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MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Im Grunde ist das E-Bike doch auch nur eine weitere Erleichterung, der logische nächste Schritt, ganz normale Evolution. Alles was es an Entwicklung gegeben hat, diente doch nur einem Ziel: schneller und bequemer zu sein. Daher braucht sich NIEMAND darüber lustig machen. Ansonsten sollte dieser Jemand seine 29 Zoll Räder, die komplette Federung und die Schaltung schleunigst wieder abgeben! Dann schauen wir mal, wei viel Spaß Fahrradfahren noch macht. ;)

Noch fahre ich selbst, aber mein nächstes Bike wird definitiv ein Light-E-Bike. Die Gründe sind ganz einfach. Ich bin nicht mehr der Jüngste und das merkt man im Uphill einfach, das ging vor 10 Jahren noch deutlich geschmeidiger. Ich hatte nie ein Problem damit mehrere Stunden am Stück nur den Berg hoch zu rotieren, aber das dauert halt auch seine Zeit, und die würde ich inzwischen lieber mit mehr Strecke machen verbringen, als mit 7 km/h Schmetterlinge zu zählen. Ich komm hier bei mir auch nicht wirklich weit weg, fahre bis auf 2-3 Ausnahmen im Jahr also meistens altbekannte Wege. Mit Unterstützung kann ich meinen Aktionsradius erheblich erweitern. Auch habe ich längst keine Lust mehr darauf, mich ständig völlig zu verausgaben, Sport und Spaß geht auch ohne 180er Puls. Es ist trotzdem Radfahren, es ist trotzdem Sport, man muss es trotzdem können.
Ein Levo SL oder Heckler SL wirds wohl werden, und ich freu mich drauf.
 
Am Ende des Tages hat man nur begrenzt Zeit, wenn man dann mit wahrscheinlich besserem körperlichen konditionellen Trainingseffekt mehr Abfahrten machen kann wieso sollte man dann das Biobike nehmen?
Vergib mir, wenn ich dich missverstehe... Aber willst du tatsächlich sagen, dass der konditionelle Trainingseffekt beim E-Bike größer ist, als beim Mountainbike? (Auf gleicher Tour weil mehr Abfahren pro Zeit)

Falls ja, weiß du offensichtlich nicht sonderlich viel über Konditionstraining.
 
Alles was es an Entwicklung gegeben hat, diente doch nur einem Ziel: schneller und bequemer zu sein. Daher braucht sich NIEMAND darüber lustig machen. Ansonsten sollte dieser Jemand seine 29 Zoll Räder, die komplette Federung und die Schaltung schleunigst wieder abgeben! Dann schauen wir mal, wei viel Spaß Fahrradfahren noch macht. ;)
Ich bin ganz zufrieden mit meinen 26Zoll Räder, das neue hat (leider) 29Zoll.
Mit beiden größen macht es gleichermaßen Spaß. Federung hatte ich damals auch nicht, jetzt ja, am Downhiller recht weich, am Slopestyle recht hart, fast so wie ohne. Das neue ist irgendwie dazwischen.
Einzigst die Schaltung sollte doch bleiben, kann sonst auf alles verzichten aber ob ich das wirklich will, steht auf einen anderen Blatt.
Vorauf ich wirklich verzichten kann ist ein eBike . . .
 
Man kann also zusammenfassen:

Alle E-Biker sind fett, faul, unsportlich und im besten Fall vielleicht körperlich beeinträchtigt.
Sie sind Schuld, dass motorlose MTBs nur noch 3% Marktanteil haben.
Kein E-Biker ist oder war jemals ein echter Mountainbiker.

Nur die Fahrer motorloser Bikes sind echte Sportler, haben Ehrgeiz, Fitness und natürlich ein riesiges Herz für die Natur. Sie schützen, pflegen, bauen als einzige die Trails und haben daher als einzige das Recht, im Wald/Gelände Rad zu fahren.

E-MTBs gehören verboten, dann haben motorlose MTBs auch wieder 100% Marktanteil und eine gerechte Welt ist gerettet.
Jetzt verstehen wir uns....:winken::winken::bier:
 
„Für den leistungsorientierten Biker bedeutet das: das bestmögliche Training. Für den spaßorientierten Biker: möglichst viele Laps machen.“

Finde ich bodenlos, dass hier suggeriert wird dass abfahrtsorientiertes Fahren nicht auch leistungsorientiert sein kann.
Ist das Ironie? Aus dem zitierten Satz folgt ja nicht notwendigerweise, dass leistungsorientiert abfahrtsorientiert ausschließt? Das Wort abfahrtsorientiert kommt ja nicht mal vor, das interpretierst du iwo rein?

viele [...] durch Industrie und Kaufverhalten dazu genötigt werden ihr geliebtes Hobby abzuschreiben oder unsummen für ein E-Bike ausgeben zu müssen. Die Gewalt mit der Trends auf Endverbraucher abgewälzt werden ist schon ekelhaft. [...] Heute noch ne Kette fürs 11s Hardtail auf Vorrat gekauft und übermorgen gibts nur noch 15-fach..gestern noch 26" morgen schon 40"
Haha, das ist mein Lieblings-Unsinn hier im Forum. Die Industrie hat noch nie einen Menschen gezwungen, sich ein E-Bike anzuschaffen.

Für Individualisten wird es immer einen Weg geben, ihr geliebtes Material zu fahren, auch wenn es nicht mehr mainstream ist. Es ist doch recht wurscht, ob sich die Bedürfnisse des Marktes mit meinen Wünschen decken, denn es wird sich immer eine Bikeschmiede, ein kleiner Shop oder ein Verbund von Enthusiasten finden, die es mir ermöglichen, mountainbiken auf die weise auszuleben, wie ich sie mir vorstelle.

-- Edit mit Bezug auf meinen nächsten Post: Ich sehe eine viel größere Bedrohung darin, dass Mountainbiker von ihren Spielflächen verbannt werden, als dass sie nicht mehr das passende Bike finden!
 
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tl:dr: Statt sicherzustellen, dass jeder Mountainbiker auch ja das richtige™️ Bike fährt, sollten wir uns anstrengen, dass jeder Mountainbiker geile Trails in seiner Nähe hat!



Hier wird auf 12 Seiten und mehr diskutiert, was das bessere Material zum Mountainbiken ist. Generell ist das Fahrzeug ja der Dreh- und Angelpunkt von fast allen Mountainbike-Diskussionen. Da verschlafen wir aber etwas sehr dringendes: Das Wo ist doch entscheidender für den Fahrspaß!

Anstatt uns in Grabenkämpfen zwischen E-Bikes und Bikes zu verzetteln, sollten wir uns darum bemühen, dass im deutschsprachigen Raum ein sicherer Zugang zu tollen Trails herrscht – also sowohl gesetzlich (kein Wegeverbot) als auch vom Angebot her.

Wenn man all die Mühe, die man hier in Materialdiskussionen steckt, darauf fokussieren würde, wo wir mountainbiken gehen können, dann würden wir sprichwörtlich in einer schöneren Welt leben.

Wir sollten nicht darüber streiten, ob E-Bike Fahren jetzt moralisch verderblich ist oder nicht, sondern wir sollten darum kämpfen, dass uns ein tolles Trailangebot zur Verfügung steht.

Um dieses Off-topic noch ein Stück zu erweitern: Was ich also sagen will, ist, dass ich es nicht gut finde, dass Mountainbike-Kultur sich so viel um das Fahrzeug, um das Material etc. dreht, und so wenig um das, was bei der Ausübung des Sports mind. genauso relevant ist: gute Trails.

Über Bikes diskutieren wir gerne, aber über gute Trails, Trailzugang und Trailbuilding weniger (Aufregen zählt nicht, aber auch Materialdiskussienen sind oft nur sinnloses Aufregen).

Es ist ein mühsames Thema: Rechtlicher Aufwand bei der Legalisierung (sofern verboten), Geheimniskrämerei, um unerwünschte Aufmerksamkeit zu verhindern, und anstrengende & aufwendige Trailarbeiten machen eben keinen Spaß.

Außerdem machen es regionale Unterschiede recht aufwendig, über Trails und Trailbuilding zu sprechen; die Fahrzeuge sind da universeller.

Ich will keine Diskussion über Wegeverbote und pöhse Förster anstoßen. Stattdessen will ich die ganze E-Bike-Debatte relativieren und darauf hinweisen, dass wir diese Mühen in etwas sinnvolleres für unseren Sport stecken könnten.

Die Fragestellung des Artikels ist es schon wert, darüber nachzudenken. Letztendlich halte ich die Konsequenzen des E-Bike Trends aber für ziemlich irrelevant für den Sport selbst. Viele Leute wollen wohl E-Bike fahren, und tun es jetzt. Das ist nicht schlimm. Wer nicht E-Biken fahren will, muss es nicht – es gibt weiter Enthusiasten, die das ermöglichen werden.
 
Das Thema ist mMn. schnell erklärt:

Mountainbiken und E-Biken sind zwei fundamental unterschiedliche Aktivitäten und deshalb stehen Mountainbikes und E-Bikes auch nicht miteinander in Konkurrenz. Was wir derzeit anhand der Absatzzahlen nachverfolgen können ist, dass sich Mountainbiker in zwei Camps aufspalten.

Diejenigen unter uns, die Mountainbiken als Sport begreifen, fahren weiterhin mit normalen Mountainbikes unter eigener Kraft. Wir gehen auch weiter gern an unsere Grenzen, versuchen uns auszupowern, Schwäche und Erschöpfung zu besiegen und schlussendlich über uns hinauszuwachsen - und suchen deshalb die Herausforderung. Für uns ist die körperliche Anstrengung die das Mountainbiken mit sich bringt kein lästiges Übel, sondern einfach natürlicher (und ggf im Sinne von Typ-2-Spaß sogar befriedigender) Bestandteil der Aktivität.

Diejenigen, die Mountainbiken dagegen eher als gelegentlichen spaßigen Zeitvertreib begreifen, dem sie mit dementsprechend weniger Einsatz nachgehen, steigen nach und nach auf E-Bikes um. Das E-Bike eliminiert das für diese Fahrer meist irgendwo zwischen "lästig" und "prohibitiv" angesiedelte Element der körperlichen Anstrengung und hilft bei der Konsumverdichtung: Diese Radler suchen ihren "höher, schneller, weiter"-Adrenalin-Kick möglichst ohne sich dabei zu sehr verausgaben zu müssen.

Und dann gibt es genau genommen noch eine dritte Variante: Die Normies, für die das Radfahren eher Mittel zum Zweck ist. Das sind die weiter oben bereits beschriebenen "Ich hätte gern' sowas wie ein MTB, aber mit Licht, Schutzblech und Gepäckträger"-Radfahrer. Die kaufen aus Bequemlichkeit natürlich auch E-Bikes - und das halte ich für alle, für die ein Fahrrad hauptsächlich ein utilitaristisches Fortbewegungsmittel ist, auch für folgerichtig und logisch.

Und auch der achterbahnmäßige "einsteigen, zurücklehnen, Spaß haben"-Ansatz der E-Biker ist an und für sich natürlich legitim; wie zB. der Besuch eines Freizeitparks als seichte, zwanglose Freizeitgestaltung auch legitim ist. Es ist völlig in Ordnung, dass E-Biker sich beim Spaß haben nicht anstrengen wollen. Aber dabei liegt eben der Unterschied zwischen eskapistischen Freizeitaktivitäten und sportlicher Leidenschaft: Den Athleten macht es nichts aus, für ihre Art von Spaß ein wenig ins Schwitzen zu kommen.

Und aus genau diesem Grund ist das klassische (XC-) Mountainbike auch überhaupt nicht in Gefahr, trotz sinkender Absatzzahlen. Weil es eben immer Athleten geben wird, die aus innerem Antrieb heraus die Herausforderung suchen. Und solche kommen von sich aus nicht auf die Idee, das Mountainbike durch ein E-Bikes zu ersetzen. Wir werden auch weiterhin gerne aus eigener Kraft die Berge rauf und runter fahren, da uns bei unserem Hobby sonst etwas fehlen würde, was ein E-Bike einfach nicht (oder zumindest nicht im selben Maß) bieten kann.


Tl;dr: Mountainbikes und E-Bikes stehen mMn. nicht wirklich miteinander in Konkurrenz, da diejenigen unter uns, die aus sportlicher Leidenschaft Radfahren, nicht auf die Idee kommen ihre Mountainbikes, Gravelbikes oder Rennräder durch E-Bikes zu ersetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also gilt es festzuhalten, das eigtl. schon seit immer die scheixx Fitfucker MTB Fahrer die das ganze als Sport sehen und deshalb viel zu häufig fahren, die Trails kaputt machen und die guten eigtl die sind, die sich ein EMTB SUV kaufen und in erster Linie damit auf dem Radweg fahren. Dafür hätte es jetzt aber nicht 12 Seiten gebraucht um das festzustellen
 
Das Thema ist mMn. schnell erklärt:.

Diejenigen unter uns, die Mountainbiken als Sport begreifen, fahren weiterhin mit normalen Mountainbikes unter eigener Kraft. Wir gehen auch weiter gern an unsere Grenzen, versuchen uns auszupowern, Schwäche und Erschöpfung zu besiegen und schlussendlich über uns hinauszuwachsen - und suchen deshalb die Herausforderung. Für uns ist die hierfür nötige körperliche Anstrengung, die das Mountainbiken mit sich bringt, kein lästiges Übel, sondern einfach natürlicher (und ggf im Sinne von Typ-2-Spaß sogar ein befriedigender) Bestandteil der Aktivität.

Diejenigen, die Mountainbiken dagegen eher als gelegentlichen spaßigen Zeitvertreib begreifen, dem sie mit dementsprechend weniger Leidenschaft und Einsatz nachgehen, steigen nach und nach auf E-Bikes um. Das E-Bike eliminiert das für diese Fahrer meist irgendwo zwischen "lästig" und "prohibitiv" anzusiedelnde Element der körperlichen Anstrengung und hilft bei der Konsumverdichtung: Diese Fahrer suchen ihren "höher, schneller, weiter"-Adrenalin-Kick möglichst ohne sich dabei zu sehr verausgaben zu müssen.

Dieser achterbahnmäßige "einsteigen, zurücklehnen, Spaß haben"-Ansatz der E-Biker ist an und für sich natürlich legitim, wie zB. der Besuch eines Freizeitparks auch legitim ist (- um die Achterbahn-Metapher fortzuführen).

Aber da liegt eben der Unterschied zwischen eskapistischen Freizeitaktivitäten und sportlicher Leidenschaft: Den Athleten macht es nichts aus, für ihre Art von Spaß ein wenig arbeiten zu müssen.

Und aus genau diesem Grund ist das klassische (XC-) Mountainbike auch überhaupt nicht in Gefahr; weil es eben immer uns Athleten geben wird, die wir aus innerem Antrieb heraus die Herausforderung suchen. Und solche kommen bestimmt nicht auf die Idee, das Mountainbike durch ein E-Bikes zu ersetzen. Wir werden auch weiterhin gerne aus eigener Kraft die Berge rauf und runter fahren, da uns bei unserem liebsten Hobby sonst etwas fehlen würde, was ein E-Bike einfach nicht (oder zumindest nicht im selben Maß) bieten kann.


Tl;dr: Mountainbikes und E-Bikes stehen mMn. nicht wirklich miteinander in Konkurrenz, da diejenigen unter uns, die aus sportlicher Leidenschaft Radfahren, nicht auf die Idee kommen ihre Mountainbikes, Gravelbikes oder Rennräder durch E-Bikes zu ersetzen.
Ich fahr nun leidenschaftlich Rennrad und ne Xc-Feile genauso leidenschaftlich aber mein E-Enduro.
Mit dem Rennrad und der Xc-Feile sogar Marathons und das leidenschaftlich
In Welche Schublade packst mich denn jetzt ?
🤷‍♂️
 
Bio ist schon sehr lange geläufig und ich bin mir sicher, dass wir Bios diesen Begriff geprägt haben.
Ersetzt wird der wohl gerade durch Muscle-Bike. Ist mir fürs Handy aber zu lang. Deswegen Bio.
Amish kann tatsächlich eine (Ab)Wertung seitens e-mtb-Nutzer sein.
Naja, ich bin noch nie 'Bio-Bike' gefahren. Was soll das überhaupt aussagen?

Wie gesagt, das haben mMn die e-Biker erfunden, damit in diesem Wort 'Bio-Bike' schon gar nicht mehr 'MTB' darin vorkommt !

Ausserdem wird mit 'Bio' keine Antriebsart benannt, natürlich anders als bei den E-Dingern.
Also wenn schon, dann Muscle-MTB und E-MTB.

Amish kann tatsächlich eine (Ab)Wertung seitens e-mtb-Nutzer sein.
Na das liegt doch wohl klar auf der Hand, von wem das kommt.
Darüber hinaus ist das auch noch eine bösartige Verunglimpfung gegen die Amish-People, was natürlich mit dieser Gleichbeschreibung genauso arrogant auch auf alle richtigen und trainierten Muscle-Biker abzielt.
 
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...auch wenn Du es sicherlich nicht so gemeint hast, bringst Du es - von Dir ironisch konnotiert - auf den Punkt.

(Technischer) Fortschritt durch Disruption.
Der Quacksalber wurde durch den Arzt ersetzt, der Barbier verlor einen großen Geschäftszweig an den Zahnarzt. Der Hufschmied wurde zum exotischem Berufsbild. Das "Fräulein vom Amt" in der Telefonvermittlungsstelle wurde schon längst vergessen.
Ja das Pferd erleichterte es, in gleicher Zeit weitere Strecken, zudem noch mit Lasten, zurückzulegen. Dann kam das Auto, das mehrere Disruptionen durchmachte; aktuell vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb, vom selber fahren zum autonomen Fahren. Viele andere Technikbereiche kann man da im Großen und im Kleinen beschreiben. Und oft bleibt ein kleiner "Restbestand" für Insellösungen und aus sentimemtalen Gründen übrig. Es gibt auch heute noch Wagner für den Kutschenbau.

Schon vor zehn Jahren wurde diese Entwicklung in den diversen E-Bike Threads, die aufgrund des hier herrschenden E-Bike Hasses, alsbald alle komplett gelöscht wurden, auf diese Entwicklung hingewiesen. Nun ist es eben "amtlich", dass das MTB ohne Motor zunehmend zur Insellösung aus oft sentimentalen, emotionalen Gründen, wird. Die Gründe dafür sind vielschichtiger, als die Punkte die im Artikel aufgezählt wurden. Mehr Komfort bei besserer Effizienz - übrigens auch im Training - ist ein weiterer Punkt.

Die Diskussion hier erinnert moch doch sehr, an die Diskussionen der Petrolheads über die E-Mobilität.
Genau deswegen fahre ich ein E-Bike auf dem Rollentrainer! Beschde Effizienz bei Training.
 
Ich fahr nun leidenschaftlich Rennrad und ne Xc-Feile genauso leidenschaftlich aber mein E-Enduro.
Mit dem Rennrad und der Xc-Feile sogar Marathons und das leidenschaftlich
In Welche Schublade packst mich denn jetzt ?
🤷‍♂️
So wie ich deinen Kommentar verstehe hat dein "E-Enduro" dein Mountainbike nicht ersetzt, sondern ergänzt. Dementsprechend passt meine Einschätzung doch, oder nicht?
 
Warum soll man denn ein Bioike kaufen? Die Gewichte sind gleich und die Preise auch 🤔
Ein Mountainbike, damit man auch mal so etwas wie Anstrengung und einen richtigen Trainingseffekt verspürt? Also mehr als bei einem Spaziergang? :)

Die heutige, weit verbreitete Fettleibigkeit kommt nicht durch Zufall, sondern durch Bequemlichkeit. ;)
 
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Ob Motor oder nicht, es ist ja wirklich schön und auch gut so, dass jeder fahren kann was und wo er mag.
Aber zwei Dinge nerven mich trotzdem ernsthaft an den ganzen E-Bikes, die inzwischen in den Bergen unterwegs sind. Erstens ist es echt schwer, eine ruhige Tour zu finden, bei der man noch relativ alleine unterwegs ist. Zweites, wenn sie schon überall vertreten sind, haben sie mich nicht mitleidig anzugucken, wenn ich mich keuchend den Berg hoch quäle, sondern Spalier zu stehen und mir euphorisch und ein wenig demütig zu zu klatschen.
 
Das Thema ist mMn. schnell erklärt:.

Diejenigen unter uns, die Mountainbiken als Sport begreifen, fahren weiterhin mit normalen Mountainbikes unter eigener Kraft. Wir gehen auch weiter gern an unsere Grenzen, versuchen uns auszupowern, Schwäche und Erschöpfung zu besiegen und schlussendlich über uns hinauszuwachsen - und suchen deshalb die Herausforderung. Für uns ist die hierfür nötige körperliche Anstrengung, die das Mountainbiken mit sich bringt, kein lästiges Übel, sondern einfach natürlicher (und ggf im Sinne von Typ-2-Spaß sogar ein befriedigender) Bestandteil der Aktivität.

Diejenigen, die Mountainbiken dagegen eher als gelegentlichen spaßigen Zeitvertreib begreifen, dem sie mit dementsprechend weniger Leidenschaft und Einsatz nachgehen, steigen nach und nach auf E-Bikes um. Das E-Bike eliminiert das für diese Fahrer meist irgendwo zwischen "lästig" und "prohibitiv" anzusiedelnde Element der körperlichen Anstrengung und hilft bei der Konsumverdichtung: Diese Fahrer suchen ihren "höher, schneller, weiter"-Adrenalin-Kick möglichst ohne sich dabei zu sehr verausgaben zu müssen.

Dieser achterbahnmäßige "einsteigen, zurücklehnen, Spaß haben"-Ansatz der E-Biker ist an und für sich natürlich legitim, wie zB. der Besuch eines Freizeitparks auch legitim ist (- um die Achterbahn-Metapher fortzuführen).

Aber da liegt eben der Unterschied zwischen eskapistischen Freizeitaktivitäten und sportlicher Leidenschaft: Den Athleten macht es nichts aus, für ihre Art von Spaß ein wenig arbeiten zu müssen.

Und aus genau diesem Grund ist das klassische (XC-) Mountainbike auch überhaupt nicht in Gefahr; weil es eben immer uns Athleten geben wird, die wir aus innerem Antrieb heraus die Herausforderung suchen. Und solche kommen bestimmt nicht auf die Idee, das Mountainbike durch ein E-Bikes zu ersetzen. Wir werden auch weiterhin gerne aus eigener Kraft die Berge rauf und runter fahren, da uns bei unserem liebsten Hobby sonst etwas fehlen würde, was ein E-Bike einfach nicht (oder zumindest nicht im selben Maß) bieten kann.


Tl;dr: Mountainbikes und E-Bikes stehen mMn. nicht wirklich miteinander in Konkurrenz, da diejenigen unter uns, die aus sportlicher Leidenschaft Radfahren, nicht auf die Idee kommen ihre Mountainbikes, Gravelbikes oder Rennräder durch E-Bikes zu ersetzen.
Der Inhalt Deines Posts ist schnell zusammengefasst:
Du hast keine Ahnung.
Schade eigentlich.
Macht doch kaum einer wirklich, wenn einer so'n Motor dran und bezahlt hat. Das sind doch allermeistenteils nur Sprüche.
2315.jpg
 
Immer wenn ich mich stundenlang den Berg hochquäle, an Steilstücken das abrollen jeden einzelnen Stollen höre, wünschte ich mir ein EBike zu haben und meinen Radius zu erweitern.

Und immer, wenn ich nach viel fluchen endlich oben bin und das Gipfelbier trinke dann freue ich mich das ohne Motor geschafft zu haben.
Und gemeinsam mit meiner Tochter lästere ich über die faulen EBiker die an uns locker vorbeigezogen sind.

Aber da die Zeiten vorbei sind auch steilste Pässe locker mit dem Singletrailer am Heck lustig Lied singend hochzufahren vorbei sind, wird unweigerlich das EBike eine Alternative sein.
Einfach auch um im höheren Alter in den Bergen zu sein.

Und bitte, man sollte aufhören davon zu reden, dass EBike genau so anstrengend ist.
Das mag für einzelne gelten, aber nicht umsonst werden Akkus und Drehmoment immer größer.

Schließlich liefert der Motor eine durchschnittliche Leistung die der entspricht dir ein Tour de France Fahrer aufbringt.
Jemandem der in seinem Leben nichts anderes macht als zu radeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Grunde ist das E-Bike doch auch nur eine weitere Erleichterung, der logische nächste Schritt, ganz normale Evolution. Alles was es an Entwicklung gegeben hat, diente doch nur einem Ziel: schneller und bequemer zu sein. Daher braucht sich NIEMAND darüber lustig machen. Ansonsten sollte dieser Jemand seine 29 Zoll Räder, die komplette Federung und die Schaltung schleunigst wieder abgeben! Dann schauen wir mal, wei viel Spaß Fahrradfahren noch macht. ;)

Noch fahre ich selbst, aber mein nächstes Bike wird definitiv ein Light-E-Bike. Die Gründe sind ganz einfach. Ich bin nicht mehr der Jüngste und das merkt man im Uphill einfach, das ging vor 10 Jahren noch deutlich geschmeidiger. Ich hatte nie ein Problem damit mehrere Stunden am Stück nur den Berg hoch zu rotieren, aber das dauert halt auch seine Zeit, und die würde ich inzwischen lieber mit mehr Strecke machen verbringen, als mit 7 km/h Schmetterlinge zu zählen. Ich komm hier bei mir auch nicht wirklich weit weg, fahre bis auf 2-3 Ausnahmen im Jahr also meistens altbekannte Wege. Mit Unterstützung kann ich meinen Aktionsradius erheblich erweitern. Auch habe ich längst keine Lust mehr darauf, mich ständig völlig zu verausgaben, Sport und Spaß geht auch ohne 180er Puls. Es ist trotzdem Radfahren, es ist trotzdem Sport, man muss es trotzdem können.
Ein Levo SL oder Heckler SL wirds wohl werden, und ich freu mich drauf.

Meine analogen 29 Zoll Mountainbikes habe ich gekauft, damit ich bei gleicher Trainingsintensität schneller und effektiver unterwegs bin, als mit 26 Zoll. Die allermeisten Mountainbikes mit Motor werden gekauft, damit die Anstrengungen reduziert wird.
 
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