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Insolvenzen in der Bike-Industrie: Gibt es Licht am Ende des Tunnels?

Wie viel wiegt so ein Unterrohr? 300g? Ist ja nicht so dass man da überhaupt so viel Potential zum Sparen hat, wenn der Akku das Unterrohr ersetzt.
Nuja, wenn man den ganzen Hauptrahmen aus so Akkurohren zusammen klebt, fallen auch einige mechanische Bauteile "Akkunest" weg. Dann sollten 2kg gut möglich sein und das Gap auf 2-3kg schrumpfen. Das wäre was fürs Marketing der nicht dazu lernenden Wegwerfgesellschaft.

Wie oben schon mehrfach geschrieben. Innovation am MTB stagniert. Gute Räder aus 2019 sind heute fahrtechnisch noch aktuell. Bei neueren Modellen findet nur der Nerd die kleinen Unterschiede in Geo oder Fahrwerk, also wird für Laien Quatsch dran gebaut. Den will nicht Jeder haben. :ka:
Das bereinigt sich gerade, wie man an dem wieder verschwindenden Kabel durch Steuersatz Quatsch sehen kann.
 
zurück zum Thema:
Das große Problem von fasst allen Fahrradherstellern sind die großen Lagerbestände an Komponenten, die sie durch die eingebrochene Nachfrage nicht mit den Bikes abverkaufen können, aber in der Boom-Zeit der Pandemie bestellt haben (teilweise deutlich über dem eigentlichen Bedarf, nur um für die Zukunft irgendwann montage- und auslieferungsfähig zu sein). Diese Lagerbestände müssen finanziert werden. Da kommen je nach Lagergröße schon mal 7 oder 8-stellige Jahreszinswerte zusammen, zumindest bei den großen Herstellern. Das muss auch erst mal verdient werden.
Durch hohe Lagerkosten kann auch nicht in neues Material investiert werden, was passiert sonst mit dem "alten" Material.
Diese hohen Lagerbestände sind mit ein Grund für die Rabattschlachten der Hersteller, um überhaupt an Geld zu kommen, auch wenn die Margen sehr gering sind. Oder diese "alten" Teile werden in den Graumarkt gepumpt, wo sie dann bei den bekannten Onlinehändlern für kleines Geld irgendwie noch zu Geld gemacht werden. Alte Komponenten könenn nicht einfach abgeschrieben werden, dass kann sich keiner leisten.
Diese Kaufzurückhaltung trifft dann auch die Komponentenhersteller, die keine neuen Aufträge erhalten, da ja die "alte" Ware bei ihren Kunden ja erst abfliessen muss. Die nächste Insolvenzwelle bei den Zubehörherstellern?
Neue Player, wie hier schon mit Avinox aufgeführt, haben den riesen Vorteil, dass sie nicht pandemievorbelastet sind und "frei" verkaufen können und ihre Kunden auch "frei" kaufen können. Ob Avinox auch im Service, Haltbarkeit und Co mit dem Platzhirsch Bosch mithalten kann, wird sich zeigen.

Ich behaupte mal, dass es den Fahrradherstellern erst dann besser gehen wird, wenn sie ihre Lagerbestandsproblematik gelöst haben und dann mit neuen Produkten punkten können, sofern sich die Biker dann auch diese guten neuen Bikes leisten können/wollen. Solange die Nachfrage nach aktuellen und auch Bikes der vorigen Modelljahre so gering bleibt, wird es leider noch einige Insolvenzen geben.
 
Und, habe ich was anderes gesagt, als dass immer ein Gap bleiben wird - der könnte halt recht klein werden?
Aber @Boogeyman1301 hat Recht, was red ich - sowieso sehr komische Leute mit komischen Ansichten, die Forschen und Energie z.B. im Flugzeugrumpf speichern wollen - wieso auch?

Und prinzipiell ging es ja nur um "das wird NIEMALS" passieren.

Genial - wenn man jetzt noch Photovoltaik Zellen auf die Flügel klebt, dann könnten diese ja die Batterien im Flug aufladen und nach dem Landen den Strom ins örtliche Netz einspeisen. Dann kann Luisa mit ruhigem Gewissen fliegen. ;)

jetzt komm mal wieder auf den boden - alles dinge die schön und gut sind, aber du in deiner restlichen Lebenszeit nicht mehr erleben wirst. und viele von den Firmen werder erstmal auch insolvent gehen...wie Lilium
 
Insbesondere muss man auch die aktuellen Insolvenzen von renommierten Fahrrad Händlern beachten.
Viele alteingesessene Händler sind insolvent. Mitarbeiter stehen im Unwissenheit wie es weitergeht….
 
Warum immer so negativ und warum immer - absichtlich? - nicht verstehen? Oder beleidigen und für dumm verkaufen? Mein Arbeit dreht sich täglich um Innovation - und da ist noch lange kein Ende in Sicht.

Ich versuche lediglich die Argumentation zu widerlegen dass das Gewicht eines eMtb gleich dem Gewicht eines Mtb + Akku + Motor ist.

Warum?

Zum einen einfach und banal, fällt z.B. das Tretlager weg, da es ja Bestandteil des Motors ist.
Zum anderen kann und muss der Rahmen anders gebaut werden. Dass die Akkus heute gerne fest verbaut werden, hängt damit zusammen, dass das Gesamtgewicht dadurch sinkt. Beim Auto war z.B. lange Cell to Body interessant und ist es heute auch noch - der Austausch einzelner Zellen sollte dabei aber immer möglich bleiben.

Die Zukunft (oder eine mögliche Zukunft):

Die Forschung läuft an sogenannten "structural batteries"
"Researchers are exploring "structural batteries," where the battery itself would become a load-bearing part of the ebike frame. While still mostly theoretical, this points to a future where the battery isn't just inside the frame but actually forms part of it, potentially creating lighter and more efficient designs."

Gerne auch Carbon-Faser Structural Batteries (Chalmers University)
https://advanced.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/adma.202409725

Can batteries carry the load?
"Die Batterie erreichte eine Elastizitätsmodul von 76 GPa – vergleichbar mit Aluminium und geeignet für lasttragende Anwendungen." (keine Ahnung ob das stimmt).
https://interestingengineering.com/energy/structural-battery-composites-ev-carbon-fiber
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0266353824002987

Alles was ich damit sage ist, dass Gewicht A(BioBike) + Gewicht B(Motor + Akku) nicht unbedingt gleich dem Gewicht C (eMtb) sein muss. Und in einer möglichen Zukunft sogar der Rahmen selbst die Energie speichern könnte.

Niemals ist für mich ein zu großes Wort. Vor zwei Jahren haben wir noch mit ChatGpt im Browser gespielt und gestern zum ersten Mal eine große komplexe Applikation rein aus Spezifikationen generiert. Komplett irre ...
Jetzt wo wir uns darauf geeinigt haben, dass ein Rad/Rahmen mit Akku und Motor immer schwerer als ein Rad ohne sein wird, könnten wir eine mühselige Prognose wagen ob der Rahmen in 10 Jahren 100% oder nur 50% schwerer sein wird.
 
Ich habe auch nur Vermutungen...

  1. Mit dem eBike-Boom haben einige Hersteller zu spät aufs richtige Pferd gesetzt und hecheln dem Thema hinterher. Ggf. wurde dann gleich "richtig" investiert und über den Bedarf hinaus Mitarbeiter eingestellt, Maschinen eingekauft usw. Zudem bist Du m.E. deutlich abhängiger von der Zukunft. Bisher hast ein neues Enduro 2-3 Jahre entwickelt und am Ende die aktuellste Gabel, Dämpfer eingebaut, fertig. Jetzt baust Du ein neues Bike rund um einen Motor+Akku, von dem Du HOFFST, dass er in 2-3 Jahren state of the art ist.

    Gleichzeitig kostet die Entwicklung anfangs vermutlich deutlich mehr, eben weil Du mit dem Thema grad startest, musst Fehlschläge verkraften, usw. Und dann bringst des Bike in vier Rahmengrößen raus und Dein Motor+Akku ist überholt, weil DJI vor sechs Monaten was besseres auf den Markt geworfen hat.

    Parallel dazu hast Du vor 1-2 Jahren ein Trailbike geplant, aber mit einem vermeintlich zukunftssicheren Hersteller von Motor/Akku... und HOFFST erneut, dass das das große Ding wird. Hast Dir damit aber zwei Hersteller ins Haus geholt, mit allem Drum und Dran.
  2. Skalierung: der Markt ist groß, mit vielen Herstellern, die alle das gleiche machen (wollen). Wie bringst da Deine Skalierungseffekte unter, wennst am Ende den falschen Motor/Akku hast? Hat zudem jeder Hersteller eine Art Brot-und-Butter-Geschäft? Wie bei Shimano, die m.E. hauptsächlich mit den Teilen am City-Bike Geld verdienen.
  3. Einige Bikemarken-Gründer sind vmtl. gute Träumer, Designer, Konstrukteure, ... aber nicht immer die besten Zahlenmenschen. Andere haben rechtzeitig verkauft und die Firmen tragen die Kosten des Verkaufs.
 
Ich habe letzte Woche 3 Artikel bei Hibike gekauft. Schwer vorstellbar, dass die bei den Preisen Geld verdient haben. Von daher abwarten!

Wurstblinker
die Masse , und manche Artikel zu teuer verkaufen , so macht man Gewinn , schau mal Bike Discount da denkst die Verschenken manche Sachen , aber die kaufen aich oft aus Insolvenz beständen und bezahlen dort einfach Kilo Preise für Ketten z.B. etc. wenn die sagen wir 12 fach Ketten pro kg für 5€ kaufen und dann pro Kette 10€ plus Versandkosten kosten nehmen lohnt sich das schon
 
die Masse , und manche Artikel zu teuer verkaufen , so macht man Gewinn , schau mal Bike Discount da denkst die Verschenken manche Sachen , aber die kaufen aich oft aus Insolvenz beständen und bezahlen dort einfach Kilo Preise für Ketten z.B. etc. wenn die sagen wir 12 fach Ketten pro kg für 5€ kaufen und dann pro Kette 10€ plus Versandkosten kosten nehmen lohnt sich das schon
kann man eigentlich auch für fehlende zerebrale Leistungsfähigkeit gesperrt werden?

Frage für alle meine Freunde…
 
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