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Hallo, Senioren Ü 50 anwesend?

Was mich nervt sind die kleinen aufgeblasenen Motoren, die zwar theoretisch ausreichend Pferde hätten, aber aufgrund des geringen Hubramums wenig Dremoment - oder das Dremoment erst recht weit oben bei einer Drehzahl, die man nie nutzt.
Ich glaube, du hast da etwas falsch mitbekommen.

Der Witz, gerade bei den kleinen aufgeblasenen Motoren, ist doch, daß die aus dem Drehzahlkeller heraus, gleichbleibend bis zu einer mittleren Drehzahl durchgängig das maximale Drehmoment vorweisen können und so auf diese Weise viel Sprit gespart werden kann, wenn man im Drehzahlbereich dieses max Drehmoments fährt.
Moderne Elektronik macht's möglich. Ideale Alltagsautos eben für den Teillastbereich.

Dreht man aber die kleinen Turbos in die Drehzahlen richtig rein, oder wird sehr viel Power verlangt, dann saufen die aber genauso, wie die früheren Turbos auch. Irgendwo muss die Kraft ja herkommen.

Und das max. Drehmomentband bei den alten Turbos war auch sehr deutlich weiter oben und nur sehr schmal vorhanden.
 
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Da gab ich dir schon recht.
Das geht auch extrem auf die Lebensdauer. Dierekteinspritzung und AGR lassen den Ansaugtrakt schnell verkoken und ein 5 jahre altes Auto hat dann auch nicht mehr die Nennleistung.

Wenn du so einen aufgeblasenen 1000ccm "Motor" nimmst, der 150 Pferde hat...
Jeder 1,6l Kadett/Astra mit 75 PS war spritziger. Und das waren Sauger.
Den Kadett haste mit 6,5l gefahren. Natürlich war der leichter - aber wollten wir nicht sparen? Ressourcen schonen?
 
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Wenn du so einen aufgeblasenen 1000ccm "Motor" nimmst, der 150 Pferde hat...
Jeder 1,6l Kadett/Astra mit 75 PS war spritziger. Und das waren Sauger.
Den Kadett haste mit 6,5l gefahren. Natürlich war der leichter - aber wollten wir nicht sparen? Ressourcen schonen?
Diese aufgeblasenen halben Motoren sind vor 100000km platt.
Ob die Turbos schnell plattgefahren werden, liegt doch wohl eher an dem individellen Umgang damit. Das war übrigens schon immer so. ;)

Daß ein alter 75PS Kadett mit 6,5 Liter gefahren werden konnte, ist doch nur eine Fabelgeschichte. War früher auch egal, wg. der niedrigen Spritpreise.

Mein oller 75 PS Golf 4 hatte sich jedenfalls mal locker 9 Liter genehmigt, bei 130 auf der BAB.
Ein 1,2 TSI 105PS Golf ist da mit 6 Litern deutlich sparsamer, und hat wesentlich mehr Dampf, vorallem von unten heraus.

Wenn du mit sogar 150 PS schlechter fahren kannst, als mit den alten 75 PS vom Kadett, dann fährst du möglicherweise immernoch im alten Still mit den hohen Drehzahlen ... oder der Turbo ist komplett im Eimer, bringt keinen Druck mehr.
 
Den Kadett haste mit 6,5l gefahren. Natürlich war der leichter - aber wollten wir nicht sparen? Ressourcen schonen?
Hätte man damals dieses bescheuerte deutsche Lebensrecht auf Autobahnen ohne Höchstgeschwindigkeit abgeschafft...

Würden wir mit 130 Km/h und darunter als V-max fahren dürfen, wäre im Laufe der Jahrzehnte evtl. auch ein Kraftstoff sparendes Fahren in die Hirne und Füße des deutschen Autofahrers eingewandert.

Wie beschrieben:
Wir fahren unser 1,7 t Allrad-Panzer mit 6 Liter Super im Schnitt.

Cruisen auf der Landstraße mit 90/95, auf der Autobahn mit 120/125 Km/h.
Und kommen trotzdem überall pünktlich, dafür aber entspannter an.
 
Daß ein alter 75PS Kadett mit 6,5 Liter gefahren werden konnte, ist doch nur eine Fabelgeschichte. War früher auch egal, wg. der niedrigen Spritpreise.
Das kann ich dir sicher bestätigen, hatte drei Stück davon. Bin Langstrecke gefahren Autobahn immer ca 210km. Anhand der Tankrechnungen war ich zwischen 5,5 und 6,5l unterwegs. 120...140kmh.
Das waren C16NZ Motoren mit Motronic Zentraleinspritung. Das ist für die Zeit und die Technik damals echt ein guter Wert. Meistens war Verkehr, zweispurige Autobahn und immer wieder LKWs, abbremsen beschleunigen, dann wars meistens so 6,5l.
Die 5,5l gingen nachts so 2,3 Uhr morgens ohne Verkehr.
 
Hätte man damals dieses bescheuerte deutsche Lebensrecht auf Autobahnen ohne Höchstgeschwindigkeit abgeschafft...

Würden wir mit 130 Km/h und darunter als V-max fahren dürfen, wäre im Laufe der Jahrzehnte evtl. auch ein Kraftstoff sparendes Fahren in die Hirne und Füße des deutschen Autofahrers eingewandert.

Wie beschrieben:
Wir fahren unser 1,7 t Allrad-Panzer mit 6 Liter Super im Schnitt.

Cruisen auf der Landstraße mit 90/95, auf der Autobahn mit 120/125 Km/h.
Und kommen trotzdem überall pünktlich, dafür aber entspannter an.

Tempolimit bringt gar nichts. Wer fährt heute denn V max? Wo?
Wenn wir ohne Radio fahren würden, würde das mehr sparen - macht aber keiner, weil keiner sparen will.
und man solte nicht vergessen: Wer schneller, als 130 fährt und in einen Unfall verwickelt ist, bekommt automatisch Teilschuld wegen unangepasster Geschwindigkeit.


 
Oh, Tempolimitturboladerdiskussion, abonniert 👍👌👆 PXL_20260111_102511459.jpg
 
Das kann ich dir sicher bestätigen, hatte drei Stück davon. Bin Langstrecke gefahren Autobahn immer ca 210km. Anhand der Tankrechnungen war ich zwischen 5,5 und 6,5l unterwegs. 120...140kmh.
Das waren C16NZ Motoren mit Motronic Zentraleinspritung. Das ist für die Zeit und die Technik damals echt ein guter Wert. Meistens war Verkehr, zweispurige Autobahn und immer wieder LKWs, abbremsen beschleunigen, dann wars meistens so 6,5l.
Die 5,5l gingen nachts so 2,3 Uhr morgens ohne Verkehr.
Naja, mal ehrlich, das war eine komplette andere Zeit. Heute will jeder, und vermutlich auch du, erheblich mehr Unfallsicherheit, mehr Luxus in der Karre, mehr elektron. Annehmlichkeiten, etc. Ich kann mich erinnern, da war eine Heckscheibenheizung eine Sensation. Und das wiegt eben alles auch.

Davon ab, so ein alter Kadett war aus heutiger Sicht auch nur ein Mini-Kleinstwagen. Also sehr klein, sehr leicht, nix drin, nix dran. Eine dürre Blechbüchse auf 2 Rädern.

Wenn du ein Fan von solchen Nix drin Nix dran Fahrzeugen bist .... da gibt's die Dacia. Aber selbst die sind heute erheblich besser ausgestattet als ein früherer Blechbüchsen-Kadett. Oder wie wär's mit nem Lada !?
 
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Was heißt Tempolimit? Wo kann man denn heute Vmax fahren?
Entweder es ist schon beschränkt, oder du hast Verkehr.

Der Turbo selber gaht eigentlch nie kaputt, das hat immer nen Grund. Wenn man den Turbo dann erneuert, kanns passieren, dass der neue wieder kaputt geht. Zum Beispiel kanns an der KW Gehäuseentlüftung liegen. Das Öl, das durch den Turbo geht, muss drucklos ablaufen können.
 
Naja, mal ehrlich, das war eine komplette andere Zeit. Heute will jeder, und vermutlich auch du, erheblich mehr Unfallsicherheit, mehr Luxus in der Karre, etc. Und das wiegt eben alles auch.

Davon ab, so ein alter Kadett war aus heutiger Sicht auch nur ein Mini-Kleinstwagen. Also sehr klein, sehr leicht, nix drin, nix dran.

Wenn du ein Fan von solchen Nix drin Nix dran Fahrzeugen bist .... da gibt's die Dacia. Aber selbst die sind heute erheblich besser ausgestattet als ein früherer Blechbüchsen-Kadett. Oder wie wär's mit nem Lada !?
Lada Niva/4x4 :love:

Ich habe einen alten E46 330. Das war keine Absicht, sondern der ist an mir kleben geblieben, nachdem ich meinen letzten Kadett abgegeben hatte.
Der E46 ist auch sehr sparsam. (Das Ironiesmiley spare ich mir an der Stelle oder)
Macht aber nix, weil ich momentan 3500km im jahr fahre. Den Rest mache ich mit dem Rennrad.

Das nächste Auto? Keine Ahnung, ist mir total egal, Fiesta? Street KA :D
 
Also Vmax fahren kann ich überall.
Muss nur das Fahrzeug leistungsschwach genug sein. Ging früher mit der 23ps Ente auch - immer Vollgas, immer 6-7000/min.

Der Turbo war alt. Aber das Geräusch wie er verreckt war geil.
 
Tja, ich mag die aufgeblasenen Motoren mit wenig Hubraum nicht. Gesundes Verhältnis ist bei mir, wenn die PS-Zahl die Hälfte des Hubraums beträgt. Hatte ich mal bei meinem Uralt-Golf. Der war Motormäßig nicht tot zu kriegen. Leider bei "modernen" Autos nicht mehr zu bekommen. Wenn ich den nicht mal gedätscht hätte und die Motorhaube danach nur noch mittels großem Schraubendreher zu öffnen war, die Karossierie durch mehrere Aufbruchversuche von Dilettanten zusätzlich gelitten hätte.....

Das mit Zahnriemen im Ölbad hat Opel auch mittlerweile. Toll. Kürzere Austauschintervalle und immer gucken, dass der Zahnriemen sich nicht langsam auflöst.

Komfort, geschenkt. Da hätte ich schon meinen jetzigen nicht nehmen dürfen. Habe halt andere Prioritäten, was Auto angeht. Ok, wenn man es genau nimmt, bei Bikes auch.
 
Was heißt Tempolimit? Wo kann man denn heute Vmax fahren?
Entweder es ist schon beschränkt, oder du hast Verkehr.

Der Turbo selber gaht eigentlch nie kaputt, das hat immer nen Grund. Wenn man den Turbo dann erneuert, kanns passieren, dass der neue wieder kaputt geht. Zum Beispiel kanns an der KW Gehäuseentlüftung liegen. Das Öl, das durch den Turbo geht, muss drucklos ablaufen können.
Doch eine Bemerkung:

Die "kein Tempolimit"-Mentalität in D bewirkt, dass noch heute eine möglichst schnelle Beschleunigung, Lücken zufahren, wenn sie frei sind, Drängeln, möglichst oft Überholen, 105 statt 100 Km/h auf der Landstraße, Geschwindigkeitsbegrenzungen nur dort einhalten, wo Blitzer stehen, möglichst viel PS unter der Haube.... in den Köpfen der Fahrer vorherrschen.

Defensive, vorausschauende und spritsparende Fahrweise wird nicht als Tugend, sondern als Verkehrsbehinderung angesehen.

Drum muss ein Tempolimit sich erstmal langfristig bei uns etablieren, um zu wirken.
 
Ja leider kann man die aktuellen Stellantis Verbrenner komplett vergessen, sich auflösender Zahnriemen oder bröckelnde Steuerkette.
Meiner ist ja noch vor dem Adblue Mist, hält hoffentlich noch paar Jahrzehnte. Sonst wirds Elektro.

Also ich würde die Autofahrkultur jetzt nich an regionalen Eigenheiten wie Tempolimit festmachen. Ob mit Auto oder mit Radl im Bikepark oder am Radweg, das tut sich nix.
 
Doch eine Bemerkung:

Die "kein Tempolimit"-Mentalität in D bewirkt, dass noch heute eine möglichst schnelle Beschleunigung, Lücken zufahren, wenn sie frei sind, Drängeln, möglichst oft Überholen, 105 statt 100 Km/h auf der Landstraße, Geschwindigkeitsbegrenzungen nur dort einhalten, wo Blitzer stehen, möglichst viel PS unter der Haube.... in den Köpfen der Fahrer vorherrschen.

Defensive, vorausschauende und spritsparende Fahrweise wird nicht als Tugend, sondern als Verkehrsbehinderung angesehen.

Drum muss ein Tempolimit sich erstmal langfristig bei uns etablieren, um zu wirken.
Es gibt diese typischen Drängler, die nen Ziegelsteim auf dem gas haben. Ist aber nicht die regel.
Gedrängelt wird vor allem bei dichtem Verkehr. Auslößer sind meistens Pappnasen, die über 30km mit 100 in der Mitte fahren und alle anderen blockieren und dann bei ner Ausfahrt aprupt rechts rüberziehen und abfahren.


Drum muss ein Tempolimit sich erstmal langfristig bei uns etablieren, um zu wirken.
Das ist komisch. Fahr mal aus deutschland raus - Schweiz zum beispiel. Da fahren alle viel gelassener mit Abstand.
Das ist hier bei uns schon deutlich. Ich glaube nicht, dass ein Tempolimit was dran ändert. Das liegt an der Mentalität.

Ich fahre heute so 120 - 130 vorausschauend. Sonst muss ich bremsen und wieder beschleunigen.
Ein generelles Tempolimit würde mich nicht treffen - bin aber trotzdem dagegen.
Ich mag auch keine Drängler.

möglichst oft Überholen, 105 statt 100 Km/h auf der Landstraße,
Das ist wohl jedem schon passiert:
Du überholst, falsch eingeschätzt und dann beschleunigt an etwas, um schneller dran vorbei zu kommen. Das ist in oft dem Moment sicherer. Ich meine damit nicht von vorne herein mit 140 zu überholen.
 
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Gestern im Schneetreiben auf der vierspurigen Innenstadtstrasse waren auch einige sehr nervös, zB ein neuer Sprinterkasten und ein x3 lieferten sich ein Beschleunigungsduell, bei ca 80 Endgeschwindigkeit zog der x3 doch davon (50 erlaubt)....dann ein AudiSUV mit heulendem Motor im Slalom zwischen den knapp 50 Schleichenden durch, selbe Stelle paar Meter weiter.
Irgendwie hat der Schneematsch wohl zum Rasen inspiriert. Ich hab das ja heut mit Radl nachzustellen versucht, aber bald aufgegeben.
 
Defensive, vorausschauende und spritsparende Fahrweise wird nicht als Tugend, sondern als Verkehrsbehinderung angesehen.
Das ist auch was, was mich aufregt.
Ich fahre auf ne rote Ampel zu, ca 30 Meter vorher nehm ich den Gang raus uns lasse rollen. Vielleicht schaltet sie um und ich kann Bewegung mitnehmen und muss nicht anfahren.
Der nächste Schnarcher überholt, fährt vor mich und bremst ab und steht. "Hurra, ich bin der erste an de roten Ampel" Im selben moment schaltet die Ampel auf Grün und auch ich muss wieder anfahren. :rolleyes:
Also nicht nur für sich die Energiebilanz verschlechtert, sondern auch für andere. :daumen:
Wäre der hinter mir geblieben, wären wir im Schnitt beide schneller gewesen.
=> Um sparen geht es nicht und ging es nie.
 
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