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Geschichten aus dem Arbeitsleben eines Fahrradmechanikers

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Re: Geschichten aus dem Arbeitsleben eines Fahrradmechanikers
https://www.mtb-news.de/forum/attachments/img_20251128_153841-jpg.2286984/

Das ist das typische Bild, die drei kleinen sind schwarz und auf den anderen Zahnrädern war die Kette niemals.
Hier Frage ich mich manchmal, was die Konstrukteure hauptberuflich machen.
Das ist hier ein Trekkingbike, wenn ma den Reifen betrachtet.
Man kann doch davon ausgehen, dass hier 25 die Durchschnittsgeschwindigkeit sein wird und das so im schnellsten Gang stattfindet und der nur 10 Zähne hat. Das kleine Ritzel ist nach 300km durch :ka:
Wieso montiert man nicht werkseitig ein größeres Kettenblatt?
Hast Du ein anderes Bild wie ich?
1 ist doch annähernd sauber, 2 sieht etwas häufiger benutzt aus und 3-5 wird wohl am häufigsten gefahren.
 
NICHTS schlägt den Appeal eines echten Heldenblattes.. 👆

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https://www.mtb-news.de/forum/attachments/img_20251128_153841-jpg.2286984/

Das ist das typische Bild, die drei kleinen sind schwarz und auf den anderen Zahnrädern war die Kette niemals.
(....) Das kleine Ritzel ist nach 300km durch
Das ist ja zumindest billigend in Kauf genommen ...
Wieso montiert man nicht werkseitig ein größeres Kettenblatt?
Weil man dann nicht dieses Geschaeft mit Verschleissteilen haette.
Ein groesseres Blatt montieren (sofern es der Bauraum zulaesst) oder aber gar ganz einfach eine 80er Frequenz treten in einem normalen Gang statt 40er Frequenz im dicksten .... So schlau muss der Kunde schon selber sein.
Aber irgendwer muss ja das Geld im Umlauf halten zum Wohle der Wirtschaft und des Gemeinwesens, und ich sag mal .... Lieber tun das die Leute, die im Flachland Pedelec fahren, als dass dem Staat auf einmal einfaellt er muesse es von mir holen 🤣

Aber zum eigentlichen Thema ... Ich hab damals in den 90ern auch viel erlebt.
Nur ein so ein Beispiel, wir finden morgens ein HR plattes Damenrad vor der Tuer vor, abgesperrt mit HR-Steckschloss, kein Zettel (optimalerweise mit dem Schluessel dran) im Briefkasten, kein Anruf auf dem AB, E-Mail gabs damals noch nicht.
Wir stellen es also irgendwo auf die Seite.
Nachmittags kommt dann eine aeltere Frau und will ihr Fahrrad abholen.
Habts Ihr mei Fahrrad repariert???
Es stellt sich heraus, dass es sich um -siehe oben- handelt.
Sie schimpft Mord und Brand, wie solle sie denn jetzt heimkommen, so eine Schlamperei -- dass wir erstmal das Schloss haetten knacken muessen und ueberhaupt keinsterlei Auftrag hatten, spielt in ihrem Mikrokosmos alles keine Rolle.
Ich weiss gar nicht mehr wie das dann ausgegangen ist. Vermutlich hat der Chef sie gebeten aufzusperren und einer von den Kollegen hats halt schnellstmoeglich erledigt
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab diesen Thread erst heute gefunden, bitte um Verzeihung wenn ich jetzt so einen alten Beitrag nochmal herauskrame.Ich bin seit langem fast nur noch im 'heute mit dem Gravelbike unterwegs' Thread 'anzutreffen'.
(...) Ihr als Fachhändler seid doch in der Pflicht dem Kunden richtig zu beraten, damit es eben nicht zu solchen Sonderwünschen kommt. Man soll doch im Vorfeld herausfinden was der Kunde braucht. (...)
Dazu moechte ich doch mal was sagen. Wenn Du als Fachhaendler einem durchschnittlichen Kunden erzaehlst, was er braucht, und was alberne nutzlose Sonderwuensche sind, dann wird er das in aller Regel nicht hoeren wollen und zu einem anderen Laden gehen, der ihm nach dem Mund redet.
Du stehst vor der Wahl, das Geschaeft entweder mitzunehmen oder ein anderer nimmt es mit.
Ich hab damals (1990er) keinen Verkauf gemacht, weil ich eher ehrlich als falsch-freundlich bin.
Ich haette den Leuten gesagt: Ihr fahrt eh nur in der Stadt und lasst die Raeder draussen im Regen stehen, nehmt lieber welche mit Dreigang fuer 400.- DEM als welche mit 24-Gang-Kettenschaltung fuer 1000.-DEM -- Drei Gaenge reichen, die Kette haelt laenger, und kostet nur halb so viel
Ist aber halt schlecht fuer den Umsatz 🤣

So, und nun noch zwei Geschichten zum Thema

(1) 'Schau her!!!11!!!!11!!elf!!! Mein Licht geht nicht!!11!!'
Damals waren Nabendynamos noch nicht verbreitet, man hatte meist Seitenlaufdynamos. Diese waren manchmal auch hinten montiert. Mit einem hinteren konnte man das Fahrrad als 'Taschenlampe' nutzen: Dynamo einschalten, Rad Anheben, mit der Hand kurbeln, Licht 🔦
Nun kam eine Frau, hat genau das vorgemacht, dabei den Fluch aus der Ueberschrift von sich gegeben, indes ... Ihr Rad hatte den Dynamo vorn 😜

(2) Hinterrad Einbau Fiasko
Das war in der Selbsthilfewerkstatt in der ich damals Betreuer war. Also: Selbsthilfe, das bedeutet, die Leute die dort hin gehen, sollen ihre Fahrraeder primaer selber reparieren bzw. dieses erlernen. Betreuer sollen erklaeren und den Leuten das Zeugs beibringen, und nur im Notfall eingreifen.
Frau soll ihr Hinterrad wieder einbauen, mit Kettenschaltung.
Ich weiss nicht was sie gemacht hat und wie sie es angestellt hat ...
Irgendwann kam dann der Hilfeschrei 😳
Den Knoten, den sie in die Kette gemacht hatte, habe ich dann eliminiert, indem ich die Kette aufgenietet, rausgezogen, im korrekten Laufweg eingelegt, und dann wieder zugenietet habe -- das erschien mir die 'schnellste Loesung' 🙄
 
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