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Insolvenzen in der Bike-Industrie: Gibt es Licht am Ende des Tunnels?

Ich bewundere dein Engagement zu argumentieren dass der "Kreis nicht rund ist".
Ein Rad mit zusätzlichem Motor und Akku ist bei gleichen Rahmenbedingungen (Wortspiel) immer schwerer als ein Rad ohne diesen Zusatzbalast.
Nebenbei hätte man, ohne die räumlichen Einschränkungen die eine Akku und ein Motor mit sich bringen, mehr Freiheitsgrade um das Rahmengewicht zu optimieren.
Ich bin ebenfalls erstaunt darüber wie die Leute versuchen meinen Grundgedanken zu entkräften, dabei aber eigentlich nur ihre Aussage wiederholen, dass ein E-Bike von Hersteller X so wenig wiegen könnte, wie manch ein Bio-Enduro von Hersteller Y wiegt...was völlig an meinem Gedanken vorbei geht und dazu noch ein absoluter Birnen-Äpfel-Vergleich ist aber well well.
Jetzt aber auch genug mit dem Off-Topic hier.
 
Fakt ist, dass der deutsche Fahrradmarkt zusammen mit Benelux so dermaßen groß und wichtig für die Industrie ist wie nichts anderes. Das kann man sich einfach nicht vorstellen, wie viel die Deutschen und Holländer für Fahrräder ausgeben und wie wenig der Rest von Europa.
Dann kann sich die Fahrradbranche wohl in Zukunft warm anziehen....

Zumindest auf dem deutschen Markt wird die Fahrradbranche unter dem gleichen Effekt wie die Rentenversicherung leiden.
Ein großer Teil der zahlungskräftigen Kundschaft (allgemein auf Fahrräder und E-Bikes bezogen) fällt in naher Zukunft schlicht und ergreifend weg.

Zumindest war es in meiner Wahrnehmung so, dass während Corona in meinem Bekanntenkreis sowie bei uns im Ort viele aus der typischen Boomer-Generation in neue Räder investiert haben.
Haus ist abbezahlt, Kinder sind aus dem Haus, finanziell hat man soweit alles im Trockenen... dann geht man halt mal zwei E-Bikes für zusammen 8-10k kaufen.
Meine Eltern waren da auch mit dabei... Nur wird es bei ihnen halt mit ziemlicher Sicherheit das letzte Fahrrad bleiben.
 
komisch, dass der dann hier in der schweiz funktioniert, trotz schwieriger topographie.
Genau die ist einer der Gründe warum ÖPNV in der Schweiz gut funktioniert. Das Auto hat weniger Vorteile gegenüber dem ÖPNV. Es gibt einfach weniger Strecken die gefahren werden müssen.
Dumm gesagt, wenn alle Leute nur das Tal hoch oder runter fahren, macht es wenig unterschied ob die dazu das Auto oder den Bus nehmen, weil der Bus schon in die richtige Richtung fährt.
Auf dem flachen Land bräuchte man dann zig Buslinien für jedes Dorf. Wenn die dann noch in einem angemessen Takt fahren sollten, müssten da auch seeeehr viel für sehr wenige Pendler subventioniert werden.

der geplante deutschlandtakt, der dem schweizer system nachempfunden ist, wurde btw auf 2070! verschoben. jeder weitere kommentar überflüssig 😁
Das in Deutschland beim Thema ÖPNV trotzdem enorm viel schief läuft und vieles beser gemacht werden könnte will ich aber gar nicht bestreiten.
 
Dann kann man von einem 19kg Amflow Bike noch einmal 2kg abziehen und landet bei dem Gewicht eines „Bio Enduros“.

In welcher Welt ist die Ausstattung eines 19kg Amflows auch nur ansatzweise mit dem vergleichbar, was aktuelle Enduros verbaut haben?

36 vs. 38
Float X vs. Kategorie X2 oder gar Coil
Exo Karkassen vs. Kategorie DD/SG/DH

Keine Ahnung, was die Felgen an dem Teil können, aber ich würde davon ausgehen, dass da auch "gespart" wurde.

Du vergleichst sowas von Äpfel mit Birnen.
Diese Anbauteile findest du sonst aktuell an einem 15kg Trail Bike, nicht an einem 17kg Enduro.
 
Bei den abgewendeten Insolvenzen durch eingestiegene Investoren stelle ich die nachhaltige, sprich mittel- und langfristige Rettung zumindest mal in Frage.
Ist der Investor "irgendeine Finanzgesellschaft" wird sich das finanzielle Engagement sehr schnell einstellen , wenn kein Gewinn erwirtschaftet wird. Langfristige Invests sind da wohl eher nicht zur erwarten. Analog dem Vergleich Inhabergeführter und börsennotierter Unternehmen. Bei der aktuellen Gesamtlage und angesichts des übersättigten Bikemarkts ist aus meiner Sicht eher ein langer Atem gefragt.
Angenommen, ich wäre Fachpersonal in einem betroffenen Unternehmen würde ich mich mittelfristig nach einer sicheren Alternative umsehen.
 
Du bringst ein hervorragendes Beispiel, wie Subvention funktioniert.

In deinen Fall wird mit der Pendlerpauschale das private Auto subventioniert (war von Anfang so beabsichtigt, um die deutsche Autowirtschaft zu unterstützen). Der ÖPNV dagegen wird hier vernachlässigt.

Warum läuft das nicht andersrum? Also ohne Pendlerpauschale, dafür mit einem subventionierten ÖPNV, mit dem du deine 40 km in einer Zeit zurück legst, die mindestens zum privaten Auto konkurrenzfähig ist, wenn nicht sogar besser?

Man sieht hier also ganz klar, wo die politischen Prioritäten sind, ziemlich unabhängig von den Regierungen der letzten 60 Jahren.
weil der dann subventionierte ÖPNV nicht jedem zugänglich wäre und auch mit Ausbau dessen nicht im Ansatz alle Bedüfnisse erfüllen würde - speziell nicht für die ländlichen Regionen. Du wohnst ja selbst im ländlichen Gebiet - schaust noch weiter runter in den Chiemgau, wirds noch präkerer...und das ist ja nur ein kleiner Teil Deutschlands, wo es nicht funktionieren würde.
Daher ist die Pendlerpauschale für alle das fairste, zumal auch die, die sich dem ÖPNV bedienen von der Pendlerpauschale profitieren, da sie angesetzt werden kann.
 
Die Fahrradindustrie ist, wie viele branchenfremde Industriezweige natürlich auch, schon seit drölfzig Jahren vor allem auf kurzfristige Gewinne ohne richtigen Plan was danach kommt, ausgerichtet. Die Gelackmeierten sind dann zumeist im Falle einer Pleite vor allem die Belegschaft und je nach Geschäftsstruktur auch die geprellten Käufer, vor allem wenn vorfinanziert wurde. Mein Mitleid hält sich von daher mit den pleitegegangenen Firmen in Grenzen, die Einzelschicksale der Betroffenen hingegen lässt mich nicht kalt.
 
In deinen Fall wird mit der Pendlerpauschale das private Auto subventioniert (war von Anfang so beabsichtigt, um die deutsche Autowirtschaft zu unterstützen). Der ÖPNV dagegen wird hier vernachlässigt.
Das verstehe ich nicht, bzw. ist mir viel zu pauschal. Ich bekomme auch die Pendlerpauschale. Ich habe kein Auto, sondern fahre nur mit dem 63 Euro Ticket. Das heißt in meinem Fall wird meine ÖPNV Fahrkarte damit subventioniert.

Zum Thema: Ich glaube nichtmal, dass nur die Bikeindustrie schuld ist. Mein Leasing läuft im September aus und ich werde erstmal nichts neues leasen, da einfach weniger Geld im Geldbeutel ist. Da können noch so viele tolle und neue Räder kommen, für mich liegen die Prioritäten gerade woanders und das Spielgeld ist weniger geworden.
 
Ich bewundere dein Engagement zu argumentieren dass der "Kreis nicht rund ist".
Ein Rad mit zusätzlichem Motor und Akku ist bei gleichen Rahmenbedingungen (Wortspiel) immer schwerer als ein Rad ohne diesen Zusatzbalast.
Nebenbei hätte man, ohne die räumlichen Einschränkungen die eine Akku und ein Motor mit sich bringen, mehr Freiheitsgrade um das Rahmengewicht zu optimieren.

Das kann ich so nicht stehen lassen.
Der Stabilitäts- und Gewichtsvorteil eines Rades mit im Rahmen verbauten Akkus, welcher nicht durch den Benutzer entnommen werden kann, entsteht Hauptsächlich durch die nicht notwendige große Öffnung für den entnehmbaren Akku im Rahmen.
Bei entnehmbaren Akku hat der Rahmen eine offene C-Form als Querschnitt. Bei im Rahmen fest verbauten Akku ist normalerweise nur eine kleine Öffnung zum Tretlager hin vorhanden, wodurch das Unterrohr einen geschlossenen Querschnitt hat. Um die gleiche Stabilität beider Querschnitte zu erreichen, ist beim geschlossenen Querschnitt sehr viel weniger Material notwendig.
Das beim Akku eingesparte Außengehäuse macht im Vergleich weniger aus.
Konkret habe ich da noch von den frühen Rotwild eBikes mit zwischen Steuersatz und Tretlager verschraubten Akkus im Kopf: herausnehmbarer Akku etwa 150 g mehr, Unterrohr für herausnehmbaren Akku etwa 600 g mehr.
Warum immer so negativ und warum immer - absichtlich? - nicht verstehen? Oder beleidigen und für dumm verkaufen? Mein Arbeit dreht sich täglich um Innovation - und da ist noch lange kein Ende in Sicht.

Ich versuche lediglich die Argumentation zu widerlegen dass das Gewicht eines eMtb gleich dem Gewicht eines Mtb + Akku + Motor ist.

Warum?

Zum einen einfach und banal, fällt z.B. das Tretlager weg, da es ja Bestandteil des Motors ist.
Zum anderen kann und muss der Rahmen anders gebaut werden. Dass die Akkus heute gerne fest verbaut werden, hängt damit zusammen, dass das Gesamtgewicht dadurch sinkt. Beim Auto war z.B. lange Cell to Body interessant und ist es heute auch noch - der Austausch einzelner Zellen sollte dabei aber immer möglich bleiben.

Die Zukunft (oder eine mögliche Zukunft):

Die Forschung läuft an sogenannten "structural batteries"
"Researchers are exploring "structural batteries," where the battery itself would become a load-bearing part of the ebike frame. While still mostly theoretical, this points to a future where the battery isn't just inside the frame but actually forms part of it, potentially creating lighter and more efficient designs."

Gerne auch Carbon-Faser Structural Batteries (Chalmers University)
https://advanced.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/adma.202409725

Can batteries carry the load?
"Die Batterie erreichte eine Elastizitätsmodul von 76 GPa – vergleichbar mit Aluminium und geeignet für lasttragende Anwendungen." (keine Ahnung ob das stimmt).
https://interestingengineering.com/energy/structural-battery-composites-ev-carbon-fiber
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0266353824002987

Alles was ich damit sage ist, dass Gewicht A(BioBike) + Gewicht B(Motor + Akku) nicht unbedingt gleich dem Gewicht C (eMtb) sein muss. Und in einer möglichen Zukunft sogar der Rahmen selbst die Energie speichern könnte.

Niemals ist für mich ein zu großes Wort. Vor zwei Jahren haben wir noch mit ChatGpt im Browser gespielt und gestern zum ersten Mal eine große komplexe Applikation rein aus Spezifikationen generiert. Komplett irre ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Pendlerpauschale hat mit dem Auto genau nichts zu tun. Ohne Pendlerpauschale könntest du deine realen Fahrtkosten als Werbungskosten absetzen. Um das zu vereinfachen, gibt es eine Pauschale, die du genauso zum Kauf von ÖPNV-Tickets einsetzen könntest.
Wenn man statt der Pendlerpauschale nur noch Realkosten absetzen kann, schauen Deutschlandticketnutzer ganz schön in die Röhre.
Da stellt sich schon die Frage wen die Pauschale eigentlich "subventioniert".

Die Diskussion ist eh müßig. Ein Drehen an der Pauschale wird den Fahrradverkehr nur sehr geringfügig beeinflussen. Die Leute nehmen meist das Verkehrsmittel dass sie am schnellsten zum Ziel bringt.
Und der Branche wird es schon gar nicht helfen. Wer kauft denn dann noch 4k MTBs wenn noch weniger Geld am Monatsende übrig ist.

Firmen kommen und gehen. Manche gehen Insolvent, andere werden Gegründet. Und Schweinezyklen in der Nachfrage sind nun auch nix neues.
 
Zum einen einfach und banal, fällt z.B. das Tretlager weg, da es ja Bestandteil des Motors ist.
Das ist eine etwas merkwürdige Logik. Das Tretlager fällt nicht weg, es ist immer noch da, nur mit einem Motor außenrum. Zumindest kannst du es gedanklich nicht subtrahieren.
 
Das ist eine etwas merkwürdige Logik. Das Tretlager fällt nicht weg, es ist immer noch da, nur mit einem Motor außenrum. Zumindest kannst du es gedanklich nicht subtrahieren.
Nö, passt schon, wenn man ganz kleinlich vergleicht und zu dem (Katalog)gewicht des Fahrrads die (Katalog)gewichte von Motor und Akkus addiert. Diese Summe ist größer als das, was das ansonsten gleich ausgestattete Elektrofahrrad wiegt.
 
Das ist eine etwas merkwürdige Logik. Das Tretlager fällt nicht weg, es ist immer noch da, nur mit einem Motor außenrum. Zumindest kannst du es gedanklich nicht subtrahieren.
Was soll das werden, Haarspalterei? Und klar, das Tretlager ist Teil des Motors (hättest Du es gelesen, genau so habe ich es geschrieben) und entfällt damit quasi - ganz im Gegenteil zu einem Motor, der in der Hinterrad nabe sitzt.
Ich finde da Deinen Ansatz sehr merkwürdig und verdreht, denn es ergibt sich selbst nach Milchmädchenrechnung:

Gewicht(BioBike) - Gewicht(Tretlager) + Gewicht (Motor) + Gewicht(Akku) = gewicht(eMtbs)

Also entfällt es, würde ich sagen

Aber Hauptsache immer dagegen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit den Insolvenzen wird sich ab Januar besser, hat das statistische Bundesamt entschieden. :)


"Einstellung der Veröffentlichung vorläufiger Ergebnisse
Mit dem Berichtsmonat Dezember 2025 stellt das Statistische Bundesamt die Veröffentlichung vorläufiger Angaben zu den Regelinsolvenzen auf Basis der Insolvenzbekanntmachungen der Amtsgerichte ein. Die endgültigen Ergebnisse werden auch weiterhin in der bisherigen Form veröffentlicht." link
 
Das ist eine etwas merkwürdige Logik. Das Tretlager fällt nicht weg, es ist immer noch da, nur mit einem Motor außenrum. Zumindest kannst du es gedanklich nicht subtrahieren.

Nö, passt schon, wenn man ganz kleinlich vergleicht und zu dem (Katalog)gewicht des Fahrrads die (Katalog)gewichte von Motor und Akkus addiert. Diese Summe ist größer als das, was das ansonsten gleich ausgestattete Elektrofahrrad wiegt.
Obwohl die Diskussion ja nun wirklich nicht hierher gehört, aber ich denke, es dürfte jedem klar sein, dass @AndiG72 eine sehr eigenwillige Sichtweise bei diesem Gewichtsvergleich hat.

Es dürfte konstruktiv, egal, mit wie viel Innovation und Engagement nicht möglich sein, die mindestens 4 bis 6/7/8... Kg Motor + Akku an einem Fahrradrahmen wegzusparen, um auf ein ähnliches Gewicht bei einem handelsüblichen motorlosen Enduro und handelsüblichen E-Enduro zu kommen.
(gleiches Rahmenmaterial und gleiche Komponenten vorausgesetzt).
 
Überhaupt nicht. Habe ja selbst einen Bosch gefahren.
Ich sage lediglich, dass man sich auf den Lorbeeren derzeit nicht ausruhen darf und dass explizit Bosch von Avinox vollkommmen auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Und dass man bei Bosch durchas staunt, wie das Avinox aus dem Stand gemacht hat. Man zittert durchaus in Stuttgart, das weiß ich ich aus 1.Hand.
Vielleicht zittern sie in Reutlingen, aber eher nicht in Stuttgart.
 
Obwohl die Diskussion ja nun wirklich nicht hierher gehört, aber ich denke, es dürfte jedem klar sein, dass @AndiG72 eine sehr eigenwillige Sichtweise bei diesem Gewichtsvergleich hat.

Es dürfte konstruktiv, egal, mit wie viel Innovation und Engagement nicht möglich sein, die mindestens 4 bis 6/7/8... Kg Motor + Akku an einem Fahrradrahmen wegzusparen, um auf ein ähnliches Gewicht bei einem handelsüblichen motorlosen Enduro und handelsüblichen E-Enduro zu kommen.
(gleiches Rahmenmaterial und gleiche Komponenten vorausgesetzt).
Ich finde den Kommentar unpassend.

Die Links, die ich gepostet habe zeigen Forschungen, die versuchen, die Energie direkt in der tragenden Struktur zu speichern. Dass das Gewicht sinkt, wenn ich die tragende Struktur direkt als Akkuspeicher bzw den Akku als teil der tragenden Struktur verwenden kann, sollte einleuchtend sein.
 
Ich finde den Kommentar unpassend.

Die Links, die ich gepostet habe zeigen Forschungen, die versuchen, die Energie direkt in der tragenden Struktur zu speichern. Dass das Gewicht sinkt, wenn ich die tragende Struktur direkt als Akkuspeicher bzw den Akku als teil der tragenden Struktur verwenden kann, sollte einleuchtend sein.
Jaja blabla und nächstes Jahr gibt's E-Bikes mit Raketenantrieb...komm lass gut sein Andi und zurück zum eigentlichen Thema.
 
Die Links, die ich gepostet habe zeigen Forschungen, die versuchen, die Energie direkt in der tragenden Struktur zu speichern. Dass das Gewicht sinkt, wenn ich die tragende Struktur direkt als Akkuspeicher bzw den Akku als teil der tragenden Struktur verwenden kann, sollte einleuchtend sein.
Zweifelsohne. Eingespart werden könnte in diesem Szenario der halbe Meter Carbon- oder Alurohr, bisher als Unterrohr bezeichnet. So viel kann das gar nicht sein. Ein Kilo vielleicht. Dazu kommt aber - weiterhin der Motor und dessen Verkabelung.
 
Ich finde den Kommentar unpassend.

Die Links, die ich gepostet habe zeigen Forschungen, die versuchen, die Energie direkt in der tragenden Struktur zu speichern. Dass das Gewicht sinkt, wenn ich die tragende Struktur direkt als Akkuspeicher bzw den Akku als teil der tragenden Struktur verwenden kann, sollte einleuchtend sein.
Dass die tragende Struktur aber massiver sein muss, um Energie zu speichern (sowie außen mit Schutz versehen), als hohle Rohre aus Carbon oder Alu dürfte auch logisch sein.
Dass der Motor weiterhin da sein wird und nicht Teil der tragenden Struktur = Rahmen, dürfte auch klar sein.
So könnte es denn in den kommenden Jahren durchaus sein, dass der heutige, Material- und Technik-bedingte Gewichtsunterschied um 2-3 kg sinkt. Aber es wird genug Zusatzgewicht gegenüber einem vergleichbaren motorlosen Rad übrig bleiben.
 
Die Links, die ich gepostet habe zeigen Forschungen, die versuchen, die Energie direkt in der tragenden Struktur zu speichern. Dass das Gewicht sinkt, wenn ich die tragende Struktur direkt als Akkuspeicher bzw den Akku als teil der tragenden Struktur verwenden kann, sollte einleuchtend sein.
Na ja, natürlich kannst du da einen Teil der tragenden Struktur einsparen. Der Haken daran ist, dass du aber bei den Akkus immer ein großes Volumen brauchst (Stichwort Wh/l), um auf vernünftige Kapazitäten zu kommen. Und das Material von den Akkus hat halt auch ordentlich Dichte. Selbst wenn der Akku exakt so stabil sein sollte wie Alu oder Carbon, mit einem Akkurohr mit 1 mm Wanddicke hast du halt nur eine minimale Kapazität. Also musst du weiteren Akku anbauen, und der wiegt, und damit bist du immer schwerer als beim Bike ohne E.
 
Dass die tragende Struktur aber massiver sein muss, um Energie zu speichern (sowie außen mit Schutz versehen), als hohle Rohre aus Carbon oder Alu dürfte auch logisch sein.
Dass der Motor weiterhin da sein wird und nicht Teil der tragenden Struktur = Rahmen, dürfte auch klar sein.
So könnte es denn in den kommenden Jahren durchaus sein, dass der heutige, Material- und Technik-bedingte Gewichtsunterschied um 2-3 kg sinkt. Aber es wird genug Zusatzgewicht gegenüber einem vergleichbaren motorlosen Rad übrig bleiben.
Und, habe ich was anderes gesagt, als dass immer ein Gap bleiben wird - der könnte halt recht klein werden?
Aber @Boogeyman1301 hat Recht, was red ich - sowieso sehr komische Leute mit komischen Ansichten, die Forschen und Energie z.B. im Flugzeugrumpf speichern wollen - wieso auch?

Und prinzipiell ging es ja nur um "das wird NIEMALS" passieren.


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