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Gore Wear eingestellt: Ende 2026 ist Schluss – alle Infos

Hauptsache sie liefern die Stoffe weiter, die Klamotten waren einfach aus der Zeit gefallen. Echte Styleausfälle, bei sehr guter Qualität.
Könnte mir vorstellen, dass das ein gewichtiges Argument war: „Never fu** your customers“
Warum sollte ein Hersteller von radklamotten bei Gore Stoffe laufen, wenn sie damit direkt um die gleichen Kunden konkurrieren.
Dann kauf ich lieber was anderes.

Von daher ist es gut möglich, dass gore wear mit angezogener Handbremse unterwegs war, um eben die Konzern-Kunden nicht zu verschrecken.
 
Sehr schade! Wenn ich was gebraucht habe, war meine erste Anlaufstelle immer Gorewear.

Bin sehr zufrieden mit dem Angebot für Rennradfahrer. Das Sortiment war immer klar strukturiert und ich konnte mich gut zurechtfinden. Zudem war das P/L immer gut.
 
Wie alle hier:
Für Winter Layer gibt es nichts besseres als mein altes Gore Thermo Shirt von 2013.
Funktion und Qualität wie Langlebigkeit unerreicht gut.

Leider hatte auch ich in den vergangenen 2 Jahren Probleme einen Nachfolger bei denen zu finden da die Spindrift thermovariante schlicht zu eng und zu kurz für mich war.

Ich werde diese Marke wirklich vermissen, zumal deren Westen schon in meinen Bike Magazinen von 1997 schlicht DIE Klamotte schlechthin auf den Bildern waren.
 

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Harte Zeiten, da hat das Controlling mehr zu sagen als die Visionäre im Unternehmen. Habe auch ein paar Teile von Gore im Schrank, für mich irgendwie das Ende einer Ära.
 
Wirklich schade, hatte mir immer vorgestellt eines Tages teure Gore Produkte neu zu kaufen, wenn ich Schönwetterfahrer werde. Zum eklig und dreckig fahren waren mir die Sachen immer zu teuer.
 
Ich denke Gore hat sich mit ihrem Greenwashing und dem Ende von PFAS verrannt. Shakedry war meiner Meinung nach der Höhepunkt von Gores Membranentwicklung. Alle Besitzer von Shakedry Produkten schützen diese wie ihr Augenlicht.

Alle Membrane danach sind von der Funktion nicht mehr an Shakedry herangekommen. War auch ziemlich oft Thema bei den Straßenprofiteams.

Insgesamt ist das sehr schade, denn Gore hatte wirklich Ausnahmeprodukte, wenn es darum ging halbwegs erträglich im strömenden Regen einen Tag im Sattel rumzukriegen.
 
Meine alten Mavic- und Platzangstjacken halten dagegen bis heute.
Das finde ich spannend, ich hatte mir zwei Jerseys von Platzangst geholt, die waren das Schlimmste was ich bisher getragen habe. Nach der zweiten Wäsche massives Pilling und auch sehr unangenehm auf der Haut, sind dann in die Kleiderspende gewandert.

Sind die Jacken von denen auch über längere Zeit richtig dicht, bzw. atmungsaktiv?
 
Ich denke Gore hat sich mit ihrem Greenwashing und dem Ende von PFAS verrannt. Shakedry war meiner Meinung nach der Höhepunkt von Gores Membranentwicklung. Alle Besitzer von Shakedry Produkten schützen diese wie ihr Augenlicht.
Greenwashing? Was hat den Gore gemacht, habe ich überhaupt nichts von mitbekommen, außer dem Verzicht auf PFAS, der aber kein Greenwashing ist, in meinen Augen.
 
Die Sachen funktionierten immer super, habe die Gore One Pro, hier im Forum natürlich untragbar, weil sie ja 399 gekostet hat UVP und oh Gott wie schlimm wäre es damit hinzufallen und die gängigen Drama Queens und Motzbären im Forum schwafeln und schwafeln. Traum, immer noch nach 8 Jahren Benutzung, öfter hingehauen, der Jacke fehlt gar nix. Qualität auch beim Trailkeeper Trikot Bombe, ne Laufhose hab ich auch noch, die wirklich gut ist.

Einziges Manko, ein komischer Style, vor 10 Jahren einfach nur schlicht, aber aktuell waren die Sachen von Farbauswahl, Platzierung von Logos einfach schlimm, und schlechtes Marketing mMn.
 
Hätte ich nicht erwartet, aber anscheinend war die Marge nicht mehr gut genug und ein Switch bei Designs, Schnitt/Passformen zum jetzigen Zeitpunkt (Marktumfeld , Konsumentenverhalten, Zielgruppen, Glaubwürdigkeit) schien den Verantwortlichen wohl auch nicht mehr Erfolgs versprechend.

Für mich und meine Einsatzzwecke wurden deren Sachen irgendwann fast schon absurd teuer. Nach negativer Erfahrung mit einer teuren Regenhose (Nähte aufgegangen, Klettverschlüsse abgegangen) bin ich zu Marken gewechselt, die mir bei halben Preis und teilweise mehr eine bessere Passform, besseren Style und (für mich) ausreichende Funktion geboten haben. Beim Enduro- und Parkeinsatz ist auch mit Boden-, Baum- und Straucheinsatz schon das ein oder Kleidungsstücke in Mitleidenschaft gezogen worden. Der geneigte Rennradler und normale Graveler hat das Problem eher nicht.

Spannend, das selbst bei einer solchen Meldung einige ihre Weltanschauung hinein projizieren und sich anscheinend in einem ständigen Kulturkampf befinden😄
 
Sehr schade. Bekennendes Gore Kid hier. Meine besten Radklamotten sind von Gore - mehrere Bibtights und meine 2 Winterjacken. Beide mehrfach geflickt, aber es gibt nichts besseres. Die Base Layer Shirts, federleicht, warm und ultra angenehm.
Alles leider schon immer auch ultra teuer.
 
Am Ende ists ne Marketingaktion, um durch Torschlusspanikverkäufe den Umsatz anzukurbeln
Die machen Gorewear nur dicht um den Umsatz anzukurbeln? Was für eine Überlegung kann dahinter stecken, der "Trick" funktioniert ja nur einmal? Kannst du das kurz erklären? Warum Torschlusspanikverkäufe, wird der Markt gerade "überschwemmt" mit günstigen Gorewear? Ich habe auf die schnelle keine außergewöhnlich günstigen Angebote finden können, hast du da Links?
 
Ich denke Gore hat sich mit ihrem Greenwashing und dem Ende von PFAS verrannt. Shakedry war meiner Meinung nach der Höhepunkt von Gores Membranentwicklung. Alle Besitzer von Shakedry Produkten schützen diese wie ihr Augenlicht.

Alle Membrane danach sind von der Funktion nicht mehr an Shakedry herangekommen. War auch ziemlich oft Thema bei den Straßenprofiteams.

Insgesamt ist das sehr schade, denn Gore hatte wirklich Ausnahmeprodukte, wenn es darum ging halbwegs erträglich im strömenden Regen einen Tag im Sattel rumzukriegen.
Laut dem Artikel soll aber nur der Geschäftsbereich Gorewear eingestellt werden, Gore mit seinen Membranen soll davon nicht betroffen sein:

"den Geschäftsbereich 2026 einzustellen. Bestellungen sollen jedoch noch bis Ende März 2026 möglich sein – die Produktion von Gore-Tex bleibt davon unberührt."
 
Sehr schade. Habe einiges an guten und vor allem passenden Klamotten.

Muss ich zusehen, dass ich noch nen Paar neue Bibs bekomme.

Problem jetzt/ später: Was kauft man dann in diesem Preisbereich?
 
Spannend,

wenn ich die Kommentare hier so lese war Gorewear eher positiv/Premium/Gute Qualitaet.

Als ich 2006 begonnen habe, war das in den Sportgeschaeften eher neben Eigenmarken das einzig bezahlbare und halbwegs gute. Aber Premium oder besonders schick war das Zeug nie. Aber halt tolles CC/XC maximal noch Touren und Marathon Bekleidung.

Also dann so Ab 2015-2020 die Bewegung Richtung Gravity ging sind die doch voellig untergegangen.

Dazu gab ist ihre Methodik mit Verdraengen durch Knebelvertraege aufgrund der Vergangenheit nicht toll.

Aber das ist nur meine Meinung, habe gefuehlt seit 5 Jahren die nicht mehr gekauft und auch gar nicht mehr angeguckt und ich kaufe am Ende der Saison eher was ueber bleibt als fancy.
 
Die machen Gorewear nur dicht um den Umsatz anzukurbeln? Was für eine Überlegung kann dahinter stecken, der "Trick" funktioniert ja nur einmal?
Mal überlegen… man verkauft relativ langlebige teure Produkte und der Umsatz stagniert… man kündigt das Ende an und ne Menge aufgeschreckter Kunden rennen los, um sich noch schnell die Klamotten zu sichern, die sie eigentlich grad noch nicht brauchen, aber wenns die bald nicht mehr gibt… Grad im Weihnachtsgeschäft… Und nächsten März wird ein super dastehender Geschäftszweig an einen Investor verkauft, bevor sich das nachfolgende Loch, das durch die vorgezogenen Käufe entsteht, in den Bilanzen auftut.
 
Meine ersten Klamotten waren von GORE.
Bei den Bibs bin ich mittlerweile zu Gobik weitergezogen, aber es gibt einfach ein paar Teile die sind mir ans Herz gewachsen:
Der Trailpakr ZIP für den Herbst/Winter, Thermo Trikots, Handschuhe und auch eine Softshelljacke für die ganz kalte Zeit.

Vielleicht bin ich auch eine aussterbende Zielgruppe:
Ich möchte gute, unaufgeregte Kleidung haben um einfach auch Mal bei schlechtem Wetter ne Runde draußen Spaß auf dem Rad zu haben.
Bei einem Kurzarm-Trikot für 20+ Grad braucht man ja nicht unbedingt viel Hightech, aber warm und trocken trotz Sport ist eine andere Liga.
Aber vielleicht muss man heute wie die Style-Fluenzer durch die Gegend juckeln mit Klamotten die sind Summe so viel kosten wie das Rad?
 
Mal überlegen… man verkauft relativ langlebige teure Produkte und der Umsatz stagniert… man kündigt das Ende an und ne Menge aufgeschreckter Kunden rennen los, um sich noch schnell die Klamotten zu sichern, die sie eigentlich grad noch nicht brauchen, aber wenns die bald nicht mehr gibt… Grad im Weihnachtsgeschäft… Und nächsten März wird ein super dastehender Geschäftszweig an einen Investor verkauft, bevor sich das nachfolgende Loch, das durch die vorgezogenen Käufe entsteht, in den Bilanzen auftut.
Ah, okay. Mir fehlt da der Weitblick, so schlau bin ich nicht.
 
Dazu gab ist ihre Methodik mit Verdraengen durch Knebelvertraege aufgrund der Vergangenheit nicht toll.
Ja, das mit den Knebelverträgen ggü. Händlern hatte ich auch schon mal davon gehört. D.h. man muss ein bestimmtes Sortiment komplett über alle Größen nehmen, sonst ginge da gar nix. Ob der Händler dann die weniger gängige Größen verkaufen kann, steht in den Sternen.

Ist halt die Frage ob das immernoch so ist, und wie das bei anderen Marken gehandhabt wird !?
 
Finde ich jetzt nicht sonderlich überraschend. Biken ist eine Trendsportart, die Klamotten müssen sich über Style und Emotionen verkaufen.
Das gibt’s bei Gore eher nicht, die Sachen sehen zum Großteil immer noch aus wie in den 90ern.

Harte Zeiten, da hat das Controlling mehr zu sagen als die Visionäre im Unternehmen. Habe auch ein paar Teile von Gore im Schrank, für mich irgendwie das Ende einer Ära.
Was ist denn am Gore Bikewear Sortiment heutzutage visionär?
 
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