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Eisfinger beim Winter-MTB: Warum 0 °C sich wie Minusgrade anfühlen – die besten 11 Tipps gegen Kälte

Was ich neulich für mich herausgefunden hatte: Melkfett auf die Haut, bildet einen Feuchtigkeitsschutz nicht nur bei Regen, sondern auch bei Schwitzen.
Insbesondere bei Wärmepads an den Zehen wird es in den Schuhen bald warm, und nach ca 1h kühlen die feucht geschwitzten Zehen stark aus - das verhindert die dünne Fettschicht zumindest teilweise.
Auch gegen Fahrtwind im Gesicht hilfreich.

Ansonsten: schnell pedalieren, Oberkörper in Bewegung halten.
 
Der Vergleich "ohne Handschuh zum Weihnachtsmarkt" und "auf dem Rad friert man sofort" ist bei mir gänzlich umgekehrt. Solange ich in Bewegung bin, friere ich extrem selten. Handschuhe ziehe ich im Uphill sogar oft aus. Helmmütze und eine gute Hardshell ist imo das wichtigste.

Habe auch super Erfahrungen mit den Vaude Softshellhosen gemacht. Wenn es kalt ist und windet oder schneit: Goggle mit klaren Gläsern.

Eine Weste ist kein guter Tipp für wirklich kalte Temperaturen, da durch die kalten Arme die Hände schlechter durchblutet werden und somit das erwähnte Problem der frierenden (und damit unpräzisen) Finger nur gefördert wird.
 
Für den Kopf/Ohren gibt es im Winter für mich nix besseres als einen Skihelm.
Für die Füße finde ich regulierbare Heizsohlen besser als Wärmepads, was aber natürlich ein Kostenfaktor ist.

Wenn ich in Bewegung bin, ist mein Körper zwar warm, Finger frieren trotzdem rel. schnell während der Fahrt. Selbst bergauf könnte ich die Handschuhe selten ausziehen. Dafür hab ich an den Beinen selten Probleme und komme eigentlich immer mit einer normalen Hose gut aus.
Eine Weste halte ich bei Kälte auch nicht so wirklich für geeignet.
 
Für die Füße finde ich regulierbare Heizsohlen besser als Wärmepads, was aber natürlich ein Kostenfaktor ist.
+1
Habe meine heizbaren Schuhsohlen nun schon seit 6 Jahren und für mich ist es das Beste gegen Kälte. Solange Füsse (und Kopf) warm sind, friere ich auch sonst kaum. Am Kopf reicht mir eine Helmunterziehmütze. Wer viel im Winter fährt, für den rechnen sich auch ~60 € Anschaffungskosten für die Heizsohlen, zumal Wärmepads auch dauernd neuen Müll erzeugen.
 
Nur hier mit ;)

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Wenn die Extremitäten warm bleiben sollen, muss v.a. der Kopf gut geschützt werden. Das ist so eine regulatorische Sache. Verliert der Körper über den Kopf {Gehirn ist ja wichtig für die meisten) zu viel Wärme, verhindert der, das noch mehr Wärme über Arme und Beine verloren wird und dreht da die Heizung runter.
 
Auf der Silvesterparty erzählte eine Bekannte etwas über beheizte Handschuhe mit Akku. Ich hatte da noch nie etwas davon gehört. Scheint mir mal eine sinnvolle Verwendung für eine Erweiterung eines "normalen Produkts" mit Akku zu sein. Sie sehen auf den ersten Blick genau so "sperrig" wie Thermohandschuhe aus, aber gegen warme Finger hätte ich nix einzuwenden und dicke Handschuhe hat man eh an. Gibt es Erfahrungen?
 
Speziell für Klickschuhe gilt: Die kauft man für den Sommer, bereits mit dünnen Socken eng und gut belüftet. Da ist kein Platz für Lammfelleinlegesohle, Heizsohle, dicke Socken, Gefrierbeutelexperimente. Kein Bewegungsspielraum für die Zehen bedeutet schlechte Durchblutung bedeutet Kälte. Überschuhe bringen wenig und sind nach ein zwei Wintern kaputt.

Einmal das Geld in Winterschuhe investieren und gut ist. Ich habe meine gerade ersetzt, nach zwanzig Jahren. Das waren 5,50 € pro Jahr für warme Füße. Wenn die neuen nur zehn Jahre halten, 19,40 € pro Jahr.

Ich habe mich vorher auch mit den ganzen Notlösungen herumgeschlagen und da war jeder Cent Verschwendung.
 
Was ich neulich für mich herausgefunden hatte: Melkfett auf die Haut, bildet einen Feuchtigkeitsschutz nicht nur bei Regen, sondern auch bei Schwitzen.
Insbesondere bei Wärmepads an den Zehen wird es in den Schuhen bald warm, und nach ca 1h kühlen die feucht geschwitzten Zehen stark aus - das verhindert die dünne Fettschicht zumindest teilweise.
Auch gegen Fahrtwind im Gesicht hilfreich.

Ansonsten: schnell pedalieren, Oberkörper in Bewegung halten.
Fetthaltige Creme fürs Gesicht ist je nach Länge & Temperatur der Ausfahrt ein wirklich guter Tipp.
Kann ich nur empfehlen und verschafft etwas mehr Komfort bei eisigen Temperaturen
 
Wir schwören auf Wasserfeste Socken die durch den Plastik layer je nach Modell auch gut warm halten.

Außerdem ziehe ich meine Snowboard Innenhandschuhe über die normalen Handschuhe. Wenns wirklich kalt ist -10 und weniger dann ziehe ich gerne Nitrilhandschuhe drunter.

Polartec mid layer sind auch der hit. Unten craft activ cool dann polartec dann langes Trikot dann Panzer dann Jacke. Das geht aber echt nur wenns so richtig Arsch kalt ist. Buffs in allen Variationen für Kopf und Hals ist auch noch super.

So jetzt gehts erst mal aufs bike. Bei den heutigen -6 brauchts da noch nicht alle Schichten.
 
Ich bleibe im Winter bei „Rolle“.
Dick angezogen friere ich immer noch & kann mich aber nicht mehr sinnvoll bewegen. Der Spaß geht flöten.
Gerade der Affentanz mit den Händen? Dicke Handschuhe ohne Gefühl, nein.
Wer selbst so heizt, dass er im Winter nicht friert: Super. Das scheint aber die einzige veritable Lösung zu sein.
Und wie stark sich das beeinflussen lässt? Bisher hab ich den Trick dafür nicht gefunden. Niedriger Puls, niedriger Blutdruck, beides gesund aber im Winter halt flott kalt.
 
Der Vergleich "ohne Handschuh zum Weihnachtsmarkt" und "auf dem Rad friert man sofort" ist bei mir gänzlich umgekehrt. Solange ich in Bewegung bin, friere ich extrem selten. Handschuhe ziehe ich im Uphill sogar oft aus. Helmmütze und eine gute Hardshell ist imo das wichtigste.

Habe auch super Erfahrungen mit den Vaude Softshellhosen gemacht. Wenn es kalt ist und windet oder schneit: Goggle mit klaren Gläsern.

Eine Weste ist kein guter Tipp für wirklich kalte Temperaturen, da durch die kalten Arme die Hände schlechter durchblutet werden und somit das erwähnte Problem der frierenden (und damit unpräzisen) Finger nur gefördert wird.
ich trage eine Weste über die dünne Regenjacke. Die Bewegunsgfreiheit ist mit einer Weste höher. Ich kremple oft die Arme einer Jacke hoch, da ich Armlinge trage.

Für den Kopf/Ohren gibt es im Winter für mich nix besseres als einen Skihelm.
Für die Füße finde ich regulierbare Heizsohlen besser als Wärmepads, was aber natürlich ein Kostenfaktor ist.

Wenn ich in Bewegung bin, ist mein Körper zwar warm, Finger frieren trotzdem rel. schnell während der Fahrt. Selbst bergauf könnte ich die Handschuhe selten ausziehen. Dafür hab ich an den Beinen selten Probleme und komme eigentlich immer mit einer normalen Hose gut aus.
Eine Weste halte ich bei Kälte auch nicht so wirklich für geeignet.
Skihelm würde ich auch tragen, wenn es sehr kalt ist. Zusätzlich stabiler und haltbarer, als ein normaler Radhelm.

Heizsohlen sind bestimmt bezahlbar. Wärempads sind Einmalprodukte, die teuer sind.
 
Auf der Silvesterparty erzählte eine Bekannte etwas über beheizte Handschuhe mit Akku. Ich hatte da noch nie etwas davon gehört. Scheint mir mal eine sinnvolle Verwendung für eine Erweiterung eines "normalen Produkts" mit Akku zu sein. Sie sehen auf den ersten Blick genau so "sperrig" wie Thermohandschuhe aus, aber gegen warme Finger hätte ich nix einzuwenden und dicke Handschuhe hat man eh an. Gibt es Erfahrungen?
Schau mal hier https://www.ekoi.com/de/s/?q=Handschuhe. Die haben eine sehr große Auswahl. Ich fahre welche von der Firma wegen eines Raynaud-Syndroms seit ein paar Jahren und bin sehr zufrieden. Außerdem haben derzeit einige sehr attraktive Preise. Wichtig bei beheizbaren Handschuhen ist, dass die Heizdrähte bis zu den Fingerkuppen gehen.
 
Auf der Silvesterparty erzählte eine Bekannte etwas über beheizte Handschuhe mit Akku. Ich hatte da noch nie etwas davon gehört. Scheint mir mal eine sinnvolle Verwendung für eine Erweiterung eines "normalen Produkts" mit Akku zu sein. Sie sehen auf den ersten Blick genau so "sperrig" wie Thermohandschuhe aus, aber gegen warme Finger hätte ich nix einzuwenden und dicke Handschuhe hat man eh an. Gibt es Erfahrungen?
Ja, "es" gibt Erfahrungen. Ich habe solche seit vielen Jahren.
Inzwischen gibt es von etlichen Herstellern sehr unterschiedliche Bauformen. Meine sind von Alpenheat. Ich habe mich für die Unterziehhandschuhe entschieden. Der Vorteil ist, dass ich die Heizung dann je nach Einsatz in unterschiedliche normale Handschuhe packen kann. Das geht vom leichten gefütterten Fingerhandschuh bis zum Fäustling.
Beim Biken funktioniert das für mich sehr gut. Mit den normalen (gefütterten) Fingerhandschuhen habe ich ausreichend Grip und Beweglichkeit, um ganz normal lenken, bremsen und schalten zu können. Durch drei unterschiedliche Heizstufen sind die auch schön anpassbar an die Bedingungen (wärmer/kälter/berghoch/bergrunter). Die Akkus halten auch ausreichend lange, so dass die für etwas längere Touren gehen. Und die Akkus sind wechselbar und klein, im Zweifel kann man noch Ersatzakkus mitnehmen (was ich aber nicht habe).
Ich kann das nur empfehlen, keine erfrorenen Finger mehr, und auf dem Bike keine Einschränkungen.
 
Speziell für Klickschuhe gilt: Die kauft man für den Sommer, bereits mit dünnen Socken eng und gut belüftet. Da ist kein Platz für Lammfelleinlegesohle, Heizsohle, dicke Socken, Gefrierbeutelexperimente. Kein Bewegungsspielraum für die Zehen bedeutet schlechte Durchblutung bedeutet Kälte. Überschuhe bringen wenig und sind nach ein zwei Wintern kaputt.

Einmal das Geld in Winterschuhe investieren und gut ist.
Kann ich nur teilweise zustimmen. Winterschuhe sind nicht zu toppen und rentieren sich, wenn man auch im kälteren Klima biken will.
Was die "Sommer"-Klickschuhe betrifft, hatte ich viele Jahrzehnte Probleme mit kalten Füßen, weil die Schuhe immer zu eng waren. Jetzt habe ich Schuhe von Lake, die im Zehenbereich extrem weit geschnitten sind (im Vergleich zu normalen Bikeschuhen), und das ist eine völlig neue Erfahrung im Winter. Während ich bisher ab etwa 8°C abwärts kalte Füße bekommen habe, hat sich die Schwelltemperatur durch die Lake auf etwa 0°C verringert. Testweise war ich auch schon bei -2°C unterwegs, und das war auch noch gerade so in Ordnung. Ich kann also jedem nur empfehlen, sich Schuhe zuzulegen, die im Zehenbereich großzügig sind. Und übrigens, die eingequetschten Zehen bringen Null, was Halt oder Kraftübertragung betrifft. Die schmalen Bikeschuhe sind für mich ein typischer Unsinn aus Mode und Aerodynamik (vom Rennradbereich, wo um jedes 1/10 Watt ein riesen Heckmeck gemacht wird).
 
Handschuhe ziehe ich im Uphill sogar oft aus. Helmmütze und eine gute Hardshell ist imo das wichtigste.

Habe auch super Erfahrungen mit den Vaude Softshellhosen gemacht.

Dem stimme ich so zu.
Die Quimsa Hose von Vaude ist einfach super. Fahre auch immer mit Helmunterziehmütze (ich meine auch von Vaude)
An den Händen hab ich in der Regel keine Probleme, muss aktuell sogar ohne Handschuhe fahren da Fingerschiene und das klappt recht gut.
An den Füssen fahre ich aktuell mit Wanderstiefeln und normalen dickeren Socken.
Bis zu 2,5 ~ 3 h bei bis zu -5°C funktioniert das so gut solange es trocken ist.
 
Ich verzichte komplett auf alle Radbekleidung seit dem ich mal mit Radbekleidung bei -27°C unterwegs war. Ich Trage nur noch Tourenskihose und Merino Unterwäsche. Nur 45 Nrth hat für mich die richtige Handschuhe welche mehr über die Handgelenke gehen und eher wie Snowboardhandschuhe sind.
 
Bei extrem schlechter Durchblutung helfen bei mir die ganzen Tipps aus dem Artikel leider nichts.

Selbst mit 2x Paaren dicker Winterhandschuhe und 2x Paaren Wintersocken + Plastiktüte + 1x Neoprensocken geht das nur solange gut wenn ich permanent in Zone 2/3 fahren kann.

Sobald ich kurz anhalten muss oder bergab fahre, stoppt mein Körper die Durchblutung in den Extremitäten und innerhalb weniger Minuten werden die schmerzhaft kalt, da helfen selbst 2-4 Lagen nichts.
 
Bei extrem schlechter Durchblutung helfen bei mir die ganzen Tipps aus dem Artikel leider nichts.

Selbst mit 2x Paaren dicker Winterhandschuhe und 2x Paaren Wintersocken + Plastiktüte + 1x Neoprensocken geht das nur solange gut wenn ich permanent in Zone 2/3 fahren kann.

Sobald ich kurz anhalten muss oder bergab fahre, stoppt mein Körper die Durchblutung in den Extremitäten und innerhalb weniger Minuten werden die schmerzhaft kalt, da helfen selbst 2-4 Lagen nichts.
Hast du einen Raynaud? Dann hilft tatsächlich nur beheizte Handschuhe und Schuhe, das aber sehr zuverlässig. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen, bin selbst bei den Fingern ein Raynaud-Kandidat.
 
Neoprensocken und geschlossene Schuhe sind schon mal ein guter Anfang. Ansonsten dicke Handschuhe für den Uphill und normale, mit denen man vernünftig Grip hat, für den DH.
 
Bei den Schuhen ist manchmal weniger mehr. Die Füße brauchen Platz und sollten nicht zu eng geschnürt werden.
An den Händen ziehe ich auf der Abfahrt Gummihandschuhe unter normale Sommerhandschuhe und die Hände sind auch bei Minusgraden mollig warm.
 
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