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Vorsatz für 2026: der Speck muss weg

Normalerweise Steuer ich über die TSS aber Weihnachten und im Urlaub ging alles drunter und drüber. Da habe ich schon zu wenig Pausen gemacht.
Ich dachte die paar Tage mit reduziertem Umgang reichen vor dem test.
Der Gedanke war sicherlich der richtige für eine richtige höchstformphase hätte ich eher 3-5 Tage gezielt die Belastung verringert und dann 2tage Pause. Aber ist auch wieder die Frage mit welchem Anspruch du an dein Training rangehst. Es muss auch nicht immer alles sportwissenschaftlich fundiert sein
 
Gewogen wird natürlich vor dem Frühstück. ;)

Es sei denn, du frühstückst immer das gleiche und trinkst immer gleich viel Kaffee, etc. .
Im Prinzip ja. Da bin ich leider sehr fest gefahren wenn es ums Frühstück geht. Auch wenn es langweilig ist, selbst im Urlaub kommt bei mir fast immer das gleiche auf's Teller.
 
Ich schraube mich ständig bei 1,72m um die 80Kg +/- 0,3 herum. Bin froh, wenn ich das über den Winter halten kann.

Meine Hoffnung ist aber, daß es ab Frühjahr noch auf 78Kg wird. Das hatte ich mir aber auch schon letztes Jahr vorgenommen, was nicht so richtig geklappt hatte. 1x mit Freunden gut Essen gehen .... ;)
 
Muss jetzt auch wieder durchstarten und da diese OP wegen meinem Karpaltunnelsyndrom jetzt vor Saisonbeginn eher nichts wird kann ich ja auch weiter radfahren.

Heute war ich bei einem Orthopäden der diese OP bei mir nicht machen wollte. Mich hat jetzt wieder mein Radunfall von 2017 wieder eingeholt. Durch die Rückenmarksprellung sind die Nervenbahnen zu den Ringfingern beschädigt. Mehr oder weniger starkes Brennen.

Jetzt hoffe ich das die Handchirugie im Marienhospital sich da dran traut und mich nicht noch mal auf eine Ehrenrunde durch die Neurologie schicken

Habe mich jetzt innerlich auf eine OP im Herbst eingestellt
 
Hey Leute.
Ich weis ja, dass wir im MTB Forum sind, wo bei vielen der Sport zum Alltag gehört. Das ist bei mir ja nicht anders. Aber wisst ihr was ich nicht verstehe?
Ich les hier immer wieder so Sachen wie „Ich bin froh, wenn ich im Winter mein Gewicht halten kann, oder es nur wenig hoch geht, da ich hier wenig Rad fahr“
Oder
„Im Sommer geht’s bestimmt mit dem
Gewicht runter, da ich hier aktiver bin“
Oder gar
„Ich werd jetzt mehr red fahren um leichter zu werden „

Aber was ich fast nie lese ist, dass jemand ernsthaft an seiner Ernährung arbeitet.
In meinen Augen ist das, das A und O.
Ja es, es mag anfangs schwer und Langeweilig sein, aber es ist einfach der größte Hebel, und wenn man es beibehält, ist das mit dem Gewicht halten auch nicht schwer.

Ich seh das mittlerweile eher so, dass ich, wenn ich ausgiebig Rad gefahren bin, mir auch mal was gönnen kann. Und nicht, dass ich das Radfahrern zum abnehmen Brauch.
Nebenbei ist das mtb hakt auch mein Hobby und macht auch noch Spaß 😜
 
Muss jetzt auch wieder durchstarten und da diese OP wegen meinem Karpaltunnelsyndrom jetzt vor Saisonbeginn eher nichts wird kann ich ja auch weiter radfahren.

Heute war ich bei einem Orthopäden der diese OP bei mir nicht machen wollte. Mich hat jetzt wieder mein Radunfall von 2017 wieder eingeholt. Durch die Rückenmarksprellung sind die Nervenbahnen zu den Ringfingern beschädigt. Mehr oder weniger starkes Brennen.

Jetzt hoffe ich das die Handchirugie im Marienhospital sich da dran traut und mich nicht noch mal auf eine Ehrenrunde durch die Neurologie schicken

Habe mich jetzt innerlich auf eine OP im Herbst ei

Muss jetzt auch wieder durchstarten und da diese OP wegen meinem Karpaltunnelsyndrom jetzt vor Saisonbeginn eher nichts wird kann ich ja auch weiter radfahren.

Heute war ich bei einem Orthopäden der diese OP bei mir nicht machen wollte. Mich hat jetzt wieder mein Radunfall von 2017 wieder eingeholt. Durch die Rückenmarksprellung sind die Nervenbahnen zu den Ringfingern beschädigt. Mehr oder weniger starkes Brennen.

Jetzt hoffe ich das die Handchirugie im Marienhospital sich da dran traut und mich nicht noch mal auf eine Ehrenrunde durch die Neurologie schicken

Habe mich jetzt innerlich auf eine OP im Herbst eingestellt
Ach Mensch, wirklich schwierig. "Drohende" OP klingt nicht so nice. Andererseits: wenn geholfen werden kann ? Naja, viel Glück auf jeden Fall !

Geht radfahren denn überhaupt im Moment ?
 
Aber was ich fast nie lese ist, dass jemand ernsthaft an seiner Ernährung arbeitet.
In meinen Augen ist das, das A und O.
Sehe ich auch so.
Was ist daran zu versuchen seine Ernährung umzustellen?

Zu aufwendig? Es gibt jede Menge Gerichte die man fix für sich, Familie oder als Meal Prep kochen kann!
Zu teuer? Ja, aber MC Doof und irgendwelchen Fertigkram das geht!
Ich bin eine Stunde Rad gefahren? Klar, die Tafel Schokolade darf ich mir gönnen!

Einfach die ganzen zuckerhaltigen Getränke weglassen, Alkohol einschränken (noch besser weglassen), Rauchen? Aufhören! Auf die Ernährung zu achten, heißt auch nicht zu verzichten, sondern bewusst einzukaufen (lokal, saisonal, bunt) und sich etwas leckeres zuzubereiten und gemeinsam zu essen.

Eure Gesundheit, eurer Körper würde es euch danken, vielleicht nicht in den nächsten Minuten aber auf Dauer ganz bestimmt. ;)
 
Aber was ich fast nie lese ist, dass jemand ernsthaft an seiner Ernährung arbeitet.
In meinen Augen ist das, das A und O.

Ich habe vor 6 Jahren nur durch Ernährung 60kg in einem Jahr (von 175kg) abgenommen, bevor ich mit Sport gestartet bin, daher kann ich das nur unterschreiben.
Mit Sport wurde es tatsächlich sogar wieder schwerer, da man mehr Hunger und vor allem Hunger auf das falsche bekommt.

Es gibt mittlerweile auch viele gute Apps, die es einem einfach machen und wo man sein system raus suchen kann. Bei mir funktioniert Weightwatchers sehr gut, das war es, womit ich damals die Erfolge hatte. Ich habe keinen Bock auf Tabellen, Nährstoffe zahlen oder sonstwas, da ist das Punktesystem schön einfach. Das muss aber jeder für sich entscheiden.

Allerdings hat der Sport zum Positiven Körpergefühl schon viel beigetragen.

Meine ersten beiden Wochen waren übrigens wieder ganz gut, auch wenn der Stress wieder kickt.
 
Ich bin eine Stunde Rad gefahren? Klar, die Tafel Schokolade darf ich mir gönnen!
Ne Tafel is da vielleicht etwas viel 😜🤣 aber wenn der Rest passt. Muss man so oder so ja nicht darauf verzichten. Aber dann nimmt man halt ein Stück und nicht eine Tafel.
Allerdings hat der Sport zum Positiven Körpergefühl schon viel beigetragen.
Oh ja. Definitiv. Mir hilft das Radfahren auch oft, einfach mal den Kopf frei zu bekommen.
 
Aber was ich fast nie lese ist, dass jemand ernsthaft an seiner Ernährung arbeitet.
In meinen Augen ist das, das A und O.
Ja es, es mag anfangs schwer und Langeweilig sein, aber es ist einfach der größte Hebel, und wenn man es beibehält, ist das mit dem Gewicht halten auch nicht schwer.
Ich steuere Gewicht über Ernährung. Hab ich in meinem ersten Post hier auch so geschrieben. Ich hab einfach keine guten Erfahrungen damit gemacht ein Defizit zu halten und gleichzeitig zu versuchen die Leistung zu steigern. Das passt nicht zusammen, wenn man mal die "beginner gains" abgehakt hat. Außerdem weiß ich auch, dass ich bei einem hohen Trainingsvolumen auch einfach deutlich hungriger werde. Die Festive 500 waren beispielsweise 18 Stunden Zone 2 innerhalb von 7 Tagen bei mir, da hätte ich jeden Tag ein halbes Schwein essen können. :lol:
Alkohol trinke ich sowieso keinen mehr und zuckerhaltige Getränke gönne ich mir mal direkt vor einer Runde auf dem Indoor Trainer oder während einer längeren Runde draußen, da kann ich den Zucker dann wenigstens gleich verwerten.

Volumen könnte momentan höher sein, aber ich hab einfach keinen Spaß an 90-120min indoor Sessions, trotzdem treibe ich im Moment an 6 Tagen pro Woche Sport. 3 mal Fitnessstudio, 3 mal Zwift im Wechsel, wobei ich flexibel bin wenn‘s darum geht den Ruhetag Samstags oder Sonntags einzulegen, weil ich mir damit die Möglichkeit offen halte doch mal eine längere Runde draußen zu drehen, wenn das Wetter mitspielt. Unter der Woche klappt das aktuell nicht.

Der Kühlschrank wirkt langsam aufgeräumt und es wird Zeit das Defizit zu steigern. 4 Wochen PSMF mit einem Refeed Tag pro Woche wird nicht einfach, aber sollte reichen um das Gewichtsziel (<85kg bei 1,90) zu erreichen. Die Physik von -2000 kcal pro Tag durchbricht erfahrungsgemäß auch die widerstandsfähigsten Plateaus.
 
Ich steuere Gewicht über Ernährung. Hab ich in meinem ersten Post hier auch so geschrieben. Ich hab einfach keine guten Erfahrungen damit gemacht ein Defizit zu halten und gleichzeitig zu versuchen die Leistung zu steigern. Das passt nicht zusammen, wenn man mal die "beginner gains" abgehakt hat. Außerdem weiß ich auch, dass ich bei einem hohen Trainingsvolumen auch einfach deutlich hungriger werde. Die Festive 500 waren beispielsweise 18 Stunden Zone 2 innerhalb von 7 Tagen bei mir, da hätte ich jeden Tag ein halbes Schwein essen können. :lol:
Alkohol trinke ich sowieso keinen mehr und zuckerhaltige Getränke gönne ich mir mal direkt vor einer Runde auf dem Indoor Trainer oder während einer längeren Runde draußen, da kann ich den Zucker dann wenigstens gleich verwerten.

Volumen könnte momentan höher sein, aber ich hab einfach keinen Spaß an 90-120min indoor Sessions, trotzdem treibe ich im Moment an 6 Tagen pro Woche Sport. 3 mal Fitnessstudio, 3 mal Zwift im Wechsel, wobei ich flexibel bin wenn‘s darum geht den Ruhetag Samstags oder Sonntags einzulegen, weil ich mir damit die Möglichkeit offen halte doch mal eine längere Runde draußen zu drehen, wenn das Wetter mitspielt. Unter der Woche klappt das aktuell nicht.

Der Kühlschrank wirkt langsam aufgeräumt und es wird Zeit das Defizit zu steigern. 4 Wochen PSMF mit einem Refeed Tag pro Woche wird nicht einfach, aber sollte reichen um das Gewichtsziel (<85kg bei 1,90) zu erreichen. Die Physik von -2000 kcal pro Tag durchbricht erfahrungsgemäß auch die widerstandsfähigsten Plateaus.
Geb ich dir recht. Aber über zu lange Zeit ist so ein Defizit auch nicht gesund und durchführbar. Für einen kürzeren Zeitraum 4-6wochen kann man das schon machen. Deine Leistungsfähigkeit wird aber irgendwann drunter leiden aber das ist hier ja auch nicht der Fokus :)
 
Würde das auch nicht länger als 4 Wochen durchziehen. Dafür bräuchte man dann mehr als die tägliche Vitamintablette und ein paar Elektrolyte. PSMF ist halt ein Werkzeug. 2g Eiweiß pro kg Zielgewicht pro Tag und möglichst wenig sonstige Makro Nährstoffe. Also auch kein Obst und nur Gemüse mit kaum Kohlenhydraten.
Es ist keine klassische Crash-Diät sondern relativ gut untersucht. Leichtes Krafttraining und Cardio mit niedriger Intensität setzen den nötigen Reiz um Muskelabbau zu verhindern. Während der Diät ist man dennoch deutlich weniger leistungsfähig, daher auch der Start jetzt, damit ich Mitte Februar durch bin und mich auf das Training konzentrieren kann.
 
Defizit von 2000kcal / Tag? Was wollt ihr essen? 5 Möhren am Tag? Da deckst ja gar nix ab….
Abnehmen ist n Marathon und kein Sprint. Ca. 500kcal / Tag an Defizit ist gut machbar. Man muss auf nicht all zu viel verzichten, und kann’s Gefühlt für immer halten und man kann auch Leistung bringen.

Die Crash Diäten bringen doch nur eins. Frust, Verzicht und den tollen Jo-Jo Effekt, weil man nicht gelernt hat 🤷‍♂️
 
Defizit von 2000kcal / Tag? Was wollt ihr essen? 5 Möhren am Tag? Da deckst ja gar nix ab….
Abnehmen ist n Marathon und kein Sprint. Ca. 500kcal / Tag an Defizit ist gut machbar. Man muss auf nicht all zu viel verzichten, und kann’s Gefühlt für immer halten und man kann auch Leistung bringen.

Die Crash Diäten bringen doch nur eins. Frust, Verzicht und den tollen Jo-Jo Effekt, weil man nicht gelernt hat 🤷‍♂️
Und genau hier sieht man den Grund, warum kaum jemand Lust hat über Ernährung zu sprechen. Jeder meint eine andere Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. :crash:
Ich hab kein Problem damit im Alltag mein Gewicht zu halten und PSMF ist gut untersucht und dokumentiert.
Möhren gibt es keine, die enthalten zu viel Kohlenhydrate aber das hab ich ja eigentlich auch schon geschrieben, man hätte nur vielleicht den ganzen Post lesen müssen. Scheinbar ist das zu viel verlangt. 🤷‍♂️

Was soll ich denn mit einem 500 kcal Defizit? 4 Monate langsam abnehmen und damit das Training effektiv bis Mitte Mai lahmlegen weil Leistungssteigerung und Defizit schlicht nicht zusammenpassen?
 
Und genau hier sieht man den Grund, warum kaum jemand Lust hat über Ernährung zu sprechen. Jeder meint eine andere Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. :crash:
Ich hab kein Problem damit im Alltag mein Gewicht zu halten und PSMF ist gut untersucht und dokumentiert.
Möhren gibt es keine, die enthalten zu viel Kohlenhydrate aber das hab ich ja eigentlich auch schon geschrieben, man hätte nur vielleicht den ganzen Post lesen müssen. Scheinbar ist das zu viel verlangt. 🤷‍♂️

Was soll ich denn mit einem 500 kcal Defizit? 4 Monate langsam abnehmen und damit das Training effektiv bis Mitte Mai lahmlegen weil Leistungssteigerung und Defizit schlicht nicht zusammenpassen?
Die Frage ist, wieviel willst du abnehmen. Ich hab in 24 und 25, mit Zwischendrin zwei Schulter OPs über 20kg abgenommen, zeitgleich im gym trainiert und habe immer die Gewichte erhöhen können (was ich jetzt Natur auch noch tu). Und dann mit einem Defizit von 500kcal am pro tag. Je nach Aktivität hab ich mich dann pro Tag so 2000kcal eingependelt. (Was Ich gegessen habe)
Mit Deinen Defizit wäre das definitiv nicht machbar. Vor allem nicht nachhaltig.

Und ja, ich kenn dich nicht, ich weis nicht wie du sonst so isst, wie groß du bist usw.

Aber die meisten werden hier nen Kalorienbedarf grob von 2000-3000ckal/ am Tag haben. Also ich weis ja nicht, wo du da über längere Zeit 2000kcal am Tag wegstreichen willst.
Dass da nach kürzester Zeit die Laune kippt, man dauerhaft Hunger hat und im Training oder auf dem Rad nichts geht, kann ich gut verstehen.

Und man ist doch hier, um sich darüber auszutauschen? Oder nicht ?
Irgendwo schreibst du, dass du 1,90 Groß bist und n zielgericht von 85kg hast.
Wenn man jetzt davon ausgeht dass aktuell 5kg mehr hast, ca. 30 Jahre alt bist, einen eher aktiven Alltag hast und 3 mal die Woche Sport treibst kommt man laut online Rechner auf einen Tagesbedarf von ca. 3100-3300kcal am Tag (Grundbedarf ohne Aktivität bei 1900kcl.)

Wenn du es da Schaftst, wirklich 2000kcal raus zu streichen - Respekt. Mit 1000kcal würde ich nicht weit kommen.
 
Ich hab von Anfang 2020 bis ende 2022 insgesamt 52 kg abgenommen und halte seitdem mein Gewicht, treibe aber eben seit mittlerweile 3 Jahren sehr viel (~600 Stunden pro Jahr) Sport und trainiere strukturiert. Meine ftp ist mittlerweile bei ~4 W/kg dementsprechend gibt es Leistungssteigerung auch nicht mehr geschenkt. Dass man am Anfang beides gleichzitig hinbekommt ist richtig, langfristig geht Aufbau aber nicht bei einem gleichzeitigen Defizit.
Wie PSMF grundsätzlich funktioniert kann man mit Hilfe einer beliebigen Suchmaschine in 2 Minuten herausfinden. 2-2,2g Eiweiß pro Kilo Zielgewicht pro Tag und möglichst wenig anderes, also kaum Fett und Kohlenhydrate was auch bedeutet nicht jegliches Gemüse ist in Ordnung. Über einen begrenzten Zeitraum (maximal 4-6 Wochen) ist das ungefährlich, sofern man Elektrolyte und Vitamine supplementiert. Über einen längeren Zeitraum sollte man das nur unter ärztlicher Aufsicht tun, sonst können gefährliche Mangelerscheinungen auftreten.. Mental ist es auch nicht ohne, aber nicht das erste mal für mich, daher weiß ich, was auf mich zukommt.
Was passiert im Körper? Durch das extreme Defizit wird man in die Ketose gezwungen und durch leichtes Krafttraining 2-3 mal pro Woche signalisiert man dem Körper, dass die Muskeln weiter gebraucht werden. Im Ergebnis kann man so über einen begrenzten Zeitraum bis zu 2kg Fett pro Woche abbauen, die Muskulatur aber erhalten. Cardio-Training in z2+ kann man in der Zeit vergessen, da spielt der Körper nicht mit, leichte Cardio in z1 ist aber sogar empfehlenswert. Es ist also nicht vergleichbar mit irgendwelchen suppen-diäten aus lifestyle Magazinen, sondern wird für stark übergewichtige Menschen unter ärztlicher Aufsicht sogar über längere Zeiträume angewandt, wenn schnell etwas am Gewicht passieren muss.

Ich hab das übrigens hier auch nicht pauschal empfohlen sondern nur berichtet, wie ich das handhabe, alles andere wäre in einem anonymen Forum doch sowieso bestenfalls nutzlos und schlimmstenfalls gefährlich.
 
Ich verstehe den Ansatz von Blutrichter. Mit 37 Jahren und hohen (leistungsorientierten) Sportpensum braucht man an ein Kaloriendefizit parallel zum Leistungsorientierten Training nicht zu denken. Für einen definierten Zeitraum ein sehr hohes Defizit zu fahren bei einem Minimum am Sport um keinen zu großen Leistungsverlust zu bekommen sehe ich auch als sinnvoll an. Das muss man halt mental durchhalten können.

Ich habe dazu mal "grüne Tage" (Nur grünes Gemüse essen und Proteinshakes trinken) versucht. Das halte ich maximal 3 Tage durch. Bringt aber viel. Ich komme besser mit ausschließlich "Tier" essen klar. Morgens, Mittags, Abends ausschließlich Fleisch, Fisch oder Eier.
 
Jede(r) muß den Weg für sich selber finden und darf gerne bei anderen partizipieren.
So darf jede(r) auch seine Geschichte hier posten, so das wir daran teilhaben können und aus dieser Erfahrung lernen können.
Für mich gilt bewusster essen und mehr Bewegung.
Mit dem Radfahren habe ich vorgestern wieder begonnen und es ist auch wichtig für meinen Kopf. Mein mentales Wohlbefinden steigt dadurch immens
 
Sonntags ist Wiegetag. -1kg in der letzten Woche :i2:

Nur noch 38 kg bis zum UHU 8-)

Gestern habe ich aber gemerkt, wie sich das Kaloriendefizit (zwischen -800 und -2000 diese Woche) auf die Leistung auswirkt. Nach etwas über einer Stunde war der Akku leer und Notbetrieb angesagt.
Ich denke ich sollte jetzt mein Fokus auch auf lange Ausdauereinheiten im Aeroben legen und mich nicht dauerhaft Berg auf mit 170er Puls prügeln.
 
So, heute startet die PSMF Phase.
Startgewicht 92,1kg, Ziel <84kg.
Gestern nochmal eine ordentliche Z3/4 Einheit eingelegt (90 Minuten, davon 75 am Stück mit durchschnittlich 90% ftp), weil das in den nächsten 4 Wochen nicht funktionieren wird.
Gewogen wird bei mir täglich, weil ich interessant finde, wie der Körper auf unterschiedliche Nahrungsaufnahme reagiert. Zur Beurteilung der Gewichtsentwicklung schau ich mir nur den Trend in der App an, nicht das Gewicht an einzelnen Tagen.
Zu normalen Zeiten kann eine Pizza schonmal dafür sorgen, dass man am nächsten Tag 2 Kilo "zugenommen" hat, weil die simplen Kohlenhydrate und zu viel Salz dafür sorgen, dass Wasser eingelagert wird.
 
Mein Erfahrung: Immer zuerst die süßen Getränke und Süßigkeiten weglassen. Das ist tatsächlich schon die halbe Miete. Milchschokolade durch Stücke einer 80% schwarzen Schokolade ersetzen. Wer sich an die gewöhnt hat, kann eigentlich sowieso nichts Süßes mehr essen!
Keine industriell verarbeiteten Lebensmittel essen. Da stecken nur billigste Ersatzstoffe und Aromen drin und wieder nur zu viel heimlicher Zucker.
Versuchen überwiegend eiweisslastig zu essen und davon ebenfalls nichts Hochverarbeitetes. Die ganzen vegetarischen oder veganen (Industrie)Produkte kann man daher auch gleich vergessen, da ist fast jeglicher Fleischkonsum gesünder.
Dazu eine Routine angewöhnen. Meine ist 16/8.
Morgens nichts, Mittags gegen 14 Uhr nicht zu knapp (natürlichen) Quark mit Heidelbeeren mit einem ordentlichen Schuß Lein-/Kürbiskern-/Nuss- oder Olivenöl.

Nach weiteren 5 Std kommt dann am Abend eine warme Mahlzeit. Wenn die Gemüsebeilagen dabei anteilig zum Hauptbestandteil wird, passt es. Der Fleischkonsum reduziert sich dadurch schon. Langsam Essen und das Sättigungsgefühl abwarten, dann ist und war es auch nicht zu viel. Man sollte sich nicht vollends sattfühlen. Wenn sich dann ca. eine Stunde später wieder ein ganz leichter aushaltbarer Hunger einstellt, war es richtig. Hier kann man sich noch vor 21.00 Uhr ein Stück schwarze Schokolade gönnen.

Morgens habe ich dann keinen Hunger, der meldet sich dann etwa gegen 13.00/13.30 Uhr durchaus dann aber fordernd. Die Stunde ist noch auszuhalten.

Dieses Einstellen eines jeweiligen leichten Hungergefühls ist das sichere Anzeichen eines Abnehmens.

Nun zum Sport: Sport dient nicht unmittelbar durch die körperliche Betätigung dem Abnehmen, sondern, wie andere auch sagen, mittelbar dem Abnehmen durch Aufbau von energiezerrender Muskelmasse.
Ohne Energiezufuhr im obigen System geht das nicht, sonst killt der Sport den Körper nachhaltig, weil die Speicher leer sind und keine aktuelle Energie zum Verheizen da ist.
Ausgehend von meinem stündlichen kcal-Verbrauch während des Sportes wird spätestens 1 1/2 Std vorher aufgeladen und zwar, was man eben an kcal etwa versporteln wird.
Ich reichere meinen Quark dazu an diesen Tagen zuvor z.B. mit Haferflocken an. Nach meiner Erfahrung kann man dabei/daneben auch gefahrlos Bananen, Kekse, Brot und sonstige Sünden zum Aufladen einwerfen. Sport ist bei mir zeitlich am Nachmittag zwischen 15.00 - 19.00 Uhr einsortiert, durchaus auch 3 Stunden Zwift. Dabei kann mit Kohlenhydraten nachjustiert werden. Das dann 3-4 mal die Woche und zwar so, dass die aufgenommenen Kalorien in etwa verbraucht sind.
Innerhalb einer Stunde danach erfolgt das Abendessen.
Am Wochenende wird der Quark im übrigen durch familiäres Kaffee und Kuchenessen ersetzt. Kein Problem, der Kuchen ist dann die Grundlage zum Sport.

So demoliere ich mir nicht mein Kaloriendefizit für den Tag, nehme ab, bleibe leistungsfähig und kann über den Winter einen Leistungszuwachs erreichen.

Sollte Montagmorgen die Waage keinen Unterschied zum vorherigen Montag anzeigen, wird ab diesem Tage bis abends als Korrektur gefastet. Auch das klappt überraschend gut.

Das haut wöchentlich durchschnittlich etwa 500gr weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun zum Sport: Sport dient nicht unmittelbar durch die körperliche Betätigung dem Abnehmen, sondern, wie andere auch sagen, mittelbar dem Abnehmen durch Aufbau von energiezerrender Muskelmasse.
Der Effekt ist so gering.
15kcal am Tag pro 1kg mehr Muskulatur.

Ich hab mich mal geschont die Woche.
Ich war etwas schlapp, am Abend mal ne halbe Stunde radeln oder Rudern aber nichts wildes.


Gewicht
03.01.26 84,8 kg
12.01.26 83,6 kg
19.01.26 84,1 kg

-0,7 kg zum Start
Normale Schwankungen.
Weiter gehts.
 
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