer post strotz von vermutungen und halbwissen aber der letzte Absatz ist schlicht falsch.
Carbon ist in der Regel teurer das stimmt, es gibt aber insbesondere zur zeit regelmäßig ausnahmen.

Was überhaupt nicht stimmt ist der teil der behauptet Carbon ist wesentlich Empfindlicher als Alu. Das ist falsch. Es kommt auf die konstruktion an. Bei gleichem Gewicht ist CF in der Regel Robuster und es ist im gegensatz zu Alu Dauerfest und bricht nicht irgendwann durch material Ermüdung.

Der Hauptsächliche Nachteil von Carbon ist die Fehlende möglichkeit das material zu recyclen. Aus nem Alu MTB werden später immerhon noch Bierdosen oder so.
 
Zuletzt bearbeitet:
die es vor bald 30 Jahren nicht oder nur gegen Aufpreis gab. Teils natürlich heute auch durch gesetzliche Vorgaben. Klima, ABS, ASR, Airbag unter fast jeder Polsterung, Kopfstützen an jedem Sitz, el. Fensterheber, Sitzverstellung, Spiegelverstellung (ja, auch so kleine Motoren und Kabel summieren sich).
Auch wenn off topic kann ich selbst berichten, dass ein alter octavia der hier diverses aus deiner Liste verbaut hatte in der Praxis gut mit 4,5 Liter gefahren werden konnte.

Aber im Mix mit wenig Autobahn und wenn Autobahn dann 120 (war nur ein kurzes Stück). Autobahn mit 150-160 war man dann auch schon bei über 7 Liter.

Aber auch bei Rädern bringt es wenig Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Die Aussage Alu sei robuster als Carbon die hier etwas weiter oben zu lesen war stimmt z.B. auch kaum mehr sobald beide gleichermaßen Leichtbau Ausführungen sind.

Und generell ist die Energie die für die Herstellung der Rahmen nötig ist ziemlich vernachlässigbar im Vergleich zu den Wegstrecken per Auto die die meisten zum fahren zurücklegen.

Einmal im Jahr mehr Hometrails statt 150 km in den Bikepark hat am Ende mehr Einfluss auf den co2 Abdruck als die Wahl des Rahmens.
 
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