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MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Das Thema ist mMn. schnell erklärt:.

Diejenigen unter uns, die Mountainbiken als Sport begreifen, fahren weiterhin mit normalen Mountainbikes unter eigener Kraft. Wir gehen auch weiter gern an unsere Grenzen, versuchen uns auszupowern, Schwäche und Erschöpfung zu besiegen und schlussendlich über uns hinauszuwachsen - und suchen deshalb die Herausforderung. Für uns ist die hierfür nötige körperliche Anstrengung, die das Mountainbiken mit sich bringt, kein lästiges Übel, sondern einfach natürlicher (und ggf im Sinne von Typ-2-Spaß sogar ein befriedigender) Bestandteil der Aktivität.

Diejenigen, die Mountainbiken dagegen eher als gelegentlichen spaßigen Zeitvertreib begreifen, dem sie mit dementsprechend weniger Leidenschaft und Einsatz nachgehen, steigen nach und nach auf E-Bikes um. Das E-Bike eliminiert das für diese Fahrer meist irgendwo zwischen "lästig" und "prohibitiv" anzusiedelnde Element der körperlichen Anstrengung und hilft bei der Konsumverdichtung: Diese Fahrer suchen ihren "höher, schneller, weiter"-Adrenalin-Kick möglichst ohne sich dabei zu sehr verausgaben zu müssen.

Dieser achterbahnmäßige "einsteigen, zurücklehnen, Spaß haben"-Ansatz der E-Biker ist an und für sich natürlich legitim, wie zB. der Besuch eines Freizeitparks auch legitim ist (- um die Achterbahn-Metapher fortzuführen).

Aber da liegt eben der Unterschied zwischen eskapistischen Freizeitaktivitäten und sportlicher Leidenschaft: Den Athleten macht es nichts aus, für ihre Art von Spaß ein wenig arbeiten zu müssen.

Und aus genau diesem Grund ist das klassische (XC-) Mountainbike auch überhaupt nicht in Gefahr; weil es eben immer uns Athleten geben wird, die wir aus innerem Antrieb heraus die Herausforderung suchen. Und solche kommen bestimmt nicht auf die Idee, das Mountainbike durch ein E-Bikes zu ersetzen. Wir werden auch weiterhin gerne aus eigener Kraft die Berge rauf und runter fahren, da uns bei unserem liebsten Hobby sonst etwas fehlen würde, was ein E-Bike einfach nicht (oder zumindest nicht im selben Maß) bieten kann.


Tl;dr: Mountainbikes und E-Bikes stehen mMn. nicht wirklich miteinander in Konkurrenz, da diejenigen unter uns, die aus sportlicher Leidenschaft Radfahren, nicht auf die Idee kommen ihre Mountainbikes, Gravelbikes oder Rennräder durch E-Bikes zu ersetzen.

du solltest den kontakt zu anderen menschen aufnehmen. entweder zu guten leuten die beides fahren oder den zahlreichen freizeitparkbesuchern in finale.
 
Meine analogen 29 Zoll Mountainbikes habe ich gekauft, damit ich bei gleicher Trainingsintensität schneller und effektiver unterwegs bin, als mit 26 Zoll. Die allermeisten Mountainbikes mit Motor werden gekauft, damit die Anstrengungen reduziert wird.
du trainierst halt was anderes. wenn der focus auf abfahrt liegt nehmen profis wie texi und hartenstern ein ebike. mehrfach in podcasts und interviews erklärt. keiner von denen reduziert die anstrengung.
 
Schon merkwürdig, das die Herrschaften von Mountainbike Media so garnix über die eigene Rolle beim Niedergang vom Mountainbike-Sport schreiben wollen. Hört mal ganz im Vertrauen: Der harte Kern bei uns im Sport is doch groß genug, um die Karre am Laufen zu halten. Aber das muss man dann auch wirklich wollen! Und wer da im Moment leider gar keine Hilfe is, das ist Mountainbike Media.

Anstatt sich da jetzt irgendwelche Gründe aus den Finger zu saugen, sollte man lieber mal die Nase in den Wind halten und Richtung Zukunft gucken. Wenn ich für ne Anzeige bei EMTB-News 10 Riesen kriegen, aber bei MTB-News – wegen der großen Reichweite – direkt 25 Scheine mache kann, ja was meint ihr denn, was ich dann mache? Da wird natürlich MTB-News ganz fix für das E-Bike-Marketing aufgemacht. Das is halt der Lauf der Dinge. Aber geil ist das trotzdem nicht.

Und eins sag ich euch: Irgendwann fällt uns das ganze Gedöns noch schwer auf den Kopf, weil wir die eigentlichen Probleme ja nie wirklich angepackt haben.

Wenn ich das mal ganz groß betrachte, dann is das E-MTB doch nur ein Sinnbild für unsere westliche Lebensweise. Und wo uns das am Ende hinbringt, das weiß doch jeder selber, der noch halbwegs gerade aus dem Kopf gucken kann.
 
Schon merkwürdig, das die Herrschaften von Mountainbike Media so garnix über die eigene Rolle beim Niedergang vom Mountainbike-Sport schreiben wollen. Hört mal ganz im Vertrauen: Der harte Kern bei uns im Sport is doch groß genug, um die Karre am Laufen zu halten. Aber das muss man dann auch wirklich wollen! Und wer da im Moment leider gar keine Hilfe is, das ist Mountainbike Media.

Anstatt sich da jetzt irgendwelche Gründe aus den Finger zu saugen, sollte man lieber mal die Nase in den Wind halten und Richtung Zukunft gucken. Wenn ich für ne Anzeige bei EMTB-News 10 Riesen kriegen, aber bei MTB-News – wegen der großen Reichweite – direkt 25 Scheine mache kann, ja was meint ihr denn, was ich dann mache? Da wird natürlich MTB-News ganz fix für das E-Bike-Marketing aufgemacht. Das is halt der Lauf der Dinge. Aber geil ist das trotzdem nicht.

Und eins sag ich euch: Irgendwann fällt uns das ganze Gedöns noch schwer auf den Kopf, weil wir die eigentlichen Probleme ja nie wirklich angepackt haben.

Wenn ich das mal ganz groß betrachte, dann is das E-MTB doch nur ein Sinnbild für unsere westliche Lebensweise. Und wo uns das am Ende hinbringt, das weiß doch jeder selber, der noch halbwegs gerade aus dem Kopf gucken kann.
Klaus du bist da was großem auf der Spur!

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du trainierst halt was anderes. wenn der focus auf abfahrt liegt nehmen profis wie texi und hartenstern ein ebike. mehrfach in podcasts und interviews erklärt. keiner von denen reduziert die anstrengung.

Wenn ich hier von den meisten reinen E-Bikefahrern lese, dass ihnen bergauf fahren zu anstrengend ist, geht es beim E-Bike-Kauf scheinbar darum, Anstrengungen zu vermeiden. Das deckt sich auch mit dem, was ich bei mir am Berg sehe. Und das ist doch auch gar nicht zu kritisieren, was macht es denn rational betrachtet für einen Sinn, mit HF 165, brennenden Oberschenkeln und Blutgeschmack im Hals 25% steile Berge hochzufahren bis es schwarz wird vor den Augen? Bei Texi, Nina usw. muss man dazu sagen, dass sie E-Bike fahren, aber auch Rennrad oder Gravelbike. Die 2000 hm uphill am Raceday fährst du nicht, wenn du nur auf E-Bike trainierst.

Ich habe selbst ein halbes Jahr ein 140mm E-Bike besessen, HF selten über 130, nie Eco Modus (warum auch?). Insgesamt im halben Jahr aber auch nur 5 mal gefahren, dann musste es Platz machen. Das ist nicht mein Sport, wenn ich Sport mache, will ich mich bewusst anstrengen, dafür ist das E-Bike nicht das richtige Sportgerät. Warum sollte ich 25 kg im Eco Modus Berge hoch quälen, wenn es mit 11 kg mehr Spaß macht.

Ich fahre 5000-10000 km Motorrad (Touren) im Jahr, macht Spaß ist aber kein Sport.
 
Du als IBC-Bubble Mitglied, repräsentierst aber sicher nicht den Großteil der E-Mtb Fahrer. ;)
Sicherlich nicht.

Aber es wäre schön, wenn wenigstens mal grundsätzlich von den E-Gegnern zugestanden wird, dass man auch mit E-Bike sportlich fahren/sich anstrengen kann.

Ebenfalls schön wäre es, wenn diese Kollegen dazu in der Lage wären, den E-MTBer, der Mountainbikesport betreibt, nicht in einen Topf mit den "Fahrern von Mountainbikes" zu werfen.

Und noch ein schönes Zugeständnis wäre es, wenn die E-Gegner nicht einzig und allein ihre persönliche Definition von "wahrer Sportlichkeit" als Maßstab nehmen, sondern bereit wären zu akzeptieren, dass es da auch andere Sichtweisen/Einschätzungen geben kann.
Das schmälert doch nicht deren phänomenalen Spitzenleistungen als Supersportler.
 
Zwischenfazit: Ebike ist die Ursache für den Untergang der westlichen Welt, alle Ebiker sind leidenschaftslose Konsumzombies
Bisher habe ich mitgenommen: MTB-Fahren ist eine Boomer-Sportart, die sind jetzt alt, faul und dick oder fast gestorben und brauchen jetzt eine elektrische Krücke. Daher ist Bio-MTB praktisch tot und es werden nur noch E-MTB verkauft.
 
Mtb war am Anfang doch das Versprechen von Freiheit.
Kein langweiliger Rennrad vereinsfuzzi. Training ist blöd.
Hang loose.
IPA.
Alpencross, rough, dahin wo noch keiner zuvor hin ist.

Dann haben viele gemerkt, dass sie nur Schotter fahren (was ich auch total ok finde).

Ich glaube die Mtb Käufer haben sich deswegen auf e mtb verteilt (aus Bequemlichkeit oder weil wir alle älter und fauler werden) und viele aufs gravel.

Ich finde aktuell, dass die gravel Leute entspannter sind. Rennrad Outfit, mtb, alles fährt zusammen.

Bei mtb macht sich jede Kategorie über den anderen lustig.

Haha, larry gap. Fullface und Sonnenbrille.
Rennrad Hose auf dem mtb.
Guck mal, der hat ein Schutzblech am mtb.


Als neukäufer würde ich mir auch lieber ein gravel kaufen.
 
Aber es wäre schön, wenn wenigstens mal grundsätzlich von den E-Gegnern zugestanden wird, dass man auch mit E-Bike sportlich fahren/sich anstrengen kann.
Zugestanden 🍻

ZU deinem anderen Einspruch
Doch, genauso habe ich das gemeint: Motorlos und E können, wenn sie wollen, miteinander sportlich unterwegs sein.

Aber mal konkret:
Du meinst sportlich ist nur in Bezug auf bergauf, oder?
Ebene, welliges Auf und Ab, Downhill sind ja aber auch Teile einer Mountainbike-Tour.
Da kann man ziemlich sportlich unterwegs sein.
Ich habe hier jetzt über 5y Erfahrung mit meinem e-buddy; bei ca. 1x/Woche komme ich auf 250 Erfahrungswerte. Erweitert um einige Touren mit anderen e-bikern.

Wir kämpfen auf fast jeder Ausfahrt darum, den gleichen Sport zu betreiben. Die minimal 45nm (*1) seines Motors kann man nicht wegzaubern ohne den Motor abzuschalten. Er hat seine Unterstützung für Eco schon auf ein Minimum runterkonfiguriert. Wir haben auch ein light-e-mtb angetestet in der Hoffnung die Lücke zu verkleinern.

Eine andere Frage ist, wie "sportlich" jeder selbst ist.
Ich hasse bergauf fahren und mache es nicht gerne.
Mein e-buddy auch.
Er ist ein Studio-Builder der durchaus hohe Gewichte schafft. Er hat einen eigenen sportlichen Ergeiz
Mit meinem runtergeregelten Eco muss ich bei zwei meiner motorlosen Mitradler gehörig reintreten, um da mitzuhalten. Oben sind wir alle drei gut gefordert.
Bei uns geht das nicht aus. Selbst zu den Zeiten als ich auf Marathon trainiert habe war mein Output immer signifikanat höher.
Wir haben im Herbst, nach dem er sein Übergewicht komplett abgebaut haben ja mal getauscht und getestet:
an einer steileren Schotterrampe schaffe ich es gewwöhnlich nicht meinen Puls unter meinem Alarm von 155 zu halten. Als wir getauscht hatten und wir sein Tempo ohne Motor gefahren sind war mein Puls bei 120. Auf unser übliches Tempo skaliert, dann vllt knapp 130.
Wer mal versucht hat HF2 zu trainieren, weiß wie wenig Leistung man mit einem Puls von 125 (mein HF2-Ende) zur Verfügung hat. Selbst in der Ebene muss ich aufpassen, weil es sich so nach gar nix anfühlt.
Keiner von uns holt Uphill-Koms, keiner von uns würde bei Wettkämpfen einen Blumentopf gewinnen.
Ich auch nicht. Bin aber in meinem Umfeld einer stärkeren Bios; gerade in den gemischten Gruppen.
Nach unseren Maßstäben sind wir aber ziemlich sportlich unterwegs.
Unerklärlich. Dein Motor muss noch mal deutlich weniger Minimal-Leistung möglich machen. Oder fährst du doch relativ viel ohne?
Mein e-buddy muss sich deutlich auf mein Tempo fokussieren um nicht ständig davonzubrausen. Sobald eine Ablenkung durch einen 2. e-biker geht das schief.

Wenn ich Sport treibe lümmelt er nahe HF2 rum.
Wenn er Sport treibt bin ich dem Koma nahe.

(1*) war seine Angabe. Ich habe gerade versucht, dass zu verifizieren. Es gelingt mir jedoch nicht die Minimal-Unterstützung des Pinion MGU herauszufinden. Spricht mal wieder Bände. Ist offiziell gar nicht vorgesehen, dass e-mtb und Bio zusammen Spaß haben. 😉
 
Noch fahre ich selbst, aber mein nächstes Bike wird definitiv ein Light-E-Bike.
Vorsicht!
Akkulaufleistung könnte zum Problem werden. Unsere Touren haben in den meisten Fällen zwischen 850 und 950hm. Das Light-e-mtb von Mondraker hat bei minimalster Unterstützung bei ca. 800hm schlapp gemacht und die Tour musste ohne Motor beendet werden.
Erstaunlicherweise lädt e-buddy seinen 960er-Akku seines RX1000 manchmal erst nach der 3. Tour auf. Der 450er des Mondraker hätte also reichen müssen.
Ein Levo SL oder Heckler SL wirds wohl werden, und ich freu mich drauf.
Ich hoffe für dich, dass die das besser können.

Wir hatten echt auf ein Light-e-mtb gehofft. Er bekommt ein leichteres e-mtb und ich muss mich weniger abquälen. Siehe Beiitrag 315.
 
Dein Motor muss noch mal deutlich weniger Minimal-Leistung möglich machen. Oder fährst du doch relativ viel ohne?
Reduziert auf 60Nm und 42 oder 48% Unterstützung(szugabe) vom Motor, je nach Tagesform und Strecke. (Minimal sind 30% im Eco möglich).

Das gleicht mein Uphill-Defizit gegenüber meinen fitten Mitbikern aus, so dass wir alle mit erhöhtem Puls, schwitzend und außer Puste oben ankommen. Kein Fahren am Limit.
Wir haben einen Unterschied im Systemgewicht von ca. 15-20 Kg, dazu fahre ich schlechter rollende Reifen und einen leichteren Gang mit höherer Trittfrequenz inkl. größerem Kettenblatt und kürzerer Kurbel.

Wenn es nicht bergauf geht, ist der Motor sehr häufig aus. Auch wenn ich alleine fahre.
 
Unsere Touren haben in den meisten Fällen zwischen 850 und 950hm. Das Light-e-mtb von Mondraker hat bei minimalster Unterstützung bei ca. 800hm schlapp gemacht und die Tour musste ohne Motor beendet werden.
Wir haben noch ein Levo SL mit dem 1.1 Motor mit 35 Nm und 240 Watt, 320 Wh-Akku + 160 Wh RangeExtender.
Mit dem sind für mich Touren mit bis zu 1500 Hm und 60 - 70 Km bisher möglich gewesen. Unterstützung nicht auf Maximum sondern im mittleren Bereich.

Auch hier gehört es für mich dazu (bei einem Light-Assist ist das m.M.n. zwingend), dass man überall, wo es geht, den Motor ausmacht und ohne Unterstützung fährt.
Wer auch auf der Ebene, bei leichten Anstiegen u.ä. mit Motor "segelt", braucht sich sonst nicht zu wundern.
 
Reduziert auf 60Nm und 42 oder 48% Unterstützung(szugabe) vom Motor, je nach Tagesform und Strecke. (Minimal sind 30% im Eco möglich).
Deine Zahlen verwirren mich jetzt etwas 60nm= 48% und das ist eingestellt; möglich wäre aber 42nm=30%?
Das gleicht mein Uphill-Defizit gegenüber meinen fitten Mitbikern aus, so dass wir alle mit erhöhtem Puls, schwitzend und außer Puste oben ankommen. Kein Fahren am Limit.
Mach ich auch nur, wenn ich Bock habe. Habe seit 2024 kein Angriff auf meine PBs mehr gemacht.
Was halt auffällig ist, wie oft ich vorm Trail schon richtig im Eimer bin und er halt nie.
Die Lastspitzen, die du mit dem Motor umgehst schleppt der Bio noch lange in den Beinen mit rum. Nicht selten den Rest der Tour.
Und wenn mein HF-Duchschnitt im Uphill dann bei 145 liegt und seiner bei <135 (er misst nicht aber wir sehen ja unsere Zustände), dann ist das einfach ein Unterschied.
Als Ex-Bio weist du vermutlich schon noch, wie diese Lastspitzen in den Beinen bleiben.
Wir haben einen Unterschied im Systemgewicht von ca. 15-20 Kg, dazu fahre ich schlechter rollende Reifen und einen leichteren Gang mit höherer Trittfrequenz inkl. größerem Kettenblatt und kürzerer Kurbel.

Wenn es nicht bergauf geht, ist der Motor sehr häufig aus. Auch wenn ich alleine fahre.
Ich denke, du als Ex-Bio hast auch noch ein etwas anderes Mindset.

Was mich immer wieder erstaunt, wie wenig er sich auf dem Bike quälen kann. Dafür aber im Studio. Bei mir ist es exakt umgekehrt. Fitness-Studio wäre bei mir rausgeschmissenenes Geld.

Und mein Quäl-Niveau auf dem MTB hat auf gar keinen Fall Racer-Niveau. Die Frühjahre in denen ich auf Marathon hingearbeitet habe, waren weder fleißig oder diszipliniert noch schön und die Ergebnisse waren auch nur Finisher.
Aber es brennt weiterhin der Ehrgeiz, es immer und überall ohne Motor zu schaffen.
 
Auch hier gehört es für mich dazu (bei einem Light-Assist ist das m.M.n. zwingend), dass man überall, wo es geht, den Motor ausmacht und ohne Unterstützung fährt.
Wer auch auf der Ebene, bei leichten Anstiegen u.ä. mit Motor "segelt", braucht sich sonst nicht zu wundern.
Ok, das hatten wir so weder berücksichtigt noch gemacht.
Dennoch ist die Rechnung seltsam. 960wh reichen easy für 2.000 hm bei 99% Eco und die 450wh des Mondraker haben keine 800 geschafft.
Aber deinen Hinweis werde ich mal weiter geben. Letztlich würden die >30% ohne Motor "helfen".

Wenn davon ausgehen würde, dass es eine Regelung geben könnte, wäre das dann wohl der Ansatz mit dem besten Ergebnis und den wenigsten "Opfern": es dürfen nur noch Light-e-mtb mit FW über 110mm produziert und verkauft werden.
 
Irgendwann, so um 2019/20 kauften sich einige in unserer damaligen Bikegruppe des Vereins ein EMTB. Solange die in der Minderheit waren fuhren sie langsam mit den anderen mit. Waren es mehrere E-Biker, fuhren sie auch mal eine eigene Tour und man traf sich anschließend zum Bier. Damals, während Corona wurden viele geile Trails in unserer Gegend (natürlich illegal) angelegt. Waren wir in einer großen gemischten Gruppe unterwegs, war die Geschwindigkeit schon höher, als ohne E-Biker. Das war richtig anstrengend. Aber man will halt auch die guten Trails fahren. Ich gehe mittlerweile auf die 60 zu, bin der älteste aktive der damaligen und auch aktuellen Gruppe und da strengen mich 800 hm auf einem unmotorisierten Bike einfach so pervers an, dass ich danach nachts nicht schlafen kann. Anfangs habe ich mir das EMTB meiner Frau geliehen für die Wintertouren, damit ich mir nicht total nassgeschwitzt eine Erkältung hole, denn von den unmotorisierten Bikern war ich halt einer der unfitteren, obwohl ich für mein Alter sicher gut im Saft stehe. Aber gegen 15 oder 20 Jahre jüngere kann ich nicht mehr mithalten. Deshalb habe ich mir Ende 2022 dann mein EMTB gekauft. Ein Rise, da es noch recht leicht ist, aber mit normalen EMTBs mithalten kann. Anfangs noch viel ECO gefahren hat mittlerweile fast Jeder ein EMTB, weshalb ich da schon auf Trail schalten muss. Das ermöglicht mir Touren mit 1100 hm in der gleichen Zeit, wie vorher 800 hm und ich kann danach jedenfalls meistens noch gut schlafen. Dennoch mahnt mich meine Garmin meist zu 72 Stunden Erholung. Meine Skills auf dem Bike haben sich seitdem stark verbessert, weil man einfach mehr anspruchsvolle Abfahrten auf einer Tour fährt. Sagt, was ihr wollt, aber ich würde nie wieder ohne Motor fahren wollen.
 
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