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Craft Bike Days 2025: Alutech 32“ Super Mullet Prototyp

Das für mich optisch bisher ansehnlichste Alutech. Gefällt mir gut.
Und auch als E-Bike irgendwie stimmig. Unauffällige Integration der E-Komponenten/des Motors.

Der Dissector hat aufgrund der größeren Auflagefläche evtl. gar nicht so wenig Grip.

Z. B. ein DHR Maxx Grip vorne und hinten und es gilt "Feuer frei". Lässt evtl. nicht mehr lange auf sich warten.

Die Intend passt optisch für mich gut zum Bike.
 
Wir haben es in der Hand: es wird keiner gezwungen, 32" Bikes zu kaufen
Das sagte man bei 29" und man wird heute gezwungen, da es so gut wie nichts anderes mehr gibt.

Wenn man sich den Prototyp ansieht , da ist es von den Proportionen her wirklich nicht mehr weit zum Hochrad.

Nur weil es der Industrie nicht gelingt, durch wirkliche Innovationen, die einen weiterbringen, Umsatz zu generieren, wird einem alle paar Jahre ein neues , und in dem Fall IMHO völlig slnmbefreites Laufradmaß aufgezwungen
 
Das sagte man bei 29" und man wird heute gezwungen, da es so gut wie nichts anderes mehr gibt.
Das liegt aber einfach daran das sich reine 27,5" räder nicht so gut verkauft haben wir 29". Am Ende wollen die Hersteller ihre räder verkaufen also orientieren sie ihr Angebot daran was der Kunde will. Oder daran was sie glauben das der Kunde will wenn die Entwicklung eines neuen Modells abgeschlossen ist.

Und dennoch bekommt man in den meisten federwegsnereichen auch heute noch 27,5er. Keine große Auswahl aber dennoch ist es möglich reine 27,5" räder zu kaufen wenn man das will.
 
…neben den direkten Vor/Nachteilen des großen Vorderrades, hat die daraus resultierende lange Gabel einerseits den Nachteil, dass die Hebel ziemlich extrem werden - dafür passen bei gleichem Federweg z.B. größere Luftkammern rein,etc. - das könnte Interessant werden…
 
Sieht nicht schlecht aus aber ich frage mich ob das bei Ebikes nicht grundsätzlich zu schwer wird und da etwaige Vorteile nicht aufgefressen werden. Also full power ebikes sind vorne schon relativ schwer durch akku/motor. Mit größerem Laufrad, Reifen, Gabel wird da noch ordentlich was dazu kommen. Also laufruhig geradeaus vielleicht nicht schlecht. Jedenfalls habe ich das so bei schweren und langen 29er full power ebikes mit viel federweg erlebt. Bügelt aber fährt sich sehr sperrig und wenns knifflig, eng, spielerisch wird klebt es nur am Boden und lässt sich nicht wirklich manövrieren.
 
Das sagte man bei 29" und man wird heute gezwungen, da es so gut wie nichts anderes mehr gibt.

Wenn man sich den Prototyp ansieht , da ist es von den Proportionen her wirklich nicht mehr weit zum Hochrad.

Nur weil es der Industrie nicht gelingt, durch wirkliche Innovationen, die einen weiterbringen, Umsatz zu generieren, wird einem alle paar Jahre ein neues , und in dem Fall IMHO völlig slnmbefreites Laufradmaß aufgezwungen
Versteh ich. Wenn ich mir bei Kursen anschaue, wie Teilnehmer unterwegs sind, graut es mir davor, mit den "Absteigen am Berg" zu üben: nach hinten weg. Weiß nicht, wie bei einigen das funktionieren soll, mit 32" am HR. Das ist bei 29" schon tw. grenzwertig. Aber gut, warten wir mal ab. Ggf. wird man dann auch die Biketechniken überarbeiten. :D
 
Wer sagt denn, dass 32" bei Trailbikes und Enduros auch am HR gefahren werden sollte? Mullet mit 29" oder 27,5" erscheint sehr sinnig.

Als XL Fahrer finde ich den Ansatz interessant. Lieber weniger FW, dafür ein größeres VR. Lediglich bei den Laufrädern habe ich so meine Zweifel. Ich denke, dass es da schon mindestens 32, besser 36 Speichen für einen stabilen Aufbau haben sollte. Die hier gezeigten 24 Speichen sind jedenfalls nicht sehr vertrauenserweckend. Wird dann wieder schwerer, aber mit Nutzen. Und wir stehen ja erst am Anfang, mit ganz wenig Auswahl an Teilen.

Ich verstehe auch das ganze Blaming bzgl. "echter" Innovationen nicht. Was soll denn noch geändert werden, wenn nicht die Laufradgöße, um als innovativ durchzugehen? Damit sind dann massive Anpassungen an den Geometrie verbunden. Das haben wir zumindest bei Einführung von 29" gelernt und wird hier von Anfang an berücksichtigt. Größere Räder erlauben auch einen stärkeren Drop bei dennoch ausreichender BB Höhe. Interessant wird es langsam für die Reifenhersteller. Vielleicht gelingt es ja, Gravity-Karkassen mit weniger Gewicht bei dennoch guter Dämpfung und Pannenschutz zu entwickeln, damit ein VR dann unter 2,5kg bleibt. Ach ja, und größere Bremsscheiben ergeben dann auch Sinn, was zu mehr thermischer Belastbarkeit führt. Also alles in allem kann das schon sehr innovativ werden.
 
Nur weil es der Industrie nicht gelingt, durch wirkliche Innovationen, die einen weiterbringen, Umsatz zu generieren, wird einem alle paar Jahre ein neues , und in dem Fall IMHO völlig slnmbefreites Laufradmaß aufgezwungen
Wenn das Rad zu groß für Dich ist, dann bist Du zu klein. ;-)

Es gibt große und kleine Menschen. Stört es Dich, wenn endlich Räder angeboten werden, die für große Menschen passen? Es dürfte ja kaum so sein, dass 29" ganz verschwindet - 32" ist schließlich für viele Menschen zu groß.

(Wir wollen ja auch nicht zu einer Einheitsschuhgröße zurück. Du darfst es aber gern mit meiner Größe 50 versuchen...)
 
Ich find einfach das Größenverhältniss Vorderrad zu Rahmen optisch einfach Katastrophe. Ob das jetzt schneller ist oder nicht...... Das Auge fährt ja bei den meisten auch mit.
Nein, offenbar eben nicht! Ein Punkt, den ich öfters erwähne. Es reicht als Kaufargument, wenn Bruni im nächsten Rennen 0.01s schneller im Ziel ist (was auf Profiniveau absolut Sinn macht).

Ich bin nicht Fortschrittsfeindlich. Wenn ich alleine an mein im letzten Herbst gekauftes Rose Blend denke. Das günstigste Rennrad im Rose Programm und fährt sich um Welten besser als meine alten Drahtesel aus der Jahrtausendwende, keine Frage. Nur die Vorfreude auf die Fahrt beginnt beim Anblick des Objektes, welches mir persönlich zusagt.
 
Wenn das Rad zu groß für Dich ist, dann bist Du zu klein. ;-)

Es gibt große und kleine Menschen. Stört es Dich, wenn endlich Räder angeboten werden, die für große Menschen passen? Es dürfte ja kaum so sein, dass 29" ganz verschwindet - 32" ist schließlich für viele Menschen zu groß.

(Wir wollen ja auch nicht zu einer Einheitsschuhgröße zurück. Du darfst es aber gern mit meiner Größe 50 versuchen...)
Schön wäre es wenn kleine Menschen nicht rausfallen würden.

Da habe ich manchmal schon Zweifel wenn ich so ein XS Rad mit 29 Zoll Laufräder sehe
 
Sieht nicht schlecht aus aber ich frage mich ob das bei Ebikes nicht grundsätzlich zu schwer wird und da etwaige Vorteile nicht aufgefressen werden. Also full power ebikes sind vorne schon relativ schwer durch akku/motor. Mit größerem Laufrad, Reifen, Gabel wird da noch ordentlich was dazu kommen. Also laufruhig geradeaus vielleicht nicht schlecht. Jedenfalls habe ich das so bei schweren und langen 29er full power ebikes mit viel federweg erlebt. Bügelt aber fährt sich sehr sperrig und wenns knifflig, eng, spielerisch wird klebt es nur am Boden und lässt sich nicht wirklich manövrieren.
Weiß nicht, ob das der Kundschaft nicht egal ist. Offensichtlich werden doch viel mehr "Full Power"-E-Bikes verkauft als sog. "Light E-Bikes".

Insofern dürfte den meisten Interessenten im Zweifel egal sein, ob das Rad agil zu fahren ist. Wichtiger wird sein, dass genug Motorleistung dahinter steckt. Und mit Entwicklungen wie von DJI wird es daran wohl kaum hapern.

Auf andere Beiträge bezogen: An der Optik wird es auch kaum scheitern. Sehgewohnheiten ändern sich. Anfangs waren die "Waggon Wheels" auch ungewohnt, irgendwann so normal, dass Räder mit kleineren Laufrädern auf einmal komisch aussahen/-sehen.

Ich persönlich bin, für das was ich so fahre und meine gerade mal 1,90m Körpergröße, eher skeptisch im Hinblick auf noch größere Laufräder. Auf dem Flowtrail fahre ich sogar am liebsten mein 650b-Fully. Und ich finde auch nach wie vor nicht, dass es unförmig proportioniert wäre. Naja, warten wir's einfach ab. Für richtig große Leute oder Leute, die genau die Änderung der Fahreigenschaften haben wollen, ist es vielleicht genau das richtige. Ich hoffe allerdings, dass sich 32" nicht so durchsetzt, dass gute Reifen, Gabeln, Felgen usw. nicht irgendwann nur noch in 32" zu bekommen sind. Das wäre schade.
 
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Und dennoch bekommt man in den meisten federwegsnereichen auch heute noch 27,5er. Keine große Auswahl aber dennoch ist es möglich reine 27,5" räder zu kaufen wenn man das will.
Äußerst eingeschränkte Auswahl wenn man von einem Eigen(um)bau absieht

XC 27,5" ist nicht nur tot, sondern war schon im Krematorium und wurde schon verstreut. Beim Stöbern habe ich nur das Rocky Mountain Element in 27,5" gefunden und das gibts auch nur in XS, S ist wiederum ein 29er ohne 27,5" Option. Fairerweise wüsste ich aber nicht, wieso man freiwillig ein 27,5" XC Rad haben will, wenn man nicht gerade 150-155cm (Größenempfehlung Rocky Mountain Element XS) groß ist. Nicht einmal Liv, eine Damenmarke, bietet 27,5" XC Räder an

Trail bis Enduro ist auch sehr schwer, spontan fallen mir nur das Pivot Shadowcat, Transition Scout, Propain Tyee und Yeti SB135 ein. Rocky Mountain gibts noch relativ viele 27,5er, die meisten S und alle XS Rahmen sind 27,5". Bei Canyon gabs mal ein Alu Spectral mit Öhlins und 27,5", Richtung Fabio Wibmer Sonderedition, was aber, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, ein normales Spectral mit 27,5er Vorderrad war, hatte also entweder zu tiefes Tretlager oder einen recht steilen Lenkwinkel, da man keine Gabel mit längerem Federweg zur Korrektur einbaute. Wäre für kleines Geld (50€) aber möglich gewesen, eine RXF36m2 kann man mit bis zu einer 180mm Feder in der 27,5" Version ausrüsten. Bei Yeti und Pivot gabs vor ein, zwei Jahren noch mehr Modelle, die gibts aber nur mehr als alte Neuware und auch nicht mehr auf deren Homepages.

Was alle bis aufs Yeti und erinnerungsgemäß das Canyon gemeinsam haben, ist, dass es bei der Rahmengröße Einschränkungen gibt. Yeti gibts von XS bis XL und somit gibt es keine Einschränkungen, das Pivot bis L, Transition und Propain auch nur bis M wobei man das Propain auch als 29er in M konfigurieren kann und Transition auch 29er/Mullet Schwetermodelle zum Scout hat, bei Rocky Mountain bis S, teilweise auch nur XS. Gibt noch andere 27,5er Räder, meistens auch nur in S und XS.

Für Leute, die meistens L Rahmen fahren, sieht es also sehr eng aus und man braucht auch entsprechend tiefe Geldbeutel, wenn man was besseres als ein Fox Performance Fahrwerk haben will. Yeti SB135 startet bei 5500, Factory gibts ab 7200, Pivot Shadowcat ist bedeutend teurer, 6400 Einstiegspreis und Factory gibts ab 8400. Für M Fahrer gibts schon mehr und mit dem Propain auch die preislich deutlich attraktivere Auswahl, sind aber noch weit weg, dass man sich nicht eingeschränkt durch die Auswahl fühlt.

Man erkennt aber auch einen Trend, hauptsächlich hochpreisige Nordamerikanische bieten noch 27,5" an, tendenziell werden es aber immer weniger Modelle. L und XL Rahmen so gut wie nichts, M schon mehr als nichts aber immer noch alles andere, als dass man viel Auswahl hätte, insbesondere wenn man einen kleinen Geldbeutel hat, S findet man recht schnell einmal. Zu guter Letzt sind die reinen 27,5" Räder gar nicht mal so viel kürzer als 29er, Kettenstreben sind um die 4-5mm kürzer als ein kurzer 29er und der Radstand um die 2-2,5cm kürzer bei gleicher Rahmengröße. Bevor man sich also auf einen 27,5er Rahmen versteift, könnte man mal eine Rahmengröße kleiner probieren, ob das nicht auch den gewünschten Effekt eines kompakteren Rades hat. Wenn man nur gelutschte Jumplines und Flowtrails fährt und auf Airtime aus ist, kann man sich einen Freerider kaufen wie ein Commencal FRS oder Transition Bottlerocket, die gibt es oft genug in 27,5", wenn auch mit Einschränkungen in der Größentabelle

Ich würde also behaupten 27,5" im Bereich L-XL ist quasi tot, M gibts noch etwas Auswahl, S und XS noch bedeutend mehr aber alles andere als federwegsübergreifend, zumindest für L und größer. Für kleine Menschen gibt es noch genügend, wenn auch nicht ohne Einschränkung bei den Modellen
 
Zuletzt bearbeitet:
Trail bis Enduro ist auch sehr schwer, spontan fallen mir nur das Pivot Shadowcat, Transition Scout, Propain Tyee und Yeti SB135 ein.
Transition hat vor kurzem ein 27,5" freeride Bike vorgestellt. Norco hat das Shore als reinen 27,5er im portfolio. Es gibt bikes wie das Dartmoor Jibbird als slopeduro. Dann hat bird das Aether 7 im Portfolio

Aber das meinte ich mit "es gibt modelle aber halt keine große auswahl"


Letztendlich verschwinden die 27,5er aber nicht weil die Industrie uns zu 29" zwingt. Das Angebot passt sich einfach der Nachfrage an.


Bei Canyon gabs mal ein Alu Spectral mit Öhlins und 27,5", Richtung Fabio Wibmer Sonderedition, was aber, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, ein normales Spectral mit 27,5er Vorderrad war, hatte also entweder zu tiefes Tretlager oder einen recht steilen Lenkwinkel, da man keine Gabel mit längerem Federweg zur Korrektur einbaute.
Das hat mich gerade auf einen gedanken gebracht.
Wäre es nicht ganz gut möglich jedes Mullet zum full 27,5" umzubauen indem man die 29" gabel behält und vlt noch einen Spacer zwischen gabel und rahmen packt (Moir hatte da mal einen Spacer in seinem alten Strive:
1763373459240.png


Durch die 29er gabel werden 19mm ausgeglichen. bleiben noch 19mm durch das kleinere laufrad. Die gleicht man über den Spacer ala Moir aus und schon hat man ein 27,5" vorderrad mit gleicher Geo wie vorher. Der einzige nachteil wäre der Längere Offset im vergleich zu einer 27,5" gabel mit kurzem offset.
 

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    1763373419926.png
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Auf andere Beiträge bezogen: An der Optik wird es auch kaum scheitern. Sehgewohnheiten ändern sich. Anfangs waren die "Waggon Wheels" auch ungewohnt, irgendwann so normal, dass Räder mit kleineren Laufrädern auf einmal komisch aussahen/-sehen.
Das sind doch eh nur die Sehgewohnheiten für die verbreiteten Größen.

Erinnert sich keiner mehr, wie man als 2,00m Mensch auf 26"ern aussah, mit ca. 15cm Sattelüberhöhung? Das entspricht einem 21"er für die internationale Durchschnittsfrau (1,61m) - die bestimmt nicht mit einem "BMX-Rad" unterwegs sein will...

Gebt mir ein 32"er, damit ich mich wenigstens wie ein internationaler Durchschnittsmann (1,71m) auf einem 27.5"er fühlen darf - Schluss mit den Clownsrädern!

Und nein - die Verfügbarkeit größerer Räder bedeutet nicht, dass es für kleine Menschen keine passenden Räder mehr geben darf, solange diese besser passen und gekauft werden.
 
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Letztendlich verschwinden die 27,5er aber nicht weil die Industrie uns zu 29" zwingt. Das Angebot passt sich einfach der Nachfrage an.
Genau bei solchen Aussagen hatte ich schon immer sehr grosse Zweifel - egal ob es sich um Bikes, Kaffeemaschinen oder Gardinenstangen handelt.

"Der Markt verlangt es" - "die grosse Mehrheit wünscht sich" - "laut Umfrage" - "man hat festgestellt" - "auf vielfältigen Kundenwunsch", solche Schlagwörter und viele mehr, kann man täglich in den Nachrichten lesen oder hören. Das sind so locker, flockige Bemerkungen, über die man nicht gross nachdenkt (auch ich nicht, keine Frage!). Nur ob das wirklich so ist, lässt sich als Einzelner oftmals - wenn überhaupt - schwer nachprüfen...
 
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