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MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?


Wieviel Prozent der MTB´s werden denn artgerecht bewegt????
Das war und ist ja schon immer nur ein Bruchteil gewesen.

Früher wurden MTB´s auch gekauft für die Stadt und um Besorgungen zu machen. Da hat das E-Bike ja schon viele Vorteile gegenüber dem normalen MTB.
MTB wurde früher auch gekauft um auf Schotter oder querfeldein zu fahren. Das können mittlerweile Rennräder oder Gravelbikes ja auch. Und die E-MTB´s sowieso.

Ist doch dann logisch das die MTB Verkäufe zurückgehen. Es bleibt nur der harte Kern übrig. Die Randgruppen haben sich anderweitig orientiert
 
Wo ist den der Unterschied zwischen dem Bikeparknutzer der sich mit der Bahn bzw wie in Finale mit dem Auto hochgondeln läßt und dem E-Biker der sein Shuttle eingebaut hat?
Und halt anstatt 5mal den Natotrail runterfährt in der Pfalz vom Weinbiet, Kalmit usw runterfährt und sich selber „shuttled“
Keiner, aber die Menschheit braucht doch immer einen Grund um andere Leute die Spaß haben zu belehren und kritisieren.
 
Wenn ehemalige Mountainbiker mit nem Gravel ihren Sport betreiben können, haben sie vorher das komplett falsche Rad gehabt und somit wäre MTB schon lange eine Blase gewesen.
Nein. Mountainbikes haben sich nur einfach extrem abfahrtslastig entwickelt und nicht jeder Mountainbiker will sich nur den Berg runterstürzen. Ich bin immer liebend gerne MTB Marathon gefahren oder einfach durch den Wald mit kleineren Sprüngen auf meinem XC-Hardtail Ende der 90er Anfang der 2000er. Das kann heute auch ein Gravel ziemlich gut, während MTBs immer stärker auf Abfahrtsszenarien und damit mehr Gewicht, bzw. andere Geo hin gehen. Damit verbunden auch immer schwerer und overkill für viele Fahrweisen.
 
Genau das. MTB war lange Zeit für viele Menschen mehr Modetrend als Sportart. Beziehungsweise bekam ein großer Teil der der Radsportler die früher Mountainbike gefahren sind mit dem aufkommen von Gravelbikes das für sie besser passende Werkzeug.
Schocking!

Ne Quatsch. Ich muss natürlich zugeben, dass ein normales MTB Hardtail auch für normale Touren auf z.b. Kieswegen auf jeden Fall ein durchaus geeignetes Werkzeug war/ist.
 
Nein. Mountainbikes haben sich nur einfach extrem abfahrtslastig entwickelt und nicht jeder Mountainbiker will sich nur den Berg runterstürzen. Ich bin immer liebend gerne MTB Marathon gefahren oder einfach durch den Wald mit kleineren Sprüngen auf meinem XC-Hardtail Ende der 90er Anfang der 2000er. Das kann heute auch ein Gravel ziemlich gut, während MTBs immer stärker auf Abfahrtsszenarien und damit mehr Gewicht, bzw. andere Geo hin gehen. Damit verbunden auch immer schwerer und overkill für viele Fahrweisen.
Ja. Durchaus.
Deswegen hab ich oben auch "schon lange" und nicht "immer" geschrieben. :)

Und "das komplett falsche Rad" war natürlich überzogen.



Wie kommst'n da drauf? XC Hardtails kannst'e nach wie vor kaufen und die Auswahl ist groß. Die können gleich viel, wie vor 20 Jahren.

https://www.radon-bikes.de/mountainbike/hardtail/jealous/jealous-80-2025/
Bei der Thematik spielt natürlich auch eine Rolle, was alles unter "MTB" fällt. Baumarkt-MTB? Vermutlich.
 
"Der Mountainbiker, der sowohl gerne bergauf fährt, als auch gerne wildes Terrain bergab, ist meiner Erfahrung nach eher selten. Mountainbiken ist für die meisten also keine reine Trainingsdisziplin, sondern vielmehr eine Spaßmaschine."

Das würde erklären weshalb ich eine offensichtlich andere Sichtweise habe als die Meisten, zähle ich doch offensichtlich genau zu dieser Spezies. Und offensichtlich habe ich das auch an den Nachwuchs weiter gegeben!

Ich würde aber anders anders formulieren: Verkümmert der Mensch immer mehr ...

Ich zumindest teile deine Sichtweise @onkel_c, ich möchte auch eigentlich den Uphill gar nicht mit dem Downhill aufwiegen. Beides erzeugt seine eigene Art an Emotionen und Gefühlen. Nach einem harten Anstieg, ist das Gefühl des "oben ankommen" immer noch eins der Besten was ich je bei einer Sportart erlebt habe. Aus eigener Kraft den Berg gemeistert. #satisfaction

Die Zugänglichkeit die E Bikes heute schaffen ist mir persönlich des öfteren ein Dorn im Auge. Das es sich einfach auch lohnt sich mal zu quälen und wo hoch zu treten, die eigenen Grenzen mal kennenzulernen.
Mit der Abfahrtsarena in Bikeparks komme ich ja durchaus parat, aber dieses sich auf jeden Berg durch elektrische Energie tragen lassen hat einfach ne ganz andere Gewichtung.
Des wegen finde ich auch die Aussage des verkümmerns hier passend.

"Zeit im Alltag maximieren", scheint als wäre unsere Geselschaft nur noch mit dem Maximum zufrieden einfach ne Runde treten reicht da halt nicht mehr.

Aber ich bin auch entgegen des Artikels lieber alleine mit dem Bike unterwegs, kann Grouprides nur schwer was abgewinnen.

Fahre ja aber auch schon 5 Jahre das gleiche Alu Bike, vielleicht kauf mir dieses Jahr mal nen S-Works Turbo Levo für die Eisdiele, ist ja dann auch billiger als das S-Works Stumpy.

Verstehe es wer wolle, am Ende kann ja Gott sei Dank jeder fahren was er will.
 
„Für den leistungsorientierten Biker bedeutet das: das bestmögliche Training. Für den spaßorientierten Biker: möglichst viele Laps machen.“

Finde ich bodenlos, dass hier suggeriert wird dass abfahrtsorientiertes Fahren nicht auch leistungsorientiert sein kann.
Am Ende des Tages hat man nur begrenzt Zeit, wenn man dann mit wahrscheinlich besserem körperlichen konditionellen Trainingseffekt mehr Abfahrten machen kann wieso sollte man dann das Biobike nehmen?

Und am Ende des Tages ist das auch den meisten wahrscheinlich klar. Der Artikel ist offensichtlich Ragebait, schade dass ihr sowas nötig habt.

Bodenlos ist auch, dass von der Redaktion suggeriert wird, dass ich als analoger Mountainbiker keinen Spaß am Mountainbiken habe, sauerei 😡

Ich glaube, da gibt es eigentlich keine große Widerrede, dass es E-Mountainbikern in der Tendenz weniger um die Leistungsorientierung geht, als um den Spaß. Zumindest ist das bei den E-Bikern so, die ich kenn. Und die fahren teilweise auch noch leistungsorientiert analoge Mountainbikes oder Rennrad.

Ich finde den Artikel sehr gut, sachlich und eine gute kurze Zusammenfassung des Status Quo. Hier wird ja immer wieder mal kolportiert, dass es in absehbarer Zeit gar keine analogen Mountainbikes mehr geben wird. Das ist natürlich Blödsinn. Es gibt nach wie vor und vielleicht mehr als früher Menschen, die Sport treiben, weil sie körperliche Anstrenung lieben und als Ausgleich brauchen und weil es Selbstermächtigung ermöglicht. Beispielsweise hat in den letzten Jahren die Zahl der Sportler, die Ultradistanzen über steile Berge laufen massiv zugenommen. Auch der Boom bei Gravelbikes spricht dafür, dass die Leute sich anstrengen wollen. Das Gravelbike kann für mich allerdings nicht das Mountainbike ersetzen, weil ich damit (wenn es Spaß machen soll) auf Asphalt und geschotterte Wege beschränkt bin. Das GB bringt neue Sportler auf zwei Räder oder ergänzt das Rennrad.

Für mich ist es völlig ok, wenn die Auswahl an analogen Mountainbikes abnimmt, ich bin sicher, dass ich auch in 20 Jahren noch eins bekomme, von mir aus muss das auch nicht wesentlich weiterentwickelt werden, funktioniert alles hervorragend.
 
Und zudem, auch wenn das immer bezweifelt wird, besteht die Möglichkeit, mit einem E-Bike auch mit reduzierter Unterstützung oder sogar Motor Off zu fahren,. Es gibt tatsächlich Leute, die nicht nur den Turbo nutzen und sich trotz E durchaus beim Biken anstrengen und "Sport treiben".
Der war gut. Die Anzahl der Personen, die ein E-Bike mit Motor off nutzen dürfte nahe 0 liegen, es sei denn der Akku ist gerade leer. Und man unterschätzt massiv wie sehr sich bei niedrigster Stufe der Motor anschiebt. Bergauf machen doch die allerwenigsten wirklich Sport mit einem E-Bike und bergab zerstören sie leider oftmals mit ihren 25+ kg Panzern dann die wenigen legalen Trails. Früher hat man die Trails einmal im Jahr, selten zwei Mal gepflegt, in Zeiten der E-Bikes kannst/musst du das, insbesondere in den Sommermonaten gefühlt alle zwei bis vier Wochen machen, sonst ist nicht mehr viel übrig vom Trail.
 
Wenn ehemalige Mountainbiker mit nem Gravel ihren Sport betreiben können, haben sie vorher das komplett falsche Rad gehabt und somit wäre MTB schon lange eine Blase gewesen.
Ich habe mich aber vor zwanzig Jahren (da bin ich selbst noch MTB UND Rennrad gefahren) schon durchaus gefragt warum so wenige Cyclocrosser verkauft werden.
Ich hätte mich damals fast für eins entschieden, bevor ich erkannt habe, daß ich doch lieber nur noch ausschließlich im Wald unterwegs sein will und das RR abgestoßen habe.
Aber das ist ein anderes Thema.
 
Ein MTB kann man ebenfalls ohne nennenswerte Anstrengung fahren.
Aber nicht auf der gleichen Strecke, das ist der Punkt. Bergauf ist das normale MTB immer anstrengend.

Mir ist das aber grundsätzlich völlig egal, was jeder fährt. Mich interessiert nur, was ich fahre. Bei meinen paar Kilometer im Jahr ist das für mich auch einfach nur der Ausgleich zum Büro, zum richtigen Fitfucker fehlt mir die Zeit.
 
Aber um diese Frage dreht es sich hier doch eigentlich gar nicht. Und ja, es gibt sicherlich auch Leute, die sich trotz E-Bike anstrengen. Ohne E hast Du aber gar nicht erst die Wahl. :D

Es geht ja hier nur um die Frage, warum sich die E-MTB-Bikes besser verkaufen. Und hier in meinem Umfeld oder auch wenn ich am Schliersee unterwegs war, werden E-MTB häufiger als Alltagsräder benutzt, als als MTB. Kann ich ja sogar verstehen. Ist oft bequemer und wenn man ständig auf und ab muss, bleibt man auch im Alltag schweißfrei.
Es geht um beide von Dir aufgeführten Fragen, sie gehören zusammen und eigentlich hast Du sie genau so beantwortet, wie ich es vorher geschrieben hatte:

E-MTBs verkaufen sich besser, weil sie einem, im Gegensatz zum motorlosen Rad, die Entscheidung lassen ob bzw. wie stark man sich beim Radfahren anstrengen möchte.
Wenn man möchte kann man mit E "faul" fahren oder aber genauso seinen Fitness-Stand erhöhen.
Man kann ohne Schwitzen von A nach B kommen.
Man kann seine MTB-Zeit besser nutzen, mehr Trails oder Anstiege einbauen...
Man hat dieses "kann", je nach persönlichem Gusto und eben nicht dieses "muss", wie beim motorlosen Bike.

Und sowohl bei der Kaufentscheidung E oder nicht E, wie auch nach der Entscheidung für ein E hat es der jeweilige Nutzer in der Hand, wie er mit dem Rad umgehen möchte, welche Aspekte ihm wann wichtig sind.

Man erkauft sich mit dem E letztlich mehr Möglichkeiten, was sicherlich die Kaufentscheidung bei vielen entsprechend beeinflusst.
 
Ist bei den E-Mountainbikes aber genauso. Eine Kollegin hat sich ein E-MTB Fully komplett mit Lichtanlage und Schutzblechen+Gepäckträger umbauen lassen, damit sie bequemer zur Arbeit fahren kann. Die fährt auch maximal über einen Feldweg.
Am Ende spielt es aber auch keine Rolle, wenn man einfach nur die Marktentwicklung beobachten will.
Ich Vermute sogar das diese Gruppe früher ehr normale MTBs und jetzt ehr EMTBs kauft.
Dann wären die Leute die Mountainbikes fahren ohne zu Mountainbiken zumindest für einen teil der Verschiebung in der Statistik verantwortlich.
 
und bergab zerstören sie leider oftmals mit ihren 25+ kg Panzern dann die wenigen legalen Trails. Früher hat man die Trails einmal im Jahr, selten zwei Mal gepflegt, in Zeiten der E-Bikes kannst/musst du das, insbesondere in den Sommermonaten gefühlt alle zwei bis vier Wochen machen, sonst ist nicht mehr viel übrig vom Trail.
tja, da machst du ein Fass auf. Das zu sehen und sich einzugestehen ist schwer. Allerdings ist es korrekt.
Man muss aber gestehen, dass das Befahren im allgemeinen Schäden verursacht. Aber mit einem Ebeik
nimmt es deutlich zu. Immer mehr Ebeiks, mehr runs, höheres Gewicht spielen der Erosion in die Karten.

Nicht umsonst darfst du in Canada viele Trails mit E nicht befahren. So zB "Lord of the Squirrels" nicht, welcher ein echtes Highlight ist.
 
Der war gut. Die Anzahl der Personen, die ein E-Bike mit Motor off nutzen dürfte nahe 0 liegen, es sei denn der Akku ist gerade leer. Und man unterschätzt massiv wie sehr sich bei niedrigster Stufe der Motor anschiebt. Bergauf machen doch die allerwenigsten wirklich Sport mit einem E-Bike und bergab zerstören sie leider oftmals mit ihren 25+ kg Panzern dann die wenigen legalen Trails. Früher hat man die Trails einmal im Jahr, selten zwei Mal gepflegt, in Zeiten der E-Bikes kannst/musst du das, insbesondere in den Sommermonaten gefühlt alle zwei bis vier Wochen machen, sonst ist nicht mehr viel übrig vom Trail.
Sicherlich ist die Anzahl derer, die beim E-Bike immer mit Motor und oftmals mit hoher Unterstützung fahren größer, als die paar Verrückten, die in größeren Teilen mit Motor Off unterwegs sind.

Das ist aber dennoch nicht gleichbedeutend mit "nichts leisten", "nicht sportlich" oder faul zu sehen.

Denn man kann sich durchaus auch mit einem Avinox-Motor im Turbo bergauf massivst verausgaben. Wer denkt, E-Bikefahren ist wie Motorradfahren = Gasgriffdrehen und machen lassen, hat vermutlich das Ganze noch nie selbst getestet.

Ansonsten bedienst Du ja alle anderen Klischees sehr gut.
Ob sie stimmen?
Und ob der 80 Kg E-MTBer mit 25 Kg Rad den Trail härter beansprucht, als der 90 Kg Bio-Biker mit 15 Kg Rad darf sicher ebenfalls in Frage gestellt werden.
 
Ich find's immer wieder amüsant, wie der vermeintlich harte Kern der Mountainbiker die bösen, motorgestützen MTBs und deren ach so faule Fahrer verteufelt.

Ohne E wäre ich persönlich nach etwa 10 Jahren Pause gar nicht wieder ins Hobby eingestiegen.
Die zur freien Verfügung stehende Zeit wird mit Frau und Kleinkind nicht größer. Das ist Einigen egal, ich weiß, deren Hauptpriorität ist trotzdem noch die eigene Person und alles weitere darf sich hinten anstellen. Die Frau macht das schon, jaja.
Hat man im Beruf keine sitzende Tätigkeit, sondern darf 8h im Stehen verbringen, so sind die Energiereserven dann auch irgendwann mal aufgebraucht. In der Konsequenz bin ich überhaupt nicht mehr gefahren.
Von einer kurzen Tour am Wochenende baut man dann auch nicht die Fitness auf dem Rad auf, die notwendig ist, damit es wieder Spaß macht. Oder mit der man sich überhaupt erstmal wieder auf größere Touren traut. Und dort kommt eben das eMTB ins Spiel.

All das spielt mit Motor nämlich überhaupt keine Rolle. Da planst du eine Tour und ziehst sie einfach durch, ohne Angst zu haben, dass man sie nicht schafft. Auch, wenn nicht viel Zeit ist. Oder wenn man sich körperlich nicht ganz so fit fühlt. Oder wenn später noch ein Termin ansteht, zu dem man nicht komplett ausgelaugt erscheinen will. Arbeitsweg? Kein Problem, eine Stufe höher Schalten und man kommt nicht schon komplett durchgeschwitzt und fix und alle an.

Das eMTB ist einfach nur für Viele die logische Konsequenz, wenn man in einer Lebensphase angekommen ist, wo sich das Hobby hinten anstellen muss. Und dann lass ich mich auch gerne als faul für bezeichnen, who cares.
 
Und ob der 80 Kg E-MTBer mit 25 Kg Rad den Trail härter beansprucht, als der 90 Kg Bio-Biker mit 15 Kg Rad darf sicher ebenfalls in Frage gestellt werden.
Ich glaube da geht es nicht nur ums Gewicht des Rads, sondern einfach auch darum, dass ein 80kg E-Biker wahrscheinlich deutlich mehr Abfahrten in der gleichen Zeit schafft, als der 90kg Radfahrer.

Wie auch immer, das geht doch sehr weit vom eigentlichen Thema weswegen der Markt sich wie entwickelt weg.
 
Das eMTB ist einfach nur für Viele die logische Konsequenz, wenn man in einer Lebensphase angekommen ist, wo sich das Hobby hinten anstellen muss. Und dann lass ich mich auch gerne als faul für bezeichnen, who cares.
Danke dafür und von wegen der Mist der Konsumgesellschaft :mad::mad::mad:

Ein universitär wissenschaftlich belegbarer Fakt ist (*):
E-Biker sind einfach die besseren Menschen, darum fahr ich auch E-Bike. E-Biker sind nicht nur Radfahrer. E-Biker sind ein Lebensgefühl. Während die Bio-Biker noch darüber philosophieren, ob Leiden Charakter formt und wie wenig Spaß man im Leben haben kann, überspringen wir E-Biker einfach diese Phase der persönlichen heuchlerischen Selbstbemitleidung – und zwar mit Erfolg und einem Lächeln über das gesamte Gesicht.

Denn echte Größe zeigt sich nicht darin, keuchend am Wegrand zu liegen oder jämmerlich im ersten Gang wo hinaufzutreten, sondern darin, oben anzukommen und noch Energie für Spaß zu haben. Mehr Runden, mehr Abfahrten, mehr Grinsen. Zufall? Wohl kaum, wir sind einfach die besseren Menschen. Wir haben weniger Zeit, weil wir sozial und wirtschaftlich erfolgreicher sind – keine Ewiggestrigen, die an veralteter Technik festhalten.

E-Bike bedeutet, dass Technik dem Menschen dient. So wie es sein soll. BioBiken bedeutet, ihr müsst euch für ein dummes seelenloses Teil mit mangelnder Technik herumquälen. Das euch sekkiert, quält und dumm dreinschauen lässt. BioBikes sind wie Windows98, wo man noch lieber warmes Bier trinkt, als die katastrophale rückständige Technik zu nutzen.

Um es kurz zu sagen: BioBiker sind wie Alkoholiker in ihrer eigenen Blase, wo alle anderen Schuld für ihrer Jammereien sind und man nicht herauskommen will.
Aber wir E-Biker sind besser: Wir sind wie Kokser, weil wir mehr Erfolg haben, weil wir schneller Erfolg haben wollen, weil wir aufdringlicher sind. Weil wir nicht abwarten wollen, weil wir uns schnell mit guten Gefühlen wegballern können ohne was groß dafür tun zu müssen.

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(*)Quelle: TruthSocial
 
Findest Du?
Ich dachte, dass gerade das mit ein Grund ist, warum die E für viele interessanter werden, als motorlos:
Mehr Abfahrten, längere Touren, neue Gebiete/Trails erschließen.
Nein, da hast Du mich falsch verstanden.

Mir ging es darum, dass das Thema: "Machen E-Biker den Trail kaputt." den Thread wieder in eine andere Richtung ausarten lässt. Denn das Thema wird die Verkaufszahlen eher wenig beeinflussen.
 
Ich glaube nicht das das MTB ausstirbt, aber das E-Bike tritt seinen Siegeszug an.
Für mich ist mein LA-e Bike die perfekte Wahl nach einer langen MTB Tour am Tag drauf ein paar spaßige Hometrail Laps zu machen um nicht gleich wieder im anaeroben Bereich zu kommen.
Das MTB ist immer noch die 1. Wahl für mich und ich werde mir auch weiterhin nen MTB holen. 🤘😎
 
Ich kann mich den meisten hier nicht anschließen. Werdegang über 20 Jahre: Tour > Enduro > Downhill > Enduro > light E.

Für mich: Ebikes sind GEIL. Ich und viele Mitstreiter fahren keine großartig anderen Eigenleistungen als vorher, wir möchten einfach unsere selbst gebauten trails ballern. Und mit Familien wird die Zeit halt nicht mehr. Ich würde niemals ausreichend viel (bergab)fahren können, hätte ich nur Bio.
Die allermeisten, die hier schreiben, werden nicht so viele Bau- und Pflegestunden wie ich im Jahr investieren. Und wenn man nicht in einer sehr bevölkerungsreichen Region wohnt, sehe ich in Pflege und Verschleiß der Trails überhaupt kein Thema, manchmal eher das Gegenteil (Trails müssen mehr gefahren werden, um frei zu bleiben).
Weiterer Punkt bezüglich Trails: Wenn mehr Leute Trails fahren können, erhöht sich die Nachfrage und damit auch der Druck nach legalen Trailnetzwerken. Und ebiker lassen dann in vielen Fällen auch Geld in der Region, was für Kommunen eine Motivation für MTB Infrastruktur sein kann. Ich glaube nicht, dass es z.B. ein Eberbach so ohne EMTBs geben würde und da gibt es noch einige andere Beispiele. Wir haben z.B. auf einem unserer legalen Trails einen Zähler in einem Holzabsprung integriert als werbewirksames Mittel.

Viele negative Punkte wirken auf mich eher konstruiert. Aber so habe ich vor 3 Jahren selbst gedacht (und schäme mich fast für diesen Schwachsinn).
 
Danke dafür und von wegen der Mist der Konsumgesellschaft :mad::mad::mad:

Ein universitär wissenschaftlich belegbarer Fakt ist (*):
E-Biker sind einfach die besseren Menschen, darum fahr ich auch E-Bike. E-Biker sind nicht nur Radfahrer. E-Biker sind ein Lebensgefühl. Während die Bio-Biker noch darüber philosophieren, ob Leiden Charakter formt und wie wenig Spaß man im Leben haben kann, überspringen wir E-Biker einfach diese Phase der persönlichen heuchlerischen Selbstbemitleidung – und zwar mit Erfolg und einem Lächeln über das gesamte Gesicht.

Denn echte Größe zeigt sich nicht darin, keuchend am Wegrand zu liegen oder jämmerlich im ersten Gang wo hinaufzutreten, sondern darin, oben anzukommen und noch Energie für Spaß zu haben. Mehr Runden, mehr Abfahrten, mehr Grinsen. Zufall? Wohl kaum, wir sind einfach die besseren Menschen. Wir haben weniger Zeit, weil wir sozial und wirtschaftlich erfolgreicher sind – keine Ewiggestrigen, die an veralteter Technik festhalten.

E-Bike bedeutet, dass Technik dem Menschen dient. So wie es sein soll. BioBiken bedeutet, ihr müsst euch für ein dummes seelenloses Teil mit mangelnder Technik herumquälen. Das euch sekkiert, quält und dumm dreinschauen lässt. BioBikes sind wie Windows98, wo man noch lieber warmes Bier trinkt, als die katastrophale rückständige Technik zu nutzen.

Um es kurz zu sagen: BioBiker sind wie Alkoholiker in ihrer eigenen Blase, wo alle anderen Schuld für ihrer Jammereien sind und man nicht herauskommen will.
Aber wir E-Biker sind besser: Wir sind wie Kokser, weil wir mehr Erfolg haben, weil wir schneller Erfolg haben wollen, weil wir aufdringlicher sind. Weil wir nicht abwarten wollen, weil wir uns schnell mit guten Gefühlen wegballern können ohne was groß dafür tun zu müssen.

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(*)Quelle: TruthSocial
bei der Grütze die du da raus lässt, können deine Eltern wohl nur Geschwister sein
 
Ach das waren noch Zeiten als man anstatt mit Pferd noch zu Fuß in die nächste Stadt gegangen ist. Da waren alle Fit. (Vorsicht Sarkasmus)
Ich fahre lieber MTB anstatt eMTB aber bei vielen HM an einem Tag oder als Lift Ersatz ist ein eMTB doch eine feine Sache. Diese "Entweder oder" Diskussion bringt doch nix. Wer regelmäßig anspruchsvolle Up- und Downhill strecken fährt ist garantiert nicht unsportlich mit dem eMTB unterwegs. Klar gibt es auch den Genussbiker mit eMTB, aber warum ist das schlecht? Der wäre vorher gar nicht gefahren. Als ob es die "eine Wahrheit" wie man (e)MTB nutzen muss gibt.

...auch wenn Du es sicherlich nicht so gemeint hast, bringst Du es - von Dir ironisch konnotiert - auf den Punkt.

(Technischer) Fortschritt durch Disruption.
Der Quacksalber wurde durch den Arzt ersetzt, der Barbier verlor einen großen Geschäftszweig an den Zahnarzt. Der Hufschmied wurde zum exotischem Berufsbild. Das "Fräulein vom Amt" in der Telefonvermittlungsstelle wurde schon längst vergessen.
Ja das Pferd erleichterte es, in gleicher Zeit weitere Strecken, zudem noch mit Lasten, zurückzulegen. Dann kam das Auto, das mehrere Disruptionen durchmachte; aktuell vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb, vom selber fahren zum autonomen Fahren. Viele andere Technikbereiche kann man da im Großen und im Kleinen beschreiben. Und oft bleibt ein kleiner "Restbestand" für Insellösungen und aus sentimemtalen Gründen übrig. Es gibt auch heute noch Wagner für den Kutschenbau.

Schon vor zehn Jahren wurde diese Entwicklung in den diversen E-Bike Threads, die aufgrund des hier herrschenden E-Bike Hasses, alsbald alle komplett gelöscht wurden, auf diese Entwicklung hingewiesen. Nun ist es eben "amtlich", dass das MTB ohne Motor zunehmend zur Insellösung aus oft sentimentalen, emotionalen Gründen, wird. Die Gründe dafür sind vielschichtiger, als die Punkte die im Artikel aufgezählt wurden. Mehr Komfort bei besserer Effizienz - übrigens auch im Training - ist ein weiterer Punkt.

Die Diskussion hier erinnert moch doch sehr, an die Diskussionen der Petrolheads über die E-Mobilität.
 
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