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MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Ich kenn mtb noch von Anfang an aus den 80ern. Früher war das mal eine coole Kiste, Sport mit einer guten Community, Basteleinheiten in der Garage, usw. Das Ganze ist inzwischen zu einer Ausweitung der Konsumzone und einer absurden Materialschlacht verkommen. Personen, die keine Autobahnbrücke hochradeln können, lassen sich von ihrem Elektromoped durch den Wald kutschen. Das ist halt inzwischen ungefähr das uncoolste, was man auf einem Rad machen kann - so ist es halt schwierig neue und vor allem auch junge Käuferschichten zu erschliessen, die das Thema mtb auch noch als Sport sehen. Die machen halt gleich was anderes oder flüchten zum Gravelbike.
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Ich hab noch niemanden im BikeShuttle oder Sessellift getroffen, der mir erzählt hat, dass das "Rauffahren" genauso anstrengend ist als wenn er rauftreten würde. Die sind halt einfach ehrlich/authentisch.
Wieso zitiertst du mich? Inhaltlich bezieht sich dein Kommentar doch gar nicht auf meinen Beitrag.
Also gehen Sie bitte weiter, hier gibt es für Sie nichts zu sehen.
 
Weil ich so ein richtiger Stoffel bin und dieses Jahr 50 werde:
  • kein E-MTB! Solange ich mich noch einigermaßen artgerecht bewegen kann!
  • wieder mehr mit dem Hardtail unterwegs statt uniformiert mit dem Dropbar
  • sogar noch ein zweite Hardtail für mehr Spass bergab gekauft (weil mir Fullies zuviel Gedöns sind)
  • nur mechanische Schlatungen (da peipst nix rum und funktioniert auch ohne laden)
  • also: immer schön gegen den Strom schwimmen!
Es wurde ja schon festgestellt, dass E-Bikes für die Rennradfahrer unter uns gar nicht so interessant sind.
(Ich vermute, das war auch Inhalt des Artikels.)

Ich kenn mtb noch von Anfang an aus den 80ern. Früher war das mal eine coole Kiste, Sport mit einer guten Community, Basteleinheiten in der Garage, usw. Das Ganze ist inzwischen zu einer Ausweitung der Konsumzone und einer absurden Materialschlacht verkommen. Personen, die keine Autobahnbrücke hochradeln können, lassen sich von ihrem Elektromoped durch den Wald kutschen. Das ist halt inzwischen ungefähr das uncoolste, was man auf einem Rad machen kann - so ist es halt schwierig neue und vor allem auch junge Käuferschichten zu erschliessen, die das Thema mtb auch noch als Sport sehen. Die machen halt gleich was anderes oder flüchten zum Gravelbike.
Ja klar, und ihr habt euch jeden Mittag beim Mecki's getroffen. :daumen:
 
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Montag Vormittag wird wohl nicht mehr viel gearbeitet in Deutschland 😅

Eine Nische war MTB doch immer.
E-MTB eine sinnvolle Erweiterung.

Seid ich ebenfalls E-MTB fahre, ist das Biomtb ein Custombike wo ich super gerne fahre.
Jedoch durch die reduzierte Nutzung deutlich länger behalten werden.

Geht vieleicht anderen auch so und die Neukäufe verschieben sich.
Viele wo noch vor 2 Jahren gegen E-MTB waren, haben jetzt selber eines.....

Die Biomtbs werden wieder zur Nische in der Nische
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass die exakt gleiche Tour bei gleicher Geschwindigkeit (oder sogar höherer Geschwindigkeit) mit einem EMTB weniger anstrengend ist als mit einem MTB, ist klar.
du vermischt meine beiden Punkte zu einer Antwort.

Mir ging es darum, dass oftmals zu stark pauschalisiert wird und es an der Person liegt, was sie mit einem Sportgerät treibt.
Ich bezog mich erstmal darauf, dass es ab einem bestimmten Steigungswert für mich immer anstrengend wird. Puls an diesen Stellen immer >155.
Und FAKT, wenn ICH den gleichen Anstieg mit Motor fahre bin ich bei <130
Interessant wird es nämlich, wenn ein EMTB-Fahrer die gleiche Tour in der gleichen Zeit 2x fährt und einen gleichen Durchschnittspuls hat.
Nein. Uninteressant. Zumindest hatte ich das schon beantwortet. Du kannst deine Belastung sehr frei und individuell steuern; in beide Richtungen. Ist sicherlich ein Pro-Argumente.

Ich brauche nur eins: solange ich es selbst kann, lasse ich es nicht durch einen Motor machen.
 
du vermischt meine beiden Punkte zu einer Antwort.


Ich bezog mich erstmal darauf, dass es ab einem bestimmten Steigungswert für mich immer anstrengend wird. Puls an diesen Stellen immer >155.
Und FAKT, wenn ICH den gleichen Anstieg mit Motor fahre bin ich bei <130

Nein. Uninteressant. Zumindest hatte ich das schon beantwortet. Du kannst deine Belastung sehr frei und individuell steuern; in beide Richtungen. Ist sicherlich ein Pro-Argumente.

Ich brauche nur eins: solange ich es selbst kann, lasse ich es nicht durch einen Motor machen.
Nur weil DU steile Berge fährst, heißt das noch lange nicht, dass das alle MTB-Fahrer machen und man pauschal sagen kann, das MTB immer anstrengend ist. Ich wiederhole es nun zum dritten Mal: "Es kommt darauf an, was man mit dem Sportgerät macht." Dein Beispiel passt da wunderbar zu dieser Aussage :)

Wie gesagt, wir drehen uns im Kreis :D
 
ich hab den eindruck die Redaktion selber verliert etwas das interesse an mtb.
die trennung mtb und emtb ist jetzt schwierig. was nützen die Aufrufe hier wenn sie woanders gefordert wären. es wird sich irgendwann zusammenfinden.

ich persönlich hab an allen und fast jeder spielart des Sports interesse. ebikes sind faszination technik. budget ist jetzt allerdings fürs rennrad verplant.

die athleten machen es vor, ein pidcock gewinnt die königsetappe der tdf und holt sich auch aus spass den ebike weltmeistertitel. sich kategorisieren ist eher gestrig geworden. ich könnt mich selber nirgends einordnen.
 
Ich zerstöre hier ja nur "un"gern die Illusionen einiger bzgl Thema "richtiges" Mountainbiken, aber wir befinden hier und in einer bubbe der "Mittelalten" also überwiegend Ü30.

Sofern es hier bei den meisten vorbei gegangen ist, aber der Endurismus verschwindet in der Nische. Wenn man sich weiter Richtung Ü20 bis U20 bewegt wird man sehr schnell merken, klassisches Mountainbiken existiert da quasi nicht mehr. Freeriding, Streettrial und Jumplines ballern ist hier die Devise. Hier bewegt man sich nicht in Foren sondern auf DC, Insta, TT usw und folgt seinen YT Favoriten, während sich der immer älter werdende Teil über das Thema Ebike ja oder nein bei der nächsten Mountainbike Tour streitet.

Die Aussage basiert nicht auf Evidenz, eher auf Erfahrung und Beobachtung unserer 12k Mitglieder großen DC Community mit einem Altersdurchschnitt von U20. Außerhalb der MTB Vereine verschwindet das Thema immer mehr in der Versenkung, also so what.

Work less, ride more! 🤟
 
Ich finde wir gehen nicht weit genug mit der Legalisierung von "Motorrädern" im Wald. Nun da die neue Generation Motos mit Elektro betrieben wird, geht das Umweltargument ja flöten. Und wenn man eine Surron mit grünem Strom läd, dann stösst sie noch weniger CO2 aus als ein E-Biker und viel weniger als ein Radfahrer. Also, aus Klimagründen sollten nur noch E-Motos in den Wald dürfen. ;) :D
 
Wenn man sich weiter Richtung Ü20 bis U20 bewegt wird man sehr schnell merken, klassisches Mountainbiken existiert da quasi nicht mehr. Freeriding, Streettrial und Jumplines ballern ist hier die Devise.
Wo ist die Neuigkeit? Mit Anfang 20 (vor ungefähr 25 Jahren ;) ) habe ich genauso gedacht, nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen eine Tour zu fahren.
 
Was für ein Haufen Thesen und Geschwätz.
Der Mensch ist faul und egoistisch. Darüber hinaus für ein bisschen Spaß leicht manipulierbar.
Der Motor macht es einfacher schnell mehr Spaß zu haben. Die Downsides werden dafür ausgeblendet.
So sind wir, da kann sich kaum einer ausnehmen.
Kann zu.
 
Was soll eigentlich diese Wortfinderei für ein seit Jahrzehnten etabliertes Gefährt? Mountainbike oder kurz MTB. Bio-, Amish-, Akustik-, Analog-Bike? Echt jetzt? Es gibt MTB, Gravel, Road, Trekking, etc. Bei den elektrifizierten Pendants dazu wird ein "e" voran gestellt, fertig.
Man sagt ja auch nicht Bio-Auto und E-Auto... 😵‍💫

Und wenn du einmal elektrisch schaltest, willst du auch nicht mehr zurück.
Nö, bin von elektronischen Schaltungen wieder zurück auf mechanische. Elektronische Fahrwerke haben für mich keinen Mehrwert und statt ner Akku Lampe gibt's lieber nen Nabendynamo. Dieses ganze Akkumanagement nimmt mir die Freiheit einfach loszuradeln.

Zum Thema: Ich bin ein Statistikverfälscher. ;) Die letzten Komplett-Bikes die ich gekauft habe waren tatsächlich eMTBs. Alle Bikes ohne "e" hab ich selbst aufgebaut und tauchen somit in der Statistik überhaupt nicht auf (und das sind einige mehr als das eine eMTB was ich besitze). Machen ja doch viele hier, ob das aber von Relevanz ist?
 
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