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MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Was mich zunehmend vom MTB wegbewegt (allerdings zu Rennrad und Gravel Bike, weiterhin ohne Hilfsmotor):
Ich werde älter und aus beruflichen Gründen und mittlerweile auch mit Hund wird die wirklich frei verfügbare Zeit weniger. Ich wohne hier in einer Gegend wo ich erstmal mindestens 40 Kilometer von den nächsten brauchbaren Trails entfernt bin, die ein MTB "rechtfertigen".
In der Vergangenheit bin ich dann halt samstags und sonntags mit dem Auto dorthin gefahren, um dann dort MTB zu fahren.
Das waren dann, inkl. Auto be- und entladen 2-3 Stunden on top + Betriebskosten für die Karre. Mit Gravel Bike oder Rennrad starte ich an der Haustüre und hab in den 3 Stunden schon 60-100 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt.
Ein Paar Bikepark-Besuche und MTB Touren werde ich weiterhin einplanen, aber bei meinem zukünftigen Nutzungsprofil brauche ich so schnell keinen Ersatz für mein Enduro, da wird das noch Jahre halten.
 
Ein Dozent in meinem BWL Studium sagte während einer Vorlesung sinngemäss, ein Produkt könne am Markt kommerziell erfolgreich sein, wenn es für eine breite Zielgruppe erschwinglich sei und zugleich die Bequemlichkeit der Menschen fördere. Betrachtet man die entsprechende Marktpraxis, erscheint diese Aussage in diesem Kontext zumindest plausibel und in weiten Teilen bestätigt.
 
Und wenn du einmal elektrisch schaltest, willst du auch nicht mehr zurück.
Doch! Mich nervt das Hantieren und gucken ob geladen ist viel mehr, als mir die Elektronik bringt. Aber das ist wie immer Geschmackssache. Ein Rennrad mit 2x würde ich aber immer mit Di2 kaufen, allein schon wegen Syncro Shift. Beim MTB geht es für mich jetzt wieder zurück zu mechanisch. Da montiere ich aber auch nichtmal einen Tacho.
 
Was soll eigentlich diese Wortfinderei für ein seit Jahrzehnten etabliertes Gefährt? Mountainbike oder kurz MTB. Bio-, Amish-, Akustik-, Analog-Bike? Echt jetzt?
Ja!
Wer hats erfunden? Wir Bios! Weil wir uns deutlich! vom Motor abgrenzen wollen und das über das weglassen eines e nicht eindeutig könnten.
Statistikfälscher.
Wörter ... aber bitte korrekt => du bist ein Verfälscher, kein Fälscher. Noch nicht...😉
 
du bist ein Verfälscher, kein Fälscher. Noch nicht...😉
das ist natürlich korrekt und ich meine ich hätte es auch so geschrieben. Danke für den Hinweis, korrigiert!

Edit:
Weil wir uns deutlich! vom Motor abgrenzen wollen und das über das weglassen eines e nicht eindeutig könnten.
Hmm, weiß nicht, find das irgendwie komisch und nicht schön zu lesen ;) Aber eigentlich auch egal, ich werde weiterhin nur zwischen "e" und nicht "e" unterscheiden.
 
Jedem steht es frei wie ein Rentner über Fortschritt und Entwicklung zu jammern.
Du hast absolut recht und es betrifft die über 40-jährigen. Auch beim fußläufigen Waldnutzer. Während ich 2019 noch vehement geleugnet hatte, dass das Fußvolk auf die Motoren achtet, würde ich für 2025 behaupten, es sind >80%. Es scheinen echt viele angenervt zu sein. Un die Hälfte davon fährt mit dem e-SUV zum Bäcker :lol:
 
Warum denken denn ausgerechnet EBiker dass sie fortschrittlich sind?? bequem sind sie - im besten falle alt.
Fühlt sich da jemand getriggert?
Alt? Nein.
Nicht repräsentativ, aber aussagekräftig genug. Wir schon gesagt, Durchschnitt U20
 

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Ich habe 15 Mountainbike's in meiner Werkstatt stehen. Mein Fokus lag schon immer auf bergab oder Trails , es gibt aber nicht immer einen Lift.
Zu ca.60 Prozent greife ich mittlerweile zum Trail E Bike .
☝Weil ich mit dem bergauf auch das fahren kann wo ich früher schieben musste.
Die restlichen ca. 40 Prozent hole ich das
DH Bike raus.
Zudem kommt noch ü.50...
ICH kann den Trend verstehen.
Mein 17 jähriger Sohn nicht.
 
Für mich ist beides fein.
Für die XCTour mit Freunden das normale Trailbike ohne. Für Enduroaktion mit Bikeparkfeeling , auch im Mittelgebirge und Alpen, das E Enduro. Rauf Runter , Rauf, Runter.......so komme ich auf Hometrails im Teuto so manches Mal auf gut 2000hm, bis der Akku fast leer ist.
 
Und vllt spiegelt es sogar unsere Bubble
Ziemlich wahrscheinlich sogar. Der teil derer welche sich rege an solche Diskussionen beteiligen ist im Verhältnis zur eigentlichen Größe verhältnismäßig klein, dass ist aber schon seit Erfindung der online Foren so. Man sieht immer wie die üblichen verdächtigen. Der Großteil ist einfach nur stiller Mitleser.
 
Mir taugen meine Bio Bikes noch immer sehr und ich liebe es mich aus eigener Kraft in der Natur zu bewegen. Wenn man einen Berg aus eigener Kraft bezwingt und dann eine geile Abfahrt (ob einfach oder schwer ist egal) hat, ist das das beste. was es gibt. :D

Meine zwei Allmountains (SC Hightower CC 2020 und Trek Remedy 8 22) sind noch super zu fahren und haben beide vernünftige Ausstattungen. Ich habe vor 10 Jahren mit dem Biken angefangen und da war ich fast immer alleine am Berg. Dann kam dazwischen eine Boom-Phase und jetzt bin ich, bis auf ein paar Hotspots, wieder sehr oft allein im Wald. In Summe sieht man bei uns auf den gängigen Trails fast nur mehr die passionierten Biker aus der Szene, die schon jahrelang unterwegs sind. Sehr viele von denen haben auch noch Bio Bikes. Das ist aber nur der harte Kern. Meine teuren Bikes sehe ich schon als Begleiter für min. 4-5 Jahre. Jedes Jahr soviel Geld für marginale Änderungen auszugeben, könnte ich mir nie und nimmer leisten.

Geile Bikes wie mein Santa Cruz Hightower mit top Ausstattung würde ich nur gebraucht oder als Vorjahresmodell kaufen. Die aktuellen UVPs sind bei Marken wie Santa Cruz für das Gebotene echt mies. Deshalb habe ich mir trotz Megarabatts beim Local Bikeshop ein gebrauchtes, älteres Modell geholt. Das war es mir einfach nicht Wert! So wie mir wird es vermutlich vielen anderen auch gehen. Und das spürt die Branche seit ein paar Jahren extrem!

Ich habe sehr viele Möglichkeiten (von der kurzen Feierabend Runde auf den Hometrails über mehrstündige Touren) direkt vor der Haustür. Das ist schon ein Luxus, den ich sehr schätze!
 
Verkümmert das MTB wirklich?
Ich glaube nicht. Aktuell geht ja der Trend vom Gravelbike wieder Richtung 29er Hardtail (aktuell noch mit Dropbar). Bald dann wieder mit Flatbar.
Es wird immer eine (wenn auch kleinere) Fangemeinde für das MTB ohne Motor geben und ich hoffe, dass es weiterhin Hersteller gibt, die am unmotorisierten MTB festhalten.
Ich fahre kein E MTB, da für mich Mountainbiken ein sportlicher Ausgleich zum Alltag/Job/Familie ist und ich gerne mit eigener Muskelkraft die Berge hoch fahre, solange ich das kann.
Ich habe nichts gegen e MTB Fahrer. Jeder wie er will. Aber komischerweise versuchen sich die meisten E Fahrer immer zu rechtfertigen, warum sie E Bike fahren.
 
Was für ein Haufen Thesen und Geschwätz.
Der Mensch ist faul und egoistisch. Darüber hinaus für ein bisschen Spaß leicht manipulierbar.
Der Motor macht es einfacher schnell mehr Spaß zu haben. Die Downsides werden dafür ausgeblendet.
So sind wir, da kann sich kaum einer ausnehmen.
Kann zu.
Welche Downsides?
 
Aktuell geht ja der Trend vom Gravelbike wieder Richtung 29er Hardtail (aktuell noch mit Dropbar).

Gibt es diesen Trend tatsächlich? Hast Du dafür eine Quelle? Ist es nicht eher umgekehrt?

Ich habe das hier im Forum schon mehrfach gelesen, dass der Trend zum Gravelbike sich angeblich im Abflaumodus befände oder sogar schon wieder vorbei wäre. Und bei solchen Anmerkungen zu vermeintlichen Trends stellt sich mir immer die Frage: ist das ein weltweiter Trend oder eher eng durch die deutsche Brille betrachtet?
 
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