Hallo, Senioren Ü 50 anwesend?

Aber egal, war nur ein Vorschlag, damit du mal diese krasse Lampenansammlung am Lenker samt 4x Akkus nachladen (eigentlich 5x nachladen, wenn du den Akku für die Helmlampe dazurechnest) entschlacken könntest.
Da für mich die Fahrakkuvariante aus den genannten Gründen nicht in Frage kommt,
betrachten wir einmal die Anzahl der externen Akkus.
Helmlampe einmal.
Hauptlampe bei Lupine zweiter Akku.
Aber... so einfach ist das nicht. Wie man unschwer auf den Leuchtbildern erkennen kann, gibt es Einschränkungen in der Lichtverteilung. Das ist irgendwo schon klar. Zwei unterschiedliche Aufgaben in einer so kleinen Lampe unterzubringen ist schwierig und Applaus für Lupine, dass ihnen das trotzdem so gut gelungen ist.
Im öffentlichen Straßenverkehr gut. Im Gelände weniger. Da sind zwei getrennte Lampen, jede für einen Aufgabenbereich, besser geeignet. Oder eine fette, die alles abdeckt. Dann aber wohl ohne StVZO. Geschmacksache. Fällt die jedoch aus, sitzt du buchstäblich im Dunkeln. Ich wäre also für zwei Lampen. Das wären dann drei Akkus. Auch bei Lupine. Ich brauche für's Gelände auf jeden Fall mehr, als die StVZO Variante zulässt. Die sind in der Ausleuchtung verständlicherweise stark eingeschränkt und für's Gelände weniger tauglich. Damit hat sich diese Frage sowieso erledigt.
Bei meiner Kombi kommen dann noch zwei dazu. Na gut, ist jetzt kein größeres Ding, oder?
Hätte ich eine gefunden, die vor dem Rad als Einzellampe besser ausleuchtet, wäre es nur ein Akku mehr.
 
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Ich meine das insofern, daß die übelsten Anschaffungen solche sind, die dann ständig laufende Kosten verursachen. ;)

Ne Lupine kauft man, und gut isses.
Da komme ich irgendwie nicht so recht mit.
Meine Taschenlampen hab ich auch gekauft und fertig. Was verursacht bei mir jetzt mehr Kosten als bei dir?
 
Als ich noch mutig war und auch schon mal nachts durch Feld und Flur gefahren bin, hatte ich auch 3 Lampen (1 Sigma für Nahbereich, 1 Sigma für Fernbereich, beide am Lenker und an einem, ziemlich großen Akku im Flaschenhalter) und dazu ne gewöhnliche Stirnlampe für bessere Ausleuchtung in Kurve.
Von der Helligkeit gings gerade so, waren ja alles normale STVO-konforme Funzeln, weit weg von den Lumen einer Lupine. Dementsprechend wars auf Trails im Wald auch grenzwertig. Aber gleichzeitig schön mit all den weißen Pflanzenteppichen m Boden und den orangen oder grün leuchtenden Augen im Wald. Bin dann intuitiv schneller gefahren und hab mich dann meistens auf Feldwegen getummelt. :D
Wenn ich so Leuchtfotos von den heutigen Flutern sehe, vermute ich, daß man solch "märchenhaft-gruselige" Erlebnisse damit nicht mehr hat.
Aber zum Schnellfahren auf Trails sicher die bessere Wahl.
Aktuell hab ich noch ne selten gebrauchte Sigma mit 500 Lumen, die schon ne andere Hausnummer als meine alten Sigmas ist. Und die Stirnlampe hab ich auch noch. Reicht mir völlig, falls ichs (im Notfall) doch nochmal brauchen würde.
 
Wenn ich so Leuchtfotos von den heutigen Flutern sehe, vermute ich, daß man solch "märchenhaft-gruselige" Erlebnisse damit nicht mehr hat.
Im Gegenteil. Da der "Einzugsbereich" der Beleuchtung größer ist, siehst du auch mehr Viecher. Öhm, die sehen eher dich.
 
Wie man unschwer auf den Leuchtbildern erkennen kann, gibt es Einschränkungen in der Lichtverteilung. Das ist irgendwo schon klar. Zwei unterschiedliche Aufgaben in einer so kleinen Lampe unterzubringen ist schwierig und Applaus für Lupine, dass ihnen das trotzdem so gut gelungen ist.
Im öffentlichen Straßenverkehr gut. Im Gelände weniger. Da sind zwei getrennte Lampen, jede für einen Aufgabenbereich, besser geeignet. Oder eine fette, die alles abdeckt. Dann aber wohl ohne StVZO. Geschmacksache. Fällt die jedoch aus, sitzt du buchstäblich im Dunkeln. Ich wäre also für zwei Lampen. Das wären dann drei Akkus. Auch bei Lupine.
Bei meiner Kombi kommen dann noch zwei dazu. Na gut, ist jetzt kein größeres Ding, oder?
Ich fahre mit der SL-AF natürlich sehr gut auf der Strasse, aber auch im Gelände, meist nur im ABL

(Edit:
ich fahre damit im ABL in der hoechsten Einstellung für 1000 Lumen ... saugt dann aber auch 16W aus dem Akku. Aber egal, einen ausreichend großen Akku sollte man dafür haben. Was ist ausreichend für welche Laufzeit? Einfach mal die Erfahrungen anderer abfragen, damit man es nicht unnötig übertreibt mit der Größe des Akkus).

Aber im Gelände kommt dann bei mir immer auch noch die Helmlampe dazu, für ein besseres Fernlicht, und ganz wichtig, um auf Trails weitaus besser vom Helm oben herunter in die dunklen Löcher und den Schatten hinter Ästen auszuleuchten. Und dann noch die Akku-Rückleuchte. Wären auch 3 Akkus.
Falls mal die SL-AF oder die Helmlampe ausfallen sollte (ist aber noch niemals passiert, weil Qualität), wäre immer noch 1 Lampe übrig.
Das mit der 'Qualität' ist durchaus nix 'leeres', weil man im Elektronik-Forum immer wieder lesen kann, daß billigere Lampen urplötzlich mal ausfallen können.

Was das reine Fernlicht auf große Entfernungen angeht, bist du in Summe wahrscheinlich mit deinen beiden mächtigen Taschenlampen für's Fernlicht sogar besser aufgestellt. Ist die Frage, ob man so ein extremes Fernlicht im Gelände überhaupt so braucht.

Mich würde eben wie gesagt, diese unnötige krasse Lampenbatterie am Lenker schon sehr stören. Aber Geschmacksache. ;)

Da komme ich irgendwie nicht so recht mit.
Meine Taschenlampen hab ich auch gekauft und fertig. Was verursacht bei mir jetzt mehr Kosten als bei dir?
Ich meinte das mit den Kosten mehr in die Richtung, weil du den hohen Preis einer Lupine angesprochen hattest. Die kostet halt 1x mehr, verursacht dann aber keine weiteren laufenden Kosten. So geht meine Rechnung. Von daher als 1x Investition verschmerzbar.

Klar, natürlich genauso wie deine Taschenlampen.
 
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Tach, ganz ohne Licht an.

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Mich würde eben wie gesagt, diese unnötige krasse Lampenbatterie am Lenker schon sehr stören. Aber Geschmacksache. ;)
Stören tut's mich weiter nicht. Aber zugegeben, weniger wäre schon mehr. Unter drei komme ich jedoch nicht.
1x StVZO
1x Traillicht breit,
der Kurven wegen,
1x Traillicht weit,
der Viecher, sprich Schwarzkittel wegen.

Die Helmlampe meist nur Luxus und um nachzuschauen, was da rechts oder links rumgrunzt.
 
1x StVZO
1x Traillicht breit,
der Kurven wegen,
1x Traillicht weit,
der Viecher, sprich Schwarzkittel wegen.
Ich glaube, die Schwarzkittel halten sich so gut versteckt, daß du die sowieso kaum oder hoechstens erst im allerletzten Moment erkennen wirst. ;)

Auch bei uns sind die Kameraden selbst auf dem hell erleuchtenden Trail plötzlich ganz ungestört auch mit Licht von der uneinsehbaren Seite heraus über den Trail gedackelt. Keiner hatte die vorher gesehen.
 
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Ich glaube, die Schwarzkittel halten sich so gut versteckt, daß du die sowieso kaum oder hoechstens erst im allerletzten Moment erkennen wirst. ;)
Die Viecher haben hier überhaupt keine Scheu und erst recht keine Manieren. Ich bin schon zweimal fast umgerannt worden und mehrmals musste ich stoppen, weil sie auf dem Weg Palaver abhielten. Da bin ich froh das Fernlicht zu haben. Sollten sie sich bedroht fühlen, und noch schlimmer, Kids dabei haben, bist du am Arsch. Früherkennung ist die halbe Miete.
Das Licht selbst stört sie nicht weiter, es sind die Geräusche die man macht, die sie aufschrecken.
 
Wenn du in einer Gruppe fährst, ist dann auch das übliche Gequatsche der Menschen hilfreich, daß die einen vorher bemerken können. Das Risiko fährt da aber immer mit.
 
Verspätet wünsche ich euch allen ein frohes neues Jahr. Habe lange nichts von mir hören lassen, weil Radfahren aktuell halt gar nicht mehr geht. Im Dezember sollte meine Rücken OP sein, leider wurde der Termin im letzten Moment verschoben. Jetzt im Januar steht die OP dann endlich an, danach habe ich dann eine Chance, bis im Sommer wieder aufs Rad zu können. Laut dem Neurochirugen sind die Chancen bei dieser Art von OP gut, dauerhaft beschwerdefrei zu werden. Zuerst mal muss aber normales Gehen wieder funktionieren. War im ganzen Leben noch nie so unfit und so schwer.
Immerhin, wenn der ganze Mist vorbei ist, kann ich über ein neues Gravel nachdenken. Das aktuelle und das Rennrad haben eine zu agressive Geometrie, da muss was altersgerechteres her.
 
... dann drücke ich auch mal die Daumen für die OP.
Übers Rad würde ich noch mal nachdenken, beim Gravel ist zwar die Sitzposition entspannter als beim RR aber nicht entspannt.
Und vielleicht besser ein XC Fully ins Auge fassen und da die Sitzposition übern Lenker anpassen.
Damit lässt sich auch mehrere Tage sehr entspannt fahren und ist auch recht flott und man hat gleichzeitig Dämpfung am Rücken.
 
Übers Rad würde ich noch mal nachdenken, beim Gravel ist zwar die Sitzposition entspannter als beim RR aber nicht entspannt.
Es gäb ja noch ne Lösung für beide Räder. Konnte man früher immer wieder mal sehen: Aus dem Unterlenker durch 180°-Drehen nen Oberlenker machen. Sieht zwar total bescheiden aus, aber entspannter isses. :D

Spaß beiseite: Ich würd an @Flaschenmann ´s Stelle statt Gravel das entspannte Fully nehmen und mir höchstens nen 2. leichten Laufradsatz mit graveltypischer Bereifung zulegen (das Beste aus 2 Welten sozusagen).
 
Danke, ein Fully mit entspannter Sitzposition habe ich ja schon.
je nach Federweg ist das halt nur bedingt was um damit Touren zu fahren.
Ich würde auch auf meinem Enduro nicht so radikal die Sitzposition ändern wie bei meinem XC da das im Gelände dann doch ein paar Nachteile bringt.
Aber beim Grävel seh ich da eigentlich relativ wenige Vorteile, die sich nicht mit einem geänderten Vorbau auch beim RR verwirklichen ließen.
Bezüglich Gelände hat das Grävel meist mehr Platz für breitere Reifen, die bringen aber auch nur Komfort, wenn sie weniger stark aufgepumpt werden, was den Geschwindigkeitsvorsprung abgesehen von der Übersetzung dann doch schon recht dezimiert, gegenüber einem HT und XC.

Da in meinen Augen ein OP nur der letzte Schritt eines langen Leidenswegs sein kann, wenn nichts anderes mehr hilft, dürfte der Rücken nach der OP sich freuen wenn man sich von einigen liebgewonnen Dingen trennt.

Bei mir waren es die Knie und der Verzicht auf Squash, Badminton, Joggen und auch Bouldern (die Schnellkraft beim Abstoßen fehlt) ist mir nicht leicht gefallen.
Aber ich bewahre mir lieber das was ich kann, satt mir das auch noch kaputtzumachen, mit dem, was schadet.
 
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