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Bilder finden von Orten für Routenplanung

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5. Dezember 2025
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Hi,
wie macht ihr das, wenn ihr eine Route plant? Also ich schaue auf Google Earth oder OpenTopomap grob wo es gut zu fahren sein könnte (inkl. Bilder der Landschaft). Dann plane ich eine Route, und schaue mir bei zweifelhaften Wegabschnitten gerne Bilder an (wenn ich sie denn finde), um zu beurteilen ob ich da lang fahren möchte, oder lieber einen Umweg fahre.

Bisher habe ich dafür Streetview benutzt oder auch Google Earth (dort findet man ggf. 3D Fotos). Mapillary ist auch eine Möglichkeit, aber da gibt es auch nicht sehr viel Bilder.

Was kennt ihr noch so für Möglichkeiten um da Bilder zu finden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Bilder vom Trail, ob steinig oder wurzlig?
Trailforks, YouTube, selten Komoot.

Bilder von der Landschaft:
Komoot (immer für dämliche schiefe Panoramen gut), Trailforks, Strava (wenn man eine Fahrt einer Person dort findet, die Fotos enthält - das geht über die Bestenlisten zB).

Allgemeine Übersicht neben OSM und GE auch Googlemaps.
 
Openstreetmap, Komoot-Tourenvorschläge (Wegequalität, Bilder), manchmal auch Strava Heatmap, und dann mit Google Earth Desktopversion selber zeichnen, als KML exportieren, mit GPSBabel nach GPX konvertieren und in Sigma importieren.
 
War eigentlich "Einfach drauf los fahren, egal wie, wird schon klappen und schön" schon?

Lass mich raten, du hast keine Höhenangst oder warst noch die in den Bergen? 🤔
Da kann man nicht immer einfach einen anderen Weg nehmen oder sich irgendwie durchwurschteln. Manchmal ist es dann aufm gleichen Weg zurück/runter auch richtig beschissen.
 
Ich finde, das Thema passt zur #Vollkaskomentalität 😎

Aber lasst euch nicht ärgern!

Nein, in meinen Augen gehört das zu einer verantwortungsvollen Planung, vor allem wenn man seine Schwächen kennt 😎

Deine beschriebene Mentalität trifft doch genau auf die zu, die es einfach blind versuchen und sich denken, im Zweifelsfall holt mich der Hubschrauber/Bergwacht schon ab ("wird schon klappen").
 
wie macht ihr das, wenn ihr eine Route plant?
War eigentlich "Einfach drauf los fahren, egal wie, wird schon klappen und schön" schon?
War eigentlich "lesen der Frage" schon?
#Vollkaskomentalität 😎
Leute, streitet euch doch nicht schon auf der ersten Seite.
Wenn man die zusätzliche Sicherheit haben möchte, kann man das schon machen. Muss ja keiner.
Ich persönlich ziehe Fotoquellen für die Tourenplanung nicht in Betracht. Ganz selten kann es vorkommen, dass ich Orthofotos und Satellitenbilder zur Kontrolle checke. Ich kann aber auch auf fast 40 Jahre Tourenplanung und Erfahrung im Gebirge zurückblicken. In meiner Freizeit als Tourguide stelle ich beispielsweise fest, dass jüngere Generationen überhaupt nicht mehr in der Lage sind, Karten zu lesen und zu interpretieren. Meine Sicherheit muss sich ein Anfänger halt erst erarbeiten. Und wenn der glaubt, dass ihm Fotos dabei helfen, why not?
 
Mal so als Denkanregung:
Es macht (mir) kaum Spass, bergauf über Geröll zu fahren, dass irgendwo zwischen faustgroß und fussballgroß ist. Ganz besonders doof ist es, wenn das Flussgeröll ist. Das ist dann fast wie im Schnee und Eis. Weiterhin ist es gut zu wissen, ob man einen Weg noch als Weg bezeichnen kann, oder als "Buschwerk". Wasser und Matsche muss ich auch nicht haben. Sind halt keine Wege in Deutschland, oder in gut besiedelten Gegenden. Da sollte dann doch schon soweit alles passen, wenn man weit ab der Zivilisaton fährt, wo man mal für 2 Stunden keinen sieht oder hört. Pyrenäen oder Spanische Mittelgebirge...

Praxisbeispiel:
www.trailforks.com/trails/de-saugue-a-gavarnie-enduro-113/

Hier ab km 3.4 für etwa 1km gibts eine Schlüsselstelle. Muss ich das Bike tragen? Kann man gut fahren ab ca. 4.2 km? Wie sieht das Geröll aus?
 
Mal so als Denkanregung:
Es macht (mir) kaum Spass, bergauf über Geröll zu fahren, dass irgendwo zwischen faustgroß und fussballgroß ist. Ganz besonders doof ist es, wenn das Flussgeröll ist. Das ist dann fast wie im Schnee und Eis. Weiterhin ist es gut zu wissen, ob man einen Weg noch als Weg bezeichnen kann, oder als "Buschwerk". Wasser und Matsche muss ich auch nicht haben. Sind halt keine Wege in Deutschland, oder in gut besiedelten Gegenden. Da sollte dann doch schon soweit alles passen, wenn man weit ab der Zivilisaton fährt, wo man mal für 2 Stunden keinen sieht oder hört. Pyrenäen oder Spanische Mittelgebirge...

Praxisbeispiel:
www.trailforks.com/trails/de-saugue-a-gavarnie-enduro-113/

Hier ab km 3.4 für etwa 1km gibts eine Schlüsselstelle. Muss ich das Bike tragen? Kann man gut fahren ab ca. 4.2 km? Wie sieht das Geröll aus?
Dazu musst du nicht in die Pyrenäen:
Letzten Sommer folgte ich hier mit meiner Frau auf einem beschaulichen Schutzblechrad Ausflug einer (automatisch erstellten) Komootroute - komplett verloren in einem Dornendickicht mit umgestürzten Bäumen, keine 50m neben einer Strasse, diese aber unerreichbar - alles kilometerweit wieder zurück.
Auf Komoot war ein Foto von vor mindestens drei Jahren von dem "Weg", alles schön. Das kommt halt vor, nach einem Sturm ggfs auch über Nacht.
 
Evtl. machst Du das schon: Vielleicht hilft es, bereits einen Schritt zuvor die Wegetypen einzugrenzen, indem Du als ersten Schritt die Route mit https://bikerouter.de planst. Dort wählst Du dann als Profil z.B. Gravelrad, wenn Du mit dem MTB keineswegs in verblocktem Gelände landen möchtest. Musst die Route dann halt ggf. abschnittsweise planen. Bspw. bergauf ein anderes Profil im Bikerouter wählen, als für bergab.

Mache ich z.B., wenn ich mit dem MTB irgedwo hinfahren möchte, um dort Trails zu fahren. Für den Anreiseweg wähle ich teils sogar "Trekkingrad". So habe ich asphaltierte Wege, auf denen ich komfortabel und schnell Strecke machen kann, um zu meiner eigentlich gewünschten Region zu kommen.

Dann erst - im zweiten Schritt - schaue ich, was ich für Bilder zu den geplanten Wegen der Route finde und passe die Route aus Bikerouter so an, wie es für mich stimmig erscheint. Hier kannst Du dann - je nach verwendeter Karte - auch schon anhand dessen, wie der Weg in der Karte eingezeichnet ist, problematische Stellen erkennen, bei denen eine Prüfung des Wegeabschnitts mittels Fotos angebracht ist. Eine gepunktete Linie bei Opentopomap ist eher ein rudimentärer (auch verwachsener) Trampelpfad. Eine gestrichelte Linie hingegen schon eher ein besser ausgetretener Pfad bis hin zu nem Weg.

https://bikerouter.de
https://tracesmap.com
https://opentopomap.org
https://www.freemap.sk
https://nakarte.me
 
Zuletzt bearbeitet:
Evtl. machst Du das schon: ...
Nicht so ganz:
Pfade kommen auch in Betracht. Ich schaue meist dann ob sich der Pfad schlängelt, oder viel Höhenmeter auf kurzer Strecke hoch geht. Das sind schon mal no-go`s.

Manchmal sind es auch Schlüsselstellen: z. B. ein schmaler Zaundurchgang in den Bergen. Extra eng damit ja keine Kühe durchkommen. Da kommt man dann evtl mit dem Fahrrad nicht durch. Und das ist nicht mal alles: danach ging es dann steil runter hin und her. Da ist dann der Umweg einmal ums Massiv, oder man fährt zurück. Ja man könnte es evtl. auch drüber heben, ist aber mit dem Ebike doof. Hier habe ich ein Video auf Youtube gefunden, nach ca. 2 Stunden Planung (auch allgemein).

Manchmal muss dann das auch machbar sein, weil der Weg zurück wieder lang ist, oder wieder den Berg hoch geht.
 
Ja, über E-Biker die ihr Rad nicht über ein kleines Hindernis heben können, muss ich ehrlicherweise auch schmunzeln.
Aber es gibt auch Fälle, die nicht mal eben absteigen und drüber heben können (wie hier angemerkt).

Ich will damit keines Falls sagen, dass jeder eine Tour mit 100%iger Sicherheit planen können muss oder nirgends Hindernisse vorhanden sein dürfen (also nicht falsch verstehen, wäre eh komplett an der Realität vorbei).
Aber für manche wäre es halt trotzdem ein Segen, wenn sie vom digitalen Fortschritt profitieren und dadurch bessere Touren planen könnten. Hier hat sich mit OSM eh schon viel getan.

Es wäre auch schon was gewonnen, wenn man andere nicht belächelt, für dumm hinstellt oder schlaue Sprüche wie "einfach fahren" raus haut sondern akzeptiert und erkennt, dass andere Menschen andere Bedürfnisse haben. :)
 
OSM...andere Bedürfnisse...

...da fallen mir spontan "Pfade" auf OSM ein, die so nur ein Hundehalter als "Pfade" getrackt haben kann...
(zB eine Wiese, die 100% keinen Weg enthält, aber viele Hunde).

Ich schaffe es in der Tat wegen BSV nicht einmal, das eBike meiner Frau hochzuheben. Entsprechend muss ich gemeinsame Touren vorsichtig planen, denn sie hebt es auch nicht über Bäume.
 
Wenn ich eine Route in den Bergen plane, die nicht unbedingt typisch ist für MTB, gehe ich eher nach Wanderführern wie Rother oder auch entsprechende Seiten.
Und suche auch im Netz nach entsprechenden Berichten zum den Strecken.
Gibt dann ja auch so Stichworte wie Kinderwagentauglich = Crossrad oder Erlebnis für Kinder = S2 usw

Wanderer haben mehr Zeit und schießen oft die besseren Bilder an Schlüsselstellen.
Vor allem geben die oft nicht so an wie MTBler die das Bike 200hm runtertragen, aber später das ganze als total easy beschreiben. Bzw. untertrieben wird dann in dem Gelände wo man eh nur noch mit dem Bike auf der Schulter unterwegs ist.

Da fahre ich persönlich besser wie mit MTB Streckenbeschreibungen.
Zu oft war die S2 bergauf eine absolut unfahrbare S3 mit S4 Abschnitten oder umgekehrt die S3 Abfahrt war Schotterweg mit einer kurzen Steinpassage.
Oder Strecken die teilweise Drahtgesicherte Tragepassagen hatten, aber laut Beschreibung total flowig waren.
 
Ich will damit keines Falls sagen, dass jeder eine Tour mit 100%iger Sicherheit planen können muss oder nirgends Hindernisse vorhanden sein dürfen (also nicht falsch verstehen, wäre eh komplett an der Realität vorbei).
Aber für manche wäre es halt trotzdem ein Segen, wenn sie vom digitalen Fortschritt profitieren und dadurch bessere Touren planen könnten. Hier hat sich mit OSM eh schon viel getan.

Ich denke auch, dass es einerseits das Normalste ist, einfach zu fahren und mit dem klar zu kommen, was halt so kommt. Andererseits ist es schon geil, was mittlerweile bei der Planung alles so geht - das ist ggü. früher™️ ein echter Gewinn!

Daher finde ich die hier aufgeworfene Frage echt gut und hoffe auf einen gegenseitigen Austausch, aus dem der eine oder die andere etwas für sich gewinnen kann.

Dass eine Tour vorab perfekt geplant werden kann ist - zumindest aktuell - nicht möglich. Aber man kann sich mit den richtigen Planungstools zumindest dem annähern ...
... bedeutet allerdings auch, dass ggü. früher - ohne Tools - die Erwartungshaltung enorm gestiegen ist. Mir kommt immer in den Sinn: "Da muss es doch Fotos oder Beschreibungen von geben!" Ich suche nach Webcams und klicke mich stundenlang durch https://www.hikr.org oder was es da so alles gibt. Ich verschwende unheimlich viel Zeit, um die perfekte Tour zu planen, endlich den holy trail zu finden.

Aber, wenn ich zurück schaue, was ist in Erinnerung geblieben? Die Situationen, die vielleicht herausfordern waren, die ich dann aber geschafft habe. Nun muss ich drüber lachen und diese Situationen haben mir gezeigt, dass ich nicht aufgeschmissen bin, wenn nicht alles nach Plan verläuft. Also man sollte sich evtl. auch nicht die Möglichkeit nehmen lassen, an Problemen zu wachsen.

"Was einen Trail einzigartig macht? Die Abenteuer, die damit verbunden sind." (https://bornmagazin.ch/menschen/wo-gehts-zum-holy-trail-interview-mit-harald-philipp/)
 
...da fallen mir spontan "Pfade" auf OSM ein, die so nur ein Hundehalter als "Pfade" getrackt haben kann...
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. :D

Ja der Vorteil von OSM ist auch gleichzeitig ein Nachteil: Jeder kann mitmachen. Bei OSM und dem Freibad bei uns, hat jemand alle Bäume einzeln gesetzt. Jedes Becken wurde gemacht, und jeder Brunnen, Brücke... Ist dann besonders toll, wenn man die Daten verarbeiten will.

Hikr.org ist ja nicht wirklich hilfreich? Die Fotos haben keine Koordinaten.
 
Hikr.org ist ja nicht wirklich hilfreich? Die Fotos haben keine Koordinaten.

Ja, ich glaube auch, sie haben keine Koordinaten. Das wäre wirklich eine Anregung für die.

Hilfreich finde ich es grundsätzlich schon. Wenn Du parallel eine Karte dazu offen hast und versuchst, anhand des auf Hikr beschriebenen Tourenverlaufs den Weg auf der Karte zu identifizieren, dann lassen sich oft die Positionen der Fotos rekonstuieren.

Ich finde, Hikr bietet insgesamt einen guten, ersten Eindruck über die Situation vor Ort - neben anderen Quellen. Aber klar, da nicht jede Stelle eines Wegs fotografiert wurde, ist es natürlich keine Dokumentation eines gesamten Wegeverlaufs. Hikr hat auch ganz klar Wander-Hintergrund.
 
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