Ich sage es mal so, für diese Anwendung und Kundengruppe gäbe es sinnvollere Räder als AM oder Enduros. Mittlerweile hat jeder großer Fahrradhersteller ein Trekking Fully, SUV, wie man es auch immer nennen will. Konkrete Beispiele: M1 GT Allterrain, Cube Stereo Hybrid one22 oder one44 HPA, KTM Chacana/Lycan LFC und da einige zu nennen. Man würde sich das zusätzliche Geld für die notwendigen Umbauten sparen, OEM ist bekanntlich günstiger als nachrüsten, und das Rad könnte alles, für was es genutzt wird, oftmals sogar besser. Selber Komfort, wenn nicht sogar besser wegen dem angepasstem Dämpfer Tune, oftmals mehr Nutzlast, Hängerfreigabe für die Kinder/Enkel oder Transportanhänger, immer noch genug Fahrwerksreserven für einfache Trails, bessere Bremsen als normale Trekkingräder, Vollausstattung ab Werk mit besseren Lösungen als man mit Universalteilen erreichen könnte. Kaufen kann man natürlich, was man will und was der Geldbeutel hergibt, ein Schmunzeln muss ich mir dennoch manchmal verkneifen in extremen Fällen. Ich bräuchte auch nicht so viel Federweg wie ich aktuell habe, 10-15mm weniger würden auch ohne Abstriche am Trail reichen, so ehrlich bin ich schon zu mir, das Rad wurde aber teils durch Ausschlussverfahren ausgewählt mangels Alternativen (Bosch SX, eigentlich 150mm hinten und 160mm vorne, idealerweise unter 20kg und keine komplette billigst Ausstattung bei 7500€, da gibt es eigentlich nichts ohne Händlerrabatt, geworden sind es aber 170/165mm Federweg), jedoch zweckendfremde ich mein Rad nicht komplett. Die Gravity Card hätte sich letzten Sommer schon ausgezahlt. Unsere Entwicklungsabteilung wurde von den Kundendienstlern gebeten, dass sie bitte eine Seitenständeraufnahme sowie Ösen für Schutzbleche und Gepäckträger beim nächsten XC eFully Rahmen berücksichtigen, es vergeht keine Woche, wo kein Händler danach fragt. Wie sinnvoll das ist, darf sich jeder selbst denken