Trail-Bike-Test 2025 – Forbidden Druid: Mit High-Pivot-Magie auf den Trail-Bike-Thron?

In alu raw auf Bildern wirklich unattraktiv.
Aber immer noch besser als das 100. quietsche bunte Santa.

Mit freundlichen Grüßen
🤣
Jop.
Wobei vorhin vor der Schule meins Sohnes stehen sogar Santa's im Fahrradständer, fallen gar nicht auf zwischen den Baumarktkidsbikes 🤣 aber nur aktuelles v10 und nen nomad, oder tallboy, oder 5010, oder Hightower...keine Ahnung sehen alle gleich aus, war schwarz

Wenn kavenz mit Muffen und Carbon kommt, wird eh nächstes Level freigeschaltet
 
Aus eigener Erfahrung mit dem V2 Druid (und auch dem V1 Dread) auf gleichen Strecken wie im Test (Taunus zum größten Teil) kann ich eigentlich komplett zustimmen. Für die Strecken hier ist es echt wie gemacht. Mehr braucht man eigentlich nicht. Die Uphillzeiten sind im Vergleich zum V1Dread auch deutlich besser, Idler merkt man beim Treten nicht wirklich. Beim V1Dread sieht das anders aus bei eigentlich gleicher Bereifung (Mary Radial Ultrasoft, TackyChan Soft).
Bergab ist es trotz Kettenstrebenlänge deutlich agiler als die V1 Plattform und vor allem poppiger und fährt sich ingesamt weniger träge. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist das Setup von Mitch. Ich liege auch im Sommer mit Bekleidung und Ausrüstung um die 97kg und kam mit 35% SAG auf dem SDU Rockshox Dämpfer nicht klar trotz schnellem Rebound, aber relativ wenig Druckstufe. Auch auf dem Intend Hover danach nicht. Der Gummiring war praktisch ständig auf Anschlag unten. Weniger Sag wirkt dem zwar entgegen, nimmt aber die Feinfühligkeit direkt. Mit dem Long Stroke Cascade Link funkt das für mich jedoch deutlich besser. Leverage Curve wird minimal nach unten parallel verschoben mit 5mm mehr Hub, in den die Progression weiter reinlaufen kann. Man kann damit 55er Dämpfer nutzen und hat 138mm Federweg bei wie gesagt praktisch identischem Kurvenverlauf mit mehr Endprogression. Von den anderen Eigenschaften büßt man praktisch nichts ein damit. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu doof zum Abstimmen ;)
Sehr negativ empfinde ich jedoch diverse Designentscheidungen. Vor allem die Reifenfreiheit ist ein Witz. Der Hinterbau innerhalb der Sitz- und Kettenstreben ist nach den ersten 3 Fahrten und 100km schon massiv verkratzt trotz Tape. Ich hatte beim Hochfahren über Geröll- und Schotterwege einige Fälle, in denen ein Stein übers Profil mitgenommen wird und den Reifen kurz blockieren lässt durch die Engstelle zwischen Reifen und Streben. So stark, dass man das als Ruck/Bremsen wahr nimmt samt Geräuschkulisse.
Dazu gibt es auch andere "Nussknacker"-Stellen (zwischen Kettenstreben und vorderem Rahmendreieck und am Idler). Ausserdem ist stellenweise die Lackqualität unterirdisch (Klarlack mangelhaft gesprüht, Lack an Lagersitzen usw).
Ich find das allgemein eher schade, auch wenn es wirklich viel Spass macht. Aber bei den aufgerufenen Preisen für Rahmenkits eigentlich ein Unding. Das arme Ding sieht nach einer Saison schon zerstörter aus als mein V1Dread nach 4 Jahren.
 
Zum Video: ich bezweifle, dass Connor Fearon damals 130mm im DH gefahren ist. Das waren mindestens 150mm. Und was einen langen Hinterbau betrifft: der dürfte doch Schläge effektiv eher kleiner machen, alles eine Frage der Geometrie (im mathematischen Sinn, nicht im Bezug auf die Rahmenkonstruktion). Abgewandelter Strahlensatz?
 
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Aus eigener Erfahrung mit dem V2 Druid (und auch dem V1 Dread) auf gleichen Strecken wie im Test (Taunus zum größten Teil) kann ich eigentlich komplett zustimmen. Für die Strecken hier ist es echt wie gemacht. Mehr braucht man eigentlich nicht. Die Uphillzeiten sind im Vergleich zum V1Dread auch deutlich besser, Idler merkt man beim Treten nicht wirklich. Beim V1Dread sieht das anders aus bei eigentlich gleicher Bereifung (Mary Radial Ultrasoft, TackyChan Soft).
Bergab ist es trotz Kettenstrebenlänge deutlich agiler als die V1 Plattform und vor allem poppiger und fährt sich ingesamt weniger träge. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist das Setup von Mitch. Ich liege auch im Sommer mit Bekleidung und Ausrüstung um die 97kg und kam mit 35% SAG auf dem SDU Rockshox Dämpfer nicht klar trotz schnellem Rebound, aber relativ wenig Druckstufe. Auch auf dem Intend Hover danach nicht. Der Gummiring war praktisch ständig auf Anschlag unten. Weniger Sag wirkt dem zwar entgegen, nimmt aber die Feinfühligkeit direkt. Mit dem Long Stroke Cascade Link funkt das für mich jedoch deutlich besser. Leverage Curve wird minimal nach unten parallel verschoben mit 5mm mehr Hub, in den die Progression weiter reinlaufen kann. Man kann damit 55er Dämpfer nutzen und hat 138mm Federweg bei wie gesagt praktisch identischem Kurvenverlauf mit mehr Endprogression. Von den anderen Eigenschaften büßt man praktisch nichts ein damit. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu doof zum Abstimmen ;)
Sehr negativ empfinde ich jedoch diverse Designentscheidungen. Vor allem die Reifenfreiheit ist ein Witz. Der Hinterbau innerhalb der Sitz- und Kettenstreben ist nach den ersten 3 Fahrten und 100km schon massiv verkratzt trotz Tape. Ich hatte beim Hochfahren über Geröll- und Schotterwege einige Fälle, in denen ein Stein übers Profil mitgenommen wird und den Reifen kurz blockieren lässt durch die Engstelle zwischen Reifen und Streben. So stark, dass man das als Ruck/Bremsen wahr nimmt samt Geräuschkulisse.
Dazu gibt es auch andere "Nussknacker"-Stellen (zwischen Kettenstreben und vorderem Rahmendreieck und am Idler). Ausserdem ist stellenweise die Lackqualität unterirdisch (Klarlack mangelhaft gesprüht, Lack an Lagersitzen usw).
Ich find das allgemein eher schade, auch wenn es wirklich viel Spass macht. Aber bei den aufgerufenen Preisen für Rahmenkits eigentlich ein Unding. Das arme Ding sieht nach einer Saison schon zerstörter aus als mein V1Dread nach 4 Jahren.
Die Probleme mit lack und hinterbau haben se beim Dreadnought V2 leider 1:1 übernommen. "Bequem" Platz ist da nur mit kleinem Hinterrad.

Ich hätte ja gerne Mal ein deviate, da man da ja Recht wenig von Problemen liest. So ein claymore V2 wäre schon geil. Leider sind die "Exoten" quasi nicht zu akzeptablen Preisen wieder zu verkaufen.

Einzig die Druid ebikes sind derzeit sackteuer
 
Ich denke im Dreadv2 mit längerem Ausfallende sollte die Reifenfreiheit auch weniger Thema sein.
Wiederverkaufspreise sind wirklich im Keller. Es sind zwar für alle Plattformen immer mal Rahmensets auf Kleinanzeigen, die aber vergleichsweise lange drin sind oder günstiger drin stehen. Ich habe auch mal überlegt beide Sets zu verscherbeln und doch ein v2 dread aufzubauen. Macht aber bei den Preisen einfach null Sinn, da behält man lieber beide und fährt sie durch. Der Markt ist dafür auch einfach so gut wie tot. Zusätzlich will keiner für ein nach 100km verkratztes Set kaufen, wenns rabattiert alte Farben schonmal unter 3k neu gibt.
Die ebike Druids sind auch schon deutlich rabattiert angeboten worden (T3 Core Modell für 7.2k statt 9k). "Leider" fährt sich das Teil aber auch einfach wirklich gut ;)
 
Ich lieb mein v2. Die erwähnten Cons kann ich zum Teil nachvollziehen, allerdings unterliegen diese im Vergleich zu den Qualitäten für mich persönlich. Zudem kommt natürlich auch, das mir persönlich die Karre und Marke echt zusagt. Vor dem v2 habe ich mir die klassischen Enduros aufgebaut. Auf 80% meiner Strecken war es mir dann aber gerne mal zu viel Fahrrad. Mit dem Forbidden war mein Ziel, "weniger" Fahrrad, also Leichtigkeit, Spritzigkeit etc. zu bekommen aber Gleichzeitig keine Kompromisse einzugehen. Bedeutet für mich, mit dem Bike mindestens genau so hämmern zu können wie mit dem klassischen Enduro. Für mich persönlich geht das voll auf und mir machts seit dem wieder mehr Spaß, lass gerne das E-bike stehen und nehme das Druid. Wie das Bike den Hindernissen aus dem Weg geht und sich quasi nicht aufhängt finde ich echt beeindruckend. Die Geo braucht bissel Zeit, aber wenn es Click macht ist das Potenzial beeindruckend. Am meisten Zeit habe ich mit dem Cockpit verbracht - das kann ich jedem nur nahelegen hier ein paar Versuche zu machen.
 
Interessanter Beitrag zu diesem schönen Fahrradtest 😘

Sprichst du immer ungefragt fremde Leute an um Ihnen mitzuteilen das du nichts mit Ihnen zu tun haben willst ? Das geht schon in eine komische Richtung...
Frohe Weihnachten Digga.
Hör Dir doch mal selber zu.
Man kann vortrefflich über Eigenschaften von diversen Rädern streiten, aber so zu tun als hätte man die Weisheit mit Löffeln gefressen, gerne Andersdenkende als ahnungsbefreite Fanboys bezeichnen, das schreit doch geradezu nach Begrenzung.

Selbst wenn Du inhaltlich hier und da Recht hättest, der Ton macht die Musik.
 
Aus eigener Erfahrung mit dem V2 Druid (und auch dem V1 Dread) auf gleichen Strecken wie im Test (Taunus zum größten Teil) kann ich eigentlich komplett zustimmen. Für die Strecken hier ist es echt wie gemacht. Mehr braucht man eigentlich nicht. Die Uphillzeiten sind im Vergleich zum V1Dread auch deutlich besser, Idler merkt man beim Treten nicht wirklich. Beim V1Dread sieht das anders aus bei eigentlich gleicher Bereifung (Mary Radial Ultrasoft, TackyChan Soft).
Bergab ist es trotz Kettenstrebenlänge deutlich agiler als die V1 Plattform und vor allem poppiger und fährt sich ingesamt weniger träge. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist das Setup von Mitch. Ich liege auch im Sommer mit Bekleidung und Ausrüstung um die 97kg und kam mit 35% SAG auf dem SDU Rockshox Dämpfer nicht klar trotz schnellem Rebound, aber relativ wenig Druckstufe. Auch auf dem Intend Hover danach nicht. Der Gummiring war praktisch ständig auf Anschlag unten. Weniger Sag wirkt dem zwar entgegen, nimmt aber die Feinfühligkeit direkt. Mit dem Long Stroke Cascade Link funkt das für mich jedoch deutlich besser. Leverage Curve wird minimal nach unten parallel verschoben mit 5mm mehr Hub, in den die Progression weiter reinlaufen kann. Man kann damit 55er Dämpfer nutzen und hat 138mm Federweg bei wie gesagt praktisch identischem Kurvenverlauf mit mehr Endprogression. Von den anderen Eigenschaften büßt man praktisch nichts ein damit. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu doof zum Abstimmen ;)
Sehr negativ empfinde ich jedoch diverse Designentscheidungen. Vor allem die Reifenfreiheit ist ein Witz. Der Hinterbau innerhalb der Sitz- und Kettenstreben ist nach den ersten 3 Fahrten und 100km schon massiv verkratzt trotz Tape. Ich hatte beim Hochfahren über Geröll- und Schotterwege einige Fälle, in denen ein Stein übers Profil mitgenommen wird und den Reifen kurz blockieren lässt durch die Engstelle zwischen Reifen und Streben. So stark, dass man das als Ruck/Bremsen wahr nimmt samt Geräuschkulisse.
Dazu gibt es auch andere "Nussknacker"-Stellen (zwischen Kettenstreben und vorderem Rahmendreieck und am Idler). Ausserdem ist stellenweise die Lackqualität unterirdisch (Klarlack mangelhaft gesprüht, Lack an Lagersitzen usw).
Ich find das allgemein eher schade, auch wenn es wirklich viel Spass macht. Aber bei den aufgerufenen Preisen für Rahmenkits eigentlich ein Unding. Das arme Ding sieht nach einer Saison schon zerstörter aus als mein V1Dread nach 4 Jahren.
Die Referenz ist für mich ausschlaggebend, danke!
 
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