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Woom Off Air 4 Kinder-MTB im Test: 20 Zoll-Fahrspaß für 1000 €?

Mein Zwerg (5j) landet auch gern mal n bissle nosey auf m Tabel, da findet mein Nervenkostüm die Federgabel schon gut.
Wir fahren auch lange Abfahrten wie zB Natobase to sea in Finale. Da wäre es frech ihn mit ner VBrake bremsen zu lassen. Und die Federgabel trägt auch zu einem langen entspannten Tag bei. Mit dem Gewicht kommt er zu recht. Tragen muss es eh der alte Esel.
 
Das hat m. E. mehr mit dem Einsatzzweck als Alter oder Körpergröße zu tun.

Man könnte sogar argumentieren: Im Gegenteil!
Kids haben weniger Muskulatur/Kraft, weshalb die Hände schneller ermüden und die Scheibenbremsen gerade sinnvoll und vorteilhaft sind.
Dazu gibt es hier im Forum reichlich Praxisberichte, wie sich die bessere Bremskraft von Scheibenbremsen positiv auf das Durchhaltevermögen der Kids auf dem Trail auswirken.


Will ich nicht ausschließen, aber obwohl meine Kids ihr Material nicht eben schonen ist das bei uns noch nicht vorgekommen. Da gibt es m. E. andere Schwachstellen (z. B. Magura Geber), die eher problematisch sind. Das war aber bei uns auch mehr bei Stürzen auf dem Trail und weniger beim Ablegen bzw.

der Fall.
Bewusstsein und Wertschätzung für das Material zu schaffen ist im Zweifel auch hilfreich - dann wird weniger hingeschmissen. (Das wäre/ist mir bei einem 1000,- EUR Bike jedenfalls wichtig.)

Ein leichter Schlag lässt sich ja schnell richten, hatten wir aber auch eher selten - trotz 203-er Scheibe am 20" Bike. Die 140-er Scheiben am Woom dürften da noch wesentlich unkritischer sein.

😨 Was machst Du denn mit Deinen Bremsen (bzw. den Bremsen Deiner Kids)??

Zu:

vs.

Deswegen empfiehlt hier auch niemand Tante Erna oder Onkel Jutta, dass sie für die gemeinsame Fahrt zur Eisdiele dem Nachwuchs ein vollausgestattetes Premium-Mountainbike kaufen sollen. Ja, ok. Das kommt hier durchaus vor. Ist aber weder sinnvoll noch die Regel. Da tut es dann im Zweifel auch das Standard-Woom, ein Puky oder jedes beliebige andere Bike, das keine 1000,- EUR kostet. Das ist nicht die Zielgruppe.
Aber wir sind hier im MTB Forum - wo die Zielgruppe primär Mountainbike-interessierte Menschen sein dürften, die mit ihren Kids im Gelände fahren wollen. Der Artikel dreht sich um das Woom OFF, also ein Offroad- aka Mountainbike. Und da sehe ich persönlich die Scheibenbremse weit vorne und würde niemandem, der Trails fahren will eine V-Brake empfehlen (Weshalb in meiner Liste oben auch nur Bikes mit Scheibenbremse auftauchen).

Hast mit allem AUCH recht.

Willst du mir erzählen, dass du noch nie eine hydraulische Scheibenbremse entlüften musstest?

Das Thema Bewusstsein und Wertschätzung schaffen ist natürlich super wichtig!
Trotzdem sind's Kids. Mehr braucht man dazu ja nicht sagen :)

ganz ehrlich? Eine Scheibenbremse kostet weniger als ein vbrake system, plus ist die bessere Technik für den Einsatzzweck. Da überlege ich gar nicht, höchstens über die Scheibengröße.

Die Zwerge hauen sich bei jedem Wetter irgendwelche Hänge runter, die sollen gefälligst auch stehen bleiben können. Wer 20" fährt, hat imho bereits Erfahrung auf dem Rad, und fällt vermutlich genauso oft um wie mancher Erwachsener.

Aber du darfst deinen Kids gern Technik aus dem letzten Jahrhundert montieren.

Ich wollte hier kein Fass aufmachen zwecks sinnloser Preisdiskussionen oder " veralteter" Technik, ebenso sind eure Punkte valide und ich habe auch keinerlei Empfehlung ausgesprochen.

Ich wollte lediglich ein paar Punkte ansprechen, die ich eben schon mitbekommen habe, losgelöst dessen wird auch in diesem Jahrhundert immernoch auf Felgenbremsen gesetzt. (Z.B. Trial(ja anderer Einsatzbereich))

Zu beachten: bei etlichen hydraulischen Scheibenbremsen an Kinderrädern lässt sich der Hebel nicht weit genug an den Lenker stellen, das geht an zahlreichen mechanischen Scheiben- und auch Felgenbremsen besser.

Und jetzt Achtung: ich hab (noch) keine eigenen Kinder.

Die brauch ich auch nicht zu haben um mir eine eigene Meinung bilden zu dürfen.
Wenn es euch aber wichtig ist, weshalb ich hier trotzdem einen Beitrag leisten wollte: ich gebe Mountainbike Fahrtechnikkurse für Kids und habe in einem Fahrradladen gearbeitet- da erhält man einige Einblicke in den Wartungszustand der Kinderräder.

Falls ich aber erst eigene Kinder haben muss, um mich beteiligen zu dürfen - Vergesst einfach meinen Beitrag und weiter geht's :bier:

Nachtrag: für den Einsatzzweck den hier einige nennen, lange Abfahrten zB. in Finale, fortgeschrittene Trails mit Sprüngen etc. haben sowohl Federgabel als auch Scheibenbremsen sicherlich auch ihre Daseinsberechtigung. Das wollte ich auch niemanden absprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, die Woom Bikes sind mäßig ausgestattet und dafür zu teuer, aber der Durchschnittskunde checkt das eh nicht und dank gutem Marketing kommt die Kohle beim Wiederverkauf ja auch halbwegs wieder rein.

Ich finde, dass Kinder für das Woom Off relativ groß sein müssen. Meine Kids hab ich früher auf ein 20er gesetzt. Für wenig Geld leicht und haltbar:
https://www.technisat.de/Twenty-Small/BP1020-20018VA-02SM2

Und danach konnten sie gleich auf ein "richtiges" MTB umsteigen. Kostet ähnlich viel wie das Woom, wiegt ähnlich viel, ist aber viel besser ausgestattet:
https://www.technisat.de/Twentyfour-Air/BP1510-24020DS-04ME2
 
Willst du mir erzählen, dass du noch nie eine hydraulische Scheibenbremse entlüften musstest?
Oh, da habe ich Übung... Der Durchsatz an Magura-Gebern ist bei der Tochter hoch 🙈 und auch sonst haben wir letzthin mit unterschiedlichen Modellen experimentiert, so dass da häufer geschraubt wurde. Aber vom Herumstehen ist bei uns noch kein Druckpunkt schlechter geworden. Vielleicht stehen die Bikes dafür zu wenig? 😜
Aber mal aus ernsthaftem Interesse: Dass Bremsen Luft ziehen und deshalb entlüftet werden müssen - ist das tatsächlich so oder ein sich wacker haltender Mythos? Grundsätzlich ist das doch erst mal ein geschlossenes System, oder nicht?

bei etlichen hydraulischen Scheibenbremsen an Kinderrädern lässt sich der Hebel nicht weit genug an den Lenker stellen
Auch zu für Kids geeigneten Bremsen (mit entsprechender Einstellmöglichkeit) haben wir eine recht gute Liste mit Empfehlungen. Von den Herstellern von (guten) Kids-Bikes sollte man erwarten können, dass sie darauf achten. Die am Woom verbauten Bremsen kenne ich selbst nicht, aber im Allgemeinen achtet Woom ja durchaus auf Kindertauglichkeit - würde mich also wundern wenn das dort nicht ginge.

Und jetzt Achtung: ich hab (noch) keine eigenen Kinder.
Falls ich aber erst eigene Kinder haben muss, um mich beteiligen zu dürfen - Vergesst einfach meinen Beitrag
Hier darf jeder mitmischen, keine Scheu!

ich gebe Mountainbike Fahrtechnikkurse für Kids
Damit bist Du doch ohnehin schon mitten drin statt nur dabei.

Und ja: Sowohl beim Vereinstraining als auch bei Kursen ist nicht nur die zitierte Biker-Bubble am Start und nicht jedes Rad in Topform. Wenn einem so etwas auffällt (Bike-Check lässt grüßen), dann sollte man das aber bei den Eltern adressieren und - sofern sie nicht selbst über die nötigen Kenntnisse verfügen - sie an die Fahrradwerkstatt deines/ihres Vertrauens verweisen. Ich würde für den MTB-Einsatz trotzdem niemandem eine V-Brake empfehlen.
 
Aber mal aus ernsthaftem Interesse: Dass Bremsen Luft ziehen und deshalb entlüftet werden müssen - ist das tatsächlich so oder ein sich wacker haltender Mythos? Grundsätzlich ist das doch erst mal ein geschlossenes System, oder nicht?
Für MTB-Bremsen gibt es zwei Haupttypen: Mineralöl ist ungiftiger, umweltfreundlicher, greift Lacke nicht an und muss seltener gewechselt werden, ist aber hitzeempfindlicher (niedrigerer Siedepunkt), während DOT einen höheren Siedepunkt hat, für härtere Bremskraft sorgt, aber aggressiver für Dichtungen ist, Wasser zieht und jährlich gewechselt werden sollte.

Magura & Co. sind da nicht so empfindlich :daumen:
Kommt eventuell auch auf de Standort vom Bike an, feuchter Keller vs. Wohnraum :ka:
 
Zuletzt bearbeitet:
Für MTB-Bremsen gibt es zwei Haupttypen: Mineralöl ist ungiftiger, umweltfreundlicher, greift Lacke nicht an und muss seltener gewechselt werden, ist aber hitzeempfindlicher (niedrigerer Siedepunkt), während DOT einen höheren Siedepunkt hat, für härtere Bremskraft sorgt, aber aggressiver für Dichtungen ist, Wasser zieht und jährlich gewechselt werden sollte.
Danke.
Den Unterschied von Mineralöl und DOT kenne ich, haben beides hier im Einsatz. Dazu werden hier im Forum ja in jedem Bremsen-Thread Glaubenskriege zu ausgetragen. (Die können wir hier gerne überspringen, auch wenn ich Deine Einschätzung z. B. zu Ungiftigkeit und Umweltfreundlichkeit von Mineralöl nicht teile. Würde ich jedenfalls beides weder trinken, noch in den Wald kippen. 😉)

Unabhängig vom Bremsmedium und etwaigen Wechselintervallen war die Frage, wie die Luft in die Bremse kommt. Aber auch das ist hier im Thread eigentlich off-topic.
 
Oh, da habe ich Übung... Der Durchsatz an Magura-Gebern ist bei der Tochter hoch 🙈 und auch sonst haben wir letzthin mit unterschiedlichen Modellen experimentiert, so dass da häufer geschraubt wurde. Aber vom Herumstehen ist bei uns noch kein Druckpunkt schlechter geworden. Vielleicht stehen die Bikes dafür zu wenig? 😜
Aber mal aus ernsthaftem Interesse: Dass Bremsen Luft ziehen und deshalb entlüftet werden müssen - ist das tatsächlich so oder ein sich wacker haltender Mythos? Grundsätzlich ist das doch erst mal ein geschlossenes System, oder nicht?


Auch zu für Kids geeigneten Bremsen (mit entsprechender Einstellmöglichkeit) haben wir eine recht gute Liste mit Empfehlungen. Von den Herstellern von (guten) Kids-Bikes sollte man erwarten können, dass sie darauf achten. Die am Woom verbauten Bremsen kenne ich selbst nicht, aber im Allgemeinen achtet Woom ja durchaus auf Kindertauglichkeit - würde mich also wundern wenn das dort nicht ginge.


Hier darf jeder mitmischen, keine Scheu!


Damit bist Du doch ohnehin schon mitten drin statt nur dabei.

Und ja: Sowohl beim Vereinstraining als auch bei Kursen ist nicht nur die zitierte Biker-Bubble am Start und nicht jedes Rad in Topform. Wenn einem so etwas auffällt (Bike-Check lässt grüßen), dann sollte man das aber bei den Eltern adressieren und - sofern sie nicht selbst über die nötigen Kenntnisse verfügen - sie an die Fahrradwerkstatt deines/ihres Vertrauens verweisen. Ich würde für den MTB-Einsatz trotzdem niemandem eine V-Brake empfehlen.

Danke für dein Verständnis :)

Grundsätzlich ist das ein geschlossenes System - aber leider kann es fehleranfällig sein. (bspw. Stichwort Membran)
Ich bin die letzten 10 Jahre ausschließlich Magura gefahren (Mal zwischenrein eine Shigura) - ein zu oft leidiges Thema... Jetzt Hayes Dominion.
Was Magura gut kann: je nach ausgewähltem Griff kann man die für Kinderhände super einstellen!

Das Feedback zum Zustand der Räder wird immer konstruktiv und verständnisvoll weitergegeben- ist bei (behaupte ich Mal allen) einfach Unwissenheit und keine böse Absicht. Hoffentlich :D

Deine Übersicht zu den Griffweiten finde ich sehr sinnvoll! Im Laden war das tatsächlich immer wieder ein schwieriges Thema und leider hatte eben nicht jedes für Kinder gebaute Rad ausreichend einstellbare Hebel.
Was ich ehrlicherweise nie verstanden habe.
 
ganz ehrlich? Eine Scheibenbremse kostet weniger als ein vbrake system, plus ist die bessere Technik für den Einsatzzweck. Da überlege ich gar nicht, höchstens über die Scheibengröße.

Die Zwerge hauen sich bei jedem Wetter irgendwelche Hänge runter, die sollen gefälligst auch stehen bleiben können. Wer 20" fährt, hat imho bereits Erfahrung auf dem Rad, und fällt vermutlich genauso oft um wie mancher Erwachsener.

Aber du darfst deinen Kids gern Technik aus dem letzten Jahrhundert montieren.
Willst Du wirklich argumentieren, dass die BT200 mit Serienbelägen und Standardscheiben besser bremst als eine gut gewartete V-Brake...?
Vom KuBike mit V-Brakes kenne ich eher das Problem, dass die Bremse für kleine Kinder viel zu stark wirkt.
Ich glaube jedenfalls kaum, dass eine Scheibenbremse bei Kindern mit 20kg bergab einen Unterschied macht. (Bergauf schon - da entsprechen 500g Mehrgewicht ca. 2000g bei einem Erwachsenen...)
 
dass die BT200 mit Serienbelägen und Standardscheiben besser bremst als eine gut gewartete V-Brake...?
Ja.
Zumindest hat die bei uns überraschend gut funktioniert.

Ich glaube jedenfalls kaum, dass eine Scheibenbremse bei Kindern mit 20kg bergab einen Unterschied macht.
Das ist keine Glaubensfrage sondern Fakt.
Wir haben bei unserer 4 jährigen vom 20s aufs Max 20 gewechselt.
Enormer Unterschied bergab, was hier oftmals länger vorkommt.

Bergauf schon - da entsprechen 500g Mehrgewicht
Kannst komplett vernachlässigen. Die Vorteile überwiegen immens in der Abfahrt.

Wichtiger für bergauf ist die Übersetzung, wie es schon mal erwähnt wurde. Dazu ein gut rollender Reifen hat einen größeren Einfluss.
 
Willst Du wirklich argumentieren, dass die BT200 mit Serienbelägen und Standardscheiben besser bremst als eine gut gewartete V-Brake...?
Vom KuBike mit V-Brakes kenne ich eher das Problem, dass die Bremse für kleine Kinder viel zu stark wirkt.
Ich glaube jedenfalls kaum, dass eine Scheibenbremse bei Kindern mit 20kg bergab einen Unterschied macht. (Bergauf schon - da entsprechen 500g Mehrgewicht ca. 2000g bei einem Erwachsenen...)
in der tat, SOLLTE man bei der shimano mt200 bremse immer direkt diese "press-stanz"-scheiben gegen günstige geschliffene tektro/decathlon-scheiben tauschen. dann taugt die richtig gut.
...so fahre ich diverse bremsen, ausser am eigenen enduro+trail-baller-bike.

viel spaß beim fahrn mit euren kids (:
 
Willst Du wirklich argumentieren, dass die BT200 mit Serienbelägen und Standardscheiben besser bremst als eine gut gewartete V-Brake...?
Ja und ja, fahre ich am Stadtrad bei Shietwetter und bereits den dritten Winter. Bei dem Preis einfach selbst ausprobieren, statt zu philosophieren.

Ist eben nicht wissen. Es macht einen großen unterschied ob es bremst, oder verzögert - in der aktuellen Schmuddelzeit möchte ich nicht mit Felgenkneifern unterwegs sein.
 
Ja.
Zumindest hat die bei uns überraschend gut funktioniert.
Schön. Mich hat es jedenfalls nie überrascht, dass eine gute v—brake bei meinen Kids bestens funktioniert.
Das ist keine Glaubensfrage sondern Fakt.
Das ist kein Fakt sondern allenfalls eine Meinung oder starker Tobak.
Kannst komplett vernachlässigen. Die Vorteile überwiegen immens in der Abfahrt.
Wichtiger für bergauf ist die Übersetzung, wie es schon mal erwähnt wurde. Dazu ein gut rollender Reifen hat einen größeren Einfluss.
Mir scheint, deine Referenz sind Räder mit falscher Übersetzung, schlechten Reifen und schlecht funktionierender Bremse - oder warum führst Du hier so offensichtliche Aspekte ein, die nichts mit Bremsen zu tun haben?
 
Ja und ja, fahre ich am Stadtrad bei Shietwetter und bereits den dritten Winter. Bei dem Preis einfach selbst ausprobieren, statt zu philosophieren.
Wow, gut dass Du genau weißt, was ich probiert habe…
Ist eben nicht wissen. Es macht einen großen unterschied ob es bremst, oder verzögert - in der aktuellen Schmuddelzeit möchte ich nicht mit Felgenkneifern unterwegs sein.
Ah, da hast Du recht - ein Kinder MTB ohne Schutzbleche und Licht ist ja offensichtlich als Stadtrad im Winter konzipiert…
 
in der tat, SOLLTE man bei der shimano mt200 bremse immer direkt diese "press-stanz"-scheiben gegen günstige geschliffene tektro/decathlon-scheiben tauschen. dann taugt die richtig gut.
...so fahre ich diverse bremsen, ausser am eigenen enduro+trail-baller-bike.
Mit Sinter-Belägen und Ultegrascheiben (aus der Teilekiste) funktioniert die am Stadtrad recht ordentlich, aber nicht toll. Mit Deore-Gebern („servo-wave“) wird’s dann recht gut - wobei ich bei der Standfestigkeit am MTB noch Bedenken hätte… (Für Kinder wären die Bremsgriffe natürlich ungeeignet.)
 
Mich hat es jedenfalls nie überrascht, dass eine gute v—brake bei meinen Kids bestens funktioniert.
Habe ich nicht angezweifelt. Aber du hast zwischen V Brake und Scheibenbremse verglichen. Und da gibt es deutliche Unterschiede

Mir scheint, deine Referenz sind Räder mit falscher Übersetzung, schlechten Reifen und schlecht funktionierender Bremse - oder warum führst Du hier so offensichtliche Aspekte ein, die nichts mit Bremsen zu tun haben?
Mag sein.
Habe da vielleicht ins Klo gegriffen.

Habe lediglich aus eigener Erfahrung berichtet mit Teilen die genannt wurden und aus Erfahrung als Trainer/Betreuer in Kindergruppen.

Ride on 🤘
 
Willst Du wirklich argumentieren, dass die BT200 mit Serienbelägen und Standardscheiben besser bremst als eine gut gewartete V-Brake...?
Genau das behaupten hier so einige. Meine Praxiserfahrung mit den Kids bestätigt das ebenfalls, auch wenn ich kein Fan der BT200 bin.

dass die Bremse für kleine Kinder viel zu stark wirkt.
Scheint mir eine Frage der Fahr- bzw. Bremstechnik zu sein?
Bei uns sind die Kids ab den 16“ MTBs mit Scheibenbremsen unterwegs gewesen und hatten damit nie Probleme. Beim Zweitrad mit Felgenbremse wurde hingegen gemeckert.
Aber Kids sind natürlich unterschiedlich.

Ich glaube jedenfalls kaum, dass eine Scheibenbremse bei Kindern mit 20kg bergab einen Unterschied macht.
Doch, bei entsprechendem Einsatzgebiet macht das sehr wohl einen Unterschied. Im Bikepark halten die Kids dank geringerer Handkräfte mit Scheibenbremse länger durch und haben deshalb mehr Spaß.

Aber wie schon mehrfach geschrieben:
Es kommt immer auf den Einsatzzweck an, jedes Kind ist anders und am Ende sind pauschale Urteile immer mit Vorsicht zu genießen. Es zwingt Dich ja niemand mit Scheibenbremse zu fahren. Darf jeder machen, wie es ihm taugt. 🤷‍♂️
 
Habe lediglich aus eigener Erfahrung berichtet mit Teilen die genannt wurden und aus Erfahrung als Trainer/Betreuer in Kindergruppen.
Das finde ich interessant, ich beobachte bei Kindergruppen (wenn ich vorbeifahre) auch oft relativ schwere Räder von der „Marke, die auch Papa fährt“, bloß mit billiger Ausstattung. Oftmals scheinen diese Räder dann auch weniger kindgerecht als z.b. ein Kubike mit Optionen (Rocket Ron, breiter abgestufte Kassette, kleineres Kettenblatt, dünne Alupedale mit Pins).
Da könnte ich mir vorstellen, dass Ihr in Gruppen tatsächlich recht miese Räder mit V-Brake seht und nicht ganz so schlimme Dinger mit Disk…
 
Meine Praxiserfahrung mit den Kids bestätigt das ebenfalls, auch wenn ich kein Fan der BT200 bin.
Als Trainer? Da glaube ich gern, dass du viele Räder siehst, die einfach nicht kindgerecht sind.
Scheint mir eine Frage der Fahr- bzw. Bremstechnik zu sein?
Bei uns sind die Kids ab den 16“ MTBs mit Scheibenbremsen unterwegs gewesen und hatten damit nie Probleme.
Naja, mein Sohn ist mit 2,5 Jahren auf dem 16“er mehrmals beim Bremsen (V-Brake) hingeflogen, weil er die noch nicht ausreichend modulieren konnte - die Bremse war zu stark. Zuwenig Bremswirkung ist aber auch mit 8 Jahren noch kein Problem für ihn (mit V-Brakes).
Doch, bei entsprechendem Einsatzgebiet macht das sehr wohl einen Unterschied. Im Bikepark halten die Kids dank geringerer Handkräfte mit Scheibenbremse länger durch und haben deshalb mehr Spaß.
Ok, aber da müssen die das Rad vermutlich nicht den Berg hochstrampeln…
 
Ach Andreas, du mixt hier so viele Anwendungen durcheinander, da komm ich nicht mit. Das du Vater des Jahres bist, im vorbeifahren sofort erkennst was Kindergruppen für Material fahren, und dein Silberblick das exakte Gewicht ermittelt, ist bemerkenswert.

Für mich gehört an ein natives MTB für den Sporteinsatz eine Scheibenbremse, keine Schutzbleche und kein Licht.
 
Ein Kind von 8 Jahren (Rad ist für Kinder von 6-8) wiegt 23 kg.
Bild.jpeg


Dann ist mein 6jähriger mit 30 kg wohl fett. Zum Glück verteilt sich das Gewicht auf 126cm.
 
Für mich gehört an ein natives MTB für den Sporteinsatz eine Scheibenbremse, keine Schutzbleche und kein Licht.
Also so ein Licht ist spätestens wenn man außerhalb der langen Tage in die Dämmerung hinein fährt dann doch ein sinnvoller Ausstattungsbestandteil. Kann ja Akku sein und vorher im Rucksack liegen und muss nicht fest installiert mit Nabendynamo sein.

Bei uns im Vereinstraining habe ich bei den Bremsen schon das Gefühl, dass sich an schwierigeren Stellen (da Breitensport sind die auch noch objektiv einfach) die mit Scheibenbremsen eher etwas leichter tun als die mit ihren Kubikes ohne, aber da kann natürlich auch ein Bias dabei sein, dass die, die mit ihren Eltern auch oft mal Trails fahren auch eher Räder mit Scheibenbremsen haben und teils auch schon 24“ sind. Unfahrbar sind bei den Kindern bis 20-25 kg auch V-Brakes offensichtlich nicht.

Es ist da jetzt aber auch nicht so, dass die mit Scheibenbremsen dann bergauf hinterherhinken weil das Rad zu schwer ist.

Und bei einer Größenangabe bis 135 cm beim Woom reden wir am Ende auf alle Fälle auch über deutlich mehr als 20-25 kg.

Bei meiner Tochter, die ein ziemliches Leichtgewicht und sehr klein ist funktionierte die MT200 eigentlich gut bis auf die Hebel die ich dann gegen MT500er Hebel getauscht habe.

Eindruck war zudem, dass sie selbst mit den nicht so gut passenden Hebeln feinfühliger bremsen konnte als mit den V-Brakes am 16“ davor.

Wer nicht so ins Gelände geht findet aber ja bei Woom wie auch bei anderen auch Räder die leicht ausgestattet sind.
 
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