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UCI sagt ja: 32 Zoll-Laufräder im World Cup erlaubt

Mein kurzes Experiment mit nach aktuellem Stand immer noch "kleinen" 27.5" Laufrädern und kurzem Radstand von 111 cm hat mir verdeutlicht, dass andere mit der Laufradgröße zusammenhängende Parameter wie Nachlauf und/oder schlicht die Gesamtlänge auf das Fahrverhalten offensichtlich einen ebenso merklichen Einfluss nehmen. Auch etwa mit kompakten Trekkingrädern lässt sich trotz vergleichbarer Radstände nicht das agile Lenkverhalten eines 26 Zöllers erreichen.
111 cm waren früher mal lang, selbst für ein XL 29er. Mein Surly von 2003 zum Beispiel hatte 107,3 cm. Auf engen Trails ist es fantastisch, aber moderne Fahrer beschweren sich, dass es in steilen Steinfeldern unhandlich ist. Verständlich.

Größere Laufräder verlangsamen das Handling. Man kann das mit einem steileren Lenkwinkel oder mehr Gabelvorlauf ausgleichen. Moderne 29er sind extrem lang, länger als Downhill-Bikes früher waren. Mit 32 Zoll bietet sich viel Spielraum für Anpassungen. Ein modernes S ist beispielsweise deutlich länger als mein XL von 2003.

Wir können die Geometrie eines modernen 29ers komplett übernehmen, den Hinterbau nur minimal oder gar nicht verlängern und den Vorderbau für Größe M und größer gleich lang halten oder sogar verkürzen. Vielleicht sogar Größe S. Um das gewohnte Fahrverhalten von 29-Zoll-Serienrädern zu bieten, haben wir den Lenkkopf steiler gestaltet und den Gabelvorlauf etwas vergrößert. So genießt man die Vorteile eines 32-Zoll-Bikes ohne geometrische Nachteile.

Schwieriger wird es lediglich bei Dirt-Jump-artigen Rampen mit kleinem Radius, beim Durchfahren schmaler Gräben und beim seitlichen Verladen des Bikes auf ein Auto. Ich werde schon Mühe haben, ein 32-Zoll-Bike, geschweige denn einen modernen Chopper im Stratch-Limo-Stil, in meine Erdgeschosswohnung zu bekommen.
 
111 cm waren früher mal lang, selbst für ein XL 29er. Mein Surly von 2003 zum Beispiel hatte 107,3 cm. Auf engen Trails ist es fantastisch, aber moderne Fahrer beschweren sich, dass es in steilen Steinfeldern unhandlich ist. Verständlich.

Größere Laufräder verlangsamen das Handling. Man kann das mit einem steileren Lenkwinkel oder mehr Gabelvorlauf ausgleichen. Moderne 29er sind extrem lang, länger als Downhill-Bikes früher waren. Mit 32 Zoll bietet sich viel Spielraum für Anpassungen. Ein modernes S ist beispielsweise deutlich länger als mein XL von 2003.

Wir können die Geometrie eines modernen 29ers komplett übernehmen, den Hinterbau nur minimal oder gar nicht verlängern und den Vorderbau für Größe M und größer gleich lang halten oder sogar verkürzen. Vielleicht sogar Größe S. Um das gewohnte Fahrverhalten von 29-Zoll-Serienrädern zu bieten, haben wir den Lenkkopf steiler gestaltet und den Gabelvorlauf etwas vergrößert. So genießt man die Vorteile eines 32-Zoll-Bikes ohne geometrische Nachteile.

Schwieriger wird es lediglich bei Dirt-Jump-artigen Rampen mit kleinem Radius, beim Durchfahren schmaler Gräben und beim seitlichen Verladen des Bikes auf ein Auto. Ich werde schon Mühe haben, ein 32-Zoll-Bike, geschweige denn einen modernen Chopper im Stratch-Limo-Stil, in meine Erdgeschosswohnung zu bekommen.
Leider hilft dieses Wissen als Endkunde nur sehr begrenzt, weil ein entsprechendes Angebot an kompakt gestalteten MTBs schlicht nicht existiert. Laut einschlägiger Foren-Experten deshalb, weil Bikes mit Vorbauten und Reifenbreiten von unter 2.4" ohnehin nur im Bereich Gravel zu verorten sind 🤡

Existiert der Nachweis eines tatsächlichen Geschwindigkeitsvorteils der größeren Räder? In einem ersten Ausfahrtstest von Pinkbike ergab sich soweit ein
Zeitvorsprung von nur 1%, und das nachdem das gegenübergestellte 29er bereits per Zusatzgewicht benachteiligt wurde. Selbst dann bliebe noch die Frage nach einem nennenswerten Nutzen im Freizeitgebrauch, der die breite Markteinführung rechtfertigen würde.
 
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Leider hilft dieses Wissen als Endkunde nur sehr begrenzt, weil ein entsprechendes Angebot an kompakt gestalteten MTBs schlicht nicht existiert. Laut einschlägiger Foren-Experten deshalb, weil Vorbauten und Reifenbreiten von unter 2.4" ohnehin nur im Bereich Gravel zu verorten sind 🤡

Existiert der Nachweis eines tatsächlichen Geschwindigkeitsvorteils der größeren Räder? In einem ersten Ausfahrtstest von Pinkbike ergab sich soweit ein
Zeitvorsprung von nur 1%, und das nachdem das gegenübergestellte 29er bereits per Zusatzgewicht benachteiligt wurde. Selbst dann bliebe noch die Frage nach einem nennenswerten Nutzen im Freizeitgebrauch, der die breite Markteinführung rechtfertigen würde.
Also wenn 32er nichts bringen und so viel schlechter sind werden sie sich nicht verkaufen. Wir werden es sehen, was passiert...
 
Also wenn 32er nichts bringen und so viel schlechter sind werden sie sich nicht verkaufen. Wir werden es sehen, was passiert...
Darauf muss es nicht zwingend hinauslaufen. Wenn sich die (noch) größeren Bikes z.B. schlicht aus optischen Gründen oder gefühlter Vorteile besser vermarkten lassen, würde ein Verkaufserfolg mitnichten objektive Beweggründe voraussetzen.
 
Leider hilft dieses Wissen als Endkunde nur sehr begrenzt, weil ein entsprechendes Angebot an kompakt gestalteten MTBs schlicht nicht existiert. Laut einschlägiger Foren-Experten deshalb, weil Bikes mit Vorbauten und Reifenbreiten von unter 2.4" ohnehin nur im Bereich Gravel zu verorten sind 🤡

Existiert der Nachweis eines tatsächlichen Geschwindigkeitsvorteils der größeren Räder? In einem ersten Ausfahrtstest von Pinkbike ergab sich soweit ein
Zeitvorsprung von nur 1%, und das nachdem das gegenübergestellte 29er bereits per Zusatzgewicht benachteiligt wurde. Selbst dann bliebe noch die Frage nach einem nennenswerten Nutzen im Freizeitgebrauch, der die breite Markteinführung rechtfertigen würde.
Vielleicht ist es gar nicht schneller, aber gibt es mache Fahrer mehr Spass. Und passt groessere Fahrer etwas besser.
27+ und 29+ wurden Jahren verkauft, für Spass mehr als Leistung.
 
1.11m bei Größe M ist nach meinem Stand aktuell das Minimum.
Vor zwei Tagen habe ich Daten zu zehn Carbon-Hardtails bekannter Marken (Modelljahr 2025/2026) in Größe M erhoben.
Der durchschnittliche Radstand betrug 1137 mm.
Die angegebenen Werte lagen zwischen 1116 und 1160 mm.

Also durchschnittlich 64 mm laenger als mein Beliebter 2003 XL 29 Zoll Surly.
Genau der Unterschied zwischen 29 und 32 Zoll Felgen...
 
Wenn für dich das Maß Radstand zentral ist, bekommst du doch auf jeden Fall gute 29 " Mountainbikes mit z.B deinen 111 cm. Warum nach Buchstaben von Konfektionsgrößen kaufen? Kauf doch nach den gewünschten cm.
111 cm sind selbst für ein 29er nicht besonders kompakt, daher ja meine ursprüngliche Anmerkung. Das Marktangebot gibt in dieser Hinsicht aktuell schlicht nichts her, stattdessen findet im Gegenteil eine weitere Verschiebung zu immer längeren Ausführungen statt.
 
111 cm sind selbst für ein 29er nicht besonders kompakt, daher ja meine ursprüngliche Anmerkung. Das Marktangebot gibt in dieser Hinsicht aktuell schlicht nichts her, stattdessen findet im Gegenteil eine weitere Verschiebung zu immer längeren Ausführungen statt.
Kompakt im Vergleich zu...was?
Ich habe hieroben geschaut dass frühe 29 Zoll bikes gab bis zu 64 mm kürzer als 1100 mm. Ganz viele wurden verkauft.
Gibt er auch 1164 mm Medium XC bikes? Viellicht Downhill Modelle?

Manche Leute denke dass 32 Zoll Extrem lang sein muss, aber 29 Zoll konnte viel kürzer als heutig sein, wann gefragt.
Kompakter 32 Zoll koennen also genau so lange/kürz sein als das "111 cm" minimum.
Nur nicht im Breite hinten auf dein PKW.
 
Kompakt im Vergleich zu...was?
Ich habe hieroben geschaut dass frühe 29 Zoll bikes gab bis zu 64 mm kürzer als 1100 mm. Ganz viele wurden verkauft.
Gibt er auch 1164 mm Medium XC bikes? Viellicht Downhill Modelle?

Manche Leute denke dass 32 Zoll Extrem lang sein muss, aber 29 Zoll konnte viel kürzer als heutig sein, wann gefragt.
Eine solche Auswahl existiert für Neukäufer aber wie erwähnt nicht mehr. Man kann sich nicht aktiv gegen etwas entscheiden, das einem nicht bekannt ist. Daraus zu schlussfolgern, eine entsprechende Nachfrage hätte von vorneherein nie bestanden, wäre in dem Kontext widersinnig.
Da die Neuvorstellungen der Hersteller schon seit vielen Jahren fortlaufend immer länger und flacher werden, gibt es soweit auch keinen Anhaltspunkt dafür, dass die Einführung einer weiteren Laufradgröße daran auf einmal etwas ändern würde.
 
Leider hilft dieses Wissen als Endkunde nur sehr begrenzt, weil ein entsprechendes Angebot an kompakt gestalteten MTBs schlicht nicht existiert. Laut einschlägiger Foren-Experten deshalb, weil Bikes mit Vorbauten und Reifenbreiten von unter 2.4" ohnehin nur im Bereich Gravel zu verorten sind 🤡

Existiert der Nachweis eines tatsächlichen Geschwindigkeitsvorteils der größeren Räder? In einem ersten Ausfahrtstest von Pinkbike ergab sich soweit ein
Zeitvorsprung von nur 1%, und das nachdem das gegenübergestellte 29er bereits per Zusatzgewicht benachteiligt wurde. Selbst dann bliebe noch die Frage nach einem nennenswerten Nutzen im Freizeitgebrauch, der die breite Markteinführung rechtfertigen würde.
Der gewöhnliche Endkunde ist doch kein Physiker. Der kauft das, was das Marketing empfiehlt. Und was der Markt bietet.
Welcher Geschwindigkeitsvorteil ist gemeint? Verglichen mit....., was?
Um einen Unterschied festzustellen, braucht man eine Teststrecke. Die wird mit Fahrrädern unterschiedlicher Laufradgröße gefahren. Daraus entstehen dann Ergebnisse, die man vergleichen kann. Vorteile, Nachteile, usw.
Man kann dann natürlich tricksen und die Strecke optimal für 32 Zoll gestalten. Die anderen Räder sind dann natürlich im Nachteil. So funktioniert Werbung.
Naturgesetze sind konstant. Eigentlich ist nichts "besser" oder "schlechter" , sondern nur "anders".
Aber was weiß ein Otto-Normalbiker schon über Hangabtriebskraft, Beschleunigung und Winkel? Ist für ihn auch egal, er ist neugierig auf etwas Neues.
Nutzen ist auch egal. Was wir machen, ist nicht wirklich lebensnotwendig. Eine Freizeitbeschäftigung, die Spaß macht und vielleicht noch bissel besser für die Gesundheit ist. Je nachdem, wie viel Risiko man eingeht.
Alles hat seine Berechtigung. Keine Laufradgröße ist besser oder schlechter.
Jede Größe hat Vorteile und Nachteile.
Nachteile lassen sich auch nicht "wegbauen". 32 Zoll wird nicht die ultimative eierlegende Wollmilchsau.
Wenn die UCI grünes Licht gegeben hat, ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir die ersten 32er in Rennen sehen werden.
Dann dauert es auch nicht mehr lange und wir erleben den Umstieg wie von 26 zu 29. Wollten viele damals nicht glauben. Hat funktioniert und funktioniert jetzt wieder.
 
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Der gewöhnliche Endkunde ist doch kein Physiker. Der kauft das, was das Marketing empfiehlt. Und was der Markt bietet.
Welcher Geschwindigkeitsvorteil ist gemeint? Verglichen mit....., was?
Um einen Unterschied festzustellen, braucht man eine Teststrecke. Die wird mit Fahrrädern unterschiedlicher Laufradgröße gefahren. Daraus entstehen dann Ergebnisse, die man vergleichen kann. Vorteile, Nachteile, usw.
Man kann dann natürlich tricksen und die Strecke optimal für 32 Zoll gestalten. Die anderen Räder sind dann natürlich im Nachteil. So funktioniert Werbung.
Naturgesetze sind konstant. Eigentlich ist nichts "besser" oder "schlechter" , sondern nur "anders".
Aber was weiß ein Otto-Normalbiker schon über Hangabtriebskraft, Beschleunigung und Winkel? Ist für ihn auch egal, er ist neugierig auf etwas Neues.
Nutzen ist auch egal. Was wir machen, ist nicht wirklich lebensnotwendig. Eine Freizeitbeschäftigung, die Spaß macht und vielleicht noch bissel besser für die Gesundheit ist. Je nachdem, wie viel Risiko man eingeht.
Alles hat seine Berechtigung. Keine Laufradgröße ist besser oder schlechter.
Jede Größe hat Vorteile und Nachteile.
Nachteile lassen sich auch nicht "wegbauen".
Wenn die UCI grünes Licht gegeben hat, ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir die ersten 32er in Rennen sehen werden.
Dann dauert es auch nicht mehr lange und wir erleben den Umstieg wie von 26 zu 29. Wollten viele damals nicht glauben. Hat funktioniert und funktioniert jetzt wieder.
Wenn 32 Zoll wirklich wahnsinnig langsam ist, oder kaum Vorteile bietet, werden wir's vielleicht nicht so bald sehen.
Pro Fahrer sind gerne auch überzeugt. Es braucht richtig Mut zum ersten mit etwas neues zu kommen, speziell als Grossmarken.
 
ich hab discovery und mir wirklich jedes xco rennen angeschaut. ich kann nicht feststellen das die strecken weitläufiger und zu gunsten langer sperriger räder verändert wurden. eher das gegenteil. enge trails mit wenig überholmöglichkeit und soviele supersteile enge berghochkehren mit leuten die absteigen.
und da wird der traktionsvorteil der 32 mehr geifen als die paar cm länge.
 
Der gewöhnliche Endkunde ist doch kein Physiker. Der kauft das, was das Marketing empfiehlt. Und was der Markt bietet.
Welcher Geschwindigkeitsvorteil ist gemeint? Verglichen mit....., was?
Um einen Unterschied festzustellen, braucht man eine Teststrecke. Die wird mit Fahrrädern unterschiedlicher Laufradgröße gefahren. Daraus entstehen dann Ergebnisse, die man vergleichen kann. Vorteile, Nachteile, usw.
Man kann dann natürlich tricksen und die Strecke optimal für 32 Zoll gestalten. Die anderen Räder sind dann natürlich im Nachteil. So funktioniert Werbung.
Naturgesetze sind konstant. Eigentlich ist nichts "besser" oder "schlechter" , sondern nur "anders".
Aber was weiß ein Otto-Normalbiker schon über Hangabtriebskraft, Beschleunigung und Winkel? Ist für ihn auch egal, er ist neugierig auf etwas Neues.
Nutzen ist auch egal. Was wir machen, ist nicht wirklich lebensnotwendig. Eine Freizeitbeschäftigung, die Spaß macht und vielleicht noch bissel besser für die Gesundheit ist. Je nachdem, wie viel Risiko man eingeht.
Alles hat seine Berechtigung. Keine Laufradgröße ist besser oder schlechter.
Jede Größe hat Vorteile und Nachteile.
Nachteile lassen sich auch nicht "wegbauen". 32 Zoll wird nicht die ultimative eierlegende Wollmilchsau.
Wenn die UCI grünes Licht gegeben hat, ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir die ersten 32er in Rennen sehen werden.
Dann dauert es auch nicht mehr lange und wir erleben den Umstieg wie von 26 zu 29. Wollten viele damals nicht glauben. Hat funktioniert und funktioniert jetzt wieder.
Gegen diesen Umstieg spräche aber, dass solche riesigen Räder schon wegen unzureichender Gesäßfreiheit für einen Teil der Fahrer ausscheiden werden und produktionstechnisch - wie bei Maxxis zu sehen - aufwändiger zu skalieren wären.
Ich finde es persönlich bedauerlich, dass angehenden Neueinsteigern bereits jetzt keine andere Referenz als 29er mit Stummelvorbauten mehr verbleibt.
 
Es ist nicht per se langsam. Im Einzelfall schon, aber man fährt doch nicht permanent bergauf oder bergab. Oder ständig über größere Hindernisse.
Der Untergrund ändert sich.
Je nachdem wo man fährt, "erfährt" man die Vorteile und Nachteile.
Mit jeder Laufradgröße. Ganz simple Angelegenheit.
Konstanten sind zeit- und ortsunabhängig. Bei Höhenunterschied würde es messbare Unterschiede geben.
Aber ob die jemand fühlt..?
Unterm Strich belebt es das Geschäft, schafft Arbeit und Umsatz.
Kein Hersteller oder Händler möchte uns einen Gefallen tun. Sie leben vom Verkauf. Veränderung fördert Verkauf.
 
ich hab discovery und mir wirklich jedes xco rennen angeschaut. ich kann nicht feststellen das die strecken weitläufiger und zu gunsten langer sperriger räder verändert wurden. eher das gegenteil. enge trails mit wenig überholmöglichkeit und soviele supersteile enge berghochkehren mit leuten die absteigen.
und da wird der traktionsvorteil der 32 mehr geifen als die paar cm länge.
32 Zoll Bikes werden NICHT unbedingt laenger! Den ersten Protoptypen aus Amerika und Kanada sind ganz Kompakt, speziell hinten.
Rollover macht Underschied. Eine zb 10 cm Stein/Baumstamm wird leichter passiert.
In einfachen Kurben, wird der extra Grip aushelfen.
Downhill, 32 Zoll wird ruhiger bewegen.

Dirtjumps...werden schlimmer.
 
Der gewöhnliche Endkunde ist doch kein Physiker. Der kauft das, was das Marketing empfiehlt. Und was der Markt bietet.
Welcher Geschwindigkeitsvorteil ist gemeint? Verglichen mit....., was?
Um einen Unterschied festzustellen, braucht man eine Teststrecke. Die wird mit Fahrrädern unterschiedlicher Laufradgröße gefahren. Daraus entstehen dann Ergebnisse, die man vergleichen kann. Vorteile, Nachteile, usw.
Man kann dann natürlich tricksen und die Strecke optimal für 32 Zoll gestalten. Die anderen Räder sind dann natürlich im Nachteil. So funktioniert Werbung.
Naturgesetze sind konstant. Eigentlich ist nichts "besser" oder "schlechter" , sondern nur "anders".
Aber was weiß ein Otto-Normalbiker schon über Hangabtriebskraft, Beschleunigung und Winkel? Ist für ihn auch egal, er ist neugierig auf etwas Neues.
Nutzen ist auch egal. Was wir machen, ist nicht wirklich lebensnotwendig. Eine Freizeitbeschäftigung, die Spaß macht und vielleicht noch bissel besser für die Gesundheit ist. Je nachdem, wie viel Risiko man eingeht.
Alles hat seine Berechtigung. Keine Laufradgröße ist besser oder schlechter.
Jede Größe hat Vorteile und Nachteile.
Nachteile lassen sich auch nicht "wegbauen". 32 Zoll wird nicht die ultimative eierlegende Wollmilchsau.
Wenn die UCI grünes Licht gegeben hat, ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir die ersten 32er in Rennen sehen werden.
Dann dauert es auch nicht mehr lange und wir erleben den Umstieg wie von 26 zu 29. Wollten viele damals nicht glauben. Hat funktioniert und funktioniert jetzt wieder.

Ich fahre mit meinen Mountainbikes überwiegend auf den Trails vor meiner Haustür, das sind dann typische Enduro-Trails oder Touren mit zwischendurch flachen Trails und Trails bergauf und bergab. Ich habe für die beiden Tour-Profile das jeweils bestens geeignete Bike, da brauch ich keine theoretischen physikalischen Kenntnisse. Für diese Zwecke möchte ich nicht mehr unter 29" fahren und auch nicht "kompakt", im Sinne von Geometrien wie 2010. Werbung interessiert mich nicht, mich interessiert, wie sich das Bike fährt. Und da warten wir mal ab, wie das mit 32" aussieht. Ich fahre nicht Dirt oder Pumptrack. Dafür wären meine Bikes auch nicht gut geeignet.

Kein Hersteller oder Händler möchte uns einen Gefallen tun. Sie leben vom Verkauf. Veränderung fördert Verkauf.

Sie müssen uns aber Technik anbieten, die besser performt, als die vom letzten Jahr und nicht schlechter, als die vom Wettbewerb.
 
Ich finde es persönlich bedauerlich, dass angehenden Neueinsteigern bereits jetzt keine andere Referenz als 29er mit Stummelvorbauten mehr verbleibt.

Du hast die Wahl zwischen Größe M mit 80 mm Vorbau oder Größe L mit 50 mm Vorbau, wo ist das Problem? Ich mag kurze Vorbauten und nehme deshalb tendenziell den größeren Rahmen.
 
Alles was jemals konstruiert wurde und wird, funktioniert im Rahmen von Naturgesetzen. Das weiß jeder Ingenieur und wird es bestätigen.
Wir, im Bereich "Fahrrad", sind größtenteils im Bereich der Mechanik mit allen dazugehörigen Formeln.
Und die bleiben unverändert bestehen.
Die Fallbeschleunigung (9,81m/s) funktioniert heute exakt gleich wie zu Zeiten der Römer. Und sollte der Planet das Jahr 2563 erreichen, wird sich daran nichts ändern.
Man wird auch nie ein Perpetuum mobile bauen können. Wer den Energieerhaltungssatz verstanden hat, weiß warum.
 
Eine solche Auswahl existiert für Neukäufer aber wie erwähnt nicht mehr. Man kann sich nicht aktiv gegen etwas entscheiden, das einem nicht bekannt ist. Daraus zu schlussfolgern, eine entsprechende Nachfrage hätte von vorneherein nie bestanden, wäre in dem Kontext widersinnig.
Da die Neuvorstellungen der Hersteller schon seit vielen Jahren fortlaufend immer länger und flacher werden, gibt es soweit auch keinen Anhaltspunkt dafür, dass die Einführung einer weiteren Laufradgröße daran auf einmal etwas ändern würde.
Also ich erinnere mich noch an eine Zeit als "länger und flacher" eine Nische war. Diese Nische ist immer größer geworden, da die Räder, die nicht "länger und flacher" waren, sich anscheinend nicht so verkauft haben, sonst würden die noch gebaut werden...

BTW: Ich habe das Gefühl, dass aktuell der Sweet Spot gefunden ist.
 
Also ich erinnere mich noch an eine Zeit als "länger und flacher" eine Nische war. Diese Nische ist immer größer geworden, da die Räder, die nicht "länger und flacher" waren, sich anscheinend nicht so verkauft haben, sonst würden die noch gebaut werden...

BTW: Ich habe das Gefühl, dass aktuell der Sweet Spot gefunden ist.
Wenn S und XS Fahrer gerne mit 29 Zoll fahren, kann es sein dass L und XL Fahrer mit identischer Radgroesse weit vom Sweet Spot enfernt sitzen.
 
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